Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
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13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
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25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

Coronavirus: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis gibt keine Daten an die Polizei weiter

Wie in den letzten Tagen berichtet, gibt es zwischen einzelnen Gesundheitsbehörden und Polizeidienststellen in Baden-Württemberg, einen Austausch von persönlichen Daten zu erkrankten Menschen am Coronavirus. Damit sollen unter anderem Polizisten vor Ansteckungen geschützt werden. Im Der Enderle wurde dazu schon berichtet. Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg hat Anfragen an verschiedene Stellen gerichtet, darunter war auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Wie das Landratsamt mittlerweile mitgeteilt hat, erfolgt hier kein Datenaustausch zur Polizei.


16 Infektionsfälle in Ketsch am Coronavirus und 7 Tote im Rhein-Neckar-Kreis

Mittlerweile sind 16 Infektionsfälle am Coronavirus, in Ketsch bestätigt worden. Auch hat sich im Rhein-Neckar-Kreis die Zahl der Todesfälle am Coronavirus, auf jetzt 7 erhöht.

Ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist am Abend des 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben. 

Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Der Leichnam war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Am 26. März 2020 ist ein unter 50 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Heidelberger Klinik verstorben. 

Am Abend des 26. März 2020 verstarb ein über 80 Jahre alter Mann aus dem Landkreis in einer kreiseigenen Klinik.

Am Abend des 27. März 2020 sind zwei weitere Personen in einer Heidelberger Klinik verstorben: Ein über 80 Jahre alter Mann sowie ein über 70 Jahre alter Mann. Beide lebten im Landkreis.

Am Abend des 29. März 2020 verstarb ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Heidelberger Klinik.

Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Kommentar von Simon Schmeisser: Polizei schießt weit über das Ziel hinaus....Strafanzeigen und rechtliche Schritte!

Wie man in den letzten zwei Tagen verschiedenen Medien, unter anderem dem SWR entnehmen
kann, gibt es im Land einen regen Austausch von höchst persönlichen Daten. Hierbei geht es um die persönlichen Daten von Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind. Der Austausch erfolgt zwar nicht flächendeckend, aber vereinzelt zwischen den Polizeidienststellen und den Gesundheitsämtern im Land. Während das Innenministerium Baden-Württemberg von diesen Fällen wusste und diese auch begrüßt, war beim Landesgesundheitsministerium das Gegenteil der Fall. Begründet wird dieser Datenaustausch von höchst persönlichen Daten, mit der Ansteckungsgefahr für die Polizisten. Zumal der Polizei auch Schutzkleidung fehlt, die vor der Ansteckungsgefahr schützen würde.

Ich persönlich kann darüber nur lachen, da es an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist. Abgesehen vom Coronavirus, gibt es eine Vielzahl an ansteckende Krankheiten, mit denen größte Folgen bis hin zum Tod, verbunden sein können. Wenn jetzt die Polizei die Coronakrise missbraucht, um an
persönliche Daten zu kommen, ist das absurd. Würde man der Argumentation vom Innenministerium
und der Polizei folgen, so müsste die Polizei grundsätzlich alle persönliche Daten von Menschen erfassen, die unter einer ansteckenden Krankheit leiden. Schließlich besteht diese Gefahr der Ansteckung immer, auch wenn nicht Coronavirus-Krise ist. Auch kann das Versagen bei der Anschaffung von persönlicher Schutzausrüstung für die baden-württembergische Polizei, nicht Anlass dafür sein, jetzt höchst persönliche Daten von Bürgern zu sammeln. Wenn Landesinnenminister Strobl nicht in der Lage ist, die Polizei vernünftig auszustatten und Katastrophenvorsorge zu betreiben, sollte er von seinem Amt zurücktreten.

Der Zeitpunkt ist gekommen, dem Innenministerium, aber auch der Polizei Baden-Württemberg deutlich die Grenzen aufzuzeigen. Wie in dieser Coronavirus-Krise mit Bürgerrechten, mit dem Datenschutz umgegangen wird, gibt Anlass zur Besorgnis. Hier wird nahezu jedes Recht über Bord geworfen. Und die Grenze dieser Überschreitungen wird stetig ausgedehnt. Wie jüngst die Überlegungen vom Innenministerium Baden-Württemberg zeigen, die Bundeswehr als Ergänzung der Polizei einzusetzen. Zwar nicht direkt mit Polizeiaufgaben, aber zum Beispiel für den Transport oder als Fahrer von Polizisten. Begründet wird dieser Gedankengang, mit den hohen Ausfallzahlen von Polizisten in Baden-Württemberg. So sind aktuell weit über 2000 Polizisten erkrankt. Doch diesem Umstand unbenommen, wäre es ein vollkommen, inakzeptabler Bruch von einem Tabu.

Die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg (SFBW) hat mittlerweile umfassende Anträge,
sowohl an das Innenministerium gestellt, aber auch an vereinzelte Gesundheitsämter und Polizeidienststellen.  Um das Ausmaß dieser Datensammelwut der Polizei, einschätzen zu können.


Doch bei Anträgen auf Auskünfte kann es jetzt nicht mehr bleiben, jetzt muss es ins Gefecht gehen. Daher hat SFBW-Fraktionsgeschäftsführer Simon Schmeisser, auch Strafanzeigen gegen Landesinnenminister Strobl und Landespolizeipräsidentin Fr. Dr. Hinz, bei der Generalstaatsanwaltschaft in Stuttgart, auf verschiedene Wege eingereicht. Und je nach Ausmaß der Sammelwut, aber auch sollte es zum Einsatz der Bundeswehr kommen, sind weitere rechtliche Schritte, notfalls bis hin zur Landesverfassungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg möglich. Die Grenze des Ertragbaren an Verletzungen und Einschränkungen von Bürgerrechten, ist für die Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg weit überschritten!


Mit dem Polizeipräsidium Mannheim ist es mittlerweile zum "Austausch" gekommen. Statt eine Anfrage zu beantworten, hält man vorher lieber Rücksprache mit dem Innenministerium in Stuttgart. Um dann mitzuteilen, diese Fragen zu den persönlichen Daten, beantwortet das Innenministerium. Dieses Vorgehen, insbesondere die Weigerung der Beantwortung, lässt die Vermutung zu, dass man auch beim Polizeipräsidium Mannheim Daten erhebt. Warum sonst, fragt man vorher im Innenministerium nach, wer diese Anfrage beantworten soll? Stattdessen mokiert man sich in Mannheim lieber am Ton und unterstellt mangelnden Respekt in der Anfrage. Nun ja, Respekt ist keine Einbahnstraße, auch nicht für die baden-württembergische Polizei. Und nur weil es die Polizei ist, rollt die Sozialliberale Fraktion BW nicht den roten Teppich aus.



Coronavirus: Erste Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg
zuständig ist, bestätigte die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis. Ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist am Abend des 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben. Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Am 26. März 2020 ist ein unter 50 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Heidelberger Klinik verstorben. Damit handelt es sich um den dritten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis.

Peinlich: Gemeindeverwaltung und Service, am Beispiel der Allgemeinverfügung

In der allgemeinen Hysterie um das Coronavirus, hat die Gemeindeverwaltung Ketsch eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese Allgemeinverfügung wurde an verschiedenen Stellen veröffentlicht, so im Amtsblatt der Gemeinde Ketsch, aber auch auf der Internetseite der Gemeindeverwaltung.

In dieser Allgemeinverfügung findet man dann zum Schluss:

Aha, die Gemeindeverwaltung bietet also die Einsichtnahme in diese Verfügung an. Sehr gut! Das testen wir doch mal. Da sich die Damen und Herren im Ketscher Rathaus eingemauert haben, habe ich um einen Termin zur Einsichtnahme gebeten. Da auch nach einem Tag es zu keiner Antwort aus dem Rathaus gekommen ist, habe ich eine Beschwerde an das Kommunalrechtsamt gesendet. Da mir schon wieder klar war, dieses Service-Versprechen ist ein Versprechen ohne Substanz. Und die Antworten sprechen wieder für sich:


Wir halten an dieser Stelle fest:

1: Die Gemeindeverwaltung Ketsch bietet den Service einer Einsichtnahme an.

2: Die Gemeindeverwaltung Ketsch möchte diesen Service, den sie freiwillig anbietet, aber in der Realität nicht gewähren.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum bietet man etwas an, was man eigentlich gar nicht möchte?

Letztlich dokumentiert die Gemeindeverwaltung, insbesondere Bürgermeister Kappenstein hier wieder eindrucksvoll, wie weit weg Ketsch von einer modernen Verwaltung ist.

Und da sind wir wieder am Punkt, in dem sich die ganze Notwendigkeit von einem Wechsel im Ketscher Rathaus zeigt. Unterstützen Sie 2022 Simon Schmeisser zur Wahl zum Ketscher Bürgermeister. Damit Ketsch endlich eine moderne und freundliche Gemeindeverwaltung bekommt!

Verbreiten Sie diesen Artikel! Unterstützen Sie Simon Schmeisser auf den Weg ins Bürgermeisteramt.

POL-MA: Ketsch, BAB 6: Unfall beim Fahrstreifenwechsel

Auf Höhe der Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim touchierte am Montagnachmittag der 25-
jährige Fahrer eines Ford beim Wechsel des Fahrstreifens einen Lkw. Dies hatte zur Folge, dass der Pkw ins Schleudern geriet und gegen die Leitplanken stieß. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Michael Klump
Telefon: 0621 174-1108
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

12 Fälle von Coronavirus in Ketsch

Mittlerweile sind 12 Infektionsfälle am Coronavirus, in Ketsch bestätigt worden.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Jetzt 8 Fälle vom Coronavirus in Ketsch

Mittlerweile werden auf der Internetseite der Gemeindeverwaltung Ketsch, acht
Infektionsfälle am Coronavirus bestätigt.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Nicht nur das Coronavirus ist gefährlich- Warum sich jeder Bürger wehren muss!

Coronavirus, Coronavirus, eine Sondersendung folgt der anderen. Im Liveticker kann man stetig neue
Zahlen von Infektionen und Toten verfolgen. Man könnte meinen, in dieser Welt passiert nichts mehr anderes, als das Coronavirus. Dabei steht aktuell eine Menge auf dem Spiel.

Auch Corona-Krise kann das Rathaus nicht

Das Coronavirus ist ein gefährliches Virus, das kann man nicht verharmlosen. Doch im Umgang mit diesem Coronavirus erleben wir gerade einen Dammbruch, nach dem nächsten. Das Schließen von Schulen, von Geschäften, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Derzeit agiert die Politik auf Bundes-, aber auch auf Landes- und Kommunalebene nicht mehr rational. Man schaue sich nur den Ketscher Bürgermeister an. Während viele Menschen im Ketscher Einzelhandel direkt im Kontakt mit den Bürgern sind, verrammelt sich der Bürgermeister mit seinem Gefolge lieber im Ketscher Rathaus. Der Grundgedanke dürfte wohl der Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung, aber auch der Schutz der Mitarbeiter sein. Doch beide Ziele kann man auch anders erreichen, ohne das Rathaus zu schließen. Zumal man sich aber auch ins Gedächtnis rufen muss, es gibt keinen Schutz zu 100 Prozent. Sofern nämlich die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sich nicht rund um die Uhr im Rathaus aufhalten, besteht immer die Möglichkeit, dass das Coronavirus in die Verwaltung getragen werden kann. Doch kommen wir zurück, wie man es anders machen kann. So zum Beispiel in dem man zwei Büros im Erdgeschoss als Bürgerbüros (für alle Anliegen) umfunktioniert. Oder aber auch aus der Pforte, wo sowieso der Publikumsverkehr durch eine Glasscheibe abgetrennt ist, ein Bürgerbüro macht. Natürlich muss man sich aber auch die Frage stellen, wer im Rathaus als Gemeindemitarbeiter überhaupt noch notwendig ist? Oder wer kann von Zuhause arbeiten? Sicherlich wird das, gerade in Ketsch wo die Digitialisierung ein Fremdwort ist, schwer sein. Doch eines kann man festhalten: Möglichkeiten für rationale Maßnahmen und der Einhaltung von einem bestmöglichen Schutz, gibt es. Die Botschaft die man mit einer solchen Schließung aussendet, ist fatal.  Doch auch die Coronavirus-Krise dokumentiert mal wieder eindrucksvoll, wie notwendig ein neuer Ketscher Bürgermeister mit dem Namen Simon Schmeisser ist.

Einschränkungen über Einschränkungen

Blinder Aktionismus kann man aber nicht nur bei der Schließung vom Rathaus feststellen. Sondern auch bei der erlassenen Allgemeinverfügung der Gemeinde Ketsch, die mit Einschränkungen verbunden ist. Zumal auch die Landesregierung mit stetig neuen Einschränkungen kommt. Einschränkungen hört sich hierbei harmlos an, doch hier geht es um Grundrechte, um Bürgerrechte. Und das ist ein Punkt, in dem es im höchsten Maß kritisch wird. Und wo jetzt auch jeder Bürger gefragt ist, sich zu wehren. Mit Petitionen, mit Strafanzeigen, aber auch mit Verfassungsbeschwerden. Auch in einer Krise, wie jetzt beim Coronavirus ist nicht jedes Mittel legitim. Zumal man doch erkennen kann, dass die Politik hier nicht mehr rational entscheidet. Sondern das es sich hier ausschließlich um blinden Aktionismus handelt.  Dazu muss man nur nach Bayern schauen, wo gestern zusätzlich noch Beschränkungen beim Ausgang verkündet worden sind. Letztlich darf man in Bayern nur noch das Haus verlassen, wenn man einen Grund dafür hat. Das sind inakzeptable Entscheidungen. Zumal man sich nur die Nachrichtenlage von dieser Woche dazu anschauen muss. Da hat es noch geheißen, unter anderem vom Bundeskanzleramtschef Prof. Helge Braun: Vor dem Wochenende, wird da nichts entschieden. Die Realität ist wieder mal eine andere. Und hierbei werden auch kritische Stimmen vollkommen ignoriert. So ist die Bundesärztekammer genauso gegen Ausgangsbeschränkungen, wie auch der Städte- und Gemeindebund, um nur zwei Beispiele zu benennen. So wie in Bayern werden diese zusätzlichen Maßnahmen, mit steigenen Infektionszahlen begründet. Doch das die Infektionszahlen weiter steigen, darf uns doch nicht verwundern. Auch muss man den Maßnahmen doch mal einen zeitlichen Raum geben, um sehen zu können, ob sie auch wirken. Doch stattdessen werden täglich über neue Maßnahmen, über neue Einschränkungen der Bürgerrechte diskutiert. Und gerade deshalb ist es jetzt auch notwendig, dass sich jeder Bürger dagegen wehrt!

Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, Schutzmaßnahmen bei diesem Coronavirus sind notwendig:

- Hände waschen
- Abstand halten
- Besondere Rücksicht bei Risikogruppen (Alte und kranke Menschen)
- Vermeidung von Veranstaltungen oder Ansammlung von Gruppen
etc.

Was ist mit den sozialschwachen Menschen?

Gerne wird derzeit der Grundgedanke der Gemeinschaft bemüht. Doch schaut man sich das in der Realität an, muss man schon unbequeme Fragen stellen. So zum Beispiel, wer gehört zu dieser Gemeinschaft? Gehört zu dieser Gemeinschaft auch der sozialschwache Teil der Bevölkerung? Der Großteil der Tafeln mussten in Deutschland schließen. Und die Tafeln die nicht geschlossen haben, haben mit einem großen Problem zu kämpfen, nämlich mit dem Erhalt von Lebensmitteln. Gerade durch die Hamsterkäufe vieler Menschen, kommt es dementsprechend nicht mehr zu einem Überangebot an Lebensmitteln. Ein Überangebot, was bis zuletzt immer an die Tafeln gegangen ist.Was für eine Lösung hat man hier in Ketsch? Schließlich sind auch Ketscher Bürgerinnen und Bürger auf die Leistungen der Tafel angewiesen.  In solchen Fällen zeigt sich, ob man ein BÜRGERmeister ist der alle Menschen im Blick hat, oder nur ein Bürgermeister der ein Stühlchen im Rathaus wärmt...

Es geht um mehr

Bei dieser Coronavirus-Krise zeigt sich aber auch, es geht um mehr. Es geht zum Beispiel um unsere Wirtschaft, die hier massiv geschädigt wird. Sicherlich verspricht die Politik viel Geld und stellt dieses auch bereit. Doch man sollte nicht dem Irrglauben verfallen, man hätte keinen Schaden durch diese Politik. Am Ende, wenn diese Coronavirus-Krise nämlich vorbei ist, müssen die Gelder auch wieder reingeholt werden. Und sei es über Erhöhungen bei Steuern und Abgaben. Unterm Strich eine Milchmädchen-Rechnung!

Europa?

Was wir aber auch nicht aus dem Blick verlieren dürfen, ist unser Europa. Europa ist seit langem der Garant für Sicherheit, für Frieden und für Wohlstand. Doch gerade die Coronavirus-Krise dokumentiert eindrucksvoll, wie es um Europa bestellt ist. Ohne Rücksprachen unter den Regierungen, werden Grenzen dicht gemacht. Bürgerrechte werden eingeschränkt und nichts scheint mehr eine Rolle zu spielen, als das Coronavirus. Was ist zum Beispiel mit den Flüchtlingen an der Grenze zu Griechenland? Wer nicht gezielt nach Informationen dazu sucht, wird davon aktuell nichts mehr hören. An der fatalen Lage der Flüchtlinge hat sich nichts geändert. Flüchtlinge die aufgegriffen worden sind, wird das Grundrecht auf Aysl genommen. Sie werden rechtswidrig einfach wieder über die Grenze geschafft. Damit wir uns hier nicht falsch verstehen, wenn man keine Flüchtlinge haben möchte, ist dass das eine. Doch wenn wir jetzt anfangen und es auch zulassen, das grundlegende Rechte einfach mal missachtet werden, dann wird es brandgefährlich! Was ist dann das nächste Recht, was eingechränkt wird? Die Pressefreiheit, weil die Presse uns nicht mehr genehm ist? Hier muss ein Aufschrei erfolgen! Und nicht viel anders sieht es in Polen aus. Wo Presse und Jusitz zunehmend beschränkt werden, sofern man nicht auf Linie der Regierung ist. Alle diese Themen, wo es um grundsätzliche Rechte geht, spielen in der derzeiten Hysterie keine Rolle mehr. Und das ist gefährlich, weil mit jedem Tag, wo solche Missstände geduldet werden, sie sich etablieren können. Und das können wir dann unter Umständen nicht mehr beseitigen.

Straftaten im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis/Mannheim/Heidelberg - wird fortlaufend aktualisiert!

 Aus den Meldungen der Polizei:


30.03.2020 Mannheim: Mundschutz und Einmalhandschuhe aus Krankenhaus gestohlen

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Montag die verschlossene Tür eines Lagerraums im Haus 16 des Mannheimer Klinikums auf und entwendeten diverse Gegenstände, vermutlich Einmalhandschuhe und Mundschutz. Der Werkschutz stellte den dreisten Einbruchsdiebstahl am frühen Montagmorgen, gegen 1.30 Uhr, fest.


29.03.2020 Heidelberg: "Anhusten" in Einkaufsmarkt; Verdächtiger festgenommen

Was in den vergangenen Tagen in mehreren Gemeinden der Region zu einer widerlichen Unsitte wurde, ist am Samstagabend einem 68-jährigen Mann in einem Einkaufsmarkt in Heidelberg-Handschuhsheim widerfahren. Der Mann befand sich gegen 20.30 Uhr in dem Markt in der Dossenheimer Landstraße und hatte sich gerade nach Waren gebückt, als ihn von hinten ein, wie sich später herausstellte, 30-jähriger Mann absichtlich anhustete. Zudem versetzte er dem 68-Jährigen noch einen leichten Ellenbogencheck. Nach kurzer Diskussion informierte der 68-Jährige die Polizei, die den Übeltäter vorläufig festnahm. Wegen des Verdachts der Körperverletzung wurden die Ermittlungen gegen den Polen aufgenommen.


29.03.2020 Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Polizei mit zusätzlichen Streifen unterwegs; Polizeireiter und Wasserschutzpolizei im Einsatz; überwiegend regierte Vernunft; "bemerkenswerte" Ausnahmen

Dass der Samstag aufgrund der hervorragenden Wetterprognosen zum Verweilen im Freien, sei es zum Joggen, Spazierengehen oder Flanieren einladen wird, bestätigte sich. Das Polizeipräsidium Mannheim hatte darauf bereits im Vorfeld reagiert und über 30 zusätzliche Streifenwagenbesatzungen zur Überwachung der Einhaltung der Allgemeinverfügungen präsidiumsweit eingeplant. In die Planungen einbezogen wurden Polizeireiter (Mannheim) und Boote der Wasserschutzpolizei (Mannheim und Heidelberg) des Polizeipräsidiums Einsatz. Die Aufstockung der Einsatzkräfte hat sich als richtig herausgestellt. Gerade in den beiden Großstädten Mannheim und Heidelberg, aber auch im Rhein-Neckar-Kreis hielten sich am Samstag erwartungsgemäß viele Menschen auf.
Während der überwiegende Teil der Menschen sich verantwortungsvoll verhielt, musste die Polizei in einzelnen Fällen Gartenpartys oder sonstige Versammlungen auflösen. Insgesamt wurden fast 1.000 Personen kontrolliert. 264 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz wurden festgestellt. Gegen 217 Personen wurden Bußgeldverfahren, gegen 47 Personen Strafverfahren eingeleitet.

Drei Gartenpartys wurden beendet. In Hemsbach wollte am Samstagabend ein noch 17-Jähriger in seine Volljährigkeit hineinfeiern und hatte dazu eine Vielzahl von Gästen eingeladen. Als eine Streife gegen 21.30 Uhr dort erschien, waren 17 Personen anwesend. Auch in der Altstadt in Heidelberg und in Rauenberg traf man sich am Samstagnachmittag zu Mehreren zu einer Gartenparty. In Leimen war gegen 18 Uhr das Ende einer Garagenparty gekommen. Eine weitere Party in der Heidelberger Altstadt forderte am frühen Sonntagmorgen ein Einschreiten einer Fußstreife des Polizeireviers Heidelberg-Mitte. Zunächst schallte gegen 00.45 Uhr lauter Lärm durch die Fußgängerzone, der offenbar von einer Musikanlage ausging, die auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses platziert war. Was die Beamten bei der Überprüfung entdeckten, mündete in ein Ermittlungsverfahren des Rauschgiftdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg (gesonderte Pressemitteilung ist verfasst). Erstaunt waren die Beamten, als sie am Samstagnachmittag, gegen 15.45 Uhr, zu einem Picknick auf A 6 gerufen wurden. Auf dem Grünstreifen der Tank- und Rastanlage Hockenheim-West hatten sich rund 25 durchreisende Personen niedergelassen und ein opulentes Picknick veranstaltet.
Darüber hinaus wurden weitere Personenzusammenkünfte aufgelöst. Am Bahnhof in Heddesheim hatten sich um 20 Uhr zehn Personen zusammengefunden, um ihren Durst zu stillen.
In der Beilstraße in Mannheim war am frühen Sonntagmorgen, gegen 1.30 Uhr eine neunköpfige "Männer-Party" so lautstark im Gange, dass sich die Anwohner beschwerten.

Auf dem Schulgelände in der Silbergasse in Sinsheim-Hoffenheim war am Samstagabend offenbar ebenfalls eine "Corona-Party" im Gange. Als eine Streife gegen 21.30 Uhr dort kontrollierte, rannten sämtliche Partygäste im Schutz der Dunkelheit davon. Zurück blieben Grillgut, Getränke und Drogen. Über 30 Gramm Haschisch und Marihuanablüten, zwei angerauchte Joints und eine Basecap, die einer der Gäste bei seiner Flucht verloren haben dürfte. Die Ermittlungen sind eingeleitet.
Anziehungspunkt verschiedener Personengruppen, die die Zweipersonenregel offenbar nicht kennen und die Beschilderung über das Aufenthaltsverbot übersehen haben wollten, war am Samstagnachmittag auch der Schulhof des Friedrich-Ebert-Gymnasium in Sandhausen. Mehrere Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. Gegen zwei 22 und 24 Jahre alten Männer wird noch zusätzlich wegen des Verdachts auf Drogenbesitz ermittelt. Am Samstagabend wurde kurz nach 23 Uhr zudem eine Gaststätte in der Neckarstadt-West geschlossen. Wie eine "Corona-Streife" herausfand, hatten die Gäste über einen Nebeneingang und das Treppenhaus die Gaststätte betreten und hinter heruntergelassenen Rollos offenbar gefeiert. Ein Ehepaar mit ihren beiden Kindern hatte sich gemeinsam mit einem Bekannten offenbar Zutritt zum Strandbadgelände verschafft. Bei Erblicken der Beamten wollten alle Reißaus nehmen, wurden allerdings trotzdem kontrolliert. Ob sie zum Betreten des Geländes das Trassenband abrissen, um zudem einen Kinderwagen darunter durchzuschieben, ist nicht bekannt. Bis auf wenige, teilweise eklatante Ausnahmen reagierte der überwiegende Teil der Menschen verantwortungsvoll und vernünftig. Das konnte auch Polizeipräsident Andreas Stenger bestätigen, der sich an verschiedenen Stellen in Mannheim und Heidelberg wieder einmal persönlich ein Bild machte.

"Es kostet oft Überzeugungskraft! Aber die meisten Menschen haben verstanden, warum es jetzt so wichtig ist, die sozialen Kontakte zu reduzieren. Sie halten Abstand und reagieren auch bei schönem Wetter zumeist mit Disziplin, Verständnis und Einsicht und halten sich an die Regeln. Danke dafür! Wo die Bestimmungen nicht eingehalten werden, wird die Polizei weiterhin konsequent einschreiten und sanktionieren," so Stengers Fazit. Über den Verlauf des Sonntages liegen noch keine Ergebnisse vor.


27.03.2020 Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim 

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragte beim Amtsgericht Heidelberg erstmals den Erlass von Strafbefehlen gegen insgesamt 15 Personen, die gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben sollen. Die Personen hatten sich am Nachmittag des 20.03.2020 im öffentlichen Raum gemeinsam aufgehalten und waren von der Polizei kontrolliert worden.Darüber hinaus ermittelt die Staatsanwaltschaft Heidelberg gegen einen 20-jährigen Mann, der ebenfalls gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben soll.

Nach den vorliegenden Informationen soll der junge Heidelberger, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, am Sonntag, den 22.03.2020, trotz verordneter häuslicher Quarantäne, das Haus und somit die Quarantäne verlassen und sich ins Freie begeben haben. "Bei strafrechtlich relevanten Verstößen gegen das Infektionsschutz-gesetz stimmen wir uns eng mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg ab. Die zeitnahen Anträge auf Erlass von Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sind für mich ein deutliches Signal. Dies zeigt, dass es sich nicht um Bagatelldelikte, sondern um Straftaten handelt, die konsequent verfolgt und sanktioniert werden", betonte Polizeipräsident Andreas Stenger.


25.03.2020 Heidelberg/Schwetzingen/Mannheim: Anhusten und auf den Boden spucken; jugendliche Gruppen machen sich widerlichen Spaß mit älteren Menschen

Jeder, der hört oder liest ist entsetzt und angewidert, was sich in mehreren Städten der Region jugendliche Gruppen gegenüber älteren Mitmenschen erlaubten. Seit Freitag, den 20. März 2020 registrierte das Polizeipräsidium Mannheim bislang vier Fälle (Heidelberg: 2 - Hauptbahnhof, Einkaufmarkt Rohrbach; Schwetzingen: 1 - Scheffelstraße, Parkplatz Einkaufsmarkt; Mannheim: 1 - Neckarstadt), in denen Kleingruppen Jugendlicher aus Jux und Tollerei meist ältere Mitmenschen anhusten oder vor ihnen auf den Boden spucken. In einem Einkaufsmarkt in der Friedrich-Ebert-Straße husteten zwei Jugendliche einen Angestellten an und spuckten vor ihm auf den Boden. Noch vor Eintreffen einer Polizeistreife konnten beide jedoch fliehen, wie übrigens in den anderen Fällen auch.

Dass das Verhalten nicht nur ein ekelhaft, verabscheuungswürdig und auf gar keinen Fall ein "dummer Jungenstreich" ist, zeigt auch die Rechtslage. Wegen des Verdachts der Körperverletzungen sind die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die aktuelle Hinweise auf solche Verhaltensweisen geben können, werden gebeten, sich sofort beim Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim, Tel: 0621/174-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


24.03.2020 Mannheim: Reaktion auf sogenannte "Corona-Partys" und geöffnete Lokale - Zeitnahe Anträge auf Erlass von Strafbefehlen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim
Die Staatsanwaltschaft hat beim Amtsgericht Mannheim Anträge auf Erlass von Strafbefehlen gegen bislang zwei Beschuldigte wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.
Beantragt wurden Geldstrafen über 9.600,- Euro und 12.000,- Euro gegen Gastwirte welche entgegen der CoronaVO der Landesregierung ihre Gaststätten nicht geschlossen hatten.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat darüber hinaus bereits eine Vielzahl weiterer Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, u.a. auch gegen das Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen vorgelegt. Die Strafanzeigen werden kurzfristig bearbeitet. Soweit hinreichender Tatverdacht besteht, wird umgehend öffentliche Klage erhoben werden. Die Ermittlungen in diesen Fällen werden durch die Staatsanwaltschaft Mannheim, Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafverfahren sowie Ermittlungsbeamte/ Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Mannheim geführt.


21.03.2020 Mannheim: Enkeltrick mit "Corona-Variante" - 83-jährige Frau um fünfstelligen Betrag betrogen

Kriminelle scheuen auch in Krisenzeiten vor perfiden Maschen nicht zurück. So wurde eine 83-jährige Frau am Freitag Opfer des sogenannten Enkeltricks, allerdings mit einer zusätzlichen "Corona-Variante". Eine Unbekannte hatte gegen 15 Uhr bei der Seniorin angerufen und sich als Verwandte ausgegeben. Sie schilderte, dass in einer finanziellen Notlage befinden würde und zur Abwendung einer Festnahme eine größere Geldsumme benötigen würde.

Weiterhin gab die Anruferin an, dass sie einen Fahrer schicken werden, der jedoch aus Angst vor dem Corona-Virus nicht klingeln würde. Sie solle das Geld deshalb vor die Haustüre legen. In der Annahme zu helfen, folgte das Opfer den Anweisungen, ließ sich zur Bank fahren und holte dort einen niederen fünfstelligen Geldbetrag ab. Zurück zu Hause, deponierte sie das Geld wie abgesprochen vor der Haustüre. Gegen 17 Uhr bemerkte die Frau, dass das Päckchen weg war. Erst später kamen dem Opfer Zweifel am Wahrheitsgehalt der Sache, worauf die Polizei eingeschaltet wurde. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.


20.03.2020  Mannheim: Krankenhaus aus Not aufgesucht und hierbei auf Diebestour gegangen

Am Donnerstag gegen 23.00 Uhr versuchte eine 24-jährige Frau im Kinderwagen ihres Kindes zehn Schutzkittel, zwei Packungen zu je 200 blauen Einmalhandschuhen, 100 Mundschutzmasken und einen halben Liter Desinfektionsmittel aus einem Krankenhaus zu stehlen. In der Handtasche der 25-Jahre alten Begleiterin konnten weitere 32 Schutzmasken aufgefunden werden.

Die Damen hatten sich zuvor in dem Krankenhaus eingefunden, um den Säugling der 24-Jährigen einem Arzt vorzustellen. Bei der Behandlung fiel dem Krankenhauspersonal der als "Einkaufswagen" umfunktionierte Kinderwagen samt Inhalt auf. Gegen beide Beschuldigte wird nun wegen gemeinschaftlichen Diebstahl ermittelt.


19.03.2020 Mannheim: Streit um Toilettenpapier eskaliert, Zeugen gesucht!

Am Mittwoch gegen 07.45 Uhr kam es in einem Lebensmitteldiscounter zwischen zwei Angestellten des Marktes und einem 47-jährigen Kunden zu Streitigkeiten. Nach bisherigen Ermittlungsstand war Toilettenpapier Auslöser der Meinungsverschiedenheiten. Offenbar wollte man mehrere Packungen des mittlerweile "begehrten Gutes" einkaufen. Der 47-Jährige soll zunächst eine Kassiererin und in der Folge einen weiteren Angestellten des Marktes beleidigt haben. Außerdem soll der 47-Jährige versucht haben den Angestellten mit der Faust zu schlagen. Es soll zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. In dessen Verlauf soll der Angestellte des Marktes von einem weiteren, bislang unbekannten Kunden, mit dem Knie gegen die Stirn getreten worden sein.

Beim Eintreffen mehrerer Funkwagenbesatzungen hatte sich die Situation bereits beruhigt, der 47-Jährige lag am Boden und klagte über Schmerzen. Ein Rettungswagen war bereits von Angehörigen verständigt worden und brachte den Mann anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Angestellte des Supermarktes wurde ebenfalls verletzt und wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Gegen 12 Uhr wurde die Polizei erneut verständigt, da offenbar mehrere Sympathisanten des 47-Jährigen am Discounter erschienen waren und die Angelegenheit mit dem Angestellten "klären" wollten. Beim Eintreffen der Funkwagenbesatzungen, konnte keine Personen mehr festgestellt werden. Die Ermittlungen u.a. wegen Beleidigung und Körperverletzung werden vom Polizeirevier Mannheim-Innenstadt geführt.

Bürgerkontakte bei der Polizei - Hinweise des Polizeipräsidiums Mannheim in Zeiten der "Corona-Krise"

Das gesellschaftliche Leben hat sich seit Beginn der "Corona-Krise" erheblich verändert. Auch beim
Polizeipräsidium Mannheim und seinen nachgeordneten Dienststellen ist dies spürbar. Trotz Anpassungen interner Abläufe, arbeiten wir weiterhin wie gewohnt und sind auch in Notfällen 24/7 erreichbar. Aufgrund des regen Besucherverkehrs sind Polizeidienststellen allerdings auch potentielle Ansteckungsorte. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und die Handlungsfähigkeit der Polizei sicherzustellen, ist es erforderlich, den Besucherverkehr in allen Polizeidienststellen -Polizeireviere und Polizeiposten- auf das erforderliche Maß einzuschränken. Daher bitten wir, den Besuch bei einer Polizeidienststelle vorher telefonisch anzukündigen und abzustimmen. Die entsprechende Dienststelle ist unter dem sogenannten Dienststellenfinder der Polizei BW https://www.polizei-bw.de/dienststellenfinder/ zu finden.

Im Falle einer Anzeigenerstattung besteht auch die Möglichkeit, dies bei der Internetwache der Polizei BW unter https://www.polizei-bw.de/internetwache/ online zu tun. Die Internetwache ermöglicht, Hinweise oder Anzeigen zu Straftaten zu übersenden, die kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erfordern. Die Nachrichten werden vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet, von wo aus schnellstmöglich Kontakt mit dem Anzeigenerstatter aufgenommen wird.

Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor über den Polizeinotruf 110 immer erreichbar.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Norbert Schätzle
Telefon: 0621 174-1102
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Jetzt 4 Infektionsfälle an Coronavirus in Ketsch: Mobiles Test-Center eingerichtet am Schwetzinger Stadion durch das Landratsamt

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat das Vorgehen zur Feststellung einer
Infektion mit dem Coronavirus erweitert: Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg, die aufgrund ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein und aus einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete kommen, können ab voraussichtlich Mittwoch, 18. März, auf telefonische Weisung des Gesundheitsamtes zum dafür neu eingerichteten Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen mit dem Auto fahren und dort einen Abstrich entnehmen lassen.

Zugang nur mit Code

Dieses nicht öffentlich zugängliche Test-Center wird auf dem Platz beim Stadion entlang der Ketscher Landstraße aufgebaut und besteht aus zwei Containern samt mobiler Toilettenanlage. Es wird vorerst täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein. Vorfahren dürfen allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel.

"Drive-In"

Das Test-Center basiert auf dem Prinzip des schon in anderen Landkreisen erfolgreich installierten „Drive-In“: Mit Schutzkleidung ausgestattetes medizinisches Personal wird direkt am Auto einen Abstrich für den Test entnehmen. Die Personen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion verlassen also ihre Autos nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Menschen in Kontakt. „Man fährt vor, die notwendigen persönlichen Daten werden aufgenommen und dann bleibt man einfach im Auto sitzen, kurbelt das Fenster runter und lässt sich im Mund-/Rachenraum abstreichen“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, das Prozedere. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen die Patienten zuhause in Quarantäne bleiben.

Vor Testung telefonische Rücksprache erforderlich!

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer sich in Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221 522-1881.

Jetzt 3 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch

Mittlerweile werden auf der Internetseite der Gemeindeverwaltung Ketsch, drei Infektionsfälle am Coronavirus bestätigt.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Bilder der Woche: Hamsterkäufe und Coronavirus Hysterie in den Geschäften in Ketsch und Schwetzingen





Erster Bürger in Ketsch am Coronavirus infiziert- Weitere Schließungen in Ketsch bis 19.04.2020

Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Coronavirus und der zwischenzeitlichen Bestätigung
eines Infektionsfalles im Gemeindegebiet – hat die Gemeinde folgende Schutzmaßnahmen getroffen:

• Das Rathaus bleibt ab Dienstag, 17. März, bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringlichen Angelegenheiten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses telefonisch und per E-Mail zu erreichen!

• Die gemeindlichen Einrichtungen Bücherei, Hallenbad und Häckselplatz sind, wie auch die Kindergärten und Schulen, vom 17. März bis einschließlich Sonntag, 19. April (Ende der Osterferien) geschlossen. Zudem sind alle gemeindlichen Sporthallen nicht geöffnet, so dass kein Trainingsbetrieb stattfinden kann. Auch stellt die Gemeinde bis 19. April keine gemeindlichen Liegenschaften (Grillhütte, Ferdinand-Schmid-Haus, Rheinhallengaststätte) zur Vermietung zur Verfügung.

• Alle gemeindlichen Veranstaltungen sind bis einschließlich 19. April abgesagt, so auch die Geländesäuberungsaktion, sämtliche Termine der Gemeindebücherei (Vorlesestunde, Konzert, Kindertheater, Vortrag und Bastelstunde), Termine des Seniorenbeirats und der Flüchtlingshilfe sowie der geplante Flohmarkt im Kindergarten „Villa Sonnenschein“.

• Für alle Grundschüler der Alten Schule und Neurottschule sowie für die Schüler der 5. und 6. Klasse an der Neurottschule wird von der jeweiligen Schulleitung eine Notfallbetreuung eingerichtet. Auch in den örtlichen Kindergärten gibt es für Eltern, die im Bereich der so genannten "kritischen Infrastruktur" tätig sind, eine Notfallbetreuung. Nähere Informationen dazu finden Sie im PDF-Dokument zur Schließung der Schulen und Kindergärten. Weitere allgemeine Hinweise zu den getroffenen Maßnahmen finden Sie auch auf der Homepage des Kultusministerium BW unter https://static.kultus-bw.de/corona.html


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Quelle: Gemeinde Ketsch

Coronavirus: Ab Dienstag (17.03.2020) sind alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien in Baden-Württemberg geschlossen! Damit sind ab Dienstag auch alle Kindergärten und Schulen in Ketsch geschlossen!

Die Landesregierung hat heute (13. März 2020) beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen.


Gleichzeitig wird es pragmatische und flexible Lösungen für die anstehenden Abschlussprüfungen an allen Schularten geben. Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) soll es eine Notfallbetreuung geben. Weitere Informationen werden folgen. Wir arbeiten unter anderem an kurzfristigen, pragmatischen Lösungen vor Ort.

Weitere Informationen findet man hier: https://static.kultus-bw.de/corona.html

Quelle: Kultusministerium Baden-Württemberg

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: 33 Fälle von Coronavirus (Covid-19) im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 13.03.2020)

Auch im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl der mit dem Coronavirus (Stand: 13. März 2020).
(Covid-19) infizierten Personen weiter angestiegen. Die Zahl der positiv getesteten Personen beträgt nun 46. Davon 33 im Rhein-Neckar-Kreis und 13 im Stadtgebiet Heidelberg.
Das Robert-Koch-Institut hat die Risikogebiete zwischenzeitlich auf Italien, den Iran und die französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen, Champagne-Ardenne) ausgedehnt. Alle aktuellen Risikogebiete sind hier abrufbar:

Wer sich in den Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7:30 bis 21:00 Uhr unter Tel. 06221 522-1881.
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist!
Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder ein Notdienst, bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.

Gängige Hygienemaßnahmen einhalten

Das Gesundheitsamt weist die Bevölkerung ebenso nochmals nachdrücklich darauf hin, die gängigen Hygienemaßnahmen wie insbesondere das gründliche Händewaschen mit Seife regelmäßig zu praktizieren.

Empfehlungen des Robert Koch Instituts befolgen

Ebenso bittet das Gesundheitsamt Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen: Menschen, die nach ihrer Einreise aus Gebieten, die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet für COVID-19-Infektionen aufgelistet sind, innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollen unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zuhause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten und in die Armbeuge niesen oder husten, nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird und die Berührung von Nase, Augen und Mund vermeiden.

Hinweis vom Landratsamt zum Jobcenter: Persönliche Vorsprachen vermeiden

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus empfiehlt das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis
seinen Kundinnen und Kunden bei Erkrankung oder Anzeichen einer Erkrankung von einer persönlichen Vorsprache abzusehen. Gleiches gilt für Personen, die sich in den letzten Wochen in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Corona Risikogebiet aufgehalten haben oder zu einer durch eine Infektion besonders gefährdeten Risikogruppe gehören. Auch wer in engem Kontakt mit gefährdeten Personen steht, z.B. als Pflegeperson, kann nach Rücksprache auf eine persönliche Vorsprache verzichten. „Der Schutz der Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis hat für uns oberste Priorität, so Norbert Hölscher, Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis.

Kundinnen und Kunden, die bereits einen Ansprechpartner haben, können per E-Mail, telefonisch über das Service Center oder über das Kontaktformular auf der Homepage des Jobcenter Rhein-Neckar-Kreises in Kontakt mit Ihrem Ansprechpartner treten. Personen, die noch keinen Ansprechpartner haben, können über das Service-Center oder per E-Mail mit der jeweiligen Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen: 

Geschäftsstelle Telefon E-Mail
Heidelberg 06221 7960 100 JC-RNK.Heidelberg@jobcenter-ge.de
Schwetzingen 06202 9788 100 JC-RNK.Schwetzingen@jobcenter-ge.de
Sinsheim 07261 9494 100 JC-RNK.Sinsheim@jobcenter-ge.de
Wiesloch 06222 30726 100 JC-RNK.Wiesloch@jobcenter-ge.de
Weinheim 06201 7204 100 JC-RNK.Weinheim@jobcenter-ge.de   

Das Service-Center des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis ist von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr kostenfrei erreichbar. Wer eine Einladung zu einer persönlichen Vorsprache erhalten hat, kann jederzeit mit seinem Ansprechpartner Kontakt aufnehmen, um alternative Wege der Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Gemeindeverwaltung: Mehrere Veranstaltungen abgesagt

Im Hinblick auf die zu befürchtende weitere Verbreitung des Coronavirus hat die Gemeindebücherei
festgelegt, folgende Veranstaltungen zu verschieben:

- Das geplante Konzert mit der Ron Prinz Kombo "Welthits uff Kurpfälzisch" findet nicht am Freitag, 27. März statt, sondern wurde auf Freitag, 25. September 2020 verschoben.
 
- Das Kindertheater "Anna und die Piraten" mit dem Reddogtheater findet nicht wie geplant am Dienstag, 31. März statt, sondern erst am Dienstag, 3. November 2020.
 
Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit!
 
Des Weiteren entfällt die nächste Bastelstunde mit Jennifer Bayer am Dienstag, 24. März.

Einladung zur Gemeinderatssitzung am 16.03.2020



Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf  Montag, den 16.03.2020, 18:30 Uhr zu einer
öffentlichen Sitzung im Rathaus,  Sitzungssaal, II. OG einberufen.




TAGESORDNUNG: 



1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung
2. Sportbodenerneuerung Neurotthalle; Auftragsvergabe
3. Berichte des Bürgermeisters
4. Anfragen der Gemeinderäte
5. Anfragen der Sitzungsbesucher

Kommentar von Simon Schmeisser zum Coronavirus: Angst- und Geschäftemacherei in Ketsch

Derzeit gibt es zwei Themen die unsere Medien beherrschen. Das eine ist die Lage der Flüchtlinge an
der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland, das zweite Thema ist das Coronavirus. In Deutschland sind derzeit weit über 1000 Menschen an dem Coronavirus erkrankt. Zwei Menschen sind bisher an dem Virus in Deutschland gestorben. Die Angst ist groß,  so gibt es Hamsterkäufe, der Ausverkauf von Desinfektionsmittel oder in bestimmten Regionen, wie zum Beispiel im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen, die nahezu vollständige Stilllegung vom öffentlichen Leben. Und selbst die Kanzlerin gibt mittlerweile öffentlichkeitswirksam, keine Hand mehr. Man könnte sich ja mit dem Coronavirus anstecken.

Ketsch und das Coronavirus

Auch in Ketsch ist die Angst vor dem Coronavirus angekommen. Ob Informationen von den Schulen oder Aushänge in den Ketscher Kindergärten, es gibt eine Vielzahl an Informationen. Und schaut man in vereinzelte Lebensmittelgeschäfte in Ketsch, wie zum Beispiel in den Nahkauf, so findet man hier für den stolzen Betrag von 33.33 Euro gleich einen Krisenkarton. Und damit man sich ja nicht mit dem Virus infiziert, stehen am Kassenband Desinfektionsmittel zum Preis von 12.99 Euro! Solche Angebote kann man als gutes Angebot für die Bevölkerung sehen. Ich sehe das anders, und bezeichne solche Angebote als widerlich! Widerlich weil hier bewusst von Geschäften wie dem Ketscher Nahkauf versucht wird, Geschäfte mit der Angst zu machen. In diesem Zusammenhang muss man schon fragen, wo ist Bürgermeister Kappenstein? Sollte man hier nicht als Bürgermeister versuchen, Einfluss darauf zu nehmen, dass es solche Angebote nicht gibt? Gerade um der Beförderung von Ängsten Einhalt zu gebieten?





 Ängste hat man aber wohl nicht nur in Ketsch, sondern auch in den Nachbargemeinden. In Brühl veröffentlichte die Freiwillige Feuerwehr jüngst, die Einstellung vom Übungsbetrieb und von Veranstaltungen. Hier folgt die dortige Feuerwehr Empfehlungen, um die Einsatzbereitschaft zu schützen.


Übertriebene Angst?

Generell muss man schon hinterfragen ob diese Angst vor dem Virus berechtigt ist? Ja, dieses Virus ist neu. Ja, dieses Virus breitet sich aus und es gab schon zahlreiche Tode weltweit. Doch ich persönlich halte die Angst für übertrieben. Gerade wenn man das Coronavirus vergleicht, so zum Beispiel mit der Grippe. Wie man hier in den letzten Tagen in den Medien lesen und hören konnte, gab es schon rund 200 Grippe-Tote in dieser Saison in Deutschland. Und diese Todeszahlen sind nicht die Ausnahme, sondern Jahr für Jahr die selben. Und teilweise noch viel höher, gerade bei schweren Grippewellen kann es durchaus in einem Jahr bis zu 20.000 Tote in Deutschland geben. Wie man hier auf der Internetseite vom Robert-Koch-Institut lesen kann. Gerade unter diesem Aspekt, muss man derzeit schon hinterfragen, ob die Angst vor dem Coronavirus berechtigt ist?

Ich persönlich finde diese Entwicklungen bedenklich. Wir haben jährlich in Deutschland hunderte Grippe-Tote und sagen deshalb keine Veranstaltungen ab, weichen nicht von bekannten Ritualen wie dem Handschlag bei der Begrüßung ab oder schränken das öffentliche Leben ein. Warum jetzt wegen dem Coronavirus? Was ist plötzlich so anders, so gefährlich?

Kommentar von Simon Schmeisser: 21sportsgroup in der Insolvenz! Wo ist die Ketscher Wirtschaftspolitik?

Das ging schnell, die 21sportsgroup ist in der Insolvenz. Noch 2017 strahlten die Verantwortlichen
von der 21sportsgroup, aber auch der Ketscher Bürgermeister Kappenstein und der Gemeinderat noch um die Wette. Hunderte von neuen Arbeitsplätzen wurden versprochen, gut 17 Millionen Pakete wollte man jährlich verschicken. Das war der Plan, der mittlerweile grandios gescheitert ist. Auch die Erwartungen der Gemeindeverwaltung haben sich zerschlagen, hat man sich doch sprudelnde Steuereinnahmen versprochen. Nach der Bebauung vom Anwesen mit rund 30.000 qm² im Industriegebiet Ketsch, dauerte es lediglich wenige Monate, bis der Betrieb schon wieder eingestellt worden ist. Heute kann man das Anwesen weitgehend mieten.

Hohe Verluste

Wie man im Manager Magazin lesen kann, sind die Umsätze der 21sportsgroup zuletzt stark gefallen. Nämlich auf nur noch 84 Millionen Euro. Bei rund 16 Millionen Euro lag der Verlust und die Verschuldung vom Unternehmen ist auf mehr als 20 Millionen Euro angewachsen. Die Zahlen die man im Manager Magazin lesen kann, verwundern nicht. Man brauchte nur die Pressemeldungen und die Jahresberichte zu diesem Unternehmen lesen. Und über keinen großen Sachverstand zu verfügen, um die Probleme erkennen zu können. Dieses Unternehmen hatte kein gesundes Wachstum, sondern war nahezu stetig von Finanzspritzen abhängig. So wurde 2017 auf der Internetseite Gründerszene von Finanspritzen von rund 35 Millionen Euro gesprochen. Alleine im Handelsregister kann man mittlerweile mehr als 30 Gesellschafter ausmachen. Was nicht verwundert bei den stetigen Finanzspritzen. Stetig mit dem Ziel: Wachstum.. Wachstum und Wachstum. Und damit stieg auch der Bedarf an weiteren Finanzspritzen, da das operative Geschäft, dieses gar nicht erwirtschaften konnte. Obwohl die Zahlen damals schon eine andere Sprache gesprochen haben. Daher verwunderte es damals auch, dass man diesem Projekt sein grünes Licht überhaupt gegeben hat. Zumal die anderen Rahmenbedingungen nicht ernsthaft vertrauensweckend waren. Man erinnere sich nur: Die 21sportsgroup ist nicht Eigentümer der Immobilie im Ketscher Gewerbegebiet, sondern lediglich Mieter. Da fehlte es schon an einem klaren Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Ketsch. Zudem scheint die Qualität der Produkte, aber auch der Service mehr als mangelhaft gewesen zu sein. Wenn man sich hier die Kundenbewertungen im Internet anschaut.

Ein Grundübel

Generell hätte man sich niemals für die 21sportsgroup entscheiden dürfen. Diese Art von Unternehmen sind ein Grundübel der deutschen Wirtschaft. Da es hier einzig und alleine darum geht, schnell das Unternehmen in die Höhe zu schießen, um möglichst viel Profit erwirtschaften zu können. Jetzt mit der Insolvenz wird der Schaden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Damit wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen, es geht nicht darum, dass man mit einem Unternehmen nicht scheitern darf. Das darf man sehr wohl. Und es darf auch kein Makel sein, wenn ein Unternehmer mit seinem Unternehmen scheitert. Sondern vielmehr muss man den Unternehmer ermutigen und unterstützen, einen neuen Anlauf zu nehmen. Auch ist es klar, jedes Unternehmen und jede Gründung kann schief gehen. Das kann man gerade im StartUp-Bereich immer wieder sehen. Wo es um Neuheiten geht, wo viel Kapital in die Entwicklung und Forschung gesteckt werden. Und das dann auch scheitern kann. Das alles ist nicht verwerflich. Doch gerade hier in diesem Fall, sieht es anders aus. Hier handelt es sich um ein Handelsgeschäft mit Sportartikel!!, dass seit Jahren von stetigen Finanzspritzen abhängig war. Hier muss man wissen, dieses Unternehmen wurde erst 2010 gegründet. Was noch deutlicher macht, was das eigentliche Ziel von diesem Unternehmen war.

Was ist die Wirtschaftspolitik?

Im Industriegebiet stehen jetzt nahezu 30.000 m², mit wenigen Ausnahmen leer. Große Steuereinnahmen und Arbeitsplätze wird man nicht erwarten können. Was aus dieser Immobilie wird, wird die Zukunft zeigen. Doch dieser Fall zeigt aber auch: Ketsch hat keine Wirtschaftspolitik. Sicherlich hat Herr Bürgermeister Kappenstein, aber auch der damalige Gemeinderat nur nach besten Motiven gehandelt. Neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sind keine verwerflichen Ziele. Doch dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, hier mangelt es an etwas ganz grundsätzlichem in der Gemeinde Ketsch. So fehlt es nämlich an einer Wirtschaftspolitik. Eine Wirtschaftspolitik definiert sich nicht ausschließlich am Vorhandensein von einem Gewerbegebiet oder der Ansiedlung von einem Unternehmen. Sondern beinhaltet eine klare Strategie. Und gerade diese kann man in Ketsch nicht erkennen. Da muss man sich nur die Firma Bosch Rexroth anschauen, sie liegt mittlerweile umgeben von einer Wohnbebauung. Ein Wachstum in der Fläche ist nicht mehr möglich,  um nur ein mögliches Problemfeld zu nennen. Und so könnte man in Ketsch zahlreiche Unternehmen namentlich benennen. Es stellt sich natürlich auch die ganz grundsätzliche Frage: Was möchte man an Wirtschaft in Ketsch? Ist es der kleine Handwerks- oder Einzelhandelbetrieb? Oder ist es auch der große Produktions- und Handelsbetrieb?

Neustart mit neuem Bürgermeister

Man muss aber auch die Frage stellen, darf es in Ketsch mit der herrschenden Feindlichkeit gegenüber der Wirtschaft so weitergehen?  Feindselig ist zum Beispiel das Klima, was die Gemeindeverwaltung schafft. Auch im Jahre 2020 ist von Digitalisierung keine Rede. Noch immer müssen Gründungswillige auf das Rathaus, um ein Gewerbe anzumelden. Alleine im Jahr 2019 war das rund 117x der Fall. In 28 Fällen gab es Ummeldungen vom Gewerbe. Was hier an Zeit von Gründungswilligen und Unternehmern für ein Blättchen Papier verschwendet wird, ist unglaublich. Gemeinde und Städte mit einer Wirtschaftspolitik sind da schon weiter. Da kann man nämlich solche Behördengänge online erledigen. Oder warum werden Gründungswillige mit Gebühren von 20.00 Euro für eine Gewerbeanmeldung belastet? Sollte man nicht als Gemeinde gerade froh sein, wenn es Menschen gibt, die den Weg der Selbstständig gehen wollen? Zumal der Ertrag hier durch die Gebühren so gering ist, da muss man schon die Sinnhaftigkeit hinterfragen. Wo gibt es Förderungen der Wirtschaft in Ketsch?

Man muss aber auch fragen, wo ist der Austausch zwischen Gemeindeverwaltung und der Wirtschaft? Und dazu gehören nicht nur die Gewerbetreibenden, sondern auch die Freiberufler. Warum gibt es hier nicht einen offenen runden Tisch, wo man sich 2x im Jahr trifft und austauschen kann? Sei es zu Problemen oder zum Beispiel zu Bauaktivitäten und Vorhaben in der Gemeinde. Gerade die Sanierung der Schwetzinger Straße hat doch sehr deutlich gezeigt, wie wenig hier ein Kontakt zwischen Wirtschaft und der Gemeindeverwaltung besteht. So gab es hier diverse Zeitungsberichte in denen Unternehmer sich über mangelnde Informationen und Einbindung beklagt haben. Sicherlich gibt es einen Handwerker- und Gewerbeverein, doch mit Verlaub, dieser scheint mir nicht gerade eine Interessenvertretung der Ketscher Wirtschaft zu sein. Und so könnte man jetzt die Liste fortsetzen.....

Ich, Simon Schmeisser werde 2022 für das Bürgermeisteramt kandidieren. Und sollte ich hierbei in das Bürgermeisteramt gewählt werden, wird es in Ketsch auch eine Wirtschaftspolitik geben, die diesen Namen auch verdient. Teilen Sie diesen Artikel im Internet, in den sozialen Medien und geben Sie mir 2022 die Stimme.

Ketsch kann mehr...

Vorsicht Krötenwanderung - K 4250: zwischen Ketsch und Schwetzingen!

Das milde und regnerische Wetter hat auch im Rhein-Neckar-Kreis bereits einige Amphibien aus
ihrem Winterquartier hervorgelockt. Denn wenn die Temperaturen in der Nacht deutliche Plusgrade aufweisen und die Witterung feucht ist, beginnen Kröten, Frösche und Molche zu ihren angestammten Laichplätzen zu wandern.
Die weite, beschwerliche Reise legen sie dabei oft in mehrtägigen Etappen zurück. Die Erdkröten sogar im „Huckepack“: Hier klettert das Männchen schon weit vor dem Ziel auf den Rücken des Weibchens, um sich zum Hochzeitsgewässer tragen zu lassen – der beste Platz, um gleich alle Nebenbuhler abzuwehren.

Verkehrslenkende Maßnahmen im Kreisgebiet

Und da der direkte Weg immer noch der kürzeste ist, machen die nützlichen Tiere leider auch vor Hauptverkehrsstraßen nicht halt. Aus diesem Grund ergreift das Straßenverkehrsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wieder mit verkehrslenkenden Maßnahmen ein. So werden beispielsweise Warnleuchten und -schilder aufgestellt, Geschwindigkeitsbeschränkungen eingerichtet und sogar ganze Streckenabschnitte gesperrt. Maßnahmen, die nicht nur die wanderlustigen Kröten schützen sollen, sondern auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die sie einsammeln und sicher auf der anderen Fahrbahnseite wieder absetzen.

Vorsicht ist während der Amphibienwanderung auf folgenden Strecken geboten:

K 4160: Bammental, nach der Ortstafel in Richtung Gauangelloch (Beschilderung)

L 2311: zwischen Eberbach und Friedrichsdorf (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h, Beschilderung und Blinkleuchten)

L 2311: zwischen Eberbach und Gaimühle im Bereich des Stausees (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen 20 und 6 Uhr, Beschilderung und Blinklichter)

B 45: Eberbach (Gammelsbachtal), im Bereich der Fischteiche (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h zwischen 20 und 6 Uhr sowie Beschilderung)

L 530: zwischen Epfenbach und Helmstadt-Bargen (Beschilderung)

L 535: Heiligkreuzsteinach, am südlichen Ortseingang (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h zwischen 20 und 6 Uhr, Beschilderung)

L 530: zw. Helmstadt-Bargen und Flinsbach (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen 19 und 7 Uhr, Beschilderung und Warnleuchten)

B3: zwischen Hemsbach und Laudenbach, nach den Ortstafeln aus beiden Richtungen (Beschilderung)

Gemeindeverbindungsweg zwischen Hemsbach und Balzenbach (Absperrschranken mit Blinkleuchten, Beschilderung)

L 596: zwischen Hirschberg und Großsachsen, Höhe Ortseingang (Beschilderung und gelbe Blinkleuchten)

K 4250: zwischen Ketsch und Schwetzingen (Beschilderung)

Wirtschaftswege zwischen Laudenbach und Heppenheim (Absperrschranken mit Beleuchtung, Beschilderung und gelbe elektrische Lampen)

L532 in Lobbach: zwischen Gewerbegebiet und Golfkreisel (Beschilderung, Ge-schwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen 19 und 6 Uhr)

K 4178 zwischen Meckesheim-Mönchzell und Lobbach-Lobenfeld (Beschilderung)

Gemeindeverbindungsstraße zwischen Mühlhausen-Tairnbach und Dielheim-Aussiedlerhöfe (Beschilderung)

B 39/K 4271: Mühlhausen, im Bereich des Rückhaltebeckens (Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 km/h, Beschilderung, Blinkleuchten)

B 39: zwischen Einmündungen Mühlhausen-Ost und Mitte (Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 km/h zwischen 22 und 6 Uhr sowie Beschilderung)

K 4284: Neckarbischofsheim, zwischen Ortstafel und Einmündung zur K4184 (Ge-schwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h zwischen 20 und 6 Uhr sowie Beschilderung)

K 4101: zwischen Neckargemünd-Dilsberg und Neckargemünd-Mückenloch (Beschilderung)

K 4157: zwischen Nußloch und Maisbach (Beschilderung und Warnleuchte; Ge-schwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen 19 und 5 Uhr, wenn Sammelaktionen stattfinden)

K 4157: zwischen Nußloch-Ochsenbach und Gauangelloch (Beschilderung und gelbe Warnleuchte)

Rauenberg: Schlossstraße (Beschilderung)

K 4153: zwischen Sandhausen und Walldorf vom Stadion bis zur Einmündung L 598 (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h, Beschilderung und Warnleuchten)

Sandhausen: In der „Ostlandstraße“ und „Am Galgenbuckel“ (Beschilderung)

Schönau, Neckarsteinacher Straße (L535), zwischen Industriegebiet Lindenbach und Ortseingang Schönau (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h sowie Beschilderung)

Schönau: Straßen „An der Klinge“ und „Hasselbacher Hof“ (Beschilderung)

Schönau-Lindenbach: oberhalb der Teichanlage und Zufahrtsstraße zum Wald (Beschilderung)

K 4105: zwischen Schönbrunn und Schwanheim (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen 18.30 und 6 Uhr, Beschilderung und Warnleuchten)

Schriesheim: L 596 und L 596a zwischen Altenbach und Schriesheim und auf der L 536 in östliche Fahrtrichtung Wilhelmsfeld (jeweils zeitlich begrenzte Geschwindigkeitsbeschränkungen und Beschilderung) sowie Blütenweg (Wendehammer), Eichenweg (Wendehammer) und Eisengrubweg (jeweils Beschilderung)

L 546: St. Leon-Rot im Bereich der Zufahrt zum St. Leoner See und zwischen St. Leon-Rot und Reilingen (Geschwindigkeitsbeschränkung und Be-schilderung)

K 4200: zwischen Wiesenbach-Langenzell und Neckargemünd-Dilsbergerhof (Beschilderung)

L 532: Zwischen Wiesenbach und Lobbach (Beschilderung und Geschwin-digkeitsbeschränkung auf 50 km/h zwischen 20 und 6 Uhr)

Ganz oder teilweise gesperrt sind folgende Strecken:

Gemeindeverbindungsweg zwischen Hemsbach und Balzenbach, (Anlieger frei)

Wirtschaftswege aus Richtung Laudenbach in Richtung Heppenheim (nachts gesperrt); Heppenheimer Straße in Richtung Heppenheim nach der Einmündung Liegnitzer Straße

Meckesheim-Mönchzell – Eschelbronn: Die Straße Am Mühlwald in Mönchzell wird zwischen 19 und 6 Uhr vom Ortsrand bis zum Sportgelände aus beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt.

Mühlhausen: Parkplatz an der B 39 (nachts von 20 bis 7 Uhr gesperrt)

K 4159: zwischen Nußloch-Ochsenbach und Schatthausen (Teilstück nachts gesperrt)

Waibstadt: Alte Waibstadter Straße bzw. „verlängerte Bahnstraße“ zwischen Waibstadt und Neidenstein (nachts zwischen 20 und 7 Uhr gesperrt) und Kühnbergweg (nachts zwischen 20 und 7 Uhr gesperrt, nur für Anlieger frei

Seniorenwegweiser neu aufgelegt

Welche Möglichkeiten gibt es für ältere Menschen im Rhein-Neckar-Kreis, ihre Freizeit aktiv zu
gestalten? Wo können sich Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich engagieren? Welche Unterstützungsangebote gibt es bei Pflegebedürftigkeit? Welche Wohnform kommt in Frage? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Wegweiser „Leben und älter werden im Rhein-Neckar-Kreis“, den der Kreisseniorenrat jetzt in einer aktualisierten Neuauflage herausgegeben hat.

Freizeit-, Beratungs- und Hilfsangebote

Das 100-seitige Heft enthält viele Tipps und Adressen zu Freizeit-, Beratungs- und Hilfsangeboten. Der Wegweiser ist kostenlos in den Rathäusern aller 54 Kreiskommunen, im Landratsamt in Heidelberg, in Kliniken, bei vielen anderen Institutionen und Einrichtungen sowie bei den Pflegestützpunkten erhältlich. Zudem kann er am Ende der Seite online heruntergeladen werden.

"Leben und älter werden im Rhein-Neckar-Kreis"

Aktualisiert und mit vielen Informationen rund ums Älterwerden – so präsentiert sich der vom Kreisseniorenrat des Rhein-Neckar-Kreises e.V. in Zusammenarbeit mit dem Mediaprint Infoverlag neu aufgelegte Seniorenwegweiser. Unter der Überschrift „Leben und älter werden im Rhein-Neckar-Kreis“ gibt er wertvolle Tipps und bietet viele Hilfen zur Vorbereitung auf das Alter: So finden sich hier Informationen zu finanzieller Unterstützung genauso wie zum Themenfeld Gesundheit und Rehabilitation, die vielfältigen Angebote der ambulanten und stationären Einrichtungen, die Vorsorge und Pflege bis ins hohe Alter leisten, oder die Möglichkeiten für seniorengerechtes Wohnen.
„Ich freue mich sehr über diese umfangreiche Broschüre, die vor allem, aber nicht nur, älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Leitfaden und eine Orientierungshilfe sein soll. Die aufgezeigten Angebote sollen möglichst viele Menschen in unserer Region gleichermaßen anregen wie auch ermuntern, sich bei Bedarf mit den entsprechend zuständigen Stellen und Institutionen in Verbindung setzen, um Hilfe und Beratung zu erhalten“, zeigt sich Landrat Stefan Dallinger erfreut über die Neuauflage. Sein besonderer Dank gilt dem Kreisseniorenrat mit der Vorsitzenden Elisabeth Sauer an der Spitze sowie allen Förderern und Sponsoren, die diesen Wegweiser unterstützt haben.

Wichtige Themen in Leichter Sprache

Elisabeth Sauer und ihre Mitstreiter sind stolz darauf, nach über einem Jahr Vorbereitung endlich die ersten der insgesamt 10.000 gedruckten Exemplare in den Händen halten zu können. Der Kreisseniorenrat und der Verlag sind übrigens neue Wege gegangen, was den Inhalt betrifft. „Es wurden viele wichtige Themen in Leichte Sprache übersetzt, was quasi ein Alleinstellungsmerkmal dieses Wegweisers ist. Sie ermöglicht es, komplizierte Informationen zu verstehen. Sie unterstützt Menschen mit Lernschwierigkeiten, ältere Menschen oder Leute, die die deutsche Sprache nicht so gut anwenden können“, erklärt Sauer. Bei der offiziellen Präsentation des neuen Seniorenwegweisers lobte auch die Sozialdezernentin des Landkreises, Stefanie Jansen, den Inhalt genau wie das Layout – und zeigte sich überzeugt, „dass dieses Heft bei der Gestaltung der weiteren Lebensabschnitte in unserem schönen Rhein-Neckar-Kreis eine gute Hilfe ist“.

Weitere Informationen:

Der Seniorenwegweiser ist unter anderem kostenlos hier erhältlich: in allen Rathäusern der Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises, in vielen Krankenhäusern der Region, in der Geschäftsstelle des Kreisseniorenrats (Dilsberger Str. 2, Villa Menzer, 69151 Neckargemünd, Telefon 06223/868 1223, E-Mail info@kreisseniorenrat-rnk-ev.de) sowie im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Ansprechpartnerin ist hier Gabriele Bandt (Telefon 06221/522-1350).

Reihe Bürgermeisterkandidat Simon Schmeisser (SFBW) wirkt: Beispiel Newsletter Flüchtlingshilfe

Nach Monaten in denen die Gemeindeverwaltung stetig die Rechtswidrigkeit ihres Handeln im Versand vom Newsletter bestritten hat, hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, auf meine Initiative Klarheit geschaffen:




  Schön das die Gemeindeverwaltung im letzten Monat reagiert hat.