Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
______________
13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
______________
25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

Einladung Sitzung Jugendbeirat 08.10.2019

Die nächste öffentliche Sitzung findet am Dienstag, 8. Oktober 2019, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Tagesordnung:


1. Rückblick letzte Sitzung
2. Verabschiedung von Jugendbeiräten
3. Vorstellung neuer Jugendbeiräte
4. Neugestaltung Pavillon Kreuzwiesenweg; Resümee
5. Kooperation mit Central Kino Ketsch
6. Verschiedenes

Abfallentsorgung: Wichtiger Beitrag zur regionalen Energiewende im Rhein-Neckar-Kreis

AVR Bioabfallvergärungsanlage in Betrieb genommen

Für die Sinsheimer AVR-Gruppe, für die zuständigen politischen Gremien und besonders für Landrat Stefan Dallinger war der 25. September 2019 ein besonderer Tag. Mit der offiziellen Inbetriebnahme ging ein landesweites Leuchtturmprojekt an den Start: Die neue AVR Bioabfallvergärungsanlage in Sinsheim. "Ein wichtiger Beitrag zur regionalen Energiewende ist Realität geworden. Die AVR Bioabfallvergärungsanlage stellt die langfristige Entsorgungssicherheit des Rhein-Neckar-Kreises sicher und bringt unsere politischen Ziele wie regionalen Klimaschutz und regionale Energieversorgung einen entscheidenden Schritt voran“, sagt der Landrat, dessen besonderer Dank dem erfolgreichen Teamwork aller Beteiligten gilt, allen voran den Akteuren und Verantwortlichen der kreiseigenen Tochtergesellschaften innerhalb der Sinsheimer AVR-Gruppe.

Abfälle als Energiequelle

Mit dem mehrstufigen Verwertungskonzept erfüllt die neue AVR Bioabfallvergärungsanlage alle Kriterien für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist ein Musterbeispiel für einen ökologischen Ressourcenkreislauf, der regionalen Klimaschutz mit stabiler Rentabilität verbindet. „Früher war Müll einfach nur Müll. Heute sind Abfälle längst zu einer bedeutenden Energiequelle geworden“, so Umweltstaatssekretär Baumann. „Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Deshalb ist der Weg, Wertstoffe zu sammeln, stofflich und energetisch zu verwerten und im Ergebnis mittels moderner technischer Verfahren aus Abfallstoffen klimafreundliche Energien zu gewinnen, konsequent und zukunftsweisend." Mit seiner Zustimmung vom 4. April 2017 hatte der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises als zuständiges Gremium einstimmig grünes Licht für das ambitionierte 45 Millionen Projekt „AVR Bioabfallvergärungsanlage“ gegeben. Auch die Sinsheimer Bevölkerung wurde frühzeitig informiert, war jederzeit in den Prozess eingebunden und stand von Beginn an hinter dem Großprojekt. Nach Monaten intensiver Planung, aufwändiger Ausschreibungsverfahren, akribischer Wirtschaftlichkeitsberechnungen und strategischer Feinarbeiten erfolgte am 22. Februar 2018 der erste Spatenstich. Der Ausbau in den folgenden Monaten verlief „just in time“, so dass im Frühjahr 2019 termingerecht mit dem Probedurchlauf begonnen werden konnte. Am 19. Juli 2019 speisten AVR und MVV erstmals umweltfreundliches Biogas in das Erdgasnetz ein.

Weitere Informationen:

Mehr zur neuen AVR Bioabfallvergärungsanlage lesen Sie auf der Homepage der AVR UmweltService:

Fahrradwerkstatt am 02.10.2019 geschlossen

Am 02.10.2019 bleibt die Fahrradwerkstatt Ketsch geschlossen, wie uns der Projektsprecher Simon Schmeisser mitteilte. Die Fahrradwerkstatt Ketsch ist ein Angebot für Flüchtlinge und sozialschwache Bürgerinnen und Bürger. Die Fahrradwerkstatt gibt Fahrräder ab und bietet kostenfreie Reparaturen an.



Nächste Öffnung der Fahrradwerkstatt: 09.10.2019, von 17.30 bis 19.00 Uhr im Sandgrubenweg 12 (Garage im Hof). Ansprechpartner bei Rückfragen: Projektsprecher Simon Schmeisser, Telefon: 0170/ 6990306

Veranstaltungshinweis: SUN DAY MOVIES am 6. Oktober 2019


Das Sun Day Movies Team der Flüchtlingshilfe Ketsch, lädt am 6. Oktober um 11:00 Uhr zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung mit Mehrdad Zaeri, Illustrator und Erzählkünstler, ein.


„Aus allem, was dir das Leben hinwirft, kannst du etwas Einzigartiges und Wunderschönes schaffen, wenn du bereit bist, zu akzeptieren, und genau hinzuschauen.“ „Leichtigkeit“ ist das einzige Wort, das übrigbleibt, wenn Mehrdads Erzähl- und Zeichenstunde vorbei ist. Leicht verlässt das Publikum, ob Kleinkind oder Senior, nach der gemeinsam improvisierten Stunde den Raum und spürt dieses Gefühl, auf Wolken zu schweben, nach. Zusätzlich werden Kurzfilme von Mehrdad gezeigt und es kann in Bücher, die er illustriert hat, geschmökert werden.

Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Kommunale Kinos Baden-Württemberg, gefördert aus dem Innovationsfonds Kunst, Baden Württemberg. Im Anschluss an den Film besteht beim „Treffen der Kulturen“ die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen, Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei.

Quelle Filmplakat: Sun Day Movies, Flüchtlingshilfe Ketsch

Veranstaltungshinweis: 3 Filme im Ketscher Kino "Central" im Oktober

In der Metropolregion Rhein-Neckar findet vom 17. bis 27. Oktober das zehnte Europäische Filmfestival der Generationen statt. Die Gemeinde Ketsch ist – gemeinsam mit der Volkshochschule Schwetzingen und dem Verein Central Kino Ketsch – als Kooperationspartner wieder mit dabei und zeigt, jeweils um 19.30 Uhr, folgende Filme im „Central“: 

17. Oktober: „Gundermann“ – ein Heimatfilm, der die Vergangenheit in der DDR thematisiert. Im Mittelpunkt der Handlung steht Gerhard Gundermann, der eine Band gründen und auf Tour gehen möchte. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als herauskommt, dass Gundermann ein Informant der Stasi war.  

18. Oktober: „Britt-Marie war hier“ – eine Komödie über eine 60-jährige Frau, die einen Neustart wagt und ihr Leben als biedere Ehe- und Hausfrau aufgibt, um als Betreuerin eines Jugendzentrums zu arbeiten. Als sie auch noch eine erfolglose Jugendfußballmannschaft trainieren soll, steht Britt-Marie vor großen Herausforderungen.  

23. Oktober: „Gestorben wird morgen“ – eine Dokumentation über die amerikanische Stadt Sun City, die speziell für Senioren konzipiert wurde, die ihren Lebensabend genießen und aktiv gestalten wollen. Der Film gibt interessante Einblicke in die Alltags- und Lebenswelt einer solch altershomogenen Wohnform.Das Filmfestival trägt zum Dialog der Generationen bei und thematisiert das Älterwerden in seinen vielfältigen Facetten. Nach jeder Vorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Quelle: Gemeinde Ketsch

SERVICE: Schluss mit Trübsal blasen


Wie man dem alljährlichen Herbstblues keine Chance lässt

(djd). Mit der dunklen Jahreszeit kommt für viele Menschen der Herbstblues. Mediziner sprechen von einer saisonal abhängigen Depression. Ausgelöst durch den Lichtmangel schüttet der Körper vermehrt das Schlafhormon Melatonin aus, was dazu führt, dass man sich müde, antriebs- und lustlos fühlt. Dann ist es Zeit, auch einmal einen Gang zurückzuschalten und nicht immer an die Reserven zu gehen.

Der Körper braucht jetzt mehr Ruhe

Ein ganz persönlicher Rückzugsort zum Lesen, Fernsehen oder Musikhören ist wie geschaffen, um frische Energie zu tanken. Schon ein wenig Kerzenschein, eine kuschelige Decke, in die man sich einwickeln sowie ein bequemer Sessel wie der neue Stressless Tokyo, der in allen Sitzpositionen umfassenden Komfort bietet, können ausreichen, um sich von der Welt zurückzuziehen. Sei es auch nur für kurze Zeit. Adressen zum Probesitzen gibt es im Internet unter www.stressless.com. Im Anschluss hilft auch mal wieder ein Spieleabend mit Freunden oder ein gemeinsames Essen, um düstere Gedanken wegzuwischen. Im Kreise lieber Menschen verliert auch der dunkelste Tag ganz schnell seine Schrecken.

Mit frischer Luft und gesunder Ernährung gegen den Herbstblues

Oft hilft auch ein gemütlicher Spaziergang, eine Joggingrunde oder eine kleine Fahrradtour an der frischen Luft. Denn um das Glückshormon Serotonin zu bilden, braucht der Körper Licht. Und tatsächlich ist es selbst bei wolkenverhangenem Himmel draußen heller als in beleuchteten Räumen. Bei der Ernährung sollte man zudem auf viel frisches Obst und Gemüse achten, die wichtige Nährstoffe und Vitamine liefern und gleichzeitig das Immunsystem stärken. Gewürze wie Zimt, Chili und Ingwer regen zudem den Kreislauf an und ein Stückchen Schokolade zum Nachtisch macht tatsächlich ein bisschen glücklicher, weil es die Serotoninproduktion anregt. Mehr Tipps, wie man dem Herbstblues ein Schnippchen schlägt, gibt es unter www.rgz24.de/herbstblues.

_______
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung vom 


Aus der Bundespolitik: Neue Grundsteuer kommt

Die Grundsteuer in Deutschland wird umfassend reformiert. Dieses Ziel verfolgt der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts (19/13453). Für die Erhebung der Steuer soll in Zukunft nicht mehr auf den Bodenwert zurückgegriffen werden, sondern es sollen auch Erträge wie Mieteinnahmen berücksichtigt werden. Für die Bundesländer ist eine Öffnungsklausel vorgesehen, damit sie die Grundsteuer mit einem abgeänderten Bewertungsverfahren erheben können. Dafür soll mit einem gesonderten Gesetz das Grundgesetz geändert werden. Die bisherige Bemessungsgrundlage der Grundsteuer, die an die Einheitswerte anknüpfte, war vom Bundesverfassungsgericht verworfen worden. In Zukunft soll für die Berechnung der Steuer der Wert eines unbebauten Grundstücks anhand der Bodenrichtwerte ermittelt werden, die regelmäßig von unabhängigen Gutachterausschüssen ermittelt werden. Ist das Grundstück bebaut, werden außerdem Erträge wie Mieten zur Berechnung der Steuer herangezogen. Zur Vereinfachung des Verfahrens wird für Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke und Wohnungseigentum ein vorgegebener durchschnittlicher Sollertrag in Form einer Nettokaltmiete je Quadratmeter in Abhängigkeit der Lage des Grundstücks typisierend angenommen.


Als erster Hauptfeststellungszeitpunkt für die Feststellung der Grundsteuerwerte nach den neuen Bewertungsregeln ist der 1. Januar 2022 vorgesehen. Die Besteuerung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe soll in Zukunft durch eine standardisierte Bewertung der Flächen und der Hofstellen mittels einer weitgehenden Automation des Bewertungs- und Besteuerungsverfahrens erfolgen. Dies führe zugleich zu einer erheblichen Vereinfachung der Bewertungssystematik, wird erwartet. In der Begründung des Gesetzentwurfs wird die Grundsteuer als für die kommunalen Haushalte besonders bedeutsam bezeichnet. Nach der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer stelle die Grundsteuer die drittgrößte Einnahmequelle der Kommunen dar. Das weitgehend stabile Gesamtaufkommen der Grundsteuer habe im Jahr 2017 rund 14 Milliarden Euro betragen. Auch in Zukunft werden die Gemeinden die Höhe der Grundsteuer mit örtlichen Hebesätzen bestimmen können. In der Begründung heißt es, durch die Änderungen könne es zu einer nicht beabsichtigten strukturellen Erhöhung des Grundsteueraufkommens kommen. "An die Gemeinden wird daher appelliert, die aus der Neubewertung des Grundbesitzes resultierenden Belastungsverschiebungen durch eine gegebenenfalls erforderliche Anpassung des Hebesatzes auszugleichen, um ein konstantes Grundsteueraufkommen zu sichern", heißt es im Entwurf, der inhaltlich identisch ist mit dem von den Fraktionen von CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf auf Bundestagsdrucksache 19/11085.

Ketscher Wirtschaft: Neues zum Insolvenzverfahren der FIDES Belegklinik GmbH

In diesem Artikel (Insolvenz Fides Belegklinik GmbH) haben wir bereits über das Insolvenzverfahren der FIDES Belegklinik GmbH berichtet. Das Amtsgericht Mannheim hat am 19.09.2019 eine neue öffentliche Bekanntmachung vorgenommen:

1 IN 1972/18

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.

FIDES Belegklinik GmbH, Gassenäckerstraße 3, 68775 Ketsch,

Betreiben einer Belegklinik, pflegerische Betreuung der Patienten, Betreiben der Kranken- und Altenpflege, Überlassung von eingerichteten Pflegestationen zu Heilungs- und Pflegezwecken

vertreten durch den Geschäftsführer
Dietmar Zacher, geboren am 07.07.1961,
Jakob-Maier-Straße 25, 64646 Heppenheim
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Register-Nr.: HRB 421757
- Schuldnerin -


1. Das am 12.09.2018 bei Gericht eingegangene Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 19.09.2019 um 11.00 Uhr als Hauptinsolvenzverfahren eröffnet.

2. Zum Insolvenzverwalter wird bestellt:
Rechtsanwalt Christian Hanz
Bachstraße 5-7, 68165 Mannheim

3.  Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 31.10.2019 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

Bei der Anmeldung sind Grund und Betrag der Forderung anzugeben.

4. Das Insolvenzverfahren wird bis auf Weiteres schriftlich durchgeführt, § 5 Abs. 2 InsO.
Prüfungsstichtag, der dem Prüfungstermin entspricht (§ 176 InsO), ist der 12.12.2019. Spätestens an diesem Tag muss der schriftliche Widerspruch, mit dem ein Beteiligter eine Forderung bestreitet, bei Gericht eingehen. Im Widerspruch ist anzugeben, ob die Forderung nach ihrem Grund, ihrem Betrag oder ihrem Rang bestritten wird.

Sollten Beschlussfassungen nach §§ 57 (Wahl eines anderen Insolvenzverwalters), 66 (Rechnungslegung Insolvenzverwalter), 68 (Wahl anderer Mitglieder), 100 f. (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters, insbesondere, wenn das Unternehmen oder ein Betrieb, das Warenlager im Ganzen, ein unbeweglicher Gegenstand aus freier Hand, die Beteiligung des Schuldners an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, oder das Recht auf den Bezug wiederkehrender Einkünfte veräußert werden soll; wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das die Insolvenzmasse erheblich belasten würde oder wenn ein Rechtsstreit mit erheblichem Streitwert anhängig gemacht oder aufgenommen, die Aufnahme eines solchen Rechtsstreits abgelehnt oder zur Beilegung oder zur Vermeidung eines solchen Rechtsstreits ein Vergleich oder ein Schiedsvertrag geschlossen werden soll) InsO erforderlich sein, bedarf es der Antragstellung bis 12.12.2019, damit die Anordnung des schriftlichen Verfahrens widerrufen werden kann. Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden spätestens am 14.11.2019 zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts niedergelegt.

Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen geprüft.
Hinweise: Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.

5. Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO). Der Gegenstand an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO).

6. Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

7. Der Insolvenzverwalter wird gem. § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen. Ausgenommen ist die Zustellung des Eröffnungsbeschlusses an die Schuldnerin; diese erfolgt durch das Insolvenzgericht.

Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem Insolvenzgericht.

8. Hinweis:
Die in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgte Veröffentlichung von Daten aus einem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens wird spätestens 6 Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht, § 3 Abs. 1 Satz 1 InsOBekV. Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim
einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

|

Gegen die Entscheidung können der Schuldner oder die Gläubiger des Schuldners (im Folgenden: Beschwerdeführer), die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) einlegen, soweit damit das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens nach Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt werden soll (Artikel 102c - § 4 EGInsO).

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim
einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.
Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

|

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.

Amtsgericht Mannheim - Insolvenzgericht - 19.09.2019

Polizeibericht: 11-jähriger Radfahrer angefahren und abgehauen, Zeugen und Unfallverursacherin gesucht!

Am Samstag gegen 18 Uhr befuhr ein 11-Jähriger mit seinem Fahrrad die Hardtwaldstraße in Richtung Schwetzinger Straße.

Eine bislang unbekannte Fahrerin eines schwarzen Autos bog vor dem Junge aus der Hebelstraße in die Hardtwaldstraße ein. Das Auto hielt danach rechts an, offenbar wollte die Fahrerin telefonieren. Als der Junge das Auto passieren wollte, fuhr das Auto vom Fahrbahnrand wieder an und touchierte das Hinterrad des Jungen. Dadurch fiel er hin und stürzte mit seinem Rücken auf den Fahrradlenker. Eine bislang unbekannte Anwohnerin eilte dem Jungen zu Hilfe und erkundigte sich nach dessen Wohlbefinden. Die Fahrerin des schwarzen Autos fuhr weiter und bog in die Gutenbergstraße ab.Der Junge fuhr unter Schmerzen nach Hause und erzählte dort seinem Vater von dem Unfall. Der Vater brachte seinen Sohn in ein Krankenhaus, dort wurde der Junge stationär aufgenommen um innere Verletzungen auszuschließen. Heute wurde Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

Die Ermittler des Polizeipostens Ketsch suchen nun nach Zeugen des Unfalls und oder Personen, die Hinweise auf den flüchtigen Pkw und die Fahrerin geben können. Auch wird nach der hilfsbereiten Anwohnerin gesucht. Diese mögen sich unter 06202 61696 melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Christoph Kunkel
Telefon: 0621 174-1104
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Hinweis: Fahrradwerkstatt am 25.09.2019 geschlossen

Am 25.09.2019 bleibt die Fahrradwerkstatt Ketsch geschlossen, wie uns der Projektsprecher Simon Schmeisser mitteilte. Die Fahrradwerkstatt Ketsch ist ein Angebot für Flüchtlinge und sozialschwache Bürgerinnen und Bürger. Die Fahrradwerkstatt gibt Fahrräder ab und bietet kostenfreie Reparaturen an.


Nächste Öffnung der Fahrradwerkstatt: 02.10.2019, von 17.30 bis 19.00 Uhr im Sandgrubenweg 12 (Garage im Hof). Ansprechpartner bei Rückfragen: Projektsprecher Simon Schmeisser, Telefon: 0170/ 6990306

Einladung Kreistag: Ausschuss für Soziales tagt am 24. September im Landratsamt

Unter anderem mit der aktuellen Pflegestatistik, der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Rhein-Neckar-Kreis und der Entwicklung des Bestands an Langzeitarbeitslosen befasst sich der Ausschuss für Soziales des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises in seiner nächsten öffentlichen Sitzung. Diese findet am Dienstag, 24. September 2019, ab 14 Uhr im Sitzungssaal 5. OG des Landratsamtes in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38 - 40) statt.

Aktuelle Pflegestatistik im Fokus

Nachdem zwei stellvertretende Vorsitzende dieses Ausschusses von den Mit-gliedern gewählt worden sind, bittet Landrat Dallinger darum, der Besetzung verschiedener Gremien zuzustimmen. Dies betrifft die Arbeitsgemeinschaft „Fördermaßnahmen auf dem sozialen Sektor“, den Fachbeirat Pflege und die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft. Anschließend befasst sich der Ausschuss für Soziales mit der aktuellen Pflegestatistik zum 31. Dezember 2017 und nimmt davon Kenntnis. Die Pflegestatistik wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder alle zwei Jahre durchgeführt mit dem Ziel, Daten zum Angebot von pflegerischer Versorgung und deren Nachfrage zu gewinnen. Ebenfalls Kenntnis nehmen die Ausschussmitglieder vom Bericht des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) zur Hilfe zur Pflege für das Jahr 2017 mit Kennzahlen aus den Stadt- und Landkreisen. Die Ergebnisse der Berichterstattung des KVJS fließen in die Kreisseniorenplanung des Rhein-Neckar-Kreises und damit in die strategische Ausrichtung des Kreises ein.

Danach werden die Kreisrätinnen und Kreisräte in einem Sachstandsbericht über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Rhein-Neckar-Kreis in Kenntnis gesetzt. Im Anschluss wird im Bericht des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis die jährliche Entwicklung des Bestands an Langzeitarbeitslosen im Landkreis im Landesvergleich aufgezeigt. Diese ist positiv, denn im Juni 2019 wies der Bestand mit 2290 Langzeitarbeitslosen den niedrigsten Wert seit Jobcentergründung auf. Des Weiteren gibt das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis einen Überblick über ausgewählte strukturelle Merkmale der Langzeitarbeitslosigkeit.

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, nimmt der Ausschuss für Soziales noch davon Kenntnis, dass der Haushaltsplanentwurf 2020 im Sozialbereich unter besonderer Berücksichtigung der strategischen Ziele aufgestellt wird.

Weitere Informationen

Die Dokumente zur Sitzung können Sie hier abrufen:
 

Polizeibericht: Verlorene Eisenstange verursacht Sachschaden, Zeugen gesucht!

Eine vermutlich nicht ordentlich gesicherte Eisenstange, verursachte am späten Mittwochnachmittag an dem VW Tiguan eines 43-jährigen Mannes erheblichen Sachschaden.


Der Brühler war gegen 17:00 Uhr mit seinem Auto auf der L 599 zwischen den Anschlussstellen Brühl-Süd und Ketsch unterwegs, als er über das Eisenteil fuhr bzw. dieses gegen sein Auto prallte. Den ersten Ermittlungen zufolge fiel die Eisenstange von einem LKW mit gelber Plane (Dachser-Aufschrift), der in Richtung Mannheim unterwegs war und dem Geschädigten entgegenkam. Die Stange, die vor Form und Aussehen einer Brechstange ähnelte, richtete am linken vorderen Kotflügel und an der Fahrertür erheblichen Schaden an. Der Geschädigte wendete und versuchte noch den Laster, der das Teil verloren hatte, einzuholen, blieb jedoch erfolglos.

Das Polizeirevier Schwetzingen, das die Ermittlungsarbeit übernommen hat, bittet eventuelle Zeugen des Geschehens um telefonische Meldung unter 06202/288-0.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Markus Winter
Telefon: 0152 57721021
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Polizeibericht: Nissan nach Kollision mit Mercedes nicht mehr fahrbereit Mutter und Sohn verletzt - Einlieferung ins Krankenhaus

In der See-/Goethestraße stießen am Dienstag gegen 17 Uhr zwei Fahrzeuge zusammen. Verursacht hatte den Crash eine 73-jährige Mercedes-Fahrerin, die die Seestraße in Richtung Hockenheimer Straße befahren und die Vorfahrt einer von rechts aus der Goethestraße kommenden Nissan-Fahrerin nicht beachtet hatte.


Die 32-jährige Fahrerin des Nissan wie auch deren 7-jähriges Kind zogen sich bei dem Aufprall Verletzungen zu, die an der Unfallstelle erstversorgt und danach in einem Krankenhaus weiterbehandelt werden mussten. Ihren nicht mehr fahrbereiten Nissan transportierte ein Abschleppunternehmen ab. Die Verursacherin, sie äußerte von der Sonne geblendet worden zu sein, sieht einer Anzeige entgegen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Mathes
Telefon: 0621 174-1106
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Gemeinderat: Einladung zur Gemeinderatssitzung am 23.09.2019

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 23.09.2019 - 18:30 Uhr
zu einer öffentlichen Sitzung im Rathaus, Sitzungssaal, II OG einberufen.

TAGESORDNUNG:

1. Verpflichtung von Herrn Gemeinderat Heino Völker

2. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung

3. Ehrung für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat

4. Wahl der Mitglieder der Ausschüsse des Gemeinderates

5. Wahl der Vertreter in den Zweckverband Bezirk Schwetzingen, Schulverband Bildungszentrum Brühl
- Ketsch, Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, in den Kindergartenausschuss und das Kindergartenkuratorium sowie in die Mitgliederversammlungen der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen und Musikschule Bezirk Schwetzingen

6. Wahl der beiden Stellvertreter des Bürgermeisters

7. Bestellung der Urkundspersonen zur Unterzeichnung der Sitzungsniederschriften

8. Benennung der Fraktionssprecher

9. Einrichtung einer Waldgruppe der Kindertagesstätte "Villa Pusteblume"

10. Bebauungsplan "Alte Schule und Rathaus"; Beschlussfassung frühzeitige Beteiligung der Träger und Bevölkerung

11. Umbau Neurottschule Fachklassen; Auftragsvergabe Tischlerarbeiten

12. Umbau Neurottschule Fachklassen; Auftragsvergabe Ausstattung Verbrauchsmaterial

13. Straßenunterhaltung Enderlestraße / Gutenbergstraße; Auftragsvergabe Asphaltarbeiten

14. Berichte des Bürgermeisters

15. Anfragen der Gemeinderäte

16. Anfragen der Sitzungsbesucher

Hinweis: Reinigung der Straßenabläufe im Ortsgebiet

Im Zeitraum vom 17. September bis 24. September werden im gesamten Gemeindegebiet die Straßenabläufe von der Firma Tiryaki gereinigt. Die Gullys müssen in besagter Woche frei zugänglich sein.

Polizeibericht: 68-jährige Radfahrerin bei Unfall verletzt - Einlieferung ins Krankenhaus

Im Einmündungsbereich Schwetzinger Straße/Schillerstraße kam es am Montag gegen 18 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem die beteiligte Radfahrerin verletzt wurde und nach der Erstbehandlung an der Unfallstelle in einem Krankenhaus weiterbehandelt werden musste.


Ein aus Ketsch stammender VW-Fahrer erfasste beim Einfahren in den Einmündungsbereich die 68-Jährige, die daraufhin stürzte. Der entstandene Schaden ist gering. Nach Abschluss der Ermittlungen sieht der Mann einer Anzeige entgegen.


Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Mathes
Telefon: 0621 174-1106
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Polizeibericht: Radfahrer stürzt und verletzt sich

Am Montagnachmittag verständigte eine Frau die Rettungskräfte, da sie im Einmündungsbereich des Brühler Pfads einen am Boden liegenden und verletzten Radfahrer angetroffen hatte. Der aus Leimen stammende Mann kam offenbar aufgrund der verschmutzten Fahrbahn sowie wegen Rollsplitts zu Fall.


Nach der Erstbehandlung an der Unfallstelle durch den Notarzt wurde er mittels Rettungswagen in ein Heidelberger Krankenhaus eingeliefert. Die Angehörigen des Mannes wurden informiert.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Mathes
Telefon: 0621 174-1106
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Veranstaltungshinweis: Woche der Wiederbelebung in Schwetzingen

Woche der Wiederbelebung in Schwetzingen

Experten-Team aus der GRN-Klinik, dem Ärztenetz und vom Deutschen Roten Kreuz Schwetzingen bietet in der Woche vom 16. bis 22. September Informationen und praktische Übungen rund um das Thema Herz-Kreislauf-Stillstand an / öffentliche Aktion auf den Planken am 21. September

– 

Vom 16. bis 22. September findet in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit die „Woche der Wiederbelebung“ statt. Ärztinnen und Ärzte führen gemeinsam mit den Rettungsdiensten unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ zahlreiche Aktionen in Kliniken, öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen durch, um dadurch noch mehr Menschen zu ermutigen, im Ernstfall – etwa bei einem Herzstillstand – Leben zu retten. So auch das Team der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin der GRN-Klinik Schwetzingen unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Bopp: Unterstützt vom Ärztenetz Schwetzingen e.V. und dem Deutschen Roten Kreuz, Ortsverband Schwetzingen, führen die Klinikärztinnen und -ärzte auch in diesem Jahr wieder Aktionen in verschiedenen Schwetzinger Schulen und auf den Kleinen Planken durch. Ihre Botschaft: Auch Laien können Leben retten! Unter dem Motto „Prüfen. Rufen. Drücken!“ – Reaktion und Atmung checken, Notruf 112 wählen und Herzdruckmassage – werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den verschiedenen Schulungen instruiert.
Eine öffentliche Veranstaltung auf den Kleinen Planken am Samstag, 21. September 2018, richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger: Von 9 bis 14 Uhr informiert das Team mit Dr. Christian Bopp über die Theorie und Praxis der Wiederbelebung, das Thema Herz-Kreislauf-Stillstand und die in der Stadt installierten Defibrillatoren. Die Wiederbelebungskurse im Wirtschaftsgymnasium, am Privatgymnasium und an der Gemeinschaftsschule finden am 18., 19. und 20. September unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Fakten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) zum Thema (leicht umformuliert / Quelle: www.einlebenretten.de):
  • Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen, zu jeder Zeit. Der Betroffene wird sofort bewusstlos und atmet nicht mehr normal oder gar nicht mehr.
  • Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von fünf Minuten einfache Maßnahmen – vor allem die Herzdruckmassage – durchgeführt werden, dann ist ein Überleben unwahrscheinlich.
  • Der Rettungsdienst kann fast nie innerhalb von fünf Minuten nach dem Herzstillstand direkt beim Betroffenen sein.
  • Mit einfachsten Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage: 100 Mal pro Minute) durch Anwesende wird die Überlebenswahrscheinlichkeit verdreifacht!
  • Auf 100.000 Einwohner kommen jedes Jahr rund 50 bis 80 Fälle eines Herzstillstands, die im Reanimationsregister aufgenommen werden: Das sind rund 40.000 bis 64.000 Menschen pro Jahr. Etwa 10 bis 20 Prozent der Patienten können wieder aus der Klinik entlassen werden. Einen entscheidenden Vorteil stellt hierbei das optimale Ineinandergreifen der gesamten Rettungskette dar. Die sogenannte Laienreanimation durch nicht professionelle Helfer stellt dabei das erste Glied dieser Rettungskette dar. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass durch eine optimale Laienreanimation die Überlebensrate bei Reanimationen verdoppelt bis verdreifacht werden kann. Damit könnten mehr Menschen in Deutschland zusätzlich überleben als wir in Deutschland Verkehrstote im Jahr verzeichnen.
  • Ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator) kann Leben retten und die Anwendung ist ganz einfach! Ein AED ist ein Gerät, das an vielen öffentlichen Orten und Gebäuden verfügbar ist und wie ein Feuerlöscher an einer Wand hängt. Das Gerät hilft bei der Anwendung und ermöglicht bei Bedarf die Abgabe eines lebensrettenden Elektroschocks auf das Herz.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mindestens einmal in seinem oder ihrem Leben in die Situation kommt, die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Menschen durch diese einfachen Maßnahmen zu vervielfachen, ist sehr hoch. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mensch eine Bezugsperson ist – etwa die Eltern, der Lebenspartner, ein Kind, Freund oder Verwandter.
  • Wer in Mund-zu-Mund-Beatmung ausgebildet ist, wendet dieses Verfahren zusätzlich zur Herzdruckmassage im Verhältnis 30 Herzdruckmassagen zu zwei Beatmungen an. Wer nicht, konzentriert sich auf die Herzdruckmassage. Damit ist schon viel gewonnen!
  • Man kann nichts falsch machen! Jeder und jede kann eine Herzdruckmassage durchführen und einen AED anwenden – auch wenn er oder sie dies nie oder lange nicht mehr geübt haben, es könnte lebensentscheidend sein.

Polizeibericht: Vereinscontainer aufgebrochen - Anlage gestohlen

Auf das Gelände der TSG Ketsch "Am Waldsportplatz" begaben sich zwischen Samstag- und Sonntagmittag bislang unbekannte Täter. Zunächst entriegelten die Täter das Einfahrtstor, wuchteten dann den Vereinscontainer auf und stahlen dann die Musikanlage im Wert von mehreren tausend Euro. Aus einer Geldkassette ließen sie zudem ein paar Münzen mitgehen. Die exakte Schadenshöhe ist bislang noch nicht bezifferbar.


Die Ermittlungen der Schwetzinger Polizei dauern derzeit noch an. Zeugen, die zwischen Samstag, 12 Uhr und Sonntag, 12 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/2880, in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Mathes
Telefon: 0621 174-1106
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Einladung Kreistag: Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft tagt am 17. September

Gleich ein Dutzend Tagesordnungspunkte umfasst die erste Ausschusssitzung des neuen Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises: Unter anderem mit dem Substanzerhaltungskonzept 2020 bis 2022 für die Kreisstraßen und Radwege, mit dem Tourismus sowie mit der Integrierten Leitstelle beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft in seiner nächsten öffentlichen Sitzung. Diese findet am Dienstag, 17. September 2019, ab 14 Uhr im Landratsamt in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38 - 40) im Sitzungssaal 5. OG statt. 

 Bildquelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Kreisstraßen werden abgestuft

Nachdem zwei stellvertretende Vorsitzende dieses Ausschusses von den Mitgliedern gewählt worden sind, stehen die Kreisstraßen auf der Tagesordnung. Die Kreisstraße (K) 4164 in Wiesenbach mit einer Länge von knapp 400 Metern soll zum 1. Januar 2020 zur Gemeindestraße in die Straßenbaulast der Gemeinde Wiesenbach abgestuft werden. Ebenfalls für eine Abstufung zur Gemeindestraße vorgesehen ist eine Teilstrecke der K 4167 in Mühlhausen-Rettigheim von der Einmündung in die L 546 bis zum südlichen Ende der Ortdurchfahrt Rettigheim Richtung Östringen. Der Straßenabschnitt mit einer Länge von circa 1,5 Kilometern soll zum 1. Januar 2020 in die Straßenbaulast der Gemeinde Mühlhausen übergehen. In beiden Fällen bittet Landrat Stefan Dallinger die Kreisrätinnen und Kreisräte, der Umstufung zuzustimmen.

Radwege im Fokus

Anschließend nimmt der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft den Evaluationsbericht zum Substanzerhaltungskonzept für Kreisstraßen für die Jahre 2017 bis 2019 zur Kenntnis, ehe er der Fortschreibung für die Jahre 2020 bis 2022 zustimmen soll. Das Konzept wurde erstmals 2013 beschlossen und ist Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen, die der Erhaltung der Kreisstraßen dienen. Dasselbe gibt es auch für Radwege, sodass der Ausschuss auch über die Konzeption des Straßenbauamtes zur Substanzerhaltung der Radwege entlang von Kreisstraßen entscheidet.

Um den Radverkehr geht es auch direkt danach, wenn die Verwaltung über den aktuellen Stand in Sachen Radschnellverbindungen im Rhein-Neckar-Raum informiert und der Ausschuss davon Kenntnis nimmt. Im Anschluss bittet Landrat Dallinger die Ausschussmitglieder, der Förderung des bei der Stadt Eppelheim verbleibenden kommunalen Anteils für Maßnahmen im Zuge der Verlängerung der Zweigleisigkeit der Straßenbahnlinie 22 nach Eppelheim in Höhe von 50 Prozent (524.000 Euro) zuzustimmen. Weiter geht es auf der Tagesordnung dann mit der Fortschreibung des Strategiekonzepts „Tourismus- und Freizeitmanagement des Rhein-Neckar-Kreises 2019 bis 2022“. Die Tourismusbeauftragte Beate Otto stellt vor der Abstimmung den Entwurf vor.
Danach nimmt der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft davon Kenntnis, dass der Haushaltsplanentwurf 2020 unter besonderer Berücksichtigung der strategischen Ziele zu den Themenkomplexen Klima- und Umweltschutz, Mobilität sowie Wirtschaftsförderung und Europa aufgestellt wird.

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, befassen sich die Kreisrätinnen und Kreisräte noch mit der Integrierten Leitstelle Ladenburg. Sie werden von Landrat Dallinger darum gebeten, die Schlussrechnung der Ertüchtigung der Integrierten Leitstelle mit Anbindung an das Digitalfunknetz in Höhe von knapp 510.000 Euro anzuerkennen. Ebenso soll der Ausschuss der Beauftragung eines Fachplaners sowie der Durchführung einer Ausschreibung für den turnusgemäßen Austausch der Hardware in der Integrierten Leitstelle zustimmen.

Weitere Informationen

Die Dokumente zur Sitzung können Sie in unserem Ratsinformationssytem abrufen:

Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis: Zahlen zum Jahr 2018 - Wenn das Kindeswohl in Gefahr ist

Die Zahl der eingegangenen Gefährdungsmeldungen und eingeleiteten Kindesschutzverfahren ist im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, liegt aber im Vergleich zu den Jahren 2015 und 2016 deutlich über der damaligen Anzahl. Im Jahr 2015 wurden 226 Kindesschutzverfahren eingeleitet, im Jahr 2016 bereits 269 und im Jahr 2017 über 400. Über 400 Verfahren waren es im Jahr 2018 nicht, aber mit 334 Verfahren lagen die Überprüfungen nicht weit davon entfernt. Das bedeutet, dass dem Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises im Jahr 2018 mindestens einmal täglich "gewichtige Anhaltpunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen" gemeldet bzw. bekannt wurden.


Aufwändiges Überprüfungsverfahren

"Die Mitteilung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung setzt ein aufwändiges und umfangreiches Überprüfungsverfahren in Gang, das mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt", erklärt Susanne Keppler, die Jugendamtsleiterin. "Kindeswohlüberprüfungen haben oberste Priorität", so die Amtsleiterin weiter, "was dazu führen kann, dass unter Umständen bereits abgestimmte Gesprächstermine mit Eltern kurzfristig abgesagt werden müssen. Denn sobald eine Mitteilung eintrifft, erfolgt eine Risikoüberprüfung." Susanne Keppler bittet hierfür in diesen Fällen um Verständnis, denn hinter den Meldungen verbergen sich sehr häufig Schicksale von Kindern, die wirklich dringend Hilfe brauchen. Je nach Ergebnis der durchgeführten Prüfung und Einschätzung der Fachkräfte werden dann Maßnahmen eingeleitet: Diese reichen von der Erziehungsberatung, Stärkung der Elternkompetenzen, ambulanten Hilfen für die Familie bis hin zur Inobhutnahme. Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen mit oder gegen den Willen von Eltern, sind die letzte Möglichkeit in ganz akuten Gefährdungsfällen. Bei letzterem sind immer die Familiengerichte mit einzubinden.

Im vergangenen Jahr wurden 334 Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung geprüft

Für die im Jahr 2018 als gefährdet gemeldeten 334 Kindern und Jugendliche gab es für 132 nach der Risikoeinschätzung Entwarnung. Bei weiteren 96 Kindern und Jugendlichen ergab die Prüfung zwar keine akute Gefährdung, aber Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Eine mittelfristige Kindeswohlgefährdung durch psychische oder physische Schädigungen ließen die Alarmglocken der Kinderschützer in 64 Fällen schrillen, hier waren bereits Maßnahmen erforderlich, die vom Jugendamt kontrolliert werden. Bei 42 Minderjährigen musste sofort gehandelt werden. 180 Mitteilungen betrafen Mädchen, 154 Mitteilungen Jungen.

Gesetzlicher Schutzauftrag

Den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung hat das Grundgesetz über das Achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) dem Jugendamt in die Wiege gelegt. Sie müssen dann als staatliche Garanten für das Kindeswohl auf der Hut sein, wenn Eltern ihrer Fürsorgepflicht nicht ausreichend nachkommen können oder wollen.

SERVICE: Freitag, der 13. September ist Rauchmeldertag

Am Freitag, den 13. September ist bundesweiter Rauchmeldertag. Unter dem Motto „120 Sekunden, um zu überleben!“ startet die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ an diesem Tag ihre neue Kampagne mit einem bundesweiten Schülerwettbewerb. Ziel ist die Aufklärung der Bevölkerung zum richtigen Verhalten im Brandfall.

Nur 120 Sekunden, um zu überleben

„Die meisten Menschen wissen nicht, wie man im Brandfall richtig reagiert und bringen ihr Leben in Gefahr. Schließlich bleiben nur rund 120 Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, wenn es brennt und der Rauchmelder alarmiert“, erklärt Christian Rudolph, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“ und ergänzt: „Das Installieren von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall sind daher lebenswichtig, denn die Uhr tickt.“ Das Gefährliche bei einem Brand sei der hochgiftige Brandrauch. Schon drei Atemzüge können tödlich sein. „Hier ist Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung dringend erforderlich“, meint Rudolph.

Schülerwettbewerb mit 5.000 Euro Preisgeld

Teil der Aufklärungskampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Schüler der 7.-10. Klassen. Der Schüler-wettbewerb mit 5.000 Euro Preisgeld soll helfen, das richtige Verhalten im Brandfall zu erlernen und kreativ weiter zu vermitteln. Auf der Webseite www.120sek.de finden Lehrer, Schüler und Feuerwehren alle Informationen zum Wettbewerb, dem Preisgeld sowie Arbeitsmaterialien. Die Schirmherrschaft des Schülerwettbewerbs hat der Verband öffentlicher Versicherer übernommen, vertreten durch Thomas Vorholt, Vorsitzender der Schadenkommission.

Richtiges Verhalten im Brandfall

Im Brandfall geraten die Menschen schnell in Panik, springen aus dem Fenster oder laufen ins verrauchte Treppenhaus. Dabei gilt: Wenn es in der Wohnung brennt, sollte diese schnellstmöglich verlassen werden. Brennt das Treppenhaus oder ist dies verraucht, bleibt man in der Wohnung und ruft die Feuerwehr über den Notruf 112. Wichtig ist, alle Türen zu schließen, damit Feuer und Rauch nicht in die Wohnung gelangen.
Mehr zum richtigen Verhalten im Brandfall unter:
www.rauchmelder-lebensretter.de/120sek

Rauchmelderpflicht gilt auch für selbstgenutzte Immobilien

In Deutschland brennt es jährlich etwa 200.000 Mal und jeden Monat fallen über 30 Menschen Wohnungsbränden zum Opfer. Ursache ist meist eine Rauchvergiftung. Richtig installierte, regelmäßig gewartete Rauchmelder retten Leben indem sie rechtzeitig vor der tödlichen Gefahr warnen. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ appelliert daher an alle Wohneigentümer, die in ganz Deutschland geltende Rauchmelderpflicht auch tatsächlich umzusetzen. Insbesondere viele ältere Senioren unter den Eigentümern sind gefährdet. Sie können nicht mehr so schnell reagieren und vor allem nachts das Bett nicht so einfach verlassen. Auch mit der Installation und Pflege der Rauchmelder sind sie oft körperlich überfordert. Daher richtet sich der Appell der Initiative auch an die Angehörigen von Wohnungseigentümern.
Der bundesweite Rauchmeldertag findet seit 2006 an jedem Freitag, den 13. statt. Der nächste Rauchmeldertag ist der 13. Dezember 2020.

Fernsehbeitrag zum möglichen Abbau von Sand und Kies an der Ortsgrenze Ketsch (Entenpfuhl, Schwetzingen)

Quelle: Umweltstammtisch Ketsch, Youtube

Polizei: Aktion "Sicherer Schulweg", Kontrollmaßnahmen des Polizeipräsidiums Mannheim

Auch zu Beginn des neunen Schuljahres 2019/ 2020 führt die Polizei Baden-Württemberg und so auch das Polizeipräsidium Mannheim die -Aktion "Sicherer Schulweg"- durch.


Im Zeitraum vom 11.09.2019 bis 28.09.2019 werden verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Bereich von Schulen und Schulwegen durchgeführt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet!
Bei den Maßnahmen achten die Kollegen hauptsächlich auf die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Außerdem werden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, insbesondere an den Stellen mit einer erhöhten Unfallgefahr für Kinder und Jugendliche und im Bereich der Schulwege. Zudem wird darauf geachtet wie sich Kraftfahrzeugführer gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln und Schulbussen sowie an Bushaltestellen, Fußgängerfurten und -überwegen verhalten. Verkehrsteilnehmer, die gegen Park- und Halteverbote auf Geh- und Radwegen, an Kreuzungen, in unübersichtlichen Kurvenbereichen, in "zweiter Reihe", an Bushaltestellen oder an Fußgängerüberwegen stehen oder parken, werden ebenso in den Fokus genommen. Aber auch die verbotene Benutzung von Mobiltelefonen und die damit verbundene Ablenkung während der Fahrt wird ein Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen sein. Außerdem wird die technische Sicherheit der von Schülern genutzten Verkehrsmittel im Straßenverkehr überprüft, wie z.B. bei Fahrrädern. Das Verhalten der Schüler auf den Schul- und Radschulwegen wird ebenso überwacht.Bei der letztjährigen "Aktion Sicherer Schulweg" wurden als häufigste Fehlverhaltensweisen

   - das falsche/ fehlerhafte Überqueren der Fahrbahn 
   - Verstöße gegen die Vorschriften über das Halten/ Parken 
   - Verstöße gegen die Gurtpflicht/Rückhalteeinrichtungen 
festgestellt.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim ereigneten sich im Jahr 2018 insgesamt 20 Schulwegunfälle (Vorjahr 40), bei denen 22 Personen (Vorjahr 41) verletzt wurden. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern um neun auf 268 Kinder. 219 Kinder wurden leicht verletzt, 54 Kinder schwer verletzt, ein Kind kam im Vorjahr ums Leben.

Erste Trends zeigen, dass die Schulwegunfälle und auch die Unfälle an denen Kinder beteiligt waren wieder leicht ansteigen. Ein Grund mehr die Kontrollmaßnahmen in diesem Bereich zu intensivieren.
Die Ergebnisse der Kontrollaktionen werden bei Vorliegen kommuniziert.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Christoph Kunkel
Telefon: 0621 174-1104
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Polizeibericht: Wildtier ausgewichen und in Leitplanke gefahren, ein Verletzter

Am Montagabend, kurz nach 23:00 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger mit seinem VW Golf die Hockenheimer Straße von Hockenheim in Richtung Ketsch. Nach ersten Ermittlungen überquerte ein Wildtier auf Höhe der Einmündung Mecklenburger Straße die Fahrbahn. Dem Fahrer gelang es durch ein Ausweichmanöver den Zusammenstoß zu verhindern.



Das Fahrzeug kam jedoch von der Fahrbahn ab und prallte gegen die linke Leitplanke. Der 26-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus. Die alarmierte Feuerwehr Ketsch musste glücklicherweise nicht tätig werden. Am VW Golf entstand ein Sachschaden von 3000 EUR. Der Schaden an der Leitplanke beträgt 2000 EUR. Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst abgeschleppt.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Führungs- und Lagezentrum
Alexander Gund, stv. Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0621 174-0
E-Mail: Mannheim.PP@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Gemeindeverwaltung: Fr. Geschwill neue Kassen-Chefin


In der Leitung der Gemeindekasse Ketsch hat sich ein Wechsel zum 01.09.2019 vollzogen. Der bisherige Kassenleiter Herr Peter Sickmüller befindet sich seit dem 01.09.2019 im Ruhestand. Neue Kassenleiterin ist Fr. Geschwill


Die Gemeindeverwaltung schreibt dazu in einer Beschlussvorlage an den Gemeinderat:
_ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _ _ _ _  _ _ _


PRESSEFREIHEIT BEDROHT- WIR KÄMPFEN FÜR SIE!

Anfang September 2019 haben wir hier an dieser Stelle, über einen Beschluss aus einer Gemeinderatssitzung berichtet. Einen Ausschnitt aus der Beschlussvorlage haben wir hier auch veröffentlicht. Mit E-Mail vom 10.10.2019 hat die Gemeindeverwaltung Ketsch die Veröffentlichung bemängelt. Es würde sich hier um schutzwürdige Interessen handeln, die Der Enderle hier verletzen würde. Zudem würden wir auch das Urheberrecht der Gemeinde verletzen. Und man drohte mit rechtlichen Schritten, sollten wir der Entfernung nicht nachkommen.
Mal wieder wird die Pressefreiheit in dieser Gemeinde bedroht. 

Das der Vortrag der Gemeindeverwaltung Ketsch vollkommener Unsinn ist, zeigt alleine ein Umstand. Die hier im Artikel veröffentlichten Informationen, konnte die gesamte Internetgemeinde über Wochen lesen. Hat doch die Gemeindeverwaltung selbst entsprechende Beschlussvorlagen im Internet, auf ihrem Bürgerinformationsportal veröffentlicht. 

Der Enderle lässt sich solche Drohungen nicht gefallen. Wir haben mittlerweile zum Schutz der Pressefreiheit, eine Schutzschrift beim Amtsgericht Mannheim eingereicht. In dem wir unsere Sicht der Dinge schildern, sollte die Gemeindeverwaltung rechtliche Schritte ergreifen. Zudem werden wir im Rahmen einer Dienstaufsichtsbeschwerde, den Sachverhalt vom Kommunalrechtsamt und ggfs. über das Verwaltungsgericht Karlsruhe klären lassen. Der Enderle wird mit allen rechtlich zulässigen Mitteln, die Presse- und Meinungsfreiheit in Ketsch verteidigen. Wie notwendig das ist, beweist aktuell die Gemeindeverwaltung wieder. Bis zur vollständigen Klärung, sind weite Teile vom Artikel gesperrt.

Diesen Angriff der Gemeindeverwaltung auf Der Enderle, nehmen wir sehr ernst. Als Gegenreaktion haben wir gestern Abend rechtliche Schritte über das Kommunalrechtsamt, in Sachen "Ketscher Nachrichten" der Gemeindeverwaltung eingeleitet. Hier sehen wir diverse Rechtsverstöße, gerade im Zusammenhang mit einem Urteil vom Bundesgerichtshof. 

Wir werden in den nächsten Tagen, dieses Thema in einem separaten Artikel nochmals aufgreifen. 

Die Redaktion 


Kommentar von Simon Schmeisser 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mal wieder ist es passiert. Mal wieder wird die Presse aus dem Rathaus bedroht. Leider kann man hier von keinem Einzelfall reden, es hat vielmehr Methode. Ob bei der Bürgermeisterwahl 2014 die Androhung der Streichung von Anzeigen, aufgrund der Berichterstattung der SZ.  Die Kritik an der Presse in Sachen Obdachlosenunterkunft oder wegen der Toilettenanlage im Bruchgelände. Als hier durch den Bund der Steuerzahler eine Verschwendung von Steuergeldern festgestellt wurde. Hier war der Sprachgebrauch von Herrn Bürgermeister Kappenstein: "Schreiberlinge". Das alles können Sie noch heute in den Zeitungsarchiven und im Internet nachlesen.

Wir nähern uns mit großen Schritten der nächsten Bürgermeisterwahl. Und jede Bürgerin und jeder Bürger muss sich die Frage stellen: Möchte ich wirklich einen solchen Bürgermeister? Einen Bürgermeister dem Presse scheinbar nur dann willkommen ist, wenn sie in seinem Sinne berichtet. Ist das die Vorstellung vom Leben in einer Gemeinschaft, von Demokratie? Hier ist Der Enderle wieder das beste Beispiel. Die Gemeindeverwaltung selbst veröffentlicht -angeblich- nicht öffentliche Dokumente.  Die Schuld ist hier ausschließlich innerhalb der Gemeindeverwaltung zu suchen. Ist doch das Datenleck noch wesentlich größer, als nur diese Personalangelegenheit. Doch statt freundlich hier darauf hinzuweisen und um eine Entfernung zu bitten, wird wieder gedroht. Gedroht mit rechtlichen Schritten, die ein Hauptamtsleiter und ein Bürgermeister leicht aussprechen können. Können sie doch dafür die Steuergelder der Ketscher Bürger nutzen.

2022 werde ich für das Amt des Bürgermeisters kandidieren. Unter meiner Führung wird es solche Zustände nicht mehr geben. Verteidigen Sie mit mir die Demokratie. Lassen Sie uns an einem neuen Geist in Ketsch arbeiten. Dieses Beispiel, aber auch der allgemein schlechte Zustand der Gemeinde, zeigt wie dringend ein Wechsel im Rathaus ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Wahlkampfseite: www.buergermeisterwahl-ketsch.de.

Herzliche Grüße
Simon W. Schmeisser

Ketscher Wirtschaft: Insolvenzverfahren der Ertinho GmbH

Nachfolgend eine öffentliche Bekanntmachung vom Amtsgericht Mannheim, im Insolvenzverfahren der Ertinho GmbH:

2 IN 1658/19

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.

Ertinho GmbH,
Karlsruher Straße 126, 68775 Ketsch

Betrieb und die Verwaltung von Zentren zur Gewichtsreduzierung, Gesundheits- und Schönheitspflege für den Menschen, Durchführung von Diätkuren, diätische Beratung zur Unterstützung der Wirkung von Diätwaren, therapeutische Anwendungen zur Gewichtsreduktion



vertreten durch den Geschäftsführer
Eric Fessel, geboren am 14.04.1970, Karlsruher Straße 126, 68775 Ketsch
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Register-Nr.: HRB 728046
- Schuldnerin -

Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Rainer-Manfred Althaus,
O 6, 7, 68161 Mannheim, Gz.: 80/19A RH

1. Das am 27.06.2019 bei Gericht eingegangene Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 01.09.2019 um 11.00 Uhr als Hauptinsolvenzverfahren eröffnet.


2. Zum Insolvenzverwalter wird bestellt:
Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung
Otto-Beck-Straße 11, 68165 Mannheim
Telefon: 0621 4257328


3. Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 10.10.2019 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

Bei der Anmeldung sind Grund und Betrag der Forderung anzugeben. Die Tabelle mit den Forderungen und die Anmeldeunterlagen werden spätestens am 28.10.2019 zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts niedergelegt. 


4. Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung über die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters, über die Einsetzung eines Gläubigerausschusses sowie über die in den §§ 66 (Rechnungslegung Insolvenzverwalter), 100 f. (Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse), 149 (Anlage von Wertgegenständen), 157 (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens, Beauftragung des Insolvenzverwalters mit der Ausarbeitung eines Insolvenzplans, Vorgabe der Zielsetzung des Plans), 160 (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters, insbesondere, wenn das Unternehmen oder ein Betrieb, das Warenlager im Ganzen, ein unbeweglicher Gegenstand aus freier Hand, die Beteiligung des Schuldners an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, oder das Recht auf den Bezug wiederkehrender Einkünfte veräußert werden soll; wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das die Insolvenzmasse erheblich belasten würde oder wenn ein Rechtsstreit mit erheblichem Streitwert anhängig gemacht oder aufgenommen, die Aufnahme eines solchen Rechtsstreits abgelehnt oder zur Beilegung oder zur Vermeidung eines solchen Rechtsstreits ein Vergleich oder ein Schiedsvertrag geschlossen werden soll), 162 (Betriebsveräußerung an besonders Interessierte), 163 (Betriebsveräußerung unter Wert), 233 (Zustimmung Fortsetzung Verwertung und Verteilung bei Insolvenzplan) und 271 (Beantragung einer Eigenverwaltung) InsO bezeichneten Angelegenheiten wird anberaumt auf
Montag, 02.12.2019, 09:30 Uhr, Sitzungssaal 141, 1. OG, Schloss, Westflügel, Amtsgericht Mannheim. Hinweise: Die Zustimmung zur Vornahme besonders bedeutsamer Rechtshandlungen im Sinne des § 160 InsO gilt als erteilt, wenn die einberufene Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist.


5. Prüfungstermin wird anberaumt auf Montag, 02.12.2019, 09:30 Uhr, Sitzungssaal 141, 1. OG, Schloss, Westflügel, Amtsgericht Mannheim. Hinweise: Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung.


6. Sicherungsrechte an beweglichen Gegenständen oder an Rechten sind dem Insolvenzverwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO). Der Gegenstand an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO). 


7. Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an diese, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).


8. Der Insolvenzverwalter wird gem. § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die in dem Verfahren vorzunehmenden Zustellungen, beginnend mit der Zustellung des Eröffnungsbeschlusses nach § 30 InsO, durchzuführen. Ausgenommen ist die Zustellung des Eröffnungsbeschlusses an die Schuldnerin; diese erfolgt durch das Insolvenzgericht. Die öffentlichen Bekanntmachungen obliegen weiterhin dem Insolvenzgericht.


9. Hinweis:
Die in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgte Veröffentlichung von Daten aus einem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens wird spätestens 6 Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht, § 3 Abs. 1 Satz 1 InsOBekV. Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht. 


10. Der Insolvenzverwalter hat dem Gericht mitgeteilt, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt. Dies bedeutet, dass aus der Insolvenzmasse zwar die Verfahrenskosten gedeckt sind, die Masse jedoch nicht ausreicht, um die sonstigen Masseverbindlichkeiten bei Fälligkeit in voller Höhe zu erfüllen (§ 208 Abs. 1 InsO).

Die Rechtsfolgen der Anzeige ergeben sich aus den §§ 208 bis 211 InsO. Insbesondere sind nunmehr - nach den Verfahrenskosten - vorrangig diejenigen Masseverbindlichkeiten zu berichtigen, die nach der Anzeige begründet worden sind (§ 209 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 InsO). Außerdem ist seither jede Vollstreckung wegen einer vor der Anzeige begründeten Masseverbindlichkeit unzulässig (§ 210 InsO).

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde. Gegen die Entscheidung können der Schuldner oder die Gläubiger des Schuldners (im Folgenden: Beschwerdeführer), die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) einlegen, soweit damit das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens nach Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt werden soll (Artikel 102c - § 4 EGInsO).

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.

Amtsgericht Mannheim - Insolvenzgericht - 01.09.2019

Ketscher Wirtschaft: Insolvenzverfahren FIDES Belegklinik GmbH

Nachfolgend eine öffentliche Bekanntmachung vom Amtsgericht Mannheim, im Insolvenzverfahren der FIDES Belegklinik GmbH:

 1 IN 1972/18

In dem Verfahren über den Antrag d.

FIDES Belegklinik GmbH, Gassenäckerstraße 3, 68775 Ketsch, vertreten durch den Geschäftsführer Dietmar Zacher, geboren am 07.07.1961, Jakob-Maier-Straße 25, 64646 Heppenheim



Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRB 421757
- Schuldnerin -

auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen

Die Vergütung und Auslagen des vorl. Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden. Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.


Amtsgericht Mannheim - Insolvenzgericht - 22.08.2019

Polizeibericht: Polizei sucht Zeugen

In der Nacht zum vergangenen Dienstag (02.09./03.09.) nahm der Geschädigte, der in der Schönauer Straße wohnhaft ist, einen lauten Knall wahr und schaute nach dem Rechten. Auffälliges an bzw. rund um sein Anwesen konnte der Mann zunächst nicht feststellen, bemerkte am Morgen allerdings die beschädigte Glasscheibe seiner Haustüre sowie dass die Heckscheibe eines geparkten Audi Q5 eingeschlagen worden war. Er alarmierte die Beamten des Polizeireviers Schwetzingen, die im Laufe der Überprüfungen auch im Eingangsbereich des Nachbaranwesens Beschädigungen feststellen konnten.


Die Ermittlungen dauern aktuell noch an. Zeugen, die in der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0, zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Mathes
Telefon: 0621 174-1106
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Stand Gemeindeentwicklungskonzept

Die Gemeindeverwaltung Ketsch berichtet aktuell auf ihrer Internetseite:

"Bürger-Mit-Wirkung": Wie geht es weiter?

Welche Ziele sollen für das Ketsch von morgen gesetzt werden? Wie soll sich die Gemeinde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln? Welche Veränderungen werden angestrebt? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Gemeindeentwicklungskonzept, das gemeinsam mit Verwaltung, Gemeinderat, Bürgerschaft und der STEG Stadtentwicklung GmbH erarbeitet wird.
Im Mittelpunkt der Bürgerwerkstatt, an der im Juli zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unter der Leitung von Martin Müller von der Lebenswerke GmbH teilnahmen, standen die Themenbereiche „Bauen und Wohnen“, „Mobilität“, „Soziales/Kommunikation/Finanzmittel“ sowie „Wirtschaft und Versorgung“, für die jeweils verschiedene Schwerpunkte gesetzt wurden. Bezüglich erster konkreter Maßnahmen erklärten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bereit, sich darum zu kümmern. Ansprechpartner für die „Kümmerer“ ist Martin Müller, E-Mail mueller@lebenswerke-waldkirch.de.


Die für den 12. September in Überlegung gestellte zweite Bürgerwerkstatt findet nicht statt. Zunächst einmal soll die bisher geleistete Arbeit der Bürgerbeteiligung, des Gemeinderates und der Verwaltung in das Gemeindeentwicklungskonzept integriert werden. Über das von der STEG auf diesen Grundlagen erstellte Konzept und den weiteren Fortgang wird der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung am 14. Oktober beraten. Erstes Ziel der Verwaltung ist es, aus dem „Maßnahmenpaket“ Lösungsvorschläge und denkbare Szenarien in Form von Sitzungsvorlagen zur kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzung zu erarbeiten und mögliche Bürgerbeteiligungsformate im Rahmen der künftigen Gemeindeentwicklung festzulegen. Über die Umsetzung wird der Gemeinderat entscheiden.

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch, www.ketsch.de 

Polizeibericht: Unbekannter stößt 72-Jährigen vom Fahrrad


Ein unbekannter Fahrradfahrer stieß am frühen Montagnachmittag in Ketsch einen 72-jährigen Mann vom Fahrrad. Der 72-Jährige war kurz nach 14 Uhr mit seiner Frau mit dem Fahrrad auf einem Feldweg im Bereich des Schwetzinger Viehtriebswegs unterwegs, als sich von hinten plötzlich der Unbekannte, ebenfalls auf einem Rad, mit hoher Geschwindigkeit näherte. Er fuhr zwischen den beiden durch und versetzte dabei dem 72-Jährigen einen kräftigen Stoß, sodass dieser die Kontrolle über sein Rad verlor und rechts neben dem Feldweg ins Grün stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen, in Form von Knochenbrüchen an der Schulter, zu. Seine Frau brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er am Folgetag operiert werden musste.

Der unbekannte Radfahrer fuhr, ohne sich um den Gestürzten zu kümmern, einfach weiter. Eine Beschreibung des unbekannten Fahrradfahrers konnte nicht erlangt werden. Es ist lediglich bekannt, dass er ein dunkles Trikot und einen Fahrradhelm trug. Die Ermittlungen gegen den Unbekannten wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zum unbekannten Fahrradfahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden. Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Michael Klump
Telefon: 0621 174-1108
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Der Auftritt von der Online Zeitung "Der Enderle" ist online



Herzlich Willkommen!

Neben unserem Auftritt auf Facebook, ist jetzt auch die Blogseite der Online Zeitung "Der Enderle" online. Wir wünschen Ihnen viel Spaß hier!

Mit freundlichen Grüßen

Redaktion Der Enderle

PS: Sie haben spannende Themen? Sie möchten einen Leserbrief veröffentlichen? Schreiben Sie uns an: redaktion_enderle @ email.de (Leerzeichen entfernen)