Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 16.04.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 470 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 7 --- Todesfälle: unbekannt

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

19.04.2021, 18.30 Uhr Sitzung Gemeinderat
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12.05.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda


TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Weihnachtsmarkt vom 29.11.2019 bis 01.12.2019 auf dem Marktplatz

Wer sich auf den ersten Advent einstimmen möchte, sollte es nicht versäumen, in der Zeit vom 29. November bis 1. Dezember auf den Marktplatz zu gehen. Denn dann lädt der Handwerker- und Gewerbeverein wieder dazu ein, die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres zu genießen. Man darf gespannt sein auf die erste Veranstaltung, die auf dem neu gestalteten Marktplatz stattfindet!

Die offizielle Eröffnung mit Vertretern der Gemeinde und des HGV erfolgt am 29. November um 18 Uhr - begleitet von den „Ketscher Hewwlgugglern“. Im Anschluss an die Eröffnung gibt es Livemusik mit der Band „Unplugged“. An den Ständen des Weihnachtsmarktes lässt sich viel entdecken, unter anderem Bastelarbeiten, Deko-Lampen und Schmuck. Zur Stärkung der Besucher bietet die Budenstadt mit ihrem ansprechenden Ambiente allerlei Gaumenfreuden an, beispielsweise Räucherfisch, Steaks, Pizza, Sandwichs und Waffeln. Dazu heißen Punsch oder Glühwein zum Aufwärmen... Im „Café International“ der Flüchtlingshilfe Ketsch besteht Gelegenheit, mit anderen Kulturen in Berührung zu kommen und sich auszutauschen. Zudem werden unter anderem Tee, arabischer Kaffee sowie Kostproben süßer und herzhafter Spezialitäten angeboten.

Ob Marmelade oder Schokolade, ob Weihnachtsdekoration oder Cocktails: Der Weihnachtsmarkt ist für Erwachsene ein Erlebnis - und lässt auch Kinderherzen höher schlagen! Für den Nachwuchs steht so manche Überraschung bereit, sei es eine Fahrt mit dem nostalgischen Kinderkarussell oder die Begegnung mit dem Weihnachtsmann: Der Nikolaus mischt sich nämlich an allen drei Tagen unter die Besucher und ist auch auf der Bühne anzutreffen. Sein Gabensack ist prall gefüllt mit Ebenbildern aus Schokolade, die er gerne verschenkt. Zudem sollten sich die Besucher Zeit nehmen, die von der Gemeinde gestifteten Weihnachtsbäume neben der Bühne näher zu betrachten. Seniorinnen und Senioren der Einrichtung Avendi haben mit viel Fantasie Christbaumschmuck gebastelt und diesen an die Tannenbäume gehängt. Nicht fehlen darf - in der Mitte des Marktplatzes - der große Tannenbaum, der von Bauhof- Mitarbeitern aufgestellt wurde. Anstelle des „Wunschfeuers“ hat sich der Handwerker- und Gewerbeverein für dieses Jahr etwas Neues ausgedacht: Die Bäume rund um die Weihnachtsmarkt-Stände sollen illuminiert werden. Die Beleuchtung wird bestimmt eine magische Anziehungskraft ausüben. Und auch an den guten Zweck wird gedacht: Der Erlös aus Werbebannern kommt dem Jugendtreff zugute, der sich seit vielen Jahren beim Weihnachtsmarkt um das Spülmobil kümmert und von der Spende einen neuen Billardtisch für die Räumlichkeiten im Bruch anschaffen möchte. Herrlicher Glühweinduft liegt schon bald in der Luft der vorweihnachtlichen Winterwelt! sas

Öffnungszeiten: 29. November von 18 bis 22 Uhr; 30. November von 14 bis 22 Uhr; 1. Dezember von 11 bis 20 Uhr.

Bühnenprogramm: Ein wichtiger Bestandteil des Ketscher Weihnachtsmarktes sind die klangvollen Programmpunkte. Auf der Bühne werden sich folgende Gruppen präsentieren:

Freitag, 29. November:
18 Uhr: „Ketscher Hewwlguggler“
19 Uhr: „Unplugged“
Samstag, 30. November:
14 Uhr: Kindergarten Sankt Bernhard
15 Uhr: Alte Schule
16.30 Uhr: Kindergarten „Regenbogen“
19 Uhr: „Festzeltkommando“
Sonntag, 1. Dezember:
13.30 Uhr: Hip-Hop-Gruppe der Tanzfreunde Ketsch
14 Uhr: Kindergarten „Villa Pusteblume“
15 Uhr: Neurottschule
16 Uhr: Kindergarten „Villa Sonnenschein“

Hinweis der Gemeindeverwaltung: Was es beim E-Mail-Verkehr mit der Gemeindeverwaltung zu beachten gilt

Aufgrund der Entwicklung von Cyberangriffen hat das kommunale Rechenzentrum die Einstellung für
unerlaubte Anhänge angepasst. E-Mails, die an die Gemeindeverwaltung und ihre Mitarbeiter mit Microsoft-Office-97-2003-Anhängen *.doc oder *.docm geschickt werden, können nicht mehr übertragen werden. Der Absender erhält eine automatische Antwort mit dem Grund der Ablehnung. Dies erfolgt allerdings nur dann, wenn der Absender valide und die abgelehnte E-Mail konform zu den internationalen Standards ist. Des Weiteren sind Dateianhänge der Microsoft-Office-Suiten 97 - 2003 geblockt. Konkret sind dies folgende Anhänge (auch Kombinationen davon wie xyz.doc.exe): Exe, dll, cid, vbs, pif, scr, bat, cmd, com, cpl, js, jse, jsxbin, bz2, tar, xz, wim, arj, cpio, io, lzh, lha, rar, cab, jar, msi, apk, z, lzma, mslz, ace, dmg, iso, udf, vhd, vmdk, flv, smzip, swf, docm, doc, .xls, xlsm, ppt, .dot, .xlt, .pot

Wir möchten darauf hinweisen, dass es aus Sicherheitsgründen sinnvoller ist, Anhänge als PDF zu versenden. Des Weiteren sollten neuere Dateiformate wie .docx, .xlsx oder .pptx verwendet werden.

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Ketscher Wirtschaft: Insolvenz der Eric Fessel 3. GmbH

Nachfolgend eine öffentliche Bekanntmachung vom Amtsgericht Mannheim, Insolvenzgericht:

4 IN 2081/19

In dem Verfahren über den Antrag

Eric Fessel 3. GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Eric Fessel, geboren am 14.04.1970, Karlsruher Straße 126, 68775 Ketsch
Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRB 734901
- Schuldnerin -



auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen

Zur Verhinderung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 15.11.2019 um 13:30 Uhr angeordnet (§§ 21, 22 InsO):
1. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).
2. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird

Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung
Otto-Beck-Straße 11, 68165 Mannheim
Telefon: 0621 4257328

bestellt.
Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände des schuldnerischen Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alternative InsO). Der vorläufige Insolvenzverwalter ist nicht der allgemeine Vertreter der Schuldnerin. Er hat die Aufgabe, durch Überwachung der Schuldnerin deren Vermögen zu sichern und zu erhalten (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 InsO). Der vorläufige Insolvenzverwalter hat zu prüfen, ob das Vermögen der Schuldnerin die Kosten des Verfahrens decken wird (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO). Der Schuldnerin wird verboten, über Bankkonten und über Außenstände der Schuldnerin ganz oder teilweise zu verfügen. Hinsichtlich der Bankkonten und der Außenstände der Schuldnerin geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Konten der Schuldnerin führenden Kreditinstitute werden dem vorläufigen Insolvenzverwalter gegenüber zur Auskunftserteilung verpflichtet. Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Sie werden aufgefordert, Leistungen unter Beachtung dieser Anordnung nur noch an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Gem. § 8 Abs. 3 InsO wird der vorläufige Insolvenzverwalter beauftragt, die Zustellungen des Beschlusses an die Schuldner der Schuldnerin vorzunehmen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 InsO) und hierüber Nachweis zu führen. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume und betrieblichen Einrichtungen der Schuldnerin einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Die Schuldnerin hat ihm Einsicht in die Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und sie diesem auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben. Sie hat ihm alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung der schuldnerischen Vermögensverhältnisse erforderlich sind. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird zugleich beauftragt, als Sachverständiger zu prüfen, ob ein nach der Rechtsform der Schuldnerin maßgeblicher Eröffnungsgrund vorliegt und welche Aussichten für eine Fortführung des schuldnerischen Unternehmens bestehen. In diesem Rahmen wird er um vorrangige Prüfung gebeten, ob wechselseitige Ansprüche bezüglich der vom Geschäftsführer der Schuldnerin unter derselben Anschrift geführten weiteren Insolvenzschuldnerin Ertinho GmbH - 2 IN 1658/19 - bestehen. 


Hinweis:
Die in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgte Veröffentlichung wird dort mindestens für die Dauer der Wirksamkeit der Anordnung gespeichert. Im Falle der Eröffnung erfolgt eine Löschung spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Verfahrens (§ 3 Abs. 1 S. 1 InsOBekV); falls nicht eröffnet wird, erfolgt eine Löschung spätestens sechs Monate nach Aufhebung der veröffentlichten Sicherungsmaßnahme (§ 3 Abs. 1 S. 2 InsOBekV).


Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.

Amtsgericht Mannheim - Insolvenzgericht - 15.11.2019

Polizei: Jugendliche beschädigen mehrere Autos, Zeugen gesucht

Am Sonntag gegen 07:20 Uhr beschädigte eine Gruppe Jugendlicher mehrere Fahrzeuge in der Werderstraße. Die Gruppe fiel zunächst auf, da sie sich grölend vor einer Gaststätte in der Hockenheimer Straße aufhielt. Anschließend zogen sie durch die Werderstraße und traten an mindestens zwei Pkw die Außenspiegel ab. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeiposten Ketsch unter 06202 61696 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Oliver Münsterteicher
Telefon: 0621 174-1115
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Empfehlung: Ausstellung "1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart" im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Der Kraichgau ist eine wichtige Region in vier Landkreisen, interessant durch seine vielen Facetten, historisch
bedeutend, wirtschaftlich stark, mit vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Und obwohl die Bezeichnung Kraichgau gerade mal oder schon, je nachdem, wie man es sieht, 1250 Jahre alt ist, ist die Region vital, dynamisch, jung geblieben und immer noch offen für Neues.

Ausstellung ab 19. November im Landratsamt

Das unterstreicht die große Ausstellung „1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart“, die am Donnerstag, 19. November, 18 Uhr im Foyer des Heidelberger Landratsamts eröffnet und damit erstmals im Rhein-Neckar-Kreis zu sehen sein wird. Entstanden sind die 26 großformatigen Tafeln durch die Zusammenarbeit der vier Landkreise Karlsruhe, Enzkreis, Heilbronn und Rhein-Neckar-Kreis bzw. deren Kreisarchiven und den Tourismusverbänden aus Anlass der urkundlichen Ersterwähnung des Namens Kraichgau in einer Schenkung an das Kloster Lorsch. Am 11. Juni 769 wurde nämlich der Ort Heimsheim, heute Ortsteil von Bruchsal, „in pago Creichgouue“ gelegen, dem Kloster übereignet. Nach dem Auftakt im Barockschloss Bruchsal kann die sehenswerte Ausstellung mit ihren vielen erstklassigen Fotos und Reproduktionen sowie informativen kurzen Texten nun hier bis 13. Dezember 2019 ein Anziehungspunkt sein. Die Begrüßung bei der Vernissage, zu der alle Interessierten herzlich in die Heidelberger Kurfürsten-Anlage 38 - 40 eingeladen sind, übernimmt der stellvertretende Landrat, Erster Landebeamter Joachim Bauer. Thomas Adam, Leiter des Städtischen Museums im Bruchsaler Schloss und Buchautor sowie großer Kraichgau-Kenner, erzählt Wissenswertes über die Vielfalt, die Besonderheiten und die historische Entwicklung dieses bedeutenden Landstrichs.

"Badische Toskana" und "Land der tausend Hügel"

Was heute als „badische Toskana“ und als „Land der tausend Hügel“ bekannt ist, reicht weit in die Geschichte zurück, bis in die Jungsteinzeit, die Römer und Alemannen haben ihre Spuren hinterlassen. Es war ein Land der Ritter und des Adels, der Burgen, Schlösser und Klöster mit ihrem heute zum Teil noch sichtbaren kulturellen Schätzen, Pfunde, mit denen der Kraichgau touristisch überzeugen kann. Der Kraichgau ist ein Land mit vielen Städten ohne Großstädte, er war eine Kernzone der Reformation und, bis zum nationalsozialistischen Rassenwahn, Heimat für eine jüdische Bevölkerung. Schon immer spielte die Zuwanderung eine große Rolle, seien es Schweizer, französische Hugenotten, Flüchtlinge nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs oder der Jetztzeit. Die Ausstellung zeigt ebenfalls, wie sehr der Kraichgau sowohl Agrar- und Weinlandschaft wie Bildungs- und Technologieregion gleichzeitig sein kann.

Tradition und Moderne

Geradezu märchenhaft sind die selten gewordenen, in den Löss eingeschnittenen Hohlwege, über die ebenso berichtet wird wie über traditionsreiche Feste und Bräuche oder moderne Identifikationsmöglichkeiten wie den Fußballbundesligisten TSG 1899 Hoffenheim mit seinem Stadion, die Klimaarena in Sinsheim oder das Auto- und Technikmuseum. Und natürlich dürfen auch bedeutende Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart nicht fehlen. „Heimat besteht eben aus Raum und Zeit“, lädt der stellvertretende Landrat Joachim Bauer zur Ausstellung ein. Mit ihren tollen Fotos, den manchmal poetischen Collagen, löst sie Erinnerungen aus, regt zum Nachdenken an und „macht einfach Lust, sich diese facettenreiche Landschaft anzuschauen“, so Bauer, der sich auf viele Besucher freut. Die Ausstellung "1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart" wird eröffnet am Dienstag, 19. November, 18 Uhr im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Kurfürsten-Anlage 38 - 40, 69115 Heidelberg.

Öffnungszeiten sind dann vom 20. November bis 13. Dezember 2019, jeweils Montag bis Freitag von 7:30 bis 12 Uhr und Mittwoch zusätzlich bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hinweis: Jobcenter am 3. Dezember geschlossen

Am Dienstag, 3. Dezember, bleibt das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Betroffen sind alle Geschäftsstellen des Jobcenters in Eberbach, Heidelberg, Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim und Wiesloch. An diesem Tag sind keine persönlichen Vorsprachen, wie z.B. Antragstellungen oder die Abgabe von Unterlagen möglich. Persönliche Antragstellungen und Abgaben von Unterlagen, welche laut Fristsetzungen bis spätestens 03.12. zu erfolgen haben, können ohne leistungsrechtliche Nachteile am nächsten Werktag, 04.12., nachgeholt werden.

Grippeimpfung: Je früher desto besser

Mit der kalten Jahreszeit kommt unweigerlich auch wieder die Grippesaison. Den Auswertungen der
Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts zufolge führen Influenza-Erkrankungen jedes Jahr zu mehreren Millionen Arztbesuchen.

Impfung wird zwischen September und November empfohlen

Gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten werden empfohlen, um das Erkrankungsrisiko zu verringern. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist und bleibt jedoch die Impfung. Diese wird zwischen September und November empfohlen, insbesondere für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. Die Krankenkassen in Baden-Württemberg übernehmen darüber hinaus Impfungen gegen Influenza für alle ihre Versicherten freiwillig, basierend auf einer Empfehlung des baden-württembergischen Sozialministeriums.

Eingesetzt wird ein Vierfach-Impfstoff

Auch in der Grippe-Saison 2019/2020 wird flächendeckend ein sogenannter Vierfach-Impfstoff eingesetzt. Dieser kam bereits in der letzten Saison zum Einsatz, wurde jedoch in der Zusammensetzung abgeändert und damit an die aktuelle epidemiologische Situation angepasst. „Je früher man die Impfung durchführen lässt, desto besser. Der Schutz der Impfung ist nicht gleich vorhanden, sondern entwickelt sich über die folgenden zwei Wochen“, erklärt Dr. Monika Heidecke, Ärztin im Gesundheitsamt. Der Gipfel der Neuerkrankungen wird häufig in den ersten Wochen des neuen Jahres erreicht. Eine Grippeschutzimpfung ist jetzt also immer noch sinnvoll. Der Impfstoff ist in der Regel gut verträglich. Müdigkeit oder ein leichtes Krankheitsgefühl in den Tagen danach können zwar vorkommen, aber oft merkt man außer dem kleinen Piks nichts weiter. Und so geschützt, lassen sich Herbstspaziergänge und die Weihnachtszeit noch besser genießen.

Weitere Fragen zur Grippeimpfung beantworten die Hausärzte aus der Region oder das Gesundheitsamt. Ansprechpartnerin ist Dr. Monika Heidecke, Tel. 06221 522-1812

Martinsfeier am 11.11.2019

Zur traditionellen Martinsfeier lädt die Kolpingsfamilie Ketsch am Montag, 11. November, um 18 Uhr ein.
Die Veranstaltung findet in diesem Jahr nochmals – aufgrund der Baumaßnahmen am Marktplatz – in der „alla hopp!“-Anlage statt. Nach einem szenischen Spiel, das an die Legende des heiligen Martin erinnert, beginnt der Laternenumzug: Musikalisch begleitet vom Musikverein 1929, geht es vom „alla hopp!“-Park aus durch die Parkstraße, Gutenbergstraße, Gassenäckerstraße und Dielheimer Straße in Richtung Bahnhofsanlage, wo zum Abschluss Martinshörnchen verteilt werden.

Im hinteren Bereich des „Nahkauf“-Parkplatzes bieten die Pfadfinder einen Imbiss und heiße Getränke an.
Die Anwohner werden gebeten, ihre Pkws außerhalb des Zugwegs zu parken. Die örtliche Jugendfeuerwehr und die DRK-Ortsgruppe werden den Ablauf überwachen. Die Polizei übernimmt die Zugsicherung an besonderen Kreuzungen.

Gemeinderat: Einladung zur Gemeinderatssitzung am 18.11.2019

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 18.11.2019, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Rathaus, Sitzungssaal, II OG einberufen.



TAGESORDNUNG:

1. Kommunales Entwicklungskonzept; Beschlussfassung

2. Namensgebung "Place de Trélazé"

3. Ehrengabe für die 1. Handball- Damenmannschaft der TSG Ketsch 1902 e.V.

4.Neufassung der "Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Feuerwehr (Feuerwehr-Entschädigungssatzung- FwES)"

5. Neufassung der "Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Ketsch (Feuerwehr-Kostenersatzsatzung -FwKS)"

6. Antrag Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen; Konfetti beim Faschingsumzug Ketsch

7. Antrag Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen; Einführung eines Livestreams der Gemeinderatssitzungen und Veröffentlichungen auf der Homepage der Gemeinde

8. Antrag Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen; Redaktionsstatut der Ketscher Nachrichten

9. Antrag SPD-Fraktion; Einrichtung eines Schulausschusses

10. Anpassung der Eintrittspreise für die Badanlagen

11. Berichte des Bürgermeisters

12. Anfragen der Gemeinderäte

13. Anfragen der Sitzungsbesucher

Abbau Sand und Kies Gewann Entenpfuhl: Die Lüge mit dem Trinkwasser

Es vergeht keine Woche mehr, in dem der mögliche Abbau von Sand und Kies im Gewann Entenpfuhl nicht ein Thema in der Zeitung ist. Wohlbemerkt sei an dieser Stelle: Entschieden ist da noch nichts. Doch die Hysterie mit denen die Ketscher Ortsparteien von CDU, SPD bis hin zu Grünen und den Umweltverbänden betrieben wird, ist beispiellos. Man könnte bisweilen meinen, am kleinen Wäldchen im Gewann Entenpfuhl hängt das Klima unserer Erde ab.
Untersuchungen gibt es schon!

Damit wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen, wir sehen wie sich unser Klima verändert. Und wir müssen etwas tun. Doch das was da gerade in Ketsch passiert, ist keine Umweltpolitik, sondern blanke Hysterie ohne Sinn und Verstand. Die wohl dem aktuellen Zeitgeist geschuldet ist. Eines der Hauptargumente die gegen das Vorhaben ins Feld geführt wird, ist das Trinkwasser. Hier würde eine konkrete Gefahr für das Trinkwasser bestehen. Wirkliche Belege für diese Annahme, kann von den Umweltrettern nicht benannt werden. Vielmehr scheint hier die Behauptung Beweis genug zu sein. Dabei gibt es sehr wohl Untersuchungen, so unter anderem aus dem Januar 2019.

So kommt diese Untersuchung von Wald + Corbe zum Ergebnis, das keine Gefahr für das Trinkwasser besteht. Alleine schon wegen der Grundwasserströmung. Interessant an dem Bericht ist auch die Kritik, nämlich hinsichtlich dem Vorgehen vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Diese hatte die Wasserschutzzone ausgeweitet, sodass davon auch der Gewann Entenpfuhl betroffen ist. Damit wäre ein Abbau von Sand und Kies nicht möglich. Doch wie die Fachleute zum Ergebnis kommen, lässt sich eine solche Ausweitung der Wasserschutzzone fachlich nicht begründen. Fazit der Untersuchung: „Somit geht von der geplanten Nassauskiesung keine Beeinträchtigung der Wassergewinnung aus“.

Bewertung durch Behörden ausstehend

Natürlich muss diese Untersuchung von den Behörden noch entsprechend geprüft und gewichtet werden. Was im Rahmen vom Planfeststellungsverfahren erfolgen wird. An dieser Stelle muss man klar betonen: Es gibt derzeit keine Genehmigung zum Abbau von Sand und Kies. Und gerade im Licht dieser Tatsache, erklärt sich das Verhalten der neuen Bürgerinitiative, vom Umweltstammtisch Ketsch und der SPD Ketsch nicht. Hier werden Behauptungen aufgestellt, Ängste geschürt und bisweilen auch Petitionen gestartet, die die Landesregierung zu rechtswidrigen Handlungen auffordert. Wie die Kündigung vom Pachtvertrag zwischen dem Land und der Firma Krieger. Obwohl es überhaupt keinen Kündigungsgrund dafür gibt. Zumal hierbei auch vergessen wird, der Pachtvertrag steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung. Erst wenn das Planfeststellungsverfahren mit einer Genehmigung endet, hat auch der Pachtvertrag erst seine volle Gültigkeit.

Kein Vertrauen in das Landratsamt?
Scheinbar haben aber die genannten Gruppen kein Vertrauen in das behördliche Handeln. Oder warum kann man nicht die Prüfung durch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis abwarten? Wenn doch tatsächlich die Argumente wie Trinkwasser so stark sind, wird das Landratsamt im Rahmen der Prüfung zum gleichen Ergebnis kommen. Oder geht es darum vielleicht gar nicht? Möchten hier vielleicht nur gewisse Menschen den billigen Applaus, für angebliche "Umweltbemühungen" haben?

Letztlich kann man jeder Bürgerin und jedem Bürger nur empfehlen, die Akten zum Gewann Entenpfuhl selbst zu lesen. Nur dann hat man nämlich den richtigen Überblick zum Vorhaben. Und muss auf keine der vielen Lügen, die leider derzeit verbreitet werden, hereinfallen. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg bietet als einzige politische Kraft, nahezu die vollständigen Akten zum Vorhaben Gewann Entenpfuhl als Download.


Die Alternative zum "politischen Ketscher-Einheitsbrei"

Keine andere politische Kraft hat das Vorhaben im Gewann Entenpfuhl so intensiv verfolgt, wie die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg. Lange gab es dazu keine Meinung, hinsichtlich einer Befürwortung oder einer Ablehnung. Vielmehr war es stets wichtig, die Bevölkerung über das Vorhaben zu informieren. Hier Transparenz zu schaffen, insbesondere zu den Unterlagen. Alle, ob Gemeindeverwaltung, CDU Ketsch, SPD Ketsch, Grüne Ketsch oder die Freien Wähler haben zum Vorhaben einen Standpunkt. Nämlich eine ablehnende Haltung, wenngleich man da so seine Zweifel vereinzelt haben kann. Gerade bei der Gemeindeverwaltung. Und auch die SPD Ketsch überzeugt in ihrer Haltung nicht wirklich, hat doch die eigene Partei den Pachtvertrag erst zum Vorhaben ermöglich. Keine der Parteien und auch die Gemeindeverwaltung kann ihre Argumente aber untermauern. Stattdessen werden Behauptungen aufgestellt und bisweilen auch die Bevölkerung aufgehetzt, wie zum Beispiel zum Trinkwasser. So werden von diesen Gruppen auch keinerlei Unterlagen (Beweise!) veröffentlicht, die die Behauptung stützen könnte. Mit der Behauptung scheint es sich da deutlich einfacher arbeiten zu lassen, als mit den offiziellen Unterlagen.

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg hat sich eine Meinung jetzt gebildet:

Wir sind für den Abbau von Sand und Kies im Gewann Entenpfuhl!

Und diese Haltung vertreten wir auch bei der Bürgermeisterwahl 2022!

Begründung

Am Anfang war es ein Regionalplan, der das Gewann Entenpfuhl als mögliches Abbaugebiet für Sand und Kies ausweist. Die Firma Krieger hat auf den Regionalplan reagiert und einen Pachtvertrag mit dem Land Baden-Württemberg geschlossen. Das Land Baden-Württemberg ist Eigentümer der Grundstücksflächen im Gewann Entenpfuhl. Jetzt in einem ordentlichen Verfahren wird die Genehmigungsfähigkeit vom Vorhaben geprüft. Wir vertrauen hier auf eine neutrale Prüfung durch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Wir können an diesem Verfahren, mit Ausnahme der fehlenden Transparenz, keine Mängel erkennen. Insbesondere nicht in dem Umfang, der eine Versagung vom Vorhaben begründet. Für die verlorenen Waldflächen wird es Ausgleichsmaßnahmen geben. Eine Gefahr für das Trinkwasser halten wir basierend auf den aktuellen Erkenntnissen, für nicht vorhanden. Und eine Tatsache wird oftmals in der Umwelt-Hysterie vergessen: Sand und Kies als Baustoffe werden gebraucht. Man schaue sich in Ketsch nur das Neubaugebiet Fünfvierteläcker, aber auch die Vielzahl der Bauvorhaben der Gemeindeverwaltung an. Sollte eine Genehmigungsfähigkeit vom Projekt nicht möglich sein, so halten wir einen Kostenersatz für die Firma Krieger geboten. Die Firma Krieger hat bereits mehrere hunderttausend Euro in den Gewann Entenpfuhl investiert, unter anderem in Erkundungsbohrungen. Hier wäre dann ein Ersatz dieser Kosten geboten.

Es gibt keine Alternative 

Wer gegen solche Abbau-Projekte ist, der muss auch die Alternative aufzeigen können. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württtemberg kann es nicht. Und eine Alternative die den Abbau überflüssig macht, gibt es aktuell noch nicht. Gerade aus diesem Grund halten wir auch die Haltung der Ketscher Parteien für unglaubwürdig. Im Gemeinderat wird jedem Bauprojekt zugestimmt, woher aber die Baustoffe kommen, scheint hierbei nicht zu interessieren. Wenn aber plötzlich vor der eigenen Haustür es um den Abbau von Rohstoffe u.a. für die Bauwirtschaft geht, dann entdeckt man plötzlich sein Herz für die Umwelt und das Trinkwasser.

So kann man keine Politik machen, so kann man keine Gemeinde als Bürgermeister führen!
Und so geht man auch nicht mit der Wirtschaft um! 
 
Simon Schmeisser 

Sonderwertmarken von der Gemeindeverwaltung

In den Herbst- und Wintermonaten können bisweilen große Blättermengen anfallen, die zusammengefegt und entsorgt werden müssen. Die Gemeinde bietet wieder allen, die einen öffentlichen Baum vor ihrem Anwesen stehen haben, einen besonderen Service an. Um nicht neben der Arbeit mit den Blättern auch noch die Entsorgungskosten auf dem Häckselplatz tragen zu müssen, stellt die Gemeinde allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die einen Gemeindebaum vor ihrem Anwesen stehen haben, eine Wertmarke mit zwei Anlieferungsmöglichkeiten zur gebührenfreien Entsorgung von Laub auf dem Ketscher Häckselplatz zur Verfügung. Wer beispielsweise in der Seestraße, Brühler Straße oder im Veilchenweg wohnt, erhält von der Gemeinde eine Wertmarke pro Anwesen zur gebührenfreien Entsorgung von je zweimal 0,5 m³ Blätterabfall auf dem gemeindeeigenen Häckselplatz.
entsorgt werden müssen. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei denen ein Gemeindebaum vor dem Anwesen steht, kümmern sich bereits seit Jahren um diesen Blätterabfall.

Die Wertmarken können an der Pforte des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten gegen Vorlage des Personalausweises (zur Feststellung der Berechtigung) und Unterschrift abgeholt werden. Die Aktion endet am 29. Februar 2020.

Neue Öffnungszeiten und Termine der Fahrradwerkstatt Ketsch


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