Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
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13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
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25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

Landratsamt: Reiserückkehrer sorgen für steigende Zahlen beim Coronavirus

Die Zahl der Corona-Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg steigt weiter an.
Im Rhein-Neckar-Kreis sind aktuell 1.297 positive Befunde bekannt; in der Stadt Heidelberg sind es 402 (Stand 28.08.2020). Unter den Neuinfizierten der vergangenen Wochen befanden auch zahlreiche Personen mit Reiseassoziation. Eine Rolle spielt dabei nicht nur der klassische Tourismus, sondern auch die Menschen, die hier in der Region leben und arbeiten und über die Sommerfeien ihre Familien in der Heimat besuchen.

Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten

"Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes gilt, dass man sich nach Einreise aus einem Risikogebiet unverzüglich auf direktem Weg in die eigenen vier Wände oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise ständig dort zu isolieren hat“, erläutert die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. 
Die Quarantäne könne nur entfallen, wenn der zuständigen Ortspolizeibehörde ein negatives Testergebnis vorgelegt wird.  Corona-Tests sind in Baden-Württemberg an hierfür eingerichteten Testzentren an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten möglich. Auch bei einem Hausarzt oder einer Hausärztin oder einer Corona-Schwerpunktpraxis oder Tel. 116 117 –  kann ein Abstrich vorgenommen werden:

"Bleiben Sie zuhause, bis Ihr Testergebnis vorliegt"

Doreen Kuss appelliert an die Bevölkerung: "Bitte bleiben Sie zuhause, bis Ihr Testergebnis vorliegt. So vermeiden Sie, andere Menschen anzustecken.“

Weitere Informationen:

Rumpelpiste der Woche

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Bild der Woche: Alte Schule

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Gesundheitsamt führt Flächentestungen durch

29 Virusnachweise bei der Firma Gaster Wellpappe in
Heidelberg

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat am Montag, 24. August 2020 auf dem Gelände der Firma Gaster Wellpappe in Heidelberg eine Flächentestung durchgeführt. Hierbei wurden rund 60 Mitarbeitende auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet werden. Initial wurde ein Mitarbeiter des Unternehmens positiv auf SARS-CoV-2 getestet, woraufhin das Heidelberger Unternehmen eigenverantwortlich allen zirka 150 Mitarbeitenden eine Testung angeboten hat. Bei diesen freiwillig durchgeführten Tests wurden insgesamt 29 Personen positiv getestet, die sich auf verschiedene Stadt- und Landkreise in der Region verteilen. In Absprache mit der Firma Gaster Wellpappe wird daher seitens des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises eine erneute Testung der restlichen Mitarbeitenden, die sich aktuell nicht im Urlaub oder Krankenstand befinden, am 24. August durchgeführt.

Da viele der positiv getesteten Personen keine oder nur sehr schwache Symptome hatten, konnte bislang nicht ermittelt werden, wie es zu diesem Infektionsgeschehen kam. Das Gesundheitsamt steht bezüglich der weiteren Maßnahmen und Vorgehensweisen im engen Austausch mit der Firma Gaster Wellpappe. Eine Schließung des Betriebes ist nach aktuellem Stand nicht geplant.

Für die im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg lebenden positiv getesteten Personen wird Quarantäne verfügt und die Kontaktpersonen ermittelt.

Fünf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Hockenheim mit SARS-CoV-2 infiziert

Nachdem dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises am 25. August 2020, bekannt wurde, dass fünf Bewohner der Flüchtlingsunterkunft, Vierte Industriestraße 5, Hockenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, hat das Gesundheitsamt entschieden, dort am Mittwoch, 26. August 2020, ebenfalls eine Flächentestung durchzuführen. Es handelt sich hierbei um eine kommunale Unterkunft im Rahmen der Anschlussunterbringung der Stadt Schwetzingen mit rund 75 gemeldeten Bewohnern. Diese waren ursprünglich in Schwetzingen im Hotel „Atlanta“ untergebracht, mussten aber wegen des dortigen Brandes in eine alternative Unterkunft in Hockenheim umziehen. „Die Flächentestung der Bewohner ist mit der Stadt Schwetzingen und der Stadt Hockenheim abgestimmt“, so Dr. Andreas Welker, stellvertretender Amtsleiter des Gesundheitsamtes.

Die positiv getesteten Bewohner stehen in Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruchsgeschehen in der Firma Gaster Wellpappe in Heidelberg. „Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass sich jeder Einzelne seiner Verantwortung bewusst ist. Solche Infektionsgeschehen lassen sich eindämmen, wenn Abstands- und Hygienemaßnahmen konsequent – auch am Arbeitsplatz – eingehalten werden“, sagt der stellvertretende Amtsleiter weiter.

Die positiv getesteten Personen wurden zwischenzeitlich isoliert und befinden sich in Quarantäne. Enge Kontaktpersonen ersten Grades konnten zwischenzeitlich ermittelt werden. Das Gesundheitsamt steht bezüglich der Isolierung und Versorgung der Bewohner im engen Kontakt mit der Unterkunftsverwaltung und den Ordnungsämtern der Städte Schwetzingen und Hockenheim. „Wir kommen gerne unserer Verantwortung als kommunale Unterbringungsbehörde nach, auch wenn sich die Unterkunft auf der Gemarkung der Stadt Hockenheim befindet“, so Pascal Seidel, Ordnungsamtsleiter der Stadt Schwetzingen. So sei die Stadt Schwetzingen bereits für den „worst case“ gewappnet und stehe mit Security-Dienst und Caterer im Gespräch, „falls es zu einer Quarantäne für alle Bewohner kommen sollte“, ergänzt Seidel und sagt weiter: „Aktuell sensibilisieren wir die Bewohner über unser Integrationsmanagement, sich nach Hause – in das eigene Zimmer – zu begeben und hängen entsprechende Hinweiszettel aus.“

Unter Berücksichtigung aller bis dato bekannten Fälle des heutigen Tages (25.08.2020) liegt die 7-Tages-Inzidenz des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg damit bei 16,1 (Rhein-Neckar-Kreis: 15,3 und Stadt Heidelberg: 18,8).

Ministerpräsident Kretschmann besucht den Rhein-Neckar-Kreis: Bürgerdialog in Wiesloch und Besuch vom GRN-Krankenhaus in Schwetzingen- Anmeldung zum Bürgerdialog

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht am Donnerstag, 24.
September 2020, den Rhein-Neckar-Kreis.

Bürgerdialog in Wiesloch

Neben einem kommunalpolitischen Austausch mit Bürgermeistern, Kreisräten und Abgeordneten sowie dem Besuch der GRN-Klinik in Schwetzingen steht ab 19:30 Uhr ein Bürgerdialog im Kongress- und Kulturzentrum „Palatin“ in Wiesloch auf dem Programm. Zu diesem Bürgerdialog lädt Landrat Stefan Dallinger interessierte Kreiseinwohnerinnen und -einwohner herzlich ein.

Platzzahl begrenzt - Anmeldung erforderlich!

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich: 
Landrat Stefan Dallinger bittet im Vorfeld um Verständnis, dass die Platzzahl aufgrund der Corona-Pandemie sehr begrenzt ist und für die Veranstaltung besondere Hygienevorschriften gelten. „Wir freuen uns aber dennoch, dass wir trotz der aktuellen Lage einen persönlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen konnten“.´Aufgrund der eingeschränkten Platzzahl wird der Bürgerdialog zusätzlich per Livestream im Youtube-Kanal des Rhein-Neckar-Kreises übertragen. Ebenso besteht die Möglichkeit, unter oeffentlichkeitsarbeit@rhein-neckar-kreis.de im Vorfeld Fragen an den Ministerpräsidenten einzureichen, die in einer moderierten Talkrunde thematisiert werden sollen.

Starker Anstieg vom Coronavirus in Ketsch

Seit Tagen steigen die Infektionsfälle in Deutschland, so auch im Rhein-Neckar-Kreis. Der Rhein-
Neckar-Kreis hat aktuell 75 aktive Infektionsfälle und 40 Tode. Auch die Gemeinde Ketsch ist laut den offiziellen Zahlen vom Rhein-Neckar-Kreis, seit heute Nacht wieder stark betroffen. So weist die Landkarte für Ketsch aktuell 6 Infektionsfälle aus.

Die Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis kann täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Nummer 06221/522-1881 angerufen werden. Des Weiteren hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555.

Aktuelle Übersicht zu den Fallzahlen im Rhein-Neckar-Kreis:

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Rumpelpiste der Woche: Zustand Ketscher Gehwege....Teil 2

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Rumpelpiste der Woche: Ketscher "Zebrastreifen" mit viel Loch....



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Stellungnahme Gemeinde Ketsch und Petition: Kann ein Nazi-Bürgermeister "wertungsfrei" dargestellt werden? WEG MIT DEM NAZI-BÜRGERMEISTER JÜNGER!

Zum Artikel "Buchempfehlung zur Nazi-Zeit in Ketsch..." habe ich bei der Gemeindeverwaltung Ketsch um eine Stellungnahme gebeten. Die Gemeindeverwaltung hat wie folgt darauf geantwortet:

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Da stellt sich eine Frage: Kann man ernsthaft das Bild von einem Nazi-Bürgermeister Jünger WERTFREI und NEUTRAL öffentlich im Rathaus aufhängen? Gerade im Hinblick auf sein Wirken in der Gemeinde Ketsch, die einige Ketscher Bürger das Leben kostete? Würde man der Argumentation der Gemeindeverwaltung Ketsch folgen, so könnte man genauso auch ein Bild von Adolf Hitler aufhängen. Begründung: Er war ja schließlich mal Reichs-KANZLER....

Bürgermeister Jünger war kein Mitläufer, sondern ein aktiver Nazi! Gerade aus diesem Grund, alleine schon im Hinblick auf die Opfer, die mit auf sein Konto gehen, kann man diesen Ketscher Bürgermeister eben nicht in der Bürgermeister-Galerie im Ketscher Rathaus darstellen.

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Bürgermeister-Galerie im Ketscher Rathaus

Wenngleich Nazi-Bürgermeister Jünger  ohne Zweifel ein fester Bestandteil der Geschichte der Gemeinde Ketsch ist. Es ist auch eine Schande für andere Ketscher Bürgermeister, mit diesem Herren in einer Reihe im Ketscher Rathaus zu hängen.

Daher meine Forderung: Das Bild von Nazi-Bürgermeister Jünger MUSS WEG! Stattdessen sollte sein Bild durch eine Gedenkplakette ersetzt werden!

Zum Abschluss sei aber auch erwähnt, wie erschreckend die Haltung der Gemeindeverwaltung Ketsch ist. Wenn man ernsthaft glaubt, man könnte einen Nazi-Bürgermeister als "wertfrei" und "neutral" darstellen, der dokumentiert eindrucksvoll, was man von "Gedenkreden", zum Beispiel an Volkstrauertagen zu halten hat!

Buchempfehlung zur Nazi-Zeit in Ketsch: "ausgesteuert - ausgegrenzt ... angeblich asozial" - wie der Ketscher Bürgermeister Jünger, Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung, Ketscher Bürger ins KZ brachte

Auszüge aus dem Buch:

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Quelle: Auszüge Google Bücher

Das Buch mit dieser, aber auch vielen anderen Geschichten, kann man über den Buchhandel, aber auch online über das Internet kaufen. Empfehlenswert!

Brühl / Ketsch / L599: Schwerer Unfall auf Landstraße

Zu einem schweren Unfall kam es am Dienstagmorgen auf der Landstraße 599 als eine Frau kurz
nach 8 Uhr mit ihrem Kleinwagen über den Beginn der Leitplanke am Fahrbahnrand fuhr. Dabei überschlug sich der Smart und kam anschließend im angrenzenden Acker auf den Reifen zum Stehen. Die Fahrerin wurde nach einer ärztlichen Versorgung vor Ort in Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht.

Während der Unfallaufnahme sowie der nachfolgenden Bergungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn zwischen Brühl und B 291 gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Sperrung wurde kurz vor 10 Uhr wieder aufgehoben. Weshalb die leichtverletzte Dame mit ihrem Auto von der Fahrbahn abkam ermitteln nun die Beamten des Verkehrsdienstes Mannheim. Der entstandene Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden.

Pferdeschändungen auf Reiterhöfen im Rhein-Neckar-Kreis- Zeugenaufruf und Einrichtung einer SOKO

Ein schwerer Fall von Tierquälerei schockiert derzeit nicht nur die Pferdeliebhaberinnen und
Pferdeliebhaber im Heddesheimer Ortsteil Muckensturm. Bereits seit Anfang Juni häuften sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim Straftaten, bei denen Pferde vorsätzlich verletzt wurden. Hierbei wurden den Tieren zumeist durch Schneidwerkzeuge Wunden im Schulter- und Genitalbereich zugefügt. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter konnten bislang noch nicht erlangt werden.

Die Taten ereigneten sich auf Höfen und Stallungen in den Ortschaften Heidelberg-Pfaffengrund, Plankstadt und Dilsberg sowie zuletzt im Heddesheimer Ortsteil Muckensturm. Durch die Vorfälle fühlen sich die Pferde- und Gutshofbesitzer schockiert und in hohem Maße in ihrem Sicherheitsempfinden beeinträchtigt. Verdächtige Wahrnehmungen in Bezug auf unbekleidete Personen, die - teils mit Messern bewaffnet - in den an die Pferdekoppeln angrenzenden Feldgebieten festgestellt wurden, verstärken diese Unsicherheit zunehmend. Das Polizeipräsidium Mannheim hat nach Bekanntwerden der Taten umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und zwischenzeitlich die Ermittlungsgruppe "Koppel" eingerichtet. Unter der Federführung des Arbeitsbereichs Gewerbe & Umwelt wurden in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und des Polizeireviers Ladenburg bereits umfangreiche Maßnahmen getroffen, die nun noch deutlich forciert und erweitert wurden. Durch täterorientierte Ermittlungsarbeit sollen mit Hilfe der Kriminaltechnik die bislang unbekannten Täter identifiziert und überführt werden. Die Tatumstände werden akribisch aufgearbeitet und ein Schwerpunkt der Ermittlungsarbeit liegt im Bereich der umfassenden Suche und Sicherung von materiellen Tatspuren, deren forensische Auswertung objektive Hinweise auf den oder die Täter liefern kann. Die Ermittler des Polizeipräsidiums Mannheim stehen dazu in engem Kontakt und Austausch mit den Pferdebesitzern und auch den Reiterhöfen und beraten über mögliche Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Pferde, insbesondere zur Nachtzeit. Zudem werden Verhaltenshinweise gegeben zum Umgang mit verdächtigen Wahrnehmungen und dem Feststellen verdächtiger Personen und Fahrzeugen.

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim hat einen speziellen Flyer in Form einer Checkliste entworfen, der Sicherheitshinweise für Pferde-/ und Stallbesitzer enthält. Diese Checkliste wird an die Höfe, Stallungen und auch Pferdebesitzer verteilt.Ebenso wurde ein Podcast aufgenommen, der u. a. Verhaltenshinweise für Pferde-/ und Stallbesitzer enthält. Dieser Podcast ist unter nachfolgendem Link abrufbar:

https://ppmannheim.polizei-bw.de/pferdeschaendungen-in-der-region-tipps-und-checkliste-fuer-pferdebesitzer-und-reiterhofbetreiber/
 
Erneut bittet die Polizei darum, die Augen offenzuhalten, wachsam zu sein und verdächtige Wahrnehmungen und Beobachtungen an oder im Umfeld von Reiterhöfen und Stallungen umgehend der Polizei zu melden. Auch scheinbar harmlos erscheinende Ereignisse und Feststellungen könnten dazu beitragen, den Fall aufzuklären und einen Tatverdächtigen zu überführen. Hinweise erbittet die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder an das Polizeirevier Ladenburg, Tel.: 06203/9305-0.

Unwetter verursacht Schäden

Das Unwetter, das am frühen Abend über den südwestlichen Teil des Rhein-Neckar-Kreises und den
Süden Mannheims zog, sorgte beim Polizeipräsidium Mannheim bislang für 33 Polizeieinsätze. Der Schwerpunkt lag hierbei im Bereich Brühl, Schwetzingen und Mannheim-Rheinau. Neben mehreren umgestürzten Bäumen und Verkehrsschildern, die auf die Straße oder auf Fahrzeuge fielen, wurde bei einem Seniorenheim in Brühl das Dach abgedeckt und das Gebäude hierbei so schwer beschädigt, dass für einen Teil Einsturzgefahr besteht. Derzeit evakuiert die Feuerwehr betroffene Bewohner in andere Gebäudeteile. Verletzt wurde niemand. Die Mannheimer Straße in Brühl ist derzeit aufgrund der Einsatzmaßnahmen gesperrt.

Am Rheinauer See wurde ein 27-Jähriger von einem herabfallenden Ast am Kopf getroffen und hierbei lebensgefährlich verletzt. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Schülermedienpreis Baden-Württemberg 2020 - 2. Platz für Leon und der Enderle (Neurottschule Ketsch)

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Landratsamt veröffentlicht Ergebnis zur Lebensmittelkontrolle in der Ketscher Metzgerei Alt

Am 07.08.2020 hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, genauer die Fachbehörde für die
Lebensmittelüberwachung ein Ergebnis zu einer Lebensmittelkontrolle, in der Ketscher Metzgerei Alt im Internet veröffentlicht. In der Metzgerei Alt hat am 02.07.2020 eine Lebensmittelkontrolle stattgefunden, hierbei kam es laut der offiziellen Mitteilung vom Landratsamt zu diversen Verstößen. Die zur Folge hatte, dass das Kühlhaus stillgelegt werden musste. Laut der offiziellen Mitteilung wurde bei der Kontrolle, unter anderem Wurst mit Schimmelablagerungen gefunden. Nachfolgend die offizielle Mitteilung vom Landratsamt:


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Direktlink zur Veröffentlichung vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Internet:

Hinweis: Dieser Beitrag wird mit der Rücknahme der Meldung vom Landratsamt, wieder gelöscht.

Bild der Woche

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Corona-Testzentrum zwischen Ketsch und Schwetzingen (Ketscher Landstraße) zieht nach Reilingen um!

Der "Corona-Drive-In" in Schwetzingen an der Ketscher Landstraße – in unmittelbarer
Nachbarschaft zum Sportplatz des SV Schwetzingen – war das erste Testzentrum im Rhein-Neckar-Kreis. Voraussichtlich ab September 2020 gibt es für Betroffene eine neue Anlaufstelle. Denn das Corona-Testzentrum zieht um auf das Gelände eines ehemaligen Discounters in Reilingen.

Standort in Schwetzingen wird aufgegeben

"Es ist absehbar, dass wir im Rhein-Neckar-Kreis auch weiterhin Möglichkeiten für Tests auf COVID-19 brauchen. Wir haben uns daher entschlossen, den Corona-Drive-In in Schwetzingen aufzugeben. Dieser war sowohl vom Standort als auch vom Aufbau her nur für eine mittelfristige Nutzung ausgelegt“, sagt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, und ergänzt: "In Reilingen soll nun ein Test-Zentrum entstehen, mit dem wir insbesondere auch für die herbstliche und winterliche Witterung gewappnet sind. An dem neuen Standort ist neben der entsprechenden Infrastruktur mit dem massiven Gebäude und Sanitäranlagen auch genügend Platz für eine wetterfeste Drive-in-Lösung." Die dort vorhandenen Räumlichkeiten, die der Kreis als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge angemietet hatte, wurden in der vergangenen Zeit bereits vereinzelt zur Notunterbringung von Quarantäne-Fällen genutzt.

Bis zu 100 Personen können täglich getestet werden

Das Parkplatzgelände wird nun eingezäunt und mit verschiedenen Containern bestückt. Betrieben wird das Test-Zentrum auch weiterhin mit den Partnern des Gesundheitsamtes – allen voran die GRN-Klinik Schwetzingen. "Wir gehen derzeit davon aus, dass täglich maximal 100 Personen getestet werden, die dafür von unser Hotline einen Code erhalten", erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Die Zufahrt und der Zugang werden zu den Öffnungszeiten, die noch mitgeteilt werden, mit Sicherheitskräften unterstützt und geordnet. Die Abstrich-Termine für die Testpersonen würden so gesteuert, dass ein großes Verkehrsaufkommen vermieden wird und ein Rückstau auf den Straßenraum möglichst unterbleibt. Der entstehende Verkehr soll ausschließlich über den "Alten Rottweg" und über die Ortszufahrt "Reilingen-Mitte" hin- und abgeführt werden.

Keine Gesundheitsgefahr für Anwohner

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass von dieser Einrichtung keinerlei gesundheitliche Gefahr für die Nachbarschaft ausgeht.

Gesucht: Bachelor of Arts (Public Management) 2021

Wir suchen zum 01.03.2021 mehrere Bachelor of Arts (Public Management) für den Einsatz im
gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Landratsamtes. Die Ausschreibung, die sich ausschließlich an die Absolventen (m/w/d) der Hochschulen für öffentliche Verwaltung im Jahr 2021 richtet, kann hier abgerufen werden:
Bewerbungsschluss ist der 27. September 2020.

Neu: Job-Speed-Dating

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Lernen Sie uns als Arbeitgeber in einem virtuellen Job-Speed-Dating kennen! Einen persönlichen Termin mit dem Leiter unseres Haupt- und Personalamtes, Herrn Lukas Würtele, können Sie direkt hier vereinbaren:

Weitere Informationen:

Beifahrerseite eingeschlagen - Handtasche entwendet

Am Dienstagabend wurde in der Straße "Am Kraichbach" zwischen Grillhütte und Brücke in der Zeit von 19:00 Uhr und 19:25 Uhr die Beifahrerscheibe eines schwarzen Renault Kadjar eingeschlagen und eine Handtasche samt Handy, Schlüsseln und persönlichen Papieren entwendet. Der Diebstahlschaden beträgt ca. 1.500 EUR.

Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen unter der Telefonnummer 06202-2880 zu melden.

FAHNDUNG! Wo ist der goldene Locher?

F A H N D U N G:   GESUCHT WIRD DER GOLDENE LOCHER! 


Liebe Leserinnen und Leser, natürlich wird kein goldener Locher gesucht. Doch ob es im Ketscher Rathaus einen oder mehrere goldene Locher gibt, diese Frage muss man sich schon stellen. Gerade wenn man sich mal den Haushaltsplan der Gemeinde Ketsch im Detail anschaut. Da wurde zum Beispiel 2019 mit einem Bürobedarf von 93.100 Euro gerechnet. Rechnet man das großzügig auf eine Bevölkerungszahl von 13.000 Einwohner um, so wäre man hier  bei 7.16 Euro pro Kopf. Und das nur für Bürobedarf! Nicht berücksichtigt ist hierbei der Bürobedarf für die Ketscher Schulen und die Kindergärten. Dieser macht laut Haushaltsplan nochmals rund 12.500 Euro aus.

Wir haben fleißige Leser im Rathaus!

Wahnsinnig ist aber auch der Konsum an Bücher und Zeitschriften in der Ketscher Gemeindeverwaltung. Laut Haushaltsplan wurden rund 26.300 Euro für Bücher und Zeitschriften eingeplant. Da fragt man sich, was die Damen und Herren dort lesen? Und insbesondere stellt sich die Frage, können die Damen und Herren der Gemeindeverwaltung bei Bücher und Zeitschriften im Wert von 26.300 Euro überhaupt noch regulär arbeiten? Schaut man sich Ketsch an, insbesondere die kaputte Infrastruktur (Straßen u.a.) könnte das natürlich an dieser Stelle eine Erklärung sein. Alleine das Gebäudemanagement hat einen Lesebedarf der jährlich rund 1000.00 Euro ausmacht!

Wenngleich der Haushaltsplan nur eine grobe Richtschnur ist, steht mein Fazit fest: Hier wird fleißig Ketscher Steuergeld verbraten. 

  • Sollte ich als Ketscher Bürgermeister gewählt werden, werde ich diese Ausgaben drastisch
    kürzen. Unter meiner Amtsführung sollen die Damen und Herren der Gemeindeverwaltung arbeiten und nicht Bücher und Zeitschriften im Wert von 26.300 Euro lesen!
  • Und meiner Amtsführung wird die Digitalisierung im Ketscher Rathaus Einzug halten. Es ist doch der pure Wahnsinn, fast 100.000 Euro ohne die Ketscher Schulen und Kindergärten, jährlich für Bürobedarf auszugeben. Die Digitalisierung wird zwar gerade bei der Einführung hohe Kosten verursachen. Auf Dauer gesehen, wird die Gemeinde Ketsch aber deutlich sparen. Zudem gibt es zur Digitalisierung der Verwaltung, auch keine Alternative. Es ist nicht mehr zeitgemäß, das die Einwohnerinnen und Einwohner für eine Ummeldung oder für einen Personalausweis, in das Ketscher Rathaus müssen. Auch wird sich die Digitalisierung deutlich auf die Gemeindeverwaltung an sich auswirken und hier das Arbeitsklima verbessern, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Da eben nicht mehr unbedingt von jedem Mitarbeiter/in eine Präsenz im Rathaus notwendig ist. Neben der Digitalisierung werde ich auch einen Versuch unternehmen, eine "Einkaufsgemeinschaft" mit den Nachbargemeinden zu gründen. So kann unter Umständen notwendiger Bürobedarf aufgrund der Stückzahl, günstiger im Handel eingekauft werden. Diese Einkaufsgemeinschaft soll sich aber auch in anderen Bereichen niederschlagen, so zum Beispiel bei Beschaffungen für die örtliche Feuerwehr oder für den Bauhof. Das Ziel: Möglichst wenig Ausgaben an Steuergeld für Beschaffungen.
Übersicht laut Haushaltsplan 2019


Bürgermeister
  • Bürobedarf 1000.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften 2000.00 Euro

Gemeinderat
  • Bücher und Zeitschriften 500.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung 1500.00 Euro

Kommunale Willensbildung
  • Aus- und Fortbildung: 1000.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 10.000 Euro
  • Mitgliedsbeiträge für Vereine und Verbände: 12.000 Euro

Ehrungen
  • 32.000 Euro

Personalrat
  • Bücher und Zeitschriften: 500.00 Euro

EDV
  • Bücher und Zeitschriften: 200.00 Euro
  • Bürobedarf: 1800 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 2000.00 Euro

Personalwesen
  • Bücher und Zeitschriften: 2500.00 Euro
  • Mitgliedsbeiträge für Vereine und Verbände: 900.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 1500.00 Euro

Finanzverwaltung
  • Aus- und Fortbildung: 10.000 Euro
  • Mitgliedsbeiträge für Vereine und Verbände: 100.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 2700.00 Euro
  • Bürobedarf: 5000.00 Euro

Technisches Gebäudemanagement
  • Aus- und Fortbildung: 500.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften 500.00 Euro
  • Bürobedarf: 2500.00 Euro

Kaufmännisches Gebäudemanagement
  • Aus- und Fortbildung: 300.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 500.00 Euro
  • Bürobedarf: 2500.00 Euro

Bauhof
  • Aus- und Fortbildung: 4000.00 Euro
  • Bürobedarf: 1500.00 Euro

Zentraler Einkauf
  • Bürobedarf: 10.000 Euro

Hausdienst/Pforte
  • Bürobedarf: 2500.00 Euro

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Aus- und Fortbildung: 300.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 100.00 Euro

Statistik und Wahlen
  • Bücher und Zeitschriften: 1000.00 Euro
  • Bürobedarf: 8000 Euro

Ordnungswesen
  • Bürobedarf: 2500 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 500.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung 500.00 Euro

Verkehrswesen
  • Bürobedarf: 2500 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 500.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 3000.00 Euro

Einwohnerwesen
  • Bürobedarf: 50.000 Euro
  • Bücher- und Zeitschriften: 500.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 500.00 Euro

Personenstandswesen
  • Bürobedarf: 1000.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 1000.00 Euro
  • Mitgliedsbeiträge für Vereine und Verbände: 100.00 Euro

Grundbucheinsichtsstelle
  • Bürobedarf: 600.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 100.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften: 200.00 Euro

Sozialversicherung
  • Bürobedarf: 900.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften 200.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung 1000.00 Euro

Gemeindebücherei

- Bürobedarf: 1800 Euro

Schulen: Bürobedarf: 10.000 Euro Kindergärten: 2500 Euro

Seniorenbüro
  • Bürobedarf: 1000 Euro
Bauordnung
  • Bürobedarf: 500.00 Euro
  • Aus- und Fortbildung: 3000.00 Euro
  • Bücher und Zeitschriften 2500 Euro

Naturschutz
  • Bücher und Zeitschriften: 200.00 Euro

Umweltschutz

- Bücher und Zeitschriften: 200.00 Euro

2022 IHRE STIMME für Simon Schmeisser als neuen Ketscher Bürgermeister. 

WAHLKAMPFWERBUNG: Noch 21 Monate: Die Menschenwürde ist unantastbar! Wirklich?

Info zur Reihe: 25 Monate vor der Bürgermeisterwahl in Ketsch, wird diese Reihe als
Countdown zur Bürgermeisterwahl gestartet. Mein Wahlkampf besteht aus einer Vielzahl von Elementen. Eines davon ist diese "Reihe", in der die Notwendigkeit von einem Wechsel im Bürgermeisteramt in Ketsch aufgezeigt wird. Und vor allem warum der neue Bürgermeister ab 2022 Simon Schmeisser heißen muss. Es wird hierbei über Themen aus den Untiefen, aus vertraulichen Vorgängen und Unterlagen der Gemeindeverwaltung berichtet. Seien Sie gespannt!

Die Menschenwürde ist unantastbar, so steht es in unserem Grundgesetz geschrieben. Oder man könnte Gustav Heinemann bemühen, dieser sagte: "Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt." Doch wie ist es um die Menschenwürde in Ketsch bestellt? Da muss man seinen Blick nur an einen Ort in Ketsch richten: Walldorferstraße 11. Hinter dieser unscheinbaren Adresse verbirgt sich eine Wohnanlage der Gemeinde Ketsch, genauer eine Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft. Sicherlich werden manche Leser denken: Ist doch eine prima Sache. Niemand muss auf der Straße leben. Doch diese Annahme ist nur auf den ersten Blick zutreffend. Man muss sich anschauen, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben müssen. 

Lieben Sie die deutsche Schabe?

Ein großes Problem ist der dortige Ungezieferbefall. Sicherlich kann es jederzeit mal in einem Haus zu einem Ungezieferbefall kommen. Doch in der Walldorferstraße verhält es sich gänzlich anders. Hier handelt es sich nämlich nicht um einen einmaligen Vorfall, sondern um einen Dauerzustand, der nicht enden möchte. Einem Dauerzustand, der zu vielen unschönen Ereignissen führt. Ob Ungeziefer zwischen den Lebensmitteln, im Bett oder zwischen den Kleidern. Wie würden Sie sich, liebe Leserinnen und Leser fühlen, wenn Sie nachts im Bett von einer Kakerlake geweckt werden? Oder wenn sie diese in ihren Lebensmitteln finden?  Das sind keine Übertreibungen, sondern reale Ereignisse in Ketsch, die mir betroffene Bürger immer wieder schildern. In einem Ketsch, was sich das Motto gegeben hat: "Reines Leben". In einem Ketsch wo Bürgermeister und Gemeinderat nicht müde werden, jede Kritik  zu unterdrücken. Und stets hervorheben wollen, wie gut es angeblich allen geht, wie reich doch angeblich Ketsch sei...

Interne Mails aus dem Rathaus belegen es


Das dieser Zustand ein Dauerzustand ist, zeigen die interne E-Mails im Rathaus. Eine davon kann man nachfolgend lesen: So hat der beauftragte Schädlingsbekämpfer bereits im November 2017! den Befall festgestellt und bestimmt gegenüber der Gemeindeverwaltung. Auch nach bald drei Jahren, ist kein wesentlicher Fortschritt zu erkennen.

(Zum Vergrößern drauklicken)


So jagt eine Maßnahme die nächste, und keine führt zum Erfolg. Natürlich stellt sich hierbei die Frage, warum keine der Maßnahmen Erfolg zeigt? Sind die Maßnahmen zu wenig? Ist die beauftragte Firma fachlich nicht in der Lage? Oder liegt es einfach an der Anlage an sich? Nach bald drei Jahren sollte man doch einen Erfolg in der Schädlingsbekämpfung vorweisen können! Doch das ist leider nicht der Fall.

Kleiner Auszug von Maßnahmen:










usw.

Und erst vor wenigen Tagen, hat wieder eine Maßnahme zur Schädlingsbekämpfung stattgefunden.
Ich erlaube mir hier aber auch anzumerken, wie ich die Tonart der Gemeindeverwaltung in ihren Schreiben missbillige. Da wird einfach mal jeder Wohnraum, der höchst persönliche Lebensbereich betreten. Und es stellt sich hier nicht die Frage, ob das rechtlich zulässig ist oder nicht. Es ist vielmehr eine Frage des Miteinander. Die Schreiben sind im typischen "Gutsherren"-Ton der Ketscher Gemeindeverwaltung gehalten. Getreu dem Motto: Der dumme Ketscher Bürger, hat der Gemeindeverwaltung zu gehorchen. Sollte ich, Simon Schmeisser 2022 die Bürgermeisterwahl zum Ketscher Bürgermeister gewinnen und sollte unter meiner Amtsführung, eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Verwaltung, so mit Bürgern schreiben oder reden, wird das drastische Konsequenzen haben. Eine Gemeindeverwaltung hat den Bürgern zu dienen und nicht anders. Und dieser Grundsatz gilt auch im Kontakt mit Bürgern.

Ob sie so leben wollen?

Letztlich werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger weiter mit dem Ungezieferbefall belastet. Würde ein Bürgermeister Kappenstein, ein Hauptamtsleiter Knörzer oder ein Gemeinderat, so leben wollen und das seit Jahren?! Ich glaube diese Frage wird man klar verneinen können. Und gerade weil man es verneinen kann, muss man die Frage stellen, warum muten sie es andere Menschen zu? Ist das Hochmut? Ist es die angebliche Überlegenheit, es könnte einem Herr Knörzer oder einem Herr Kappenstein nicht treffen? Sicherlich wird durch Maßnahmen versucht, der Lage wieder Herr zu werden. Doch davon ist man weit weg.

Nichts verstanden

An der Obdachlosenunterkunft Walldorferstraße 11 zeigt sich aber auch eine fehlerhafte Politik bzw. das vollständige Fehlen einer Sozialpolitik in Ketsch. Das fängt schon mit der Begrifflichkeit "Obdachlosenunterkunft" an. Menschen die über keinen eigenen Wohnraum verfügen, müssen von einer Kommune untergebracht werden. So sehen es die Gesetze vor. Damit soll eine Obdachlosigkeit vermieden werden. Warum man jetzt eine solche Unterkunft, die ja zur Vermeidung der Obdachlosigkeit da ist, als Obdachlosenunterkunft bezeichnet, ist unerklärlich. Handelt es sich hier um keine Obdachlose, sondern um wohnungslose Menschen. Wären sie obdachlos, so würden sie auf der Straße wohnen. Doch das die Gemeindeverwaltung hier nicht mal die richtigen Fachbegrifflichkeiten verwendet, mag nicht besonders verwunden. Durch falsche Begrifflichkeiten überzieht man hier die betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit einem gesellschaftlichen Makel. Warum man eine solche Unterkunft nicht einfach "Wohnanlage" nennen kann, erschließt sich einem nicht.

Konzept gänzlich gescheitert

Am Beispiel der Walldorferstraße 11 zeigt sich aber auch, dass das Konzept vollständig gescheitert ist. So gibt es hier Menschen die seit weit über 10 Jahren sich in der Unterbringung befinden. Sei es jetzt in dieser Unterkunft oder in den Vorläufern, wie den Holzbaracken. Der Ansatz der Gemeindeverwaltung, hier eine Unterbringung nur kurzzeitig zu ermöglichen, ist fern jeder Realität. Dafür muss man sich nur den Wohnungsmarkt ansehen. Wie sollen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger Zugang zum Wohnungsmarkt bekommen? Insbesondere wenn die Gemeindeverwaltung dann noch den Stempel "Walldorferstraße 11- Obdachlosenunterkunft" aufdrückt? Warum vergibt man hier nicht regulären Wohnraum mit einem ordentlichen Vertrag? In anderen Ländern und teilweise auch schon in einigen deutschen Kommunen, ist das unter der Begrifflichkeit "Housing First" schon längst Standard. Da die Erfahrung zeigt, eine Unterbringung in solchen Not- und Gemeinschaftsunterkünften bringt eben nichts. Sondern verschärft vielmehr die Problematik, da man hier Menschen mit unterschiedlichen Problemen (z.B. Suchtprobleme) an einen Ort konzentriert. Und damit der Teufelskreislauf gar nicht durchbrochen werden kann. Auch in Ketsch kann man das beobachten.

Mein Ansatz als Bürgermeister (gekürzter Auszug aus dem Wahlprogramm zur Bürgermeisterwahl
Ketsch 2022)
  • Die Verwaltungspraxis zur Wohn- bzw. Obdachlosigkeit wird grundlegend geändert: Verliert ein Mensch seine Wohnung, so ist die Gemeinde zur Unterbringung gesetzlich verpflichtet. Derzeit erfolgt das unter anderem in die Obdachlosenunterkunft in der Walldorferstr. und in Wohnungen.. Diese Verwaltungspraxis wird geändert, das sie keinen Erfolg hat. Betrachtet man einzelne Schicksale aus der Unterkunft, so befinden diese sich seit mehreren Jahren, teils bis zu 10 Jahren in diesem Zustand. Eine Chance auf regulären Wohnraum besteht nicht. Zum einen weil es in Ketsch an verfügbaren Wohnungen mangelt, aber auch in den umliegenden Gemeinden und Städten. Vom Umstand der Bezahlbarkeit gar nicht zu reden. Vielmehr kann man feststellen, verschlimmert sich die Situation durch die zentrale Unterbringung der Menschen. Da man eine Vielzahl an Menschen mit unterschiedlichen Problemen auf einen Ort konzentriert. Die Verwaltungspraxis wird dahingehend geändert, dass der Status der Obdachlosigkeit bzw. der Wohnungslosigkeit auf 6 Monate, in Ausnahmefällen auf maximal zwei Jahre begrenzt wird. Können wohnungslose Menschen zukünftig innerhalb der 6 Monate ein Engagement bei der Wohnungssuche nachweisen, dieses aber nicht zum Erfolg geführt hat, bekommt eine Wohnung mit einem regulären Mietverhältnis (zeitlich befristet oder unbegrenzt) der Gemeinde. Die Unterkunft Walldorferstr. ist dementsprechend maximal noch eine Durchgangsstation, im Idealfall möchte ich sie vollständig beseitigen. Auch weil die Qualität der Unterbringung nicht der Menschenwürde entsprechen.
  • Die Gemeinde braucht mehr Wohnraum für sozialschwache Menschen. Der freie Markt regelt den Wohnungsbedarf in Ketsch nicht. Gerade nicht für die Personengruppe die dringend auf sozialen Wohnungsraum angewiesen ist. Aus diesem Grund werde ich als Bürgermeister die Freifläche "Fünfvierteläcker2" zu einem Wohngebiet mit -ausschließlich- Mehrfamilienhäusern entwickeln. Die Entwicklung soll überwiegend unter der Herrschaft der Gemeinde vollzogen werden. Die Wohnungen müssen hinterher der Gemeindeverwaltung, als preisgünstiger Wohnraum zur Verfügung stehen. Eine Vergabe von Bauplätzen ist nur dann an Privatpersonen und Unternehmen möglich, wenn sie preisgünstigen Wohnraum (unter 8.50 Euro/m²) anbieten. Die Entwicklung von Fünfvierteläcker2 wird mit sehr hohen Kosten verbunden sein. Ich möchte  diesen Schritt gehen und hierbei auch alle Fördermaßnahmen ausschöpfen, die es gibt. Abschließend sei klar gesagt: Wenngleich ich die Bebauung und Versiegelung von Flächen kritisch sehe, sehe ich kaum Spielraum für eine anderweitige Entscheidung. Sollte die Entwicklung von Fünfvierteläcker2 auf Ablehnung durch die Bevölkerung stoßen, so gibt es eine Alternative. Hierbei würde ich ein Aufkauf-Programm von frei verfügbaren Immobilien beginnen in Ketsch. Doch dieses wäre anders als Fünfvierteläcker2, mit entsprechenden Problemen behaftet (z.B. Alter Immobilien, Renovierungsaufwand, Anzahl mögliche Wohnungen). Aus diesem Grund ziehe ich Fünfvierteläcker2 auch vor. Die Entwicklung von Fünfvierteläcker2 ist kein Projekt was schnell umgesetzt werden kann. Eine Umsetzung wird einige Jahre dauern. 
Im übrigen spricht es für sich, wenn eine Gemeinde mit einem hohen Wohnungsbedarf (Zitat: Nachfrage ist enorm), wie Kämmerer Pfister 2016 in einem anderen Medium (Schwetzinger Zeitung) zitiert wurde, es aber keinerlei Ansätze zu sozialem Wohnungsbau gibt. Das in Ketsch von Seiten Bürgermeister Kappenstein mutmaßlich kein Interesse am Wohnungsbau besteht, belegt der einfache Umstand, dass die Gemeindeverwaltung seit 1994! keine Fördergelder mehr für Wohnungsbau vom Land Baden-Württemberg in Anspruch genommen hat, wie eine Anfrage beim zuständigen Ministerium gezeigt hat:

 (Zum Vergrößern der Grafik, einfach draufklicken)

Unter meiner Amtsführung als Bürgermeister, werde ich das grundlegend ändern. Ich will die Infrastruktur stärken und aus Schlagloch und Edge- Ketsch eine moderne Gemeinde machen, dazu gehört auch der Wohnungsbau und eine Sozialpolitik. Wichtige Vorhaben wie sie in Ketsch bis dato für notwendig erachtet wurden, zum Beispiel der Bau einer sündhaft teuren Toilettenanlage im Bruchgelände für hundert Tausende von Euro, halte ich für nicht notwendig! Ebenso werde ich als Bürgermeister nicht weiter, bestimmte Ketscher Vereine mit einem Fördergeld nach dem anderen fördern. Diese Vereine aber im Gegenzug fast gar keinen nennenswerten Beitrag leisten möchten, wie zum Beispiel Mitgliedschaften für sozialschwache Menschen im Angebot zu haben. Im Zuge der Integration von Flüchtlinge in das Gemeindeleben, gab es 2016 eine Sitzung im Ketscher Rathaus der Flüchtlingshilfe. Hierbei war auch ein Vertreter der Ketscher Vereine anwesend. Auf meinen Vorschlag eine günstige Mitgliedschaft einzuführen, damit auch Menschen mit Sozialleistungen ohne finanzielle Probleme Mitglied in einem Verein werden können, wurde hierbei von diesem Vertreter abgelehnt. Sinngemäß war seine Aussage dazu: "Es ist etwas nur Wert, wenn es auch kostet". Das selbst eine Mitgliedschaftsgebühr von 30 oder 50 Euro im Jahr, für einen sozialschwachen Menschen, dazu gehören auch Flüchtlinge, ein Problem darstellen kann, war für diesen Vertreter nicht vermittelbar. Was ich persönlich beachtlich finde. Schließlich betteln nicht wenige Ketscher Vereine, teils nur um wenige hundert Euro im Ketscher Rathaus nach Förderungen... Meine Linie als Bürgermeister ist da ganz klar: Ich werde keine Steuergelder, über die normale Vereinsförderung hinaus, in Vereine investieren, wenn die Gelder in der Bekämpfung von sozialen Problemen dringender gebraucht werden. Und bestimmte Vereine keinen Beitrag leisten wollen, ihr Angebot ALLEN Bürgern zu ermöglichen. Die Frage nach der Mitgliedschaft, Teil einer Gemeinschaft zu sein, darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Auch das ist eine Frage der Sozialpolitik in einer Gemeinde. 

Ketsch kann mehr... daher 2022 Simon Schmeisser als neuer Ketscher Bürgermeister! 

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Landratsamt: Zwei Ämter ziehen nach Rohrbach-Süd um

Das Amt für Schulen, Kultur und Sport und das Amt für Nahverkehr ziehen nach Rohrbach-Süd um.
Sie sind dann künftig nicht mehr im Hauptgebäude des Landratsamts in der Heidelberger Kurfürsten-Anlage zu finden, sondern in der

Haberstraße 3
(Office Port I)
69126 Heidelberg-Rohrbach

Eingeschränkte Erreichbarkeit an Umzugstagen

Der Umzug des Amts für Schulen, Kultur und Sport findet vom 4. bis 6. August statt. Vom 21. bis zum 24. August folgt der Umzug des Amts für Nahverkehr. An den Umzugstagen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betreffenden Ämter nicht bzw. nur eingeschränkt erreichbar.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ketscher Wirtschaft: Hengst Filtration übernimmt Bosch Rexroth in Ketsch

Hengst wird das Hydraulik-Filtrationsgeschäft der Bosch Rexroth AG übernehmen. Dazu gehört der Standort in Ketsch (Baden-Württemberg, Deutschland) mit rund 190 Mitarbeitern sowie die weltweiten Vertriebsaktivitäten in mehr als 30 Ländern. Neben dem technischen Hydraulikfilter-Know-how werden auch mehr als 40 Schutzrechte übertragen. Im Hydraulikfiltergeschäft entwickelt und produziert Bosch Rexroth im Werk Ketsch Komplettfilter und Filterelemente für Industrie- und Mobilhydraulikanwendungen.

Hengst Filtration setzt durch diesen Zukauf den Ausbau und das Wachstum des Geschäftsbereichs „Industriefiltration“ nach der Übernahme von Nordic Air Filtration (2016) und Delbag (2018) konsequent fort. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags ist am 16.07.2020 erfolgt. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen. Der Vollzug der Transaktion wird daher zum Anfang des Jahres 2021 erwartet. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Hengst Filtration ist ein Familienunternehmen aus Münster und an 20 Standorten mit mehr als 3.000 Mitarbeitern international tätig und führend im Bereich der Filtration und des Fluidmanagements. Hydraulikfiltrationslösungen stellen eine optimale Ergänzung des bisherigen Portfolios dar. Hengst entwickelt seit mehr als 60 Jahren technologisch anspruchsvolle Filtrationslösungen unter anderem im Bereich der Ölfiltration, um lange und sichere Laufzeiten von Motoren und Systemen zu garantieren.