Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 16.04.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 470 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 7 --- Todesfälle: unbekannt

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

19.04.2021, 18.30 Uhr Sitzung Gemeinderat
___________________
12.05.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda


TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

"KETSCH BLEIBT ZUHAUSE"


Kommentar von Simon Schmeisser: Ketscher Rathaus öffnet unter Auflagen!

Wie letzte Woche im Der Enderle berichtet, öffnet das Ketscher Rathaus am 04.05.2020 wieder seine
Pforten. Nach Wochen in denen das Rathaus für die Bevölkerung geschlossen war. Jüngst wurden jetzt Auflagen von der Gemeindeverwaltung formuliert, auf die man als Bürger achten muss:

Zur Minimierung des Infektionsrisikos und zur Einhaltung der bestehenden Hygiene-, Desinfektions- und Abstandsregelungen gelten ab 4. Mai im Rathaus folgende Auflagen:

• Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei ihrem Besuch im Rathaus einen Mundschutz zu tragen.

• Im Falle von Unwohlsein oder Fieber darf kein Termin im Rathaus wahrgenommen werden.

• Im gesamten Rathausgebäude muss zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden.

• Eine persönliche Vorsprache im Rathaus ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter - telefonisch oder per E-Mail - möglich. Dadurch soll vermieden werden, dass auf den Fluren im Rathaus wartende Bürgerinnen und Bürger aufeinandertreffen.

• Im Büro eines Sachbearbeiters darf sich immer nur ein Besucher aufhalten, um den Mindestabstand wahren zu können.

• Alle publikumsrelevanten Arbeitsplätze sind mit einer Spuckschutzscheibe ausgestattet.

• Wenn die Möglichkeit besteht, sollte auf eine Barzahlung verzichtet werden. Deshalb bitte bereits im Vorfeld prüfen, ob zur Überweisung anstehende Forderungen vorliegen.

• Sowohl im Eingangsbereich als auch in den Büros stehen Handdesinfektionsmittel bereit.

• Für das Rathaus wurden erhöhte Reinigungsmaßnahmen getroffen. Der Aufzug sowie die Handläufe werden mehrmals am Tag desinfiziert. Auch Türklinken und Büroeinrichtungen werden nach Kundenkontakt desinfiziert.

Kommentar von Simon Schmeisser dazu:

Im Hinblick auf diese "Auflagen" stellt sich die Frage, warum man überhaupt das Rathaus öffnet? Scheinbar hat man sich im Ketscher Rathaus in der Coronavirus-Hysterie eingerichtet. Ob soviel Sicherheit auch die Ketscher Schulkinder ab nächster Woche erwarten dürfen? Schutzmaßnahmen sind in Ordnung und notwendig, doch gerade bei den oben formulierten "Auflagen" muss man schon die Verhältnismäßigkeit hinterfragen.

Das jetzt jeder Bürger bei einem Anliegen, ob die Verlängerung von einem Personalausweis oder aus einem anderen Grund, vorher einen Termin vereinbaren muss, ist typisch für die Ketscher Verwaltung. Unabhängig davon das Ketscher Bürger in Ermangelung einer Digitialisierung von Service- und Verwaltungsleistungen zum Erscheinen im Rathaus, für jede Kleinigkeit genötigt werden, müssen die Bürgerinnen und Bürger jetzt noch Lebenszeit für Terminabsprachen verschwenden. Gerade da man sich wohl im Ketscher Rathaus vor dem Coronavirus zu Tode fürchtet, würde ich die Anschaffung von Schutzanzügen als Vollschutz empfehlen. Und am besten noch einen Alu-Hut der Marke Eigenbau, damit auch noch ein Schutz vor der bösen Strahlung besteht.....

Landratsamt: Müll landet vermehrt am Straßenrand

Es gibt kaum eine Straße im Rhein-Neckar-Kreis an der es ihn nicht gibt: achtlos und illegal
entsorgter Abfall. Entlang der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zeigt sich ein kreisweit einheitliches Bild: Die Grünstreifen und Bankette werden vermehrt durch die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer vermüllt. Dabei belastet der wild entsorgte Müll nicht nur die Umwelt, sondern erschwert die Arbeit des Straßenbauamtes erheblich und sorgt für zusätzliche hohe Kosten.

Doch woher kommt der ganze illegal entsorgte Müll?

Häufig werden Snackverpackungen, Zigarettenstummel & Co. achtlos während der Fahrt aus den Autofenstern geworfen. Manchmal werden aber auch gezielt größere Mengen an Hausmüll, Altreifen oder sogar Kühlschränke illegal entlang der Straße entsorgt. Auf Kosten von Umwelt und Steuerzahlenden muss der „wilde Müll“ am Straßenrand durch die Mitarbeitenden des Straßenbauamtes regelmäßig aufwändig beseitigt werden. „Für unsere Straßenwärter ist dies ein immer wiederkehrendes Ärgernis welches nicht zu den eigentlichen Aufgaben zählt. Im täglichen Betriebsdienst müssen unter anderem die Bankette gemäht, Schlaglöcher ausgebessert und Unfall- sowie Baustellen abgesichert werden“, erklärt Carsten Frobin, Referatsleiter Betrieb im Straßenbauamt.

Auch Mäharbeiten werden behindert

Vor allem bei den Mäharbeiten muss häufig zusätzliche Zeit und Aufwand eingeplant werden, der eigentlich nicht nötig wäre. Inzwischen ist es nahezu immer erforderlich, dass vor den angesetzten Mäharbeiten die Bereiche abgelaufen werden um den weggeworfenen Müll einzusammeln und zu entsorgen. Dabei muss sich das Personal den Gefahren des Straßenverkehrs aussetzen und wird zusätzlich gefährdet. Für das Straßenbauamt stehen trotz allem die Verkehrssicherheit und der freie Verkehrsfluss an oberster Stelle. Natürlich lassen sich die Mäharbeiten oft nur unter Einschränkung des Verkehrs realisieren, dies muss jedoch nicht unnötig durch vorherige Abfallbeseitigung in die Länge gezogen werden.

Wiederkehrendes Ärgernis

„Wir führen die Arbeiten nicht zum Selbstzweck durch, sondern für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer“, betont Frobin. „Von den Verkehrsteilnehmenden wünschen wir uns im Gegenzug mehr Rücksicht und empfehlen, den Reisemüll zu Hause über den Restmüll zu entsorgen.“ Ein dringender Appell, denn wenn die Bereiche vom Müll befreit sind und die Mähfahrzeuge anrücken, liegt leider oft schon der nächste Müll am Straßenrand.
„Wenn Sie die Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei ihrer Arbeit sehen, bitten wir um eine angepasste Fahrweise und erhöhte Rücksichtnahme. Zum Schutz der Umwelt und der Sicherung der Arbeitsabläufe im Straßenbauamt bitten wir Sie, Ihren Müll ordnungsgemäß und nicht am Straßenrand zu entsorgen“, so Frobin abschließend.

Fahrradfahrer gestürzt und schwer verletzt; Zeugen gesucht

Am frühen Samstagabend war ein 63-jähriger Fahrradfahrer im Altrheinbogen unterwegs. Aus
bislang noch unbekannten Gründen stürzte er und verletzte sich dabei schwer. Die ersten Zeugen kamen gegen 19.15 Uhr an die Unfallstelle und entdeckten dem Mann schon am Boden liegend. Den Unfallhergang hatten sie nicht beobachtet.

Nach seiner notärztlichen Behandlung vor Ort wurde der 67-Jährige mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wo er intensivmedizinisch betreut wird. Da noch unklar ist, weshalb der Radfahrer stürzte, werden Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Norbert Schätzle
Telefon: 0621 174-1102
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Bild der Woche: Klärwerk


Nach Hausbrand: Evang. Kirchengemeinde und Johanneskindergarten starten Spendenaktion für Ketscher Familie


Weitere Informationen zur Spendenaktion, findet man auf der Internetseite vom Johanneskindergarten.

Ein Interview mit Bürgermeister X....

Der Enderle: Herr X, was wollen Sie in Ihrer zweiten Amtszeit in Ketsch vorrangig in Angriff nehmen?

Bürgermeister X: Also erstmal reden Sie mich bitte mit "Herr Bürgermeister" an, auf dieser Anrede bestehe ich.

Der Enderle: Wenn Sie darauf bestehen, selbstverständlich.

Bürgermeister X: In meiner zweiten Amtszeit hat für mich ein sogenannter Gesslerhut höchste Priorität.

Der Enderle: Sie wollen einen Gesslerhut aufstellen lassen?

Bürgermeister X: Ja, für mich selbst und zwar auf dem Marktplatz. Jeder, der daran vorbeiläuft, muss mich dann grüßen.

Der Enderle: Haben Sie keine Angst, dass der Gemeinderat gegen diese Maßnahme stimmen wird?

Bürgermeister X: Der Gemeinderat? Den hab ich doch schon längst im Sack (lacht). Der nickt doch alles ab, was ich ihm vorschlage!

Der Enderle: Und die Ketscher Wähler, wird sich da kein Widerstand regen?´Denken Sie nicht an die nächste Wahl?

Bürgermeister X: Davor ist mir nicht bange. Der Ketscher an sich ist doch etwas einfach gestrickt, um nicht zu sagen: beschränkt und dümmlich. Ich bin doch ein Glücksfall für diese Gemeinde, wie es Gemeinderätin Moser so treffend mal ausgedrückt hat.

Der Enderle: An Selbstbewusstsein mangelt es Ihnen nicht gerade, Herr Bürgermeister.

Bürgermeister X: Da haben Sie Recht, ich stelle mein  Licht nicht unter den Scheffel. In Anlehnung an Matthäus 5.14: Ich bin das Licht der Welt.

Der Enderle: Herr Bürgermeister, lieber Gott, wir danken für dieses Gespräch!

Anmerkung:

Zum aktuellen Ketscher Bürgermeister sind zahlreiche Briefe im Umlauf in der Bevölkerung. Sei es zu angeblichemFehlverhalten, Aufrufe oder Gedichte und fiktive Interviews, wie das oben abgebildete. Dieses stammt nicht von Der Enderle, sondern von einem Ketscher Bürger. Das fiktive Interview wurde zum Schutz der Persönlichkeitsrechte vom Bürgermeister, stark gekürzt und verfremdet. Weite Teile des Interviews werden wir nicht veröffentlichen, da es hier dann u.a. auch um die Familie des Bürgermeisters geht. Doch gerade im Hinblick auf die Mühe die sich da ein Ketscher Bürger gemacht hat, veröffentlichen wir eine gekürzte und entschärfte Fassung.

Zweigeschossiges Wohnhaus in Vollbrand - Feuerwehr im Einsatz

Aus bislang unbekannter Ursache geriet gegen 13:45 Uhr ein Wohnhaus in der Neurottstraße in
Brand. Ein Hausbewohner wird derzeit medizinisch untersucht. Über Verletzungen ist bislang nichts bekannt. Die Feuerwehren Schwetzingen und Ketsch sind im Einsatz. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Neurottstraße ist aktuell zwischen Narzissenweg und Tulpenweg gesperrt.

Öffnung Rathaus und aktuelle Infektionszahlen in Ketsch

Aktuell gibt es in Ketsch noch drei Infektionsfälle am Coronavirus. Das Rathaus öffnet für den Publikumsverkehr wieder am 04.05.2020. Die Gemeindeverwaltung schreibt dazu:

"Das Rathaus ist momentan noch geschlossen. Zur Sicherstellung des Rathausbetriebes wird in zwei Schichten gearbeitet. Wir bitten daher um Verständnis, dass nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit telefonisch erreichbar sind. Sämtliche Anliegen werden jedoch entgegengenommen und zeitnah bearbeitet."

Häckselplatz und Gemeindebücherei öffnen wieder

Die Gemeindebücherei hat ab Montag, 27. April, zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet.
Und der Häckselplatz kann ab dem 22. April wieder zu den normalen Öffnungszeiten genutzt werden.  Die Entrichtung der Gebühr entfällt vorerst. Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung übernehmen die Aufsicht mit ausreichendem Sicherheitsabstand.

Waldbesuch in Zeiten der Corona-Krise

In fast allen Lebensbereichen sind die Auswirkungen der Corona-Krise präsent. Das Kontaktverbot
schränkt das Sozialleben drastisch ein. In Supermärkten, Lebensmittelläden und anderen Einkaufseinrichtungen gilt das Abstandsgebot. Hände schütteln oder herzliche Umarmungen zur Begrüßung von Freunden und Familie sind schon lange nicht mehr möglich. Auch beim Arbeiten bleiben Menschen auf Distanz, das dient unser aller Gesundheit. Nichtsdestotrotz belastet die Corona-Krise damit unsere Freiheit und unser Gemüt. Ablenkung und Abhilfe schaffen unsere Wälder: Sie bieten Freiraum, einen Platz zum Durchatmen und zum Entspannen.

Auf Tiere und Pflanzen Rücksicht nehmen

„Der Wald als Erholungsort war noch nie wichtiger als in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Dazu hat der Wald nachweislich positive Einflüsse auf unsere Gesundheit. Wir freuen uns darüber, dass die Menschen den Wald als Ort der Entspannung zu schätzen wissen.“, zeigt sich Kreisforstamtsleiter Manfred Robens erfreut über die positive Wahrnehmung des Waldes und das aktuell erhöhte Besucheraufkommen. Gleichzeitig appelliert er, die Abstandsregel und andere behördliche Bestimmungen weiterhin zu berücksichtigen. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf Tiere und Pflanzen, indem Hunde in der momentanen Brut- und Setzzeit im Zweifelsfall an die Leine genommen werden und Wege nach Möglichkeit nicht verlassen werden sollten.  Auch untereinander gilt es, Rücksicht zu nehmen. „Schließlich ist im Wald trotz Kontaktverbot genügend Platz für alle.“, ist sich Robens sicher. 

Ein Spaziergang im Wald stärkt aktiv unser Immunsystem und regt nachweislich die Abwehrkräfte des Immunsystems im menschlichen Körper an. Da der Wald als Staub- und Schadstofffilter wirkt, ist die Luft besonders rein. Die frische Luft enthält außerdem besondere Duftstoffe der Bäume, die beim Spaziergang als besonders wohlriechend wahrgenommen werden. Der Waldbesuch mindert außerdem Stresssymptome, macht den Kopf frei und stärkt unser Herz-Kreislaufsystem. Angebote für verschiedene Aktivitäten im Freien macht auch der Naturpark Neckartal-Odenwald. Unter www.naturpark-neckartal-odenwald.de „Wandertipp des Monats“ erhalten Wanderer Empfehlungen aus erster Hand. Radfahrer und Mountainbiker können hier ihre Routenplanungen vorantreiben.

Hinweis Landratsamt: Frühjahr ist Zeckenzeit

Viele Menschen nutzen gerade jetzt die Zeit für ausgedehnte Waldspaziergänge. Bei allen
Vorsichtsmaßnahmen rund um die Corona-Pandemie wird dabei häufig vergessen, dass leider auch die Zecken-Saison wieder begonnen hat. Daran erinnert das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises.

Kreis zählt zum FSME-Risikogebiet

Hintergrund: Der Rhein-Neckar-Kreis ist FSME-Risikogebiet. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise außer dem Stadtkreis Heilbronn vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine der Infektionskrankheiten, die Zecken auf den Menschen übertragen können. Wie das Gesundheitsamt informiert, kennzeichnen Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen die FSME. Bei schweren Krankheitsverläufen können neurologische Probleme wie etwa Lähmungen hinzukommen. Eine Impfung ist nach wie vor das sicherste Mittel gegen die Krankheit und wird vor allem für Personen angeraten, die häufig im Wald und in der Natur unterwegs sind. Die Kosten hierfür tragen die Krankenkassen. Gegen die ebenfalls durch Zeckenstiche verursachte Lyme-Borreliose gibt es hingegen keine Impfung. Die Krankheit kann das Nervensystem und die Gelenke schädigen. Typische Kennzeichen seien meistens flächige Rötung an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten.

Zecken auf Abstand halten

Beim Ausflügen in die Natur ist es deshalb wichtig, sich vor Zeckenstichen ausreichend schützen. Neben abwehrenden Sprays hält zusätzlich helle, geschlossene Kleidung und festes Schuhwerk Zecken auf Abstand. Vermeiden sollte man außerdem Streifzüge in unwegsames Gelände und ins Unterholz.

Festgesaugte Tiere umgehend entfernen

Das Gesundheitsamt rät, vor allem auch Kinder und Haustiere nach Aufenthalten im Grünen gründlich nach Zecken abzusuchen. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, müssen festgesaugte Tiere so schnell wie möglich entfernt werden. Als Hilfsmittel dient eine geeignete Pinzette, eine spezielle Zeckenzange oder Zeckenkarte, so die Tipps der Experten. Dabei sollte darauf geachtet werden, den Körper der Zecke möglichst nicht zu zerquetschen. Auf keinen Fall sollte man die Zecke mit Klebstoff oder Nagellack beträufeln, da hierdurch die Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen noch begünstigt werden kann.

Seit fast zwei Monaten im "Coronamodus"

Rückblickend könnte es sein, dass im Rhein-Neckar-Kreis der 2. April der Wendepunkt der Corona-
Krise war. Denn an diesem Tag verzeichnete das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis erstmals mehr genesene Personen als neue Fälle, also Menschen, die positiv auf SARS-Cov-2 getestet worden sind.

Zahl der "aktiven" Fälle sinkt langsam, aber kontinuierlich

Seitdem sinkt die Zahl der "aktiven" Fälle im Landkreis und der Stadt Heidelberg, für die das Gesundheitsamt ebenfalls zuständig ist, langsam, aber kontinuierlich. "Wir hoffen natürlich, dass die Zahl der Neuinfizierten weiterhin so gering wie in den vergangenen Tagen bleibt beziehungsweise nach Möglichkeit noch weiter sinkt", sagt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Andreas Welker.
Unter seiner Federführung bereitete sich das Gesundheitsamt bereits vor über zwei Monaten auf die drohende Pandemie vor. Spätestens seit dem 27. Februar, als im Rhein-Neckar-Kreis der erste bestätigte Covid-19-Fall vorlag, befinden sich alle Mitarbeitenden im „Coronamodus“. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Herausforderungen das Gesundheitsamt seit über sieben Wochen tagtäglich unter anderem meistern muss, hat die Pressestelle des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis wichtige Projekte und Zahlen aus dieser Zeit zusammengestellt.

Personalintensive Ermittlungsgruppe

Ein Hauptaugenmerk galt gleich zu Beginn dem Aufbau von zusätzlichem Personal, um die Fälle schnell bearbeiten und nachverfolgen zu können. So arbeiteten in einer speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe zeitweise über 50 Personen, die sich aus Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes zusammensetzt und von Famulanten (Medizinstudierende im Praktikum) unterstützt werden. Das Ermittlungsteam macht die Kontaktpersonen der mittlerweile über 1100 mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen im Kreis und in der Stadt ausfindig, kontaktiert diese (insgesamt sind es bislang knapp 3200) und leitet weitere Maßnahmen wie etwa Quarantänebescheide in die Wege.

Hotline startete bereits Ende Januar

Personalintensiv ist auch das Infotelefon, welches das Gesundheitsamt bereits Ende Januar speziell für Fragen in Bezug auf das Coronavirus anbot und damit bundesweit eine Vorreiterrolle einnahm. Seitdem wurden im Schichtbetrieb täglich, zeitweise sogar von 7.30 bis 21 Uhr, weit über 30.000 Anrufe entgegengenommen. Über die Hotline werden auch die Codes vergeben, mit denen als Verdachtsfälle eingestufte Bürgerinnen und Bürger einen Abstrich vornehmen lassen können. Auf diese Art und Weise wurden bislang (Stand 16. April) über 6500 Personen auf eine Infektion mit SARS-Cov-2 getestet. Zunächst erfolgten diese Abstriche in der Uniklinik Heidelberg, ehe seit dem 18. März in Schwetzingen und zusätzlich seit dem 26. März auch in Heidelberg die Tests in zwei mobilen Corona-Abstrichzentren unter der direkten Regie des Gesundheitsamts möglich sind. Für die Betreuung der unter häuslicher Quarantäne stehenden Personen wurden zudem gemeinsam mit der Uniklinik Heidelberg sogenannte „Corona-Taxis“ an den Start gebracht, für die der Rhein-Neckar-Kreis Fahrzeuge und Fahrer stellt.

Eigene Datenbank für Erfassung der Fälle programmiert

Neben dem Gesundheitsamt schaltete auch der Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik blitzschnell in den „Coronamodus“. „In Windeseile haben unsere Kollegen von der EDV eine Datenbank programmiert, die uns die Erfassung, Verfolgung und Auswertung der Fälle, Kontaktpersonen und Testungen deutlich erleichtert“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz. Die Software ist inzwischen sogar mit dem Laborsystem der Universitätsklinik verbunden und ermöglicht somit eine direkte Übernahme der Befunde. „Die derzeitige Situation erfordert für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt einen hohen persönlichen Einsatz mit Einschnitten in das Privatleben, wofür ich ihnen von ganzem Herzen danke“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Optimistisch stimmt ihn die Tatsache, dass die Kontaktbeschränkungen Wirkungen zeigen und die Infizierten-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg zurückgehen. „Doch wir alle sollten weiter so verantwortungsvoll agieren: Abstand zu halten und die persönliche Mobilität auf das Nötigste zu beschränken, werden noch eine Weile die wichtigsten Corona-Regeln bleiben“, so der Landrat.

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Ketsch

Aktuell sind 6 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch bestätigt worden.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Wirtschaft und Coronavirus: Zahlen zu Baden-Württemberg

Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Coronakrise sind seit
Programmstart am 25. März 2020 171.024 Anträge von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden. 147.142 Anträge in einer Gesamthöhe von knapp 1,43 Milliarden Euro wurden laut L-Bank zur Auszahlung angewiesen. 

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Die Umstellung des Prozesses auf das Bundesprogramm Ende vergangener Woche erfolgte reibungslos, die Antragstellung läuft seitdem über die neuen Formulare. Auch die ersten rund 350 Anträge aus der Land- und Forstwirtschaft gingen inzwischen ein und werden nun schnellstmöglich bearbeitet, damit auch diese Betriebe schnell finanzielle Unterstützung erhalten.“ Die neuen Formulare stehen seit letzten Donnerstag zentral auf der Homepage des Ministeriums zum Download zur Verfügung. Für Antragsteller bis zehn Beschäftigte steht seitdem das Bundesformular zur Verfügung. Unternehmen mit elf bis fünfzig Beschäftigten beantragen die Soforthilfen über das Formular des Landes.

Weitere Informationen

Die Förderung von Soloselbständigen, gewerblichen Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten sowie von Angehörigen der Freien Berufe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu
  • 9.000 Euro für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.
Das Soforthilfeprogramm hilft im ersten Schritt all jenen Unternehmen, die ohne diese Unterstützung innerhalb kurzer Zeit insolvent gehen würden. Die Antragstellung erfolgt unkompliziert, schnell und elektronisch. Die inhaltliche Vorprüfung aller Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Sie leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt. Die Anträge durchlaufen in der Regel innerhalb weniger Tage die Plausibilitätsprüfung bei den Kammern. Danach werden sie vollelektronisch zum finalen Entscheid an die L-Bank weitergegeben. Bei einem positiven Entscheid wird unverzüglich die Auszahlung angewiesen, mit dem üblichen zeitlichen Horizont bei Banküberweisungen. Ein vollständiger und gut begründeter Antrag wird innerhalb einer Woche bewilligt. In Zweifelsfällen stehen die Beratungsangebote der Kammern oder für Landwirte des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Verfügung.

Quelle: IHK Rhein-Neckar/ Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Sachstand zur Strafanzeige u.a. gegen Landesinnenminister Strobl und Landespolizeipräsidentin

Wie hier und hier im Der Enderle berichtet, wurde von Fraktionsgeschäftsführer Simon Schmeisser (SFBW) Strafanzeige erstattet. Mittlerweile wurde von der Generalstaatsanwaltschaft darauf reagiert, wie man dem nachfolgenden Schreiben entnehmen kann. Wir werden weiter berichten.



Der Enderle wünscht ein frohes Osterfest!


Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für den Rhein-Neckar-Kreis gespendet

Der Rhein-Neckar-Kreis arbeitet mit Hochdruck an der Beschaffung weiterer medizinischer
Schutzmasken sowie weiterer Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel. Erste Lieferungen des Landes Baden-Württemberg und privater Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und darüber hinaus sind bereits bei der Integrierten Leitstelle in Ladenburg eingetroffen. Dort hat der Landkreis sein Verteilungszentrum eingerichtet. In den vergangenen Tagen sind bereits die Kliniken beliefert worden und am 4. April 2020 ist die Schutzausrüstung erstmals auch an die Pflegeheime und ambulante Dienste im Rhein-Neckar-Kreis verteilt worden. Weitere Lieferungen des Landes werden in den nächsten Tagen und Wochen erwartet. Auch zu Spenden ruft der Rhein-Neckar-Kreis weiterhin auf.

Unterstützung von Unternehmen und chinesischer Partnerstadt

„Nicht nur das Land, sondern auch viele Firmen, Unternehmen und sonstige Partner aus der Region und weltweit unterstützten uns in diesen Tagen mit der Belieferung von Masken, Desinfektionsmitteln und sonstiger Schutzausrüstung. Auch unsere chinesische Partnerstadt Taicang hat uns Schutzmasken, Schutzhandschuhe und Schutzanzüge per Luftfracht geliefert“, freut sich Landrat Stefan Dallinger. Er sei sehr dankbar, dass zahlreiche kleine und große Unternehmen wie beispielsweise BASF, Bauhaus, BNP-Paribas SA, Heidelberg Druckmaschinen, Freudenberg, SAP und VCH Wiley und viele mehr „uns so tatkräftig geholfen haben“. Auch die Albert-Schweitzer-Schule in Sinsheim, eine berufliche Schule in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises, der Verein zur Förderung der Palliativversorgung an der GRN-Klinik Schwetzingen e.V. haben Schutzmasken, Schutzhandschuhe etc. beigesteuert.

Große Solidarität und Hilfsbereitschaft

„Mein Dank gilt allen Spendern, die sich mit vereinten Kräften an dieser Aktion beteiligt haben und weiterhin beteiligen werden“, so Stefan Dallinger „Insbesondere ist es schön zu sehen, dass unsere Partner in Taicang bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie eng an unserer Seite stehen und bereits weitere Hilfslieferungen angekündigt haben. Auch das vertrauensvolle Miteinander von Unternehmen, sonstigen Institutionen und Verwaltung hier im Rhein-Neckar-Kreis und der Metropolregion Rhein-Neckar ist beispielgebend. Ich freue mich sehr, so viele verlässliche Partner an unserer Seite zu wissen“, dankte der Landrat nochmals den Spendern für die Schutzausrüstung.“

Wer hat gespendet:

  • Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim
  • Autoklinik Weinheim
  • BASF Ludwigshafen
  • Bauhaus Mannheim
  • BNP-Paribas S.A. Frankfurt
  • Detia Degesch GmbH Laudenbach
  • Freudenberg Weinheim
  • SAP Walldorf
  • Heidelberger Druckmaschinen Heidelberg
  • Kaffeestopp Birkenau
  • Taicang – chinesische Partnerstadt des Rhein-Neckar-Kreises
  • PARSA Haar- und Modeartikel GmbH
  • Pizzeria Jakova
  • Pizzeria Bella Marmaris
  • Roberto Colucci R.O.P.Y 68 PMS Thomin GmbH
  • Lonsing Medical Solution
  • Kosmetik Studio Wanke
  • Stadtverwaltung Sinsheim
  • VCH-Wiley
  • Verein zur Förderung der Palliativversorgung an der GRN-Klinik Schwetzingen e.V.
(Liste ohne Gewähr)

Waldbrandgefahr: Rauchverbot im Wald beachten!

Die frühsommerlichen Temperaturen und der Sonnenschein in den Ostertagen laden gerade in Zeiten
von Corona-Beschränkungen viele Menschen zum Waldspaziergang ein. Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: „Anhaltend gute Witterung bei fehlenden Niederschlägen trocknet den Waldboden und die Vegetation förmlich aus“, erklärt Manfred Robens, Leiter des Kreisforstamtes im Rhein-Neckar-Kreis.

Vor allem Wälder im Rheintal und an der Bergstraße betroffen

Die Waldbrandgefahr erreicht am Osterwochenende insbesondere im Rheintal und an der Bergstraße die zweithöchste Stufe. Dann ist ein Brand auch mit einer kleinen Zündquelle leicht entfacht und kann sich gerade in trockenem Laub und Reisig rasant ausbreiten, warnt das Kreisforstamt.

Waldbrandgefahrenindex ist online abrufbar

Zur Einschätzung der Waldbrandgefahr nutzt das Kreisforstamt den Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Der Index zeigt das meteorologische Potenzial für die Gefährdung des Waldes durch einen Brand und wird aus den Faktoren Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit berechnet. Der Waldbrandgefahrenindex kann online abgerufen werden:
Die Waldbrandgefahr ist sehr stark an den Witterungsverlauf gebunden. „Es reichen schon wenige Tage mit langer Sonnenscheindauer, leichtem Wind und fehlendem Niederschlag, um die Waldbrandgefahr von geringem Niveau in die höchste Stufe zu bringen“, erklärt Amtsleiter Robens. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette könne verheerende Folgen haben. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen jedes Jahr durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit. Waldbrände führen nicht nur zu großen finanziellen Schäden für die Waldbesitzer, sondern zerstören auf Jahre hinaus die Lebensgrundlagen für viele im Wald lebende Tiere und Pflanzen.

Rauchverbot im Wald beachten

Das Kreisforstamt bittet – nicht nur im Hinblick auf die derzeitige Schönwetterperiode – die gesamte Bevölkerung durch umsichtiges Verhalten mitzuhelfen, die Brandgefahr einzugrenzen. Denn im Umgang mit offenem Feuer gibt es einiges zu beachten: Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot. Wichtig ist zudem, dass Schranken und Wege nicht mit Fahrzeugen zugeparkt werden, so dass im Notfall Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge problemlos einfahren können. Das Kreisforstamt appelliert an alle Waldbesucher, umsichtig zu sein und die Regeln zum Schutz des Waldes einzuhalten. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte diesen natürlich sofort der Feuerwehr mit genauer Ortsangabe melden.

Veterinäramt informiert: Coronavirus und Haustiere

Derzeit erreichen das Veterinäramt und Verbraucherschutz des Rhein-Neckar-Kreises zahlreiche
Anfragen zum Umgang mit Haustieren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Coronavirus wird von Mensch zu Mensch übertragen

Das Veterinäramt weist darauf hin, dass das Coronavirus – COVID-19 – eine Krankheit ist, die von Mensch zu Mensch übertragen wird. Der Hauptübertragungsweg ist dabei die Tröpfcheninfektion. „Bisher gibt es keinen Beweis dafür, dass ein Tier das Virus auf den Menschen oder auf andere Tiere übertragen kann. Tiere sind also nach derzeitigem Wissensstand keine Infektionsquelle für Menschen“, informiert Amtsleiter Dr. Lutz Michael. Allerdings wurde das Virus in seltenen Fällen auch beim Tier gefunden. Aber das spiele offensichtlich keine Rolle bei der Ausbreitung der Epidemie.

Hygieneregeln beachten

Für Haustiere wie Hund und Katze werden deshalb derzeit keine weiteren Maßnahmen wie z. B. eine Quarantäne empfohlen. Das Coronavirus COVID-19 ist bei Tieren weder melde- noch anzeigepflichtig. Als Virusausscheider kommen sie nicht infrage. Daher ist es momentan nicht angezeigt, Laboruntersuchungen bei Heimtieren auf das Virus durchzuführen. Natürlich gelten besonders für Tierhalter die Prinzipien einer gründlichen Hygiene. Gerade wenn man mit Tieren in Kontakt gekommen ist, sollte das gründliche Händewaschen mit Wasser und Seife selbstverständlich sein.

Auch die aktuellen Maßnahmen der Landesregierung, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, führen bei Tierhaltern zu Nachfragen beim Veterinäramt. Wie Dr. Michael betont, muss trotz aller Beschränkungen der Bewegungsfreiheit die notwendige Versorgung und Bewegung von Haus- und Nutztieren selbst mit minimalem Personal sichergestellt werden. Hundehalter dürfen „Gassi gehen“, solange nicht eine Quarantäne angeordnet wurde. Dann müssen andere Personen beauftragt werden, die sich um die Tiere kümmern. Hundebesitzern empfiehlt das Veterinäramt, das Tier während der Dauer der Quarantäne einer Hundepension oder einem Hundesitter anzuvertrauen.

Geparktes Fahrzeug beschädigt - Zeugen gesucht!

Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht kam es bereits am vergangenen Samstag
zwischen 13:25 Uhr und 13:45 Uhr in Ketsch. Ein auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounter geparkter schwarzer Mercedes mit ausländischem Kennzeichen wurde durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein-/ oder Ausparken im Bereich des hinteren linken Kotflügels beschädigt. Hinweise auf den Unfallverursacher liegen derzeit nicht vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen unter der Telefonnummer 06202/288-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stephan Schiefelbusch
Telefon: 0621 174-1107
E-Mail: mannheim.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Bild der Woche: So soll der neue Kindergarten im Neurott aussehen


Datenskandal bewiesen! Landratsamt lügt im Zusammenhang mit der Herausgabe von Daten an die Polizei - Aufruf an die Bevölkerung: Zeigen Sie die Verantwortlichen an!

Wie letzte Woche im Der Enderle berichtet, werden Daten von erkrankten Menschen am Coronavirus in manchen Regionen, an die Polizei in Baden-Württemberg herausgegeben. Die Herausgabe erfolgt hierbei durch die Gesundheitsämter. Natürlich stellte sich hierbei die Frage, wie die Praxis im Rhein-Neckar-Kreis ist. Schließlich sind auch in Ketsch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger am Coronavirus erkrankt. Am 29.03.2020 wurde hier im Der Enderle berichtet, dass das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis keine Daten an die Polizei herausgegeben hat. So wurde auf eine Anfrage von der Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg, wie folgt geantwortet:


Wie eine Anfrage der Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg beim Polizeipräsidium Mannheim jetzt belegt, ist die Stellungnahme vom Landratsamt eine glatte Lüge. Sehr wohl wurden umfangreich vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Daten an die Polizei im Zeitraum von 10.03.2020 bis zum 28.03.2020 herausgegeben. Die Daten umfassten hierbei nicht nur die Namen, sondern auch die Anschrift und das Geburtsjahr. Das ist ein Skandal, so Simon Schmeisser.

 Aufruf! 

Gerade da das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in der Frage offensichtlich lügt, scheint man wohl im Landratsamt etwas verbergen zu wollen. An dieser Stelle kann man jede Bürgerin und jeden Bürger nur dazu aufrufen, Dienstaufsichtsbeschwerden gegen die Amtsleitung vom Gesundheitsamt (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis) zu erstatten, aber auch gegen die Verantwortlichen vom Polizeipräsidium Mannheim. Fraktionsgeschäftsführer Simon Schmeisser (SFBW) dazu: Ich kann mich nur wiederholen in Sachen Coronavirus-Krise, die Grenze ist bei weitem überschritten. Wie hier im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise Bürgerrechte und der Datenschutz einfach missachtet oder außer Kraft gesetzt werden, ist ein Skandal. Deutschland entwickelt sich aktuell zu einer DDR 2.0, es fehlt nur noch der Schießbefehl, so Schmeisser. Gerade deshalb müssen sich jetzt die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes wehren. Auch in einer Krise, ist nicht jedes Mittel gerechtfertigt.

Hinweis Landratsamt: Diese Personen sollten sich testen lassen

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis empfiehlt den Einwohnerinnen und
Einwohnern seiner 54 Städte und Gemeinden und der Stadt Heidelberg, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen und akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber haben.

Risikopatienten sollten unabhängig von der Schwere der Symptomatik zum Test

„Wenn man Symptome für Corona erkennt, sollten man sich testen lassen – und zwar, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat“, erläutert Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. „Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig der Schwere der Symptomatik getestet werden.“

Drei Test-Center

Im Rhein-Neckar-Kreis stehen hierfür aktuell drei Testmöglichkeiten zur Verfügung: bei der GRN-Klinik in Sinsheim, das Drive-In-Testcenter in Schwetzingen und das als Drive-In/Walk-In konzipierte Abstrichzentrum auf dem Messegelände in Heidelberg.

Nicht per Mietauto anreisen

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Personen, die das Testzentrum aufsuchen wollen, keine Miet- oder Carsharing-Autos nutzen sollten, um die Nachnutzer der Fahrzeuge nicht unwissend einer Infektionsgefahr auszusetzen. Auch die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs wird nicht empfohlen. Wer kein Auto besitzt, kann das Walk In-Testzentrum problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.

Weitere Informationen:

Fragen zum Coronavirus (Covid-19) beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Tel. 06221 522-1881 von Montag bis Sonntag von 7:30 bis 19 Uhr. Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben und sich testen lassen möchte, erhält unter dieser Nummer auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich.

42-jähriger Fußgänger angeblich von Auto angefahren - Polizei sucht Zeugen

Beim Überqueren der Straße soll ein 42-jähriger Fußgänger am Sonntag gegen 21.15 Uhr vom Fahrer
eines schwarzen Ford Mustang angefahren worden sein. Der Fußgänger hatte nach seinen Angaben die Hockenheimer Straße, von der Schwetzinger Straße kommend, überquert, als der Ford mit überhöhter Geschwindigkeit mit ihm kollidierte. Anschließend soll der Fahrer in Richtung Talhaus geflüchtet sein. Der 42-Jährige hatte keine äußerlichen Verletzungen und klagte über Atembeschwerden und Schmerzen in der Rippengegend. In seiner Befragung gab er an, zuvor mehrere Flaschen Bier getrunken zu haben.

Der Fußgänger wurde nach seiner Erstversorgung zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallermittlungen hat die Verkehrspolizei aus Mannheim übernommen. Weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Telefon 0621/174-4222 zu melden.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Dieter Klumpp
Telefon: 0621 174-1105
E-Mail: mannheim.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Straßensperrung: K 4250 zwischen Ketsch und Altlußheim nicht durchgängig befahrbar

Im Zuge der Arbeiten an der Salierbrücke ist die K 4250 zwischen Ketsch und Altlußheim seit 30.
März für die Dauer von ca. 8 Wochen im Bereich der Brücke voll gesperrt. Die Zufahrt zum Pendlerparkplatz aus Richtung Altlußheim bleibt uneingeschränkt nutzbar. Eine örtliche Umleitung über die L 722 und die Hockenheimer Straße nach Ketsch ist ausgeschildert.

Verkehrte Signale? Gemeindeverwaltung spannt die Sonnensegel in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Krise...

Abstand halten, nicht mehr als zwei Menschen und vieles mehr an Regelungen, gibt es aktuell in der Coronavirus-Krise. Gerade deshalb verwundern die Sonnensegel auf dem Ketscher Marktplatz, die auch über die Sitzplätze gespannt sind. Soll man sich jetzt doch im öffentlichen Raum aufhalten? Soll man jetzt ein Buch aus dem öffentlichen Bücherregal nehmen und sich hinsetzen? Oder rückt dann gleich die Staatsmacht an und verhängt hohe Bußgelder wegen Verstößen? Oder dienen die Sonnensegel einfach dazu, einen hässlichen Marktplatz aufzuwerten? Fragen über Fragen...


19 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch, 11 Tote im Rhein-Neckar-Kreis

Mittlerweile sind 19 Infektionsfälle am Coronavirus, in Ketsch bestätigt worden. Auch hat sich im
Rhein-Neckar-Kreis die Zahl der Todesfälle am Coronavirus, auf jetzt 11 erhöht.

Ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist am Abend des 24. März 2020 in einer Heidelberger Klinik verstorben. Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Der Leichnam war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Am 26. März 2020 ist ein unter 50 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Heidelberger Klinik verstorben. Am Abend des 26. März 2020 verstarb ein über 80 Jahre alter Mann aus dem Landkreis in einer kreiseigenen Klinik. Am Abend des 27. März 2020 sind zwei weitere Personen in einer Heidelberger Klinik verstorben: Ein über 80 Jahre alter Mann sowie ein über 70 Jahre alter Mann. Beide lebten im Landkreis.

Am Abend des 29. März 2020 verstarb ein über 70 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Heidelberger Klinik. Am 30. März 2020 verstarb ein über 80 Jahre alter Mann, ebenfalls aus dem Rhein-Neckar-Kreis, in einer kreiseigenen Klinik.

Zwei weitere Todesfälle sind am Nachmittag des 31. März bestätigt worden. Es handelt es sich dabei um einen über 70 Jahren alten Mann sowie eine über 80 Jahre alte Frau. Beide lebten im Landkreis und verstarben in kreiseigenen Kliniken.

Ein weiterer, über 70 Jahre alter Mann aus dem Landkreis, verstarb am 31. März ebenfalls in einer kreiseigenen Klinik. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis auf 11 erhöht.

Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Bild der Woche: Abgesperrter Spielplatz in Zeiten von Coronavirus