Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 24.07.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 532 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 0 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
______________
14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
______________
19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Ketscher Wirtschaft: Insolvenz der Küma Werkzeugmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, Durlacher Str. 26-28, 68775 Ketsch

Das Amtsgericht Mannheim hat zum Insolvenzverfahren der Küma Werkzeugmaschinenfabrik
GmbH & Co. KG, Durlacher Str. 26-28, 68775 Ketsch, eine öffentliche Bekanntmachung vorgenommen:


IN 442/04

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.

Küma Werkzeugmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, Durlacher Str. 26-28, 68775 Ketsch,
vertreten durch den Geschäftsführer Reinhard Kühbauch
- Schuldnerin -

Die Vergütung und die zu erstattenden Auslagen des Insolvenzverwalters Rechtsanwalt Karl-Heinrich Lorenz, Theodor-Heuss-Anlage 12, 68165 Mannheim wurden festgesetzt. Der vollständige Beschluss und die Antragsunterlagen können durch Verfahrensbeteiligte auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden. Gemäß § 64 Absatz 2 InsO sind die festgesetzten Beträge nicht zu veröffentlichen.
Festgesetzt wurden:

Vergütung
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer

zu erstattende Auslagen
zuzüglich 19 % Umsatzsteuer

Endbetrag
Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den Betrag in Höhe von BETRAG Euro der Insolvenzmasse zu entnehmen.

Gründe:

Die Festsetzung der Vergütung und der Auslagen, einschließlich Umsatzsteuer, erfolgt gemäß Antrag des Insolvenzverwalters vom 24.04.2020. Für die Durchführung der Nachtragsverteilung war dem Insolvenzverwalter unter Berücksichtigung des Werts der nachträglich verteilten Insolvenzmasse in Höhe von 3.518,28 EUR eine gesonderte Vergütung in Höhe von BETRAG EUR zu gewähren. Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen. Die dem Insolvenzverwalter entstandenen Auslagen in Höhe von BETRAG EUR waren festzusetzen. Die Umsatzsteuer war gem. § 7 InsVV in der derzeit gültigen Höhe von 19 % hinzuzusetzen.


Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen die Entscheidung kann entweder das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) oder der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.

Beschwerde:
Die Beschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200,00 Euro übersteigt. Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim
oder bei dem
Landgericht Mannheim
A 1, 1
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.


Erinnerung:
Wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200,00 Euro nicht übersteigt, kann der Rechtsbehelf der Erinnerung eingelegt werden.

Die Erinnerung ist binnen einer Frist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Mannheim
Schloss, Westflügel
68159 Mannheim

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Erinnerung ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Erinnerungsschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
|

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingelegt werden. Eine Einlegung per E-Mail ist nicht zulässig. Wie Sie bei Gericht elektronisch einreichen können, wird auf www.ejustice-bw.de beschrieben.


Amtsgericht Mannheim - Insolvenzgericht - 27.05.2020

Unfall in Kreisverkehr - Motorradfahrer verletzt

Am Freitagmorgen kam es in der Schwetzinger Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem ein
Motorradfahrer verletzt wurde. Der Fahrer eines VW übersah kurz vor 7 Uhr beim Einfahren in den dortigen Kreisverkehr einen darin fahrenden Motorradfahrer. Beim Zusammenstoß stürzte der Zweiradfahrer und verletzte sich dabei. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Unfallschaden von insgesamt 5.000 Euro. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn anschließend professionell gereinigt werden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Dennis Häfner
Telefon: 0621 174-1109
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Coronavirus in Ketsch: Aktuelle Infektionszahlen

Aktuell sind 2 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch bestätigt worden. Zuletzt waren es noch vier
Fälle, damit ist die Zahl der Infektionsfälle wieder gesunken.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Vorfahrt missachtet - Fahrerin leicht verletzt - 17.000 Euro Sachschaden - 62-jährige Fahrerin mit 2,1 Promille

Weil ein 45-jähriger Fahrer eines Ford am Mittwoch gegen 15.40 Uhr an der Einmündung
Hockenheimer-/Mecklenburger Straße die durch Verkehrszeichen geregelte Vorfahrt nicht beamtete, kam es zum Unfall mit einer 62-jährigen Fahrerin eines Mitsubishi. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Schwetzingen gefahren. Da die 62-Jährige nach Alkohol roch, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,1 Promille, worauf ihr im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von ca. 17.000 Euro.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Dieter Klumpp
Telefon: 0621 174-1105
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Hinweis Landratsamt zu Pflegestützpunkt: Persönliche Beratungen wieder möglich

In kleinen Schritten erwacht das öffentliche Leben und die Bürgerinnen und Bürger können – unter
Auflagen – wieder in persönlichen Kontakt mit den öffentlichen Stellen treten. Angepasst an die Zugangsregelungen der Bürgermeisterämter sind nun auch, zum Teil zwar noch in eingeschränktem Umfang, persönliche Beratungen im Pflegestützpunkt wieder möglich, allerdings unter folgenden Auflagen:
  • Vorherige Terminvereinbarung
  • Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m zu anderen Personen
  • Tragen von Mund-Nase-Bedeckung
Pflegestützpunkte sind Anlaufstellen zu Fragen rund um das Thema Pflege, Alter und Versorgung. Fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten unter Wahrung des Datenschutzes unabhängig, kostenfrei und umfassend. Bei Bedarf wird die notwendige Hilfe organisiert und umfangreiche Hilfenetzwerke aktiv koordiniert. Gerade im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es neue Verordnungen und Regelungen, die auch bei diesen Themen relevant sein könnten. Ratsuchende sollten sich deshalb nicht scheuen, mit den Pflegestützpunktmitarbeiterinnen und -mitarbeitern in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen sowie die Öffnungszeiten der einzelnen Pflegestützpunkte finden Sie unter:

Förderprogramm für den Wohnungsbau

Am 1. April 2020 ist das aktuelle Förderprogramm für den Wohnungsbau Baden-Württemberg
2020/2021 mit einem Fördervolumen von über 250 Millionen Euro gestartet. Mit dem aktuellen Förderprogramm soll zudem wieder ein Anreiz für Investoren gegeben werden, sozialen Mietwohnraum zu schaffen. Gefördert werden der Neubau sowie der Erwerb von neuem Wohnraum im KfW 55 Standard, aber auch Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung neuen - zusätzlichen - Mietwohnraums. Auch Miet- und Belegungsbindungen sind förderfähig in Form eines Darlehens oder Zuschusses.

Mietwohnraumförderung

Die sozial orientierte Modernisierungsförderung im Mietwohnungsbestand ohne eine Miet- und Belegungsbindung kann ebenfalls gefördert werden. Hier wird die energetische Sanierung oder der altersgerechte Umbau nach KfW-Richtlinien gefördert. Neu im Programm ist die soziale Mietwohnraumförderung zugunsten von Mitarbeitern („Wohnungsbau BW – Mitarbeiterwohnen“).
Nähere Informationen zur sozialen Mietwohnraumförderung erhalten Sie auf der Internetseite der L-Bank oder unter Tel.-Nr.: 0721 150-3875.

Modernisierungsförderung

Die Modernisierungsförderung für Wohnungseigentümergemeinschaften, ohne Begründung von Sozialbindungen, ist wieder Bestandteil des Programms. Gefördert werden die energetische Sanierung, der altersgerechte Umbau und die Nutzung erneuerbarer Energien. Informationen speziell zu dieser Thematik gibt es unter der Tel.-Nr.: 0721 150-1760 bei der L-Bank.

Selbstgenutztes Wohneigentum

Ebenfalls wieder im Programm ist die Förderung selbst genutzten Wohneigentums für den Kauf von Bestandsimmobilien oder den Neubau oder Kauf neuen Wohnraums im KfW 55 Standard. Die Förderung richtet sich an Paare, Alleinerziehende mit mind. einem Kind sowie schwerbehinderte Menschen. Das Darlehen Z-15 wird für einen Zeitraum von 15 Jahren zinslos vergeben. Die energetische Sanierung der Bestandsimmobilie kann zusätzlich mit, durch nochmals im Zins verbilligte, Darlehen der KfW-Programme verknüpft werden. Voraussetzungen für eine Förderung sind die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen sowie das Einbringen eines Eigenanteils.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen gibt es beim Baurechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Tel.-Nr.: 06221 522-1291 - Ansprechpartnerin ist Karin Wiedemann - oder per E-Mail unter karin.wiedemann@rhein-neckar-kreis.de. Sämtliche Informationen können auch dem Internet-Auftritt der L-Bank,entnommen werden. Neu ist hier der Z-15 Förderrechner mit dem Sie vorab klären können, ob Ihr Vorhaben und Ihre persönliche Situation zur Beantragung des Z-15-Darlehens geeignet sind.

Auch die kostenlose Hotline der L-Bank steht für alle Fragen im Einzelfall zur Verfügung (0800 150-3030, Mo.-Fr. 8.00 -16.30 Uhr).

Wird das Backfischfest 2020 stattfinden?

Anfang August würde wie jedes Jahr, auch im Jahr 2020 wieder das Backfischfest stattfinden. Doch
im Hinblick auf das Coronavirus, sind Großveranstaltungen wie das Backfischfest von der Landesregierung untersagt. Die Backfischfest GmbH als Organisator hat auf diese Entwicklung reagiert und das Backfischfest verschoben. Nach derzeitiger Planung würde es in der Zeit vom 18.09.2020 bis zum 27.09.2020 stattfinden. Ob das möglich ist, muss man aber abwarten. Zum einen ob die Landesregierung das Verbot von Großveranstaltungen wieder aufhebt. Hier wird maßgeblich eine Rolle spielen, wie sich die Infektionszahlen in Baden-Württemberg entwickeln.


Nachfolgend die Presseerklärung der Backfischfest GmbH:

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Aktuelle Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Kreis

Aktuelle Infektionsfälle in den Gemeinden und Städten im Rhein-Neckar-Kreis und der kreisfreien Stadt Heidelberg mit Stand 18.05.2020:

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Generelle Infektionszahlen mit Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis und der kreisfreien Stadt Heidelberg:
(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Coronavirus: Zahl der Infektionszahlen wieder gestiegen

Aktuell sind 4 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch bestätigt worden. Zuletzt waren es noch zwei Fälle.


Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Bild der Woche: Neue und mehr Parkplätze...sieht so Klimaschutz in Ketsch aus?


(Zum Vergrößern auf Grafik klicken)

Einladung zur öffentlichen Gemeinderatssitzung



Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf  Montag, den 18.05.2020, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.



TAGESORDNUNG:


1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung 
2. Bekanntgabe der Beschlüsse im elektronischen Verfahren 
3. Notbetreuung in den örtlichen Kindertageseinrichtungen; Umsetzung und Gebührenerhebung 
4. Neubau Kindertagesstätte Gartenstr. 33; Auftragsvergabe Trockenbauarbeiten 
5. Neubau Kindertagesstätte Gartenstr. 33; Auftragsvergabe Schlosserarbeiten 
6. Neubau Kindertagesstätte Gartenstr. 33; Auftragsvergabe Leichtmetallarbeiten 
7. Berichte des Bürgermeisters 
8. Anfragen der Gemeinderäte 
9. Anfragen der Sitzungsbesucher

Spielplätze: Übersicht der maximalen Höchstzahlen

(zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Landratsamt: Wildtiere und ihren Nachwuchs vor Störungen schützen

Das schöne Frühlingswetter lockt die Menschen zunehmend hinaus in Wald, Feld und Flur, um zu
wandern, Rad zu fahren oder sonstige Freizeitaktivitäten zu betreiben. Gleichzeitig und fast unbemerkt hat bereits vor einigen Tagen die Brut- und Setzzeit der Wildtiere begonnen.

Jungtiere nicht anfassen

„Die Natur gleicht aktuell einer Kinderstube“, so der Wildtierbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, Dorian Jacobs. Er bittet dringend darum, Wildtiere und ihren Nachwuchs vor Störungen zu schützen, auf den vorgegebenen Wegen zu bleiben, Hunde an der Leine zu halten und keinesfalls Jungtiere anzufassen. Wildtiere nehmen Menschen und Hunde auf Wegen zunächst nicht als Bedrohung wahr, weshalb sie ihren Nachwuchs teilweise auch in direkter Wegnähe ablegen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht zu sehen ist, werden Jungtiere oder Jungvögel, die scheinbar allein und verlassen sind, dennoch von den Elterntieren versorgt. Das einsame Ablegen der Jungtiere dient zum Schutz vor Fressfeinden. Rehkitze, die alleine und regungslos verharren, sind, bedingt durch den in den ersten Lebenstagen fehlenden Eigengeruch, für ihre Feinde nahezu unauffindbar. So sitzen beispielsweise kleine Feldhasen oft scheinbar allein gelassen im Gras, werden jedoch noch durch ihre Mütter in regelmäßigen Abständen mit lang sättigender, fettreicher Milch versorgt.

Hunde nicht unbeaufsichtigt laufen lassen

„Deshalb ist es wichtig, sich beim Auffinden von Tierkindern rasch wieder zurückzuziehen, damit die Elterntiere sie ungestört versorgen können“, erläutert der Experte und sagt weiter: „Jungtiere dürfen auf keinen Fall berührt werden, da sich der menschliche Geruch auf die Tiere übertragen kann, mit der Folge, dass die Jungtiere von den Eltern verlassen werden und verhungern. Zudem besteht beim ungeschützten Berühren von Wildtieren grundsätzlich eine Ansteckungsgefahr durch auf den Menschen übertragbare Krankheiten.“ Auch Hunde sollten auf freiem Feld nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen werden, denn dort sitzen die kleinen Hasen und auch bodenbrütende Vögel, wie beispielsweise Rebhühner oder Fasane. „Diese sogenannten Niederwildarten werden bei uns im Rhein-Neckar-Kreis durch verschiedene Projekte, bei denen Landwirte, Naturschützer und Jäger Hand in Hand arbeiten in Ihrem Bestand geschützt und gefördert“, ergänzt der Wildtierbeauftragte.
„Am meisten helfen Sie unseren Wildtieren und Bodenbrütern, wenn Sie ihnen Ruhe schenken“, so Dorian Jacobs. Denn Begegnungen mit dem Nachwuchs der Wildtiere können unangenehme Folgen haben. So können Hunde beim Stöbern im Wald durchaus von Wildschweinbachen, welche ihre Frischlinge verteidigen, angegriffen werden. Eilt der Hundeführer in logischer Reaktion seinem Vierbeiner zur Hilfe, besteht auch für ihn die Gefahr ernsthafter, schwerwiegender Verletzungen. „Durch einfache Verhaltensregeln und Kontrolle über unsere vierbeinigen Freunde können Sie unseren Wildtieren und ihrem Nachwuchs eine große Hilfe sein und trotzdem die Natur zu genießen“, schließt der Wildtierbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises seine Ausführungen.

Weitere Fragen rund um die Brut- und Setzzeit der Wildtiere beantworten die ortsansässigen Jäger oder der Wildtierbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, Dorian Jacobs, unter Tel. 06221 522-2139, E-Mail: dorian.jacobs@rhein-neckar-kreis.de 

Landratsamt informiert: Flächentest in Alten- und Pflegeheimen

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist,
beginnt am Freitag, 8. Mai, mit der von der Landesregierung angekündigten landesweiten flächendeckenden Testung auf Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sowie in der Stadt Heidelberg.

Besonders schutzbedürftige Personen im Fokus

Etwa 7.000 Bewohnerinnen und Bewohner sollen innerhalb von vier Wochen auf SARS-CoV-2 getestet werden. Dieser Flächentest dient dazu, einen Überblick über das Infektionsgeschehen in dieser besonders schutzbedürftigen (vulnerablen) Personengruppe zu erhalten. „Das ist wichtig, da in stationären Pflegeeinrichtungen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der enge Kontakt zwischen Betreuern und Betreuten und auch eventuell zu spät erkannte Infektionen dazu führen können, dass sich Bewohnende und Personal gegenseitig anstecken“, erklärt Dr. Britta Knorr, Ärztin im öffentlichen Gesundheitsdienst, die die Testungen seitens des Gesundheitsamtes koordiniert.

Infektionen frühzeitig erkennen

Durch eine weitreichende Testung der Einrichtungen – Bewohnende und Pflegepersonal – kann eine Infektion frühzeitig erkannt werden und Infektionsketten können unterbrochen werden. Die Betroffenen können so rechtzeitig behandelt und alle anderen Bewohner geschützt werden. „Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig – wir haben dafür Einverständniserklärungen der Betroffenen bzw. ihrer gesetzlichen Betreuer oder Bevollmächtigten vorbereitet“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Rainer Schwertz. Zur Abklärung einer Infektion entnimmt im Auftrag des Gesundheitsamtes geschultes medizinisches Personal eine Probe mit einem Wattestäbchen aus den oberen und/oder tiefen Atemwegen als Abstrich aus dem Nasen-, Mund-, Rachenbereich.
Das Personal der Einrichtungen kann sich im Zuge der Testung bestimmter Fokusgruppen über die Test-Center des Gesundheitsamtes – unabhängig von Symptomatik oder Kontakt zu erkrankten Personen – testen lassen. Der Zugang zum Test erfolgt bei einem Testzentrum in räumlicher Näher des Wohnortes über eine Terminvergabe bei der Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Hintergrund:

Nachdem bislang die Kostenübernahme bei Testungen von asymptomatischen Bewohnern oder Personal nicht geklärt war, hat nun das Land Baden-Württemberg beschlossen, dass das Land vorerst die Kosten tragen wird, bis bundesweit die Finanzierung bzw. Abrechnung mit den Krankenkassen geregelt ist.

Coronavirus: Bilder zur Umsetzung von Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen an der Neurottschule

Um den Schulbetrieb zu gewährleisten, müssen eine Vielzahl von Regelungen umgesetzt werden. Sei es zum Beispiel zur Desinfektion der Hände oder zu Abstandsregelungen. Nachfolgend ein paar Bilder dazu:

Bilder: Neurottschule Ketsch

Wohnungseinbruch: Täter von Bewohnern überrascht - Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung und sucht Zeugen

Ein unbekannter Täter brach am frühen Donnerstagmorgen in eine Wohnung in Ketsch ein und wurde
von den Bewohnern überrascht. Der Unbekannte gelangte auf bislang unbekannte Weise in das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Seestraße ein. Anschließend drang er durch die Abschlusstür in eine Wohnung des Anwesens ein. Eine 29-jährige Bewohnerin wurde offenbar durch die Geräuschentwicklung beim Öffnen der Tür aus dem Schlaf gerissen und begab sich in den Flur der Wohnung. Als das Licht im Flur durch einen Bewegungssensor aktiviert wurde, konnte die 29-Jährige einen fremden Mann an der Wohnungstür erkennen und stieß einen lauten Schrei aus. Hierdurch wurde der Ehemann der 29-Jährigen aufmerksam und eilte ebenfalls in den Flur. Der Täter ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht.

Die beiden Geschädigten beschrieben die männliche Person im Flur wie folgt:

   - Ca. 160 bis 170 cm groß
   - Max. 25 Jahre alt
   - Schlanke Statur
   - Dunklere Hautfarbe, wahrscheinlich arabisches Erscheinungsbild
   - Schwarze Haare
   - 3-Tage-Bart
   - Trug dunkle Kleidung 
 
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen haben und sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Michael Klump
Telefon: 0621 174-1108
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Landesregierung: So soll es mit Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg weitergehen

Die Landesregierung hat gestern einen Fahrplan zu weiteren Öffnungen von Schulen und
Kindergärten veröffentlicht.

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat den Fahrplan für eine stufenweise Öffnung von Kitas und Schulen vorgestellt. Ab dem 18. Mai sollen zunächst die 4. Klassen an den Grundschulen wieder öffnen. Weitere Öffnungen folgen bis nach den Pfingstferien. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat heute einen Fahrplan für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs in Baden-Württemberg vorgestellt. „Die Eltern fordern zu Recht, dass wir den Schulbetrieb weiter öffnen und auch den Kitas eine greifbare Perspektive für einen Betrieb über die erweiterte Notbetreuung hinaus geben. Mir ist deshalb wichtig, so frühzeitig wie möglich über unsere Planungen zu informieren“, betont die Ministerin und fügt an: „Wir wollen die Schulen und Kitas zügig, aber schrittweise und besonnen öffnen. Das Corona-Virus ist immer noch da, weshalb wir bei allen Schritten viele Faktoren berücksichtigen und durch hohe Infektionsschutzstandards ein Aufflammen der Pandemie verhindern müssen. Vorschnell irgendwelche Erwartungen zu wecken, die nachher nicht erfüllt werden können, hilft niemandem. Auch nach der nun anstehenden schrittweisen Rückkehr an die Schulen und Kitas werden es keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise sein.“

Solange die aktuellen Abstandsregeln gelten, könne deshalb in allen Einrichtungen immer jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Kindern und Jugendlichen unterrichtet oder betreut werden. Erst wenn die Abstandsregeln grundsätzlich aufgehoben werden, sei eine Rückkehr zu einem regulären und vollumfänglichen Schul- und Kitabetrieb möglich. Als weiteren Schritt hin zu mehr Normalität begrüßt Ministerin Eisenmann, dass von heute an auch landesweit wieder die Spielplätze geöffnet haben: „Das ist für viele Kinder und Familien sehr wichtig. In den vergangenen Wochen kamen leider viele kindliche Bedürfnissen zu kurz. Das gemeinsame Spielen und der Austausch mit anderen Kindern ist aber wichtig für ihre Entwicklung und damit auch für ihre Gesundheit.“ Seit 4. Mai 2020 findet unter strengen Vorgaben des Infektionsschutzes der Schulbetrieb in Baden-Württemberg wieder statt – für die Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie für die Schüler der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Seit dem 27. April 2020 hat Baden-Württemberg als eines der ersten Bundesländer überhaupt die Notbetreuung deutlich ausgeweitet, um mehr Eltern entlasten zu können. Auch Kindertagespflegepersonen können seither bis zu fünf Kinder von Eltern oder Alleinerziehenden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten oder nachweislich präsenzpflichtig außerhalb der Wohnung tätig sind, betreuen. In der erweiterten Notbetreuung in den Kitas sowie in den Schulen bis Klasse 7 sind inzwischen durchschnittlich etwa zehn Prozent der Kinder. In den Kitas sind es in Einzelfällen derzeit bereits bis zu 25 Prozent der Kinder. Für einen Vergleich: Zuvor, also bis zum 27. April, waren durchschnittlich nur etwa drei Prozent der Kinder in der Notbetreuung, in der Notbetreuung an den Schulen waren es teilweise sogar nur einzelne Kinder. 

Viertklässler sollen am 18. Mai starten

Der neue Fahrplan sieht vor, dass die Grundschulen im Land ab 18. Mai 2020 wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. „Wir beginnen hier bewusst mit den Viertklässlern, um sie auf den Übergang in die weiterführende Schule vorzubereiten. So haben wir das auch innerhalb der Kultusministerkonferenz vereinbart“, erläutert Eisenmann. Der Unterricht soll sich dabei auf die Kernfächer konzentrieren, es wird ein reduziertes Angebot sein. Außerdem wird die Klassengröße halbiert, um dem Abstandsgebot Rechnung tragen zu können. „Wir gehen von zwei bis drei Unterrichtsstunden am Tag aus. Für die konkrete Gestaltung wollen wir den Grundschulen aber Spielräume lassen, damit sie auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort Rücksicht nehmen und flexibel reagieren können – zum Beispiel, was die personelle Planung betrifft. Denn es gibt auch Lehrkräfte, die selbst zur Risikogruppe gehören“, sagt die Ministerin und ergänzt: „Unsere Befragungen deuten bislang darauf hin, dass im landesweiten Durchschnitt rund 70 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer für den Unterricht vor Ort zur Verfügung stehen. Das kann aber im konkreten Einzelfall von Schule zu Schule schwanken, gerade die kleinen Grundschulen müssen wir hierbei im Auge haben.“

Kitas: Schrittweise Ausweitung in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs

„Unser Plan sieht vor, dass wir ebenfalls ab dem 18. Mai die Betreuung an den Kitas in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs in Absprache mit den Trägern schrittweise auf bis zu 50 Prozent der Kinder ausweiten. So können die Abstandsgebote mit halben Gruppengrößen gewahrt, Eltern aber weiter entlastet und den Kindern ein Stück Normalität zurückgegeben werden“, sagt Ministerin Eisenmann und ergänzt: „Von den Trägern der Kitas haben wir die Rückmeldung, dass an den Einrichtungen nicht so viel Personal zur Verfügung steht wie an den Schulen. Die Risikogruppe unter den Erzieherinnen und Erziehern scheint größer zu sein. Deshalb wollen wir den Trägern Spielräume vor Ort lassen, dass sie im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Lösungen finden können – zum Beispiel durch ein rollierendes System, das ermöglicht, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können.“ 

Nächster Schritt: alle Schüler erhalten Präsenzunterricht

Nach den Pfingstferien sollen alle Schülerinnen und Schüler in einem rollierenden System Präsenzunterricht bekommen, der mit den Fernlernangeboten verzahnt werden soll. Dafür stehen bis zu den Sommerferien sechs Wochen zur Verfügung, die erweiterte Notbetreuung läuft daneben weiter. Darüber hinaus richten die Schulen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in den vergangenen Wochen weder digital noch analog erreicht wurden, Lerngruppen an den Schulen ein. Mit diesen Förderangeboten soll den Schülern ermöglicht werden, den Stoff aufzuholen, zu wiederholen und zu vertiefen, damit sie Anschluss halten können. In den Sommerferien wird das Kultusministerium zudem freiwillige Lern- und Förderangebote anbieten – und damit Schülerinnen und Schülern, die sich unsicher fühlen und mehr üben möchten, die Möglichkeit geben, Lerninhalte zu wiederholen, zu vertiefen und gezielt an Lernschwierigkeiten zu arbeiten.

Grundschulen

„Nach den Pfingstferien, also ab dem 15. Juni, werden wir den Präsenzunterricht an den Grundschulen rollierend anbieten, um alle Klassenstufen und alle Kinder zu erreichen“, sagt Ministerin Eisenmann. Das rollierende System sieht so aus, dass die Kinder im wöchentlichen Wechsel an die Schule kommen - eine Woche die Erst- und Drittklässler, eine Woche die Zweit- und Viertklässler. Der Turnus ist: immer eine Woche Unterricht an der Schule und dann wieder eine Woche Fernlernen von Zuhause aus. Damit ist nach den Pfingstferien immer die Hälfte der Grundschüler an der Schule. Hinzu kommen die Kinder der Notbetreuung, soweit sie nicht zu den Klassenstufen zählen, die Präsenzunterricht haben. „Wir wissen, dass wir die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen zuletzt mit Fernlernangeboten schwerer erreicht haben als die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. Deshalb ist es wichtig, die drei Wochen pro Klassenstufe nach Pfingsten im Präsenzunterricht zu nutzen, um den Lernstand abzugleichen und Inhalte zu vermitteln und zu vertiefen“, so Ministerin Eisenmann. Der Schwerpunkt liege auf Deutsch, Mathe und Sachunterricht - Noten und Klassenarbeiten seien zweitrangig.

Gymnasien, Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen

Auch an den Gymnasien, Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen werden die Klassenstufen nach den Pfingstferien rollierend unterrichtet, um alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Eine Ausnahme gilt für die Jahrgänge, die bereits am 4. Mai gestartet sind und in diesem oder im nächsten Jahr vor dem Abschluss stehen. Sie bleiben dauerhaft in der Präsenz. „Wir reden nicht von einem regulären Schulbetrieb wie vor der Corona-Pandemie. Das heißt, dass es jetzt nicht darum gehen darf, noch möglichst viele schriftliche Arbeiten nachzuholen“, betont Eisenmann.

Für das rollierende System sieht das Kultusministerium folgenden Rhythmus vor: In den sechs Schulwochen, die noch anstehen, sollen im wöchentlichen Wechsel die Klassen 5/6, 7/8 aller Schularten und 9/10 am Gymnasium in Präsenzphasen an den Schulen einbezogen werden. So haben alle Schülerinnen und Schüler bis Schuljahresende noch mindestens zwei Schulwochen Präsenzunterricht an der Schule. An den Haupt- und Werkrealschulen sowie an den Gemeinschaftsschulen gibt es zudem Spielraum für die Förderung der Schüler auf G-Niveau. Zusätzlich richten die Schulen gezielte Lerngruppen vor Ort für Schülerinnen und Schüler ein, die mit den Fernlernangeboten gar nicht oder nicht gut erreicht werden konnten. Damit sind an den weiterführenden Schulen nach den Pfingstferien immer mindestens 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler an der Schule - bei halben Gruppengrößen und Konzentration des Unterrichts auf die Kernfächer. Die erweiterte Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 7 wird aufrechterhalten. Der Präsenzunterricht wechselt sich mit Fernlernangeboten ab, um Fragen zu klären, das Erlernte abzugleichen und Inhalte zu vertiefen.

Berufliche Schulen

Auch an den beruflichen Vollzeitschulen, den beruflichen Gymnasien, den Berufskollegs und den Berufsfachschulen sollen nach den Pfingstferien alle Schülerinnen und Schüler in regelmäßigen Abständen im Präsenzunterricht einbezogen werden. Die Jahrgangsstufe 1 der beruflichen Gymnasien, also der Klassenstufe 12, soll dabei besonders einbezogen werden, da diese Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr die Abiturprüfung absolvieren. Für die duale Berufsausbildung gilt, dass die Berufsschule in Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben nach Pfingsten in regelmäßigen Abständen besucht wird. Auch an den beruflichen Schulen werden voraussichtlich nach den Pfingstferien immer rund 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler bei kleineren Gruppen an der Schule sein. Die Details zur Ausweitung des Schulbetriebs an den beruflichen Schulen müssen noch ausgearbeitet werden. Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass sich nach den Pfingstferien bereits sehr viele Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an den beruflichen Schulen befinden.

Das Kultusministerium wird alle Schulen im Land direkt, zeitnah und umfassend über diesen Fahrplan und die begleitenden Regeln informieren. Auch die Kindertageseinrichtungen und Kita-Träger werden selbstverständlich direkt informiert, hierzu müssen jedoch zunächst Abstimmungen mit den kommunalen Landesverbänden erfolgen.

Kommentar von Simon Schmeisser zum Ketscher Staatsakt: Spielplätze

Jüngst hat die Gemeindeverwaltung verkündet, man werde die Spielplätze wieder öffnen. Die
Öffnung der Spielplätze hat die Landesregierung mit ihrer neuen Corona-Verordnung beschlossen. Soweit so gut, in Ketsch macht man aus einer einfachen Öffnung wieder ein Drama, ein Staatsakt der seines gleichen sucht.

Zum einen ist natürlich die Gemeindeverwaltung nicht in der Lage, die Spielplätze auf einmal zu öffnen. Nein, das ist nur in Schritten möglich. So werden im ersten Schritt nur die Spielplätze geöffnet, zu denen es keine Zugangsbeschränkungen gibt. Zitat Gemeindeverwaltung: "Die Gemeindeverwaltung Ketsch ist bemüht, alle 13 Spielplätze schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, jedoch müssen teilweise vorbereitende Maßnahmen getroffen werden." Diese Aussage kann einen sprachlos machen. Interessant sind aber auch die Vorgaben die die Gemeindeverwaltung den Spielplatzbesuchern macht. Zitat: "Kinder dürfen sich nur in Begleitung eines Erwachsenen auf dem Gelände aufhalten. Sowohl die spielenden Kinder als auch die Aufsichtspersonen müssen zueinander jeweils einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Gemeinsames Essen und Trinken sowie Körperkontakt sind untersagt. Die Anzahl der Personen auf einem Spielplatz ist begrenzt und hängt von der Größe des Spielbereichs ab. Über die begrenzte Personenzahl und die weiteren Schutzmaßnahmen wird an jedem Spielplatz mit einem Aushang informiert." 

1.5 Meter Abstand bei spielenden Kindern und kein Köperkontakt? Das sind absurde Regelungen. Es zeigt aber auch, was für ein Bild vom Bürger im Ketscher Rathaus man wohl hat. Nichts geht, ohne das der böse Bürger mit Regelungen und Anweisungen überzogen werden muss. Kann man hier nicht auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern setzen? Doch der eigentliche Hammer ist die nachfolgende Aussage:

"Die Bolzplätze auf dem Edison-Spielplatz, am Rodelberg und an der Walldorfer Straße bleiben weiterhin geschlossen. Über eine Öffnung der Hundewiese im Gewerbegebiet Süd und der Skateanlage im Bruch soll in der kommenden Woche beraten werden."

Wenn man schon immer wissen wollte, warum zum Beispiel die Straßen so kaputt in Ketsch sind, in diesen Sätzen findet man die Antwort. Die Gemeindeverwaltung will ernsthaft "in den kommenden Wochen beraten" zu einer Öffnung. Meine Güte, was für ein Staatsakt wegen ein paar Spielplätze. 

Sollten auch Sie von solchen Drama-Aktionen der Gemeindeverwaltung die Nase voll haben, dann gibt es eine Lösung! Wählen Sie Simon Schmeisser 2022 zum neuen Ketscher Bürgermeister. Ich verspreche Ihnen: Ich werde als Bürgermeister weder die Bürgerinnen und Bürger mit unsinnigen Verhaltensregeln belästigen, noch werde ich "Wochen" über die Öffnung von Kinderspielplätzen beraten! Ich gedenke mich um die wirklichen Probleme und um die Zukunft der Gemeinde Ketsch zu kümmern!

 

Spielplätze: Sukzessive Öffnung bis 9. Mai / Nutzungsregelungen

In der neuen Corona-Verordnung, die am 4. Mai in Kraft trat, wurde festgelegt, dass die öffentlichen
Spielplätze ab 6. Mai wieder geöffnet werden dürfen. Die Gemeindeverwaltung Ketsch ist bemüht, alle 13 Spielplätze schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, jedoch müssen teilweise vorbereitende Maßnahmen getroffen werden. Ab 6. Mai erfolgt eine sukzessive Öffnung: Begonnen wird mit den kleineren Spielplätzen, die keine Zugangsbeschränkungen haben und die in den vergangenen Wochen lediglich trassiert waren. Danach folgen die größeren Anlagen. Ab Samstag, 9. Mai, soll auch die „alla hopp!“-Anlage zu den üblichen Öffnungszeiten wieder zugänglich sein. Für den Spielplatz-Besuch gelten folgende Regelungen: Kinder dürfen sich nur in Begleitung eines Erwachsenen auf dem Gelände aufhalten. Sowohl die spielenden Kinder als auch die Aufsichtspersonen müssen zueinander jeweils einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Gemeinsames Essen und Trinken sowie Körperkontakt sind untersagt. Die Anzahl der Personen auf einem Spielplatz ist begrenzt und hängt von der Größe des Spielbereichs ab. Über die begrenzte Personenzahl und die weiteren Schutzmaßnahmen wird an jedem Spielplatz mit einem Aushang informiert.

Die Gemeindeverwaltung bittet Eltern und Aufsichtspersonen, darauf zu achten, dass die Vorgaben eingehalten werden.

Die Bolzplätze auf dem Edison-Spielplatz, am Rodelberg und an der Walldorfer Straße bleiben weiterhin geschlossen. Über eine Öffnung der Hundewiese im Gewerbegebiet Süd und der Skateanlage im Bruch soll in der kommenden Woche beraten werden.

Hinweis Landratsamt: Maskenpflicht auch in unseren Dienstgebäuden

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie möchten wir unsere
Kundinnen und Kunden bitten – soweit möglich – auch weiterhin von persönlichen Vorsprachen bei unseren Behörden abzusehen und Online-Bürgerdienste zu nutzen. Rücksprachen und Gesprächstermine sollten weiterhin telefonisch wahrgenommen und ggf. erforderliche Unterlagen auf postalischem Weg eingereicht werden.

Terminvereinbarung erforderlich

Nicht aufschiebbare persönliche Vorsprachen sollten ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Kundinnen und Kunden werden darüber hinaus gebeten, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen, um Wartezeiten zu vermeiden. Die Parkmöglichkeiten im Landratsamt und seinen Außenstellen sind weiter eingeschränkt. Seit dem 27. April 2020 gilt bundesweit eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis und seiner Behörden dürfen die Dienstgebäude nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten. Die Regelung gilt auch für alle Außenstellen, einschließlich der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch. Getragen werden muss im Übrigen kein medizinischer Mundschutz, sondern sogenannte Alltags- oder Community-Masken, ein Schal oder ein Tuch, um das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von virenbelasteten Tröpfchen zu senken. Wir bitten um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die Ihrem Schutz und dem Schutz unserer Mitarbeitenden gleichermaßen dienen.

Gemeinderat in der Coronavirus-Krise: Wird er noch gebraucht?

Wie wichtig ist der Ketscher Gemeinderat? Scheinbar nicht besonders oder der Ketscher Gemeinderat
hat keine wichtigen Angelegenheiten. Gut, schaut man sich die Infrastruktur an, kann man diesem Gremium nur ein Totalversagen bescheinigen. Kaputte Straßen so weit das Auge mittlerweile reicht. Von den zahlreichen anderen Problemfeldern ganz zu schweigen. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus fand jetzt die übliche Sitzung im Monat April nicht statt. Auf der einen Seite kann man die Begründung, nämlich der Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstehen. Auf der anderen Seite, ist es aber inakzeptabel das ein demokratisch gewähltes Gremium nicht tagt. Wie stehen zum Beispiel die Fraktionen zu der Ketscher Allgemeinverfügung? Oder dem verbarrikadieren vom Rathaus über Wochen? Wie steht man zum Handeln von Bürgermeister Kappenstein in der Coronavirus-Krise? So hat er in den letzten Wochen sowohl im Ketscher Amtsblatt, aber auch in anderen Medien sich als der Macher, im Zusammenhang mit den Kindergartengebühren zum Beispiel gezeigt. Staatstragend mit den Worten "Liebe Eltern" verkündete er, dass der monatliche Beitrag zum Kindergarten ausgesetzt ist. Und die daraus fehlenden 90.000 Euro von der Gemeinde kommen. Eine nette, aber auch gebotene Geste. Schließlich können die Kindergärten derzeit aufgrund vom Coronavirus nicht genutzt werden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, waren aber seine Äußerungen, so gab es wohl keine Einstimmigkeit im Gemeinderat dazu. Warum und weshalb, konnten die Leser in den Medien nicht erfahren. Und gerade das, ist dann schon bemerkenswert, was da Fraktionen mit sich machen lassen.

Ausfall von Gemeinderatssitzungen und Geheimnisse

Und da sind wir auch wieder beim Thema, nämlich der Ausfall einer Gemeinderatssitzung. Gerade hier wäre der passende Ort, diese Themen transparent zu diskutieren. Wenngleich die Diskussion und Transparenz in Ketsch ein Fremdwort sind. Keine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis macht ein solches Staatsgeheimnis zu den Ausschüssen, die stets in nicht öffentlicher Sitzung tagen, wie die Gemeinde Ketsch. Hier werden nicht nur die Gemeinderäte unnötig mit einem Geheimhaltungsdrang konfroniert, sondern der Ketscher Bürger auch zum Narren gehalten.  Generell wäre es wünschenswert, wenn der Ketscher Gemeinderat mal demokratischer und selbstständiger werden würde. Gerade der Ausfall von Gemeinderatssitzungen ist ja in Ketsch keine Seltenheit. Wie ein solcher Ausfall intern verkündet wird, kann man nachfolgend an einer internen E-Mail aus dem Gemeinderat sehen:



Begründung? Natürlich nicht.
Das es anders geht, auch in der Coronavirus-Krise beweisen viele Kommunen in Deutschland, in Baden-Württemberg. Der Gemeinderat Mannheim tagt zum Beispiel weiter, wenngleich in reduzierter Besetzung und mit Einschränkungen. Und damit die Transparenz gewährleistet ist, werden die Sitzungen des Gemeinderates in einem Livestream auf Youtube gesendet.

Und auch der Staatsanzeiger titelte zuletzt:

Es geht also auch anders, scheinbar aber nicht in Ketsch. In Ketsch wird die Gemeinde weiter im Schlafwagen gehalten. Dabei würde es auch in Ketsch eine Vielzahl an Möglichkeiten geben, sei es Sitzungen in der Rheinhalle oder in der Neurotthalle abhalten zu können, die einen ausreichenden Infektionsschutz bieten. Gewollt wird das aber wohl nicht. Was letztlich dann die Frage erlaubt: Brauchen wir überhaupt den Gemeinderat noch? Wichtig, gerade in einer Krise, scheint er ja nicht zu sein.