Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 16.04.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 470 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 7 --- Todesfälle: unbekannt

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

19.04.2021, 18.30 Uhr Sitzung Gemeinderat
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12.05.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda


TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Laub von Gemeindebäumen gebührenfrei entsorgen- Aktion bis Feb. 2021

In den Herbst- und Wintermonaten können bisweilen große Blättermengen anfallen, die zusammengefegt und entsorgt werden müssen. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei denen ein Gemeindebaum vor dem Anwesen steht, kümmern sich bereits seit Jahren um diesen Blätterabfall.

 
Die Gemeinde bietet wieder allen, die einen öffentlichen Baum vor ihrem Anwesen stehen haben, einen besonderen Service an. Um nicht neben der Arbeit mit den Blättern auch noch die Entsorgungskosten auf dem Häckselplatz tragen zu müssen, stellt die Gemeinde allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die einen Gemeindebaum vor ihrem Anwesen stehen haben, eine Wertmarke mit zwei Anlieferungsmöglichkeiten zur gebührenfreien Entsorgung von Laub auf dem Ketscher Häckselplatz zur Verfügung. Wer beispielsweise in der Seestraße, Brühler Straße oder im Veilchenweg wohnt, erhält von der Gemeinde eine Wertmarke pro Anwesen zur gebührenfreien Entsorgung von je zweimal 0,5 m³ Blätterabfall auf dem gemeindeeigenen Häckselplatz. Die Wertmarken können an der Pforte des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten gegen Vorlage des Personalausweises (zur Feststellung der Berechtigung) und Unterschrift abgeholt werden. Die Aktion endet am 28. Februar 2021.

Extremer Anstieg der Coronazahlen, auch in Ketsch!

Die Coronazahlen steigen und steigen! Aktuell meldet das Gesundheitsamt für die Gemeinde Ketsch 19 Infektionsfälle. Im Vergleich zum Anfang der Woche, ist die Zahl der Infektionsfälle weiter deutlich gestiegen.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 2.678 positiv Getestete; 2.095 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 48. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 535; die 7-Tage-Inzidenz bei 101,2.

Die aktuelle Karte:

                                                         (Zum Vergrößern draufklicken)

Einladung zur Gemeinderatssitzung am 09.11.2020

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, 9.11.2020, 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch, einberufen. 

Tagesordnung 

1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nicht öffentlicher Sitzung 

2. Ausscheiden von Herrn Gemeinderat Gerhard Jungmann aus dem Ratsgremium 

3. Berichte des Bürgermeisters

4. Anfragen der Gemeinderäte 

5. Anfragen der Sitzungsbesucher

Besucherinnen und Besucher der Sitzung werden gebeten, bis zum Einnehmen des Sitzplatzes sowie beim Verlassen des Sitzplatzes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Des Weiteren gilt die allgemeine Abstandspflicht von mindestens 1,5 Meter. Um im Bedarfsfall eine Nachverfolgung der Infektionskette gewährleisten zu können, werden am Eingang Name und Anschrift der Besucherinnen und Besucher erfasst. Zudem besteht im Eingangsbereich die Möglichkeit der Handdesinfektion. Wir bitten hiervon Gebrauch zu machen.

Landesregierung: Weitere Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie

Die stetig steigenden Infektionszahlen und auch die steigende Zahl von Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, machen weitere Einschränkungen erforderlich, damit sich das Virus nicht weiter unkontrolliert und explosionsartig verbreitet. Der Bund und die Länder haben sich daher heute auf weitere harte Einschnitte, aber auch Hilfen für die betroffenen Gewerbe geeinigt.

Die Corona-Lage hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen weiter dramatisch zugespitzt. Obwohl wie in Baden-Württemberg seit Mitte Oktober wieder strengere Regeln gelten, steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Inzwischen liegt ganz Baden-Württemberg bei einer 7-Tage-Inzidenz von knapp 96 – Tendenz steigend. Vor einem Monat lag die landesweite 7-Tage-Inzidenz noch unter 15. Inzwischen haben 15 Stadt- und Landkreise eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 – auch hier werden es von Tag zu Tag mehr.

Persönliche Kontakte um 75 Prozent reduzieren

Deshalb müssen wir noch mehr Anstrengungen unternehmen, um die Ausbreitung des Virus wieder zu verlangsamen. Die renommiertesten Expertinnen und Experten bestätigen, dass das Virus von Kontakten lebt und wir daher persönliche Kontakte um 75 Prozent reduzieren müssen. Alle beschlossenen Beschränkungen verfolgen genau dieses Ziel. Dies sei ohne Zumutungen nicht zu erreichen, so Kretschmann. „Sonst laufen wir in eine Situation hinein, in der wir die Kontrolle über die Pandemie verlieren“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz. Wie schnell das gehen kann, zeige auch der Blick zu den europäischen Nachbarn. „Die Niederlande und Tschechien können schon jetzt nicht mehr alle Corona-Patienten selbst behandeln. In Belgien müssen mit Corona infizierte Ärzte sich um COVID-19-Kranke kümmern, weil das Personal knapp wird. In Warschau wird das Fußballstadion zur Corona-Klinik umfunktioniert“, erläuterte Kretschmann den Ernst der Lage.

Auch Deutschland droht eine Überlastung der Krankenhäuser

Es ist naiv zu glauben, dass die Entwicklung in Deutschland anders verläuft, wenn wir jetzt nicht weitere Anstrengungen unternehmen, um die Verbreitung einzudämmen. „Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen verdoppelt sich derzeit alle acht Tage. Wenn wir diese Entwicklung nicht bremsen, dann sind die Intensivstationen in Deutschland bis zum Nikolaustag voll“, warnte der Ministerpräsident. „Die aktuelle Lage zwingt auch uns zu weiteren harten Maßnahmen. Dabei ist für uns klar, dass wir unsere Kitas und Schulen offen halten und die Wirtschaft am Laufen halten wollen“, so Kretschmann weiter.

Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen

Ab dem 2. November treten in ganz Deutschland zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet und gelten bis Ende November. Nach zwei Wochen werden sich Bund und Länder erneut beraten und die Maßnahmen beurteilen und gegebenenfalls anpassen. Die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet. „Das heute beschlossene Paket bedeutet eine gewaltige kollektive Kraftanstrengung von Bund und Ländern, um gemeinsam eine akute nationale Gesundheitsnotlage abzuwenden“, betonte Kretschmann.

Die Maßnahmen in der schnellen Übersicht (PDF)

Sport: Handball


Bilder der Woche: Bombenfund - Sammelpunkt Marktplatz

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STADTRADELN: Über 1,1 Millionen Radkilometer geschafft

Vom 20. September bis zum 10. Oktober 2020 beteiligten sich im Rhein-Neckar-Kreis exakt 6112 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion STADTRADELN. Gemeinsam mit 45 kreisangehörigen Kommunen hatte sich der Landkreis in diesem Jahr zum dritten Mal der internationalen Aktion des Klima-Bündnisses angeschlossen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

562 Radler-Teams legten in den drei Wochen genau 1.104.840 Kilometer zurück. Damit haben die Radlerinnen und Radler rund 27 Mal den Äquator umrundet und rund 162 Tonnen CO2 vermieden.

Aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Landesweit liegt der Rhein-Neckar-Kreis in seiner Einwohnerklasse und gemessen an den absoluten Radkilometern nach dem Landkreis Ludwigsburg auf dem zweiten Platz. „Ich freue mich, dass wir die Erfolge von letztem Jahr trotz der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie übertreffen konnten“, so Landrat Stefan Dallinger, „dies ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, den wir gemeinsam mit unseren Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht haben. Ein toller Erfolg!“  Auch das teilweise durchwachsene Wetter im Aktionszeitraum konnte viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht vom Radeln abhalten. Nach Ablauf der Nachtragefrist, innerhalb derer geradelte Kilometer nachgetragen werden konnten, stehen die Ergebnisse für das STADTRADELN 2020 im Rhein-Neckar-Kreis und seinen kreisangehörigen Kommunen nun fest.

Weinheimerinnen und Weinheimer schafften 99.379 Kilometer

Als Sieger mit den meisten erradelten Kilometern bei Kommunen bis 49.999 Einwohnern geht die Stadt Weinheim mit 99.379 Kilometern sowie 683 Radlerinnen und Radlern in 42 Teams hervor, gefolgt von Schwetzingen mit 427 Radlerinnen und Radlern, die in 23 Teams 84.641 Kilometer erbracht haben. Die Stadt Wiesloch belegte mit 56.460 Kilometern und 255 Radelnden in 24 Teams Platz drei.

Eschelbronn mit "fahrradaktivstem Kommunalparlament"

In der Kategorie der meisten erradelten Kilometer bei Kommunen bis 10.000 Einwohnern siegte die Gemeinde Eschelbronn mit 40.935 Kilometern und 146 Radlerinnen und Radlern in 10 Teams. Platz zwei belegte wie auch im Vorjahr die Gemeinde Hirschberg mit 27.432 erradelten Kilometern durch 117 Radlerinnen und Radlern in 13 Teams. Mauer belegte mit 21.436 Kilometern und 110 Radelnden auf 13 Teams verteilt den dritten Platz. Das fahrradaktivste Kommunalparlament stellte die Gemeinde Eschelbronn mit 246,9 erradelten Kilometern pro Gemeinderatsmitglied. Dabei wurden die Kilometer pro Rat oder Rätin in Abhängigkeit zur Beteiligungsquote aller Gemeinderatsmitglieder beim STADTRADELN gesetzt. Danach folgten die Stadt Walldorf mit 158,1 und die Gemeinde St. Leon-Rot mit 53,5 „Parlamentarierkilometern“.

Tolle Team-Leistungen

Im Teamvergleich hat das offene Team der Gemeinde Brühl mit 86 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und insgesamt 20.414 Kilometern die meisten Kilometer pro Team zurückgelegt, dicht gefolgt vom Team „Sandhausen radelt fürs Klima“ mit 18.978 Kilometern. Die meisten Kilometer pro Teilnehmer hat das Team „TSV Männersport Elite“ mit 2002 Kilometern pro Teammitglied erradelt. Das Team „PGW“, hinter dem das Privatgymnasium Weinheim steht, war mit 201 aktiven Radelnden das größte Team, das an der diesjährigen STADTRADELN-Kampagne im Rhein-Neckar-Kreis teilgenommen hat und liegt bei der Teamleistung mit insgesamt 17.759 gefahrenen Kilometern auf Platz 3 im Rhein-Neckar-Kreis.

Bereits im letzten Jahr hat der Rhein-Neckar-Kreis gemeinsam mit 36 Kommunen an der Kampagne STADTRADELN teilgenommen und im Aktionszeitraum rund 153 Tonnen CO2 vermeiden können. „Es freut uns besonders, dass immer mehr Städte und Gemeinden in unserem Landkreis an der Kampagne teilnehmen. So hat sich dieses Jahr die Zahl der mitradelnden Kommunen auf 45 erhöht“, sagt Lisa-Marie Riemann, Radverkehrsbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises.

Offizielle Warnung zum Bombenfund

Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung meldet: Es wurde in der Gemeinde Ketsch, im Bereich der Schillerstraße 25, neben dem Gasthaus Odysseus, eine Fliegerbombe gefunden. Zur Entschärfung der Bombe ist ein Sicherheitsradius von 200 Metern um den Fundort festgelegt worden. Dieser Bereich wird evakuiert. Die vorläufige Unterbringung der betroffenen, nicht Covid infizierten Personen befindet sich in der Rheinhalle Ketsch.

Hinweise:

  • Meiden Sie das betroffene Gebiet. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Wir melden, wenn die Gefahr vorüber ist. 

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Bombenfund in der Schillerstraße! Evakuierung und Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort

Am Mittwochvormittag kurz vor 11 Uhr wurde auf einem Grundstück in der Schillerstraße bei Erdaushubarbeiten eine Bombe gefunden. 

Nach Absprache mit der Polizei evakuiert die Freiwillige Feuerwehr vorsorglich Anwohner der umliegenden Wohnungen rund um den unmittelbaren Gefahrenbereich. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde verständigt, ein Fachmann ist bereits an der Fundstelle vor Ort.  Das Ordnungsamt der Gemeinde sowie der Bürgermeister wurden verständigt. Für die Unterbringung evakuierter Personen wurde die Rheinhalle zur Verfügung gestellt.

Update:

Der Fundort der Bombe inmitten von Ketsch ist weiträumig abgesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Nach einer ersten Lagesondierung mit den Angehörigen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die mit vier Mann am Einsatzort sind, ist beabsichtigt, alle Gebäude in einem Radius von 200 Metern zu räumen und die darin befindlichen Personen zu evakuieren. Wie viele Haushalte und Personen dadurch betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Alle Personen sollen zunächst in der Rheinhalle untergebracht werden.

Update 17.00 Uhr

Die Evakuierung der Bewohner, deren Häuser -insgesamt rund 150- sich in einem 200-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe befinden, ist nach rund 90 Minuten abgeschlossen. Die Entschärfung der 250 Kilo schweren Weltkriegsbombe steht unmittelbar bevor. Ein Polizeihubschrauber stand über dem Ortskern von Ketsch und unterstützte die Räumungs- und Evakuierungsmaßnahmen von der Luft aus. Im Einsatz befinden sich derzeit rund 150 Einsatzkräfte von Polizei (80), den Feuerwehren aus Ketsch, Brühl, Oftersheim, Eppelheim und Altlußheim (50) und den medizinischen Helfern.

Update 17.13 Uhr

Die 250 Kilo schwere Weltkriegsbombe wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst um 17.05 Uhr entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben. Die insgesamt 150 Bewohner können in ihre Wohnung zurückkehren.

Fortsetzung Reihe aus dem Frühjahr: Coronavirus und Kriminalität

Verdacht auf Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse; Polizei durchsucht Praxisräume eines Arztes; Ermittlungen dauern an

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg erließ das Amtsgericht Heidelberg einen Durchsuchungsbeschluss für die Praxisräume eines Sinsheimer Arztes.

Dieser steht in Verdacht, in mindestens drei Fällen unrichtige Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben. Diese befreiten aus medizinischen Gründen von der derzeit bestehenden Pflicht, einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, wohnen die Personen mehrere hundert Kilometer von Sinsheim entfernt, so dass der Verdacht besteht, dass sie tatsächlich nie durch den Beschuldigten untersucht worden sind und Gründe für eine Befreiung von der Maskenpflicht nicht bestanden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

 

46 Prozent der Wälder sind deutlich geschädigt

Forstminister Peter Hauk stellte am 22. Oktober in Stuttgart den aktuellen Waldzustandsbericht 2020 vor. Die Bilanz fiel deutlich aus: Die Situation in den heimischen Wäldern hat sich weiter verschlechtert. Annähernd die Hälfte der Waldfläche gilt als deutlich geschädigt. „Damit haben wir ein noch nie da gewesenes Schadniveau seit Beginn der Waldzustandserhebung erreicht“, so der Minister.

In der Region vor allem Rheintal und Kraichgau betroffen

Eine ähnliche Bilanz zieht Forstamtsleiter Manfred Robens von der unteren Forstbehörde im Rhein-Neckar-Kreis. „Auch hier in der Region verzeichnen wir deutliche Schäden sowohl was den Zustand der Wälder im Allgemeinen anbelangt als auch den Anfall an außerplanmäßiger Holznutzung“, so Robens. Das Zusammenspiel von Niederschlagsdefiziten, heiß-trockenen Wetterlagen und hervorragenden Lebensbedingungen für Schädlinge bedingt die derzeitige Lage. Dabei sind alle Naturräume im Landkreis mit ihren charakteristischen Baumarten betroffen. Als Schadensschwerpunkte müssen die Kiefern-dominierten Hardtwälder des Rheintals und die Buchen-dominierten Laubwälder im Kraichgau gesehen werden.

Der Waldzustandsbericht ist eine Erhebung im Rahmen des forstlichen Umweltmonitorings. Seit 1985 wird in Baden-Württemberg  jährlich in einem bestimmten Stichprobennetz der Kronenzustand der Bäume erfasst. Die Hauptkriterien zur Beurteilung des Kronenzustandes sind der Nadel- bzw. Blattverlust und die Vergilbung der Bäume. Die Klassifizierung des Waldzustandes erfolgt in vier Schadstufen, von „ungeschädigt“ bis „abgestorben“. Der Waldzustandsbericht wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) mit Sitz in Freiburg veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Coronavirus: Allgemeinverfügung mit Sperrstunde und Ausweitung der Maskenpflicht in Ketsch erlassen!

Allgemeinverfügung der Gemeinde Ketsch zur Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19 und Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2


Auch im Rhein-Neckar-Kreis und den angrenzenden Stadtkreisen sind die Fallzahlen wieder stark angestiegen und steigen weiter an. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 48,0. Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist zeitnah mit einem Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auch für den Rhein-Neckar-Kreis zu rechnen.Daher wurden, ergänzend zur aktuellen Corona-Verordnung, weitere Maßnahmen festgelegt. Hierzu gehören unter anderem die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr sowie eine Ausweitung der Maskenpflicht auch außerhalb von Fußgängerbereichen. Im gesamten Bereich der "alla hopp"-Anlage muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sofern sich mehr als 20 Personen dort aufhalten. Der Geltungsbereich ist im PDF ersichtlich.

 

Einblicke zu Notruf 112: "Feuerwehr und Rettungsdienst. Wo genau ist der Notfallort?"

"Feuerwehr und Rettungsdienst. Wo genau ist der Notfallort?" So beginnt fast jede Notrufannahme, berichtet Dirk Kühnberger, Disponent der Integrierten Leitstelle (ILS) Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis gGmbH.

Die zentrale Aufgabe von Dirk Kühnberger und seinen 46 Kolleginnen und Kollegen ist die Entgegennahme von Hilfeersuchen über die europaweite Notrufnummer 112 sowie die anschließende Alarmierung der entsprechenden Rettungsmittel und Hilfsorganisationen. Hierzu zählen unter anderem der Rettungsdienst, die Feuerwehr, Katastrophenschutzeinheiten sowie Krankentransporte.

„Man muss hier oft einen kühlen Kopf bewahren“

Alle Disponentinnen und Disponenten haben Erfahrungen im Bereich des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr und sind hierdurch auf neue und unbekannte Situationen bestens vorbereitet. „Die Bandbreite an Aufgaben ist sehr groß, man muss hier oft einen kühlen Kopf bewahren beim Verarbeiten der Informationen und gleichzeitiger Beruhigung und Beratung des Gegenübers“, erklärt Kühnberger. Die Leitstelle ist auch während der Corona-Pandemie mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Sie ist ein wichtiger Baustein der kritischen Infrastruktur der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr insbesondere zur Sicherstellung der Notrufbearbeitung und Disposition der erforderlichen Rettungsmittel der verschiedenen Hilfsorganisationen.

Über 1.300 Rettungsmittel-Einsätze im Zusammenhang mit Covid-19

So wurden seit Beginn des Jahres in der Leitstelle in Ladenburg insgesamt 84.429 Notrufe entgegengenommen (Stand der Zahlen: Stichtag 21.10.2020). Infolgedessen wurden 50.625 Mal Rettungsmittel und bei circa 4.200 Einsätzen die Feuerwehren des Kreises alarmiert. Alleine 1.375 Rettungsmittel-Einsätze erfolgten im Zusammenhang mit Covid-19 – etwa, wenn erkrankte Personen zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. „Zur effektiven und schnellen Koordinierung und Bündelung von Kapazitäten haben wir bereits in einem sehr frühen Stadium der Pandemie an der Uniklinik Heidelberg eine Koordinierungsstelle für Anfragen der Leitstelle und anderer Kliniken eingerichtet“, erläutert Stefanie Heck, Leiterin der Integrierten Leitstelle.

Auch innerhalb der ILS wurden zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes verschiedene organisatorische Maßnahmen ergriffen. So wurden die Dienstgruppen umorganisiert, um ein Aufeinandertreffen und damit eine Durchmischung aller Kolleginnen und Kollegen zu verhindern. In einem Hygienekonzept wurde – neben weiteren Hygienemaßnahmen – ein spezielles Zugangskonzept entwickelt und umgesetzt. Nicht nur diese Maßnahmen, sondern auch das Verhalten der Anrufer haben die tägliche Arbeit in der Leitstelle während der Pandemie verändert: „Viele Menschen hatten Angst, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus zu infizieren“, sagt Dirk Kühnberger. Häufig sei der Notruf auch aus reiner Verunsicherung getätigt worden. Der Disponent berichtet, dass die Mitarbeitenden der Leitstelle den Anrufern gerade dann oftmals beratend zur Seite stehen und diese an das Gesundheitsamt oder den behandelnden Hausarzt verweisen konnten.

Wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger

In diesem Zusammenhang dankt die Dezernentin für Sicherheit und Ordnung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis, Doreen Kuss, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis gGmbH für die Unterstützung und das Verständnis zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen: „Gerade in Zeiten dieser Pandemie leisten sie einen ausgesprochen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger – herzlichen Dank!“

Aufruf! Positive Testergebnisse über Warn-App teilen

Die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist bislang rund 20 Millionen Mal heruntergeladen worden. Sie ist damit ein zentraler Bestandteil bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, denn sie unterstützt bei der Unterbrechung von Infektionsketten und der Nachverfolgung von Kontakten.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Kontaktnachverfolgung unterstützen - Infektionsketten unterbrechen

Die App kann ihrem Nutzer oder ihrer Nutzerin mitteilen, dass es zu einem Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist. Sie hat hier also eine Benachrichtigungsfunktion. Das Prinzip hinter der Corona-Warn-App ist einfach: Je mehr Leute sie nutzen, desto schneller lassen sich Infektionsketten unter-brechen. Damit die App ein Erfolg wird, braucht es tatkräftige Unterstützung – von Institutionen, Unternehmen, aber auch von Einzelnen, die möglichst viele Menschen erreichen und sich die App auf ihr Smartphone laden. Damit die App dies auch leistet, müssen infizierte Personen aber auch ihrerseits ein positives Testergebnis in der App mitteilen. Bundesweit geschieht dies aber nicht oft genug.

Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind zuletzt über ein Drittel der positiven Testergebnisse, die über die App verifiziert wurden, nicht geteilt worden. „Die Corona-Warn-App bringt nur dann ihren vollen Nutzen, wenn eine positiv getestete Person ihr Ergebnis über die App teilt. Nur so werden andere Menschen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten, über die Risikobegegnung informiert. Ein Rückschluss auf die Identitäten ist dabei in keinem Fall möglich. Alles verläuft anonym. Insofern bitten wir jeden, der ein positives Testergebnis hat, um die entsprechende Mitteilung in der Warn-App“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Für das Unterbrechen der Infektionsketten sind nur die positiven Testergebnisse relevant. Um Missbrauch zu verhindern, müssen positive Testergebnisse verifiziert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: einen QR-Code oder eine teleTAN, die in der App eingegeben werden müssen. Den QR-Code erhält die Nutzerin oder der Nutzer in der Regel bei der Probenentnahme für den Test. Mit Hilfe des QR-Codes kann der Test in der App registriert werden. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird es automatisch abgerufen und auf dem Smartphone angezeigt. Die Nutzerin oder der Nutzer kann dann entscheiden, die eigenen Zufallscodes der letzten bis zu 14 Tage freizugeben und mögliche Risikokontakte zu warnen. Steht kein QR-Code zur Verfügung oder geht dieser verloren, kann die Nutzerin oder der Nutzer eine Hotline (0800 7540002) anrufen. Dort wird eine teleTAN zur Verifizierung des positiven Testergebnisses erzeugt. Diese muss in die App eingegeben werden. 

Weitere Informationen:

Kreis hat Inzidenzwert von 50 überschritten: "Lage ist sehr ernst!"

In den vergangenen Tagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis und in der Stadt Heidelberg schnell angestiegen.

Im Landkreis wurde der kritische Inzidenzwert von 50 erstmals am Samstag, 24. Oktober, überschritten (55,1). Aktuell liegt er (Stand: 25. Oktober 2020) bei 60,2 im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtkreis Heidelberg bei 74,3 (Stadt- und Landkreis zusammen 63,4).

Die Sieben-Tage- Inzidenz setzt die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen ins Verhältnis zur Bevölkerungszahl und ist eine wichtige Messzahl für die Bewertung des Infektionsgeschehens.

Empfehlungen des Landratsamts an seine 54 Kommunen in Form einer Musterallgemeinverfügung

Nachdem jetzt kreisweit die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten ist, müssen nach einer Vorgabe des Landes Baden-Württemberg nun gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate weitere beschränkende Maßnahmen ergriffen werden. Diese hat der Rhein-Neckar-Kreis am Wochenende seinen kreisangehörigen Kommunen in Form einer Musterallgemeinverfügung zukommen lassen.

Weitere beschränkende Maßnahmen

Abweichend von der aktuell gültigen Rechtsverordnung des Landes ist darin insbesondere der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen geregelt. Hier gibt es nun eine Sperrstunde, das heißt der Betrieb gastronomischer Einrichtungen ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Selbiges gilt für den Konsum von Alkohol in gewissen räumlichen Geltungsbereichen (z.B. an stark frequentierten öffentlichen Plätzen). Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen und auf Wochenmärkten sowie an bestimmten Plätzen, wobei die genauen Geltungsbereiche die jeweilige Kommune festlegt.

Die Allgemeinverfügung hat zunächst eine Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2020. Die Regelungen der Allgemeinverfügungen, die kreisweit spätestens am Dienstag, 27. Oktober, in Kraft treten sollen, werden in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens und der gültigen Landes- bzw. Bundes-Verordnungen regelmäßig durch das Landratsamt überprüft.

"Lage ist sehr ernst"

„Die Lage ist sehr ernst. Jeder sollte selbst kritisch überprüfen, inwieweit er seine sozialen Kontakte reduzieren kann, um mitzuhelfen, die Ausbreitung des Coronavirus wieder zu verlangsamen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Kreiseinwohnerinnen und -Einwohner.

Coronavirus: Woher kommen die hohen Zahlen plötzlich?

Woher kommen die hohen Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Kreis oder in Heidelberg? Diese Frage stellt sich gerade in dem Hinblick, hat es doch in den letzten Tagen einen rasanten Anstieg gegeben. 

Schaut man sich die Infektionszahlen im Detail an, so wird man mehrere Ausbrüche finden, so zum Beispiel:


Plankstadt: 32 Menschen in Seniorenheim infiziert

In einem Seniorenheim in Plankstadt haben sich 32 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Nachdem am Dienstag, 20. Oktober, bekannt geworden war, dass eine Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet worden war, hatte das Gesundheitsamt am Donnerstag, 22. Oktober, 44 Mitarbeitende sowie 59 Bewohnerinnen und Bewohner testen lassen. Es gab dabei in der Einrichtung insgesamt 31 positive Abstriche (9 Mitarbeitende/22 Bewohner). Ein geringer Teil des Personenkreises wurde über niedergelassene Ärzte und nicht über die Flächentestung abgestrichen – daher liegen momentan noch nicht alle Ergebnisse vor. Von dem Ausbruchsgeschehen aktuell betroffen sind zwei von drei Wohnbereichen des Seniorenheims – für beide Bereiche bestehen ein Aufnahmestopp sowie ein Verlegungs- und Besuchsverbot. Der dritte Wohnbereich wurde noch nicht getestet. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen und entscheidet in Absprache mit der Heimleitung über die weiteren Maßnahmen.

Bammental: 33 Menschen in Seniorenheim infiziert

Im Bammentaler Seniorenheim Anna-Scherer-Haus haben sich 33 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Nachdem am Sonntag, 18. Oktober, bekannt geworden war, dass zwei Bewohner einer Station positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden waren, hatte das Gesundheitsamt am Montag, 19. Oktober, in der betroffenen Station eine Flächentestung im Rahmen einer Ausbruchsuntersuchung durchgeführt.

Von 58 abgestrichenen Personen wurden 31 Personen positiv (darunter drei Mitarbeitende) und 23 negativ auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Von vier Personen steht das Testergebnis noch aus. Das Gesundheitsamt hat den betroffenen Bereich (Haus 2a/b) des Anna-Scherer-Hauses unter Quarantäne gestellt. Für diesen besteht ein Aufnahmestopp sowie ein Verlegungs- und Besuchsverbot. 

Heidelberg: 14 Menschen in Seniorenheim infiziert

Im Seniorenheim Agaplesion Maria von Graimberg in Heidelberg haben sich 14 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Nachdem am Montag, 19. Oktober, bekannt geworden war, dass die Mitarbeiterin einer Station positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden waren, hatte das Gesundheitsamt sowie niedergelassene Ärzte am Mittwoch, 21. Oktober, insgesamt 27 Mitarbeitende sowie 21 Bewohner aus dem betroffenen Wohnbereich testen lassen.

Von 21 abgestrichenen Senioren wurden 13 positiv und 8 negativ auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Unter den getesteten Mitarbeitenden gab es bislang noch keinen weiteren Virusnachweis, wobei noch einige wenige Testergebnisse ausstehen.

Gerade die Senioreneinrichtungen scheinen aktuell wohl besonders betroffen zu sein.


Coronavirus: Erneute Infektionsfälle in Ketsch - enormer Anstieg im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg

Ketsch war zuletzt wenige Tage wieder frei von Infektionsfällen. Laut den Zahlen vom Gesundheitsamt hat sich das wieder geändert, so gibt es aktuell 6 Infektionsfälle in Ketsch.

Insgesamt verzeichnet das Gesundheitsamt für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg, einen starken Anstieg an Infektionsfälle.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 2.375 positiv Getestete; 1.982 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 45. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 348; die 7-Tage-Inzidenz bei 67,1.

Karte dazu:


                                                             (Zum Vergrößern draufklicken)

Kneipengast rastet aus

Am frühen Montagmorgen rastete der Gast einer Kneipe in Ketsch aus. Gegen ein Uhr betraten zwei Männer das Lokal in der Hockenheimer Straße. Nachdem sie sich in die Gästelisten eingetragen und von der Bedienung bedient wurden, rastete einer der beiden Männer unvermittelt aus, bewarf diese mit Getränkegläsern und Aschenbechern. Zudem stieß der Mann beleidigende Äußerungen aus. Durch die Abwehr der Fluggeschosse erlitt die Bedienung leichte Verletzungen am Unterarm. Die beiden Männer verließen anschließend die Örtlichkeit. Als sie kurz darauf zurückkehrten, schlug einer der Männer gegen die zwischenzeitlich verschlossene Eingangstür und drohte dem Geschädigten mit Schlägen.

Die beiden Männer konnten zwischenzeitlich durch den Geschädigten und eine Zeugin identifiziert werden. Gegen die beiden 33- und 51-jährigen Männer wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verdachts der Bedrohung ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.

Frontalzusammenstoß auf L 599; zwei Verletzte; Vollsperrung

Wegen eines schweren Verkehrsunfalls die L 599 zwischen der Brühler Landstraße und der Ketscher Landstraße derzeit voll gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 15.20 Uhr in Höhe der Siedlung "Im Forst" aus bislang unbekannten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge. Zwei Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Über die Schwere der Verletzungen ist noch nichts bekannt.

Die Rettungsdienste sind im Einsatz.

Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. 

Update:

Durch den Frontalzusammenstoß zwischen am Freitagnachmittag auf der L 599 zwischen einem Citroen und einem Mini wurden drei Personen verletzt, beide Insassen im Mini und ein Insasse im Citroen. Aus bislang unbekannten Gründen geriet der Fahrer des Citroen, der in Richtung Brühl/Schwetzingen unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Mini.

Alle Verletzten kamen mit Rettungswagen zur Untersuchung in verschiedene Kliniken. Beide Fahrzeuge sind total beschädigt und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf weit über 10.000.- Euro. Die Unfallaufnahme ist abgeschlossen. Beide Fahrzeuge sind geborgen und abgeschleppt. Die Fahrbahn ist seit 17.10 Uhr wieder frei.

 

42-jähriger Fußgänger von Auto erfasst und dabei leicht verletzt

Zum Glück nur leicht verletzt wurde ein 42-jähriger Fußgänger bei einem Unfall am Donnerstag um 21.15 Uhr auf der Brühler Landstraße in Höhe der Kläranlage. Anstatt den vorhandenen Geh- und Radweg zu benutzen, lief der 42-Jährige auf der Fahrbahn von Ketsch in Richtung Brühl. Dabei wurde er von einer in gleicher Richtung fahrenden 56-jährigen Fahrerin eines Citroen erfasst. Nach dem Aufprall auf die Windschutzscheibe kam der Fußgänger vor dem Auto zum Liegen. 

Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik nach Mannheim eingeliefert. Während der Unfallaufnahme war die Brühler Landstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt, der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Ein Atemalkoholtest bei dem Fußgänger in der Klinik ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Am Auto entstand bei dem Unfall geringer Sachschaden.

Hinweis Gemeindeverwaltung: Wasserwerk: Zählerablesung

Das Wasserwerk bietet seinen Kunden wieder die Möglichkeit der Selbstablesung der Haus- und Gartenwasserzähler an. Alle Kunden bekommen Ablesekarten zugeschickt und haben sodann verschiedene Möglichkeiten, den festgestellten Zählerstand an das Wasserwerk zu melden:

1) Die Karte ausfüllen und an die Ablesefirma zurücksenden

2) Eingabe des Zählerstandes über das Internet. Die Autorisierung erfolgt per Kundennummer und Passwort (steht auf der Ablesekarte). Den Link hierzu finden Sie hier: Zählerablesung

3) Die ausgefüllte Karte in den Rathausbriefkasten werfen

4) Den Zählerstand per Fax melden

Die Ablesung muss bis zum 12. November erfolgt sein. Ist dies nicht der Fall, wird der Verbrauch aufgrund des Vorjahresverbrauchs geschätzt.

Die Gemeindeverwaltung hofft, mit diesem Service – wie in den Vorjahren – eine einwandfreie und problemlose Abrechnung der Gebühren zu gewährleisten.

"Reifes Obst für neue Bäume"

„Die Apfelernte fällt dieses Jahr üppig aus“, freut sich der Betriebsdienstleiter der Straßenmeistereien im Rhein-Neckar-Kreis, Matthias Knörzer. Doch vielerorts vergammelt das Obst am Baum oder auf dem Boden. Keinen scheint es zu kümmern, was damit passiert.

"Und genau dieser Sache haben wir uns angenommen", so Knörzer, "denn eine der vielfältigen Aufgaben der Straßenmeistereien im Rhein-Neckar-Kreis ist die Pflege von Straßenbegleitgrün und Ausgleichsflächen." Auf vielen dieser Flächen an den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen stehen Obstbäume bzw. zum Teil landschaftsprägende Bäume. Durch gezielte Schnittmaßnahmen in den letzten Jahren reagieren die Bäume nun mit einem oft überdurchschnittlichen Fruchtbehang.

Zusammenarbeit mit LEV und Firma Falter

Um diese Früchte sinnvoll zu verwerten, hat das Straßenbauamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die Aktion „Reifes Obst für neue Bäume“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar e.V. (LEV) und der Firma Falter Fruchtsaft GmbH in Heddesbach haben die Mitarbeitenden der Straßenmeisterei Neckarbischofsheim das Obst geerntet, welches anschließend von der Firma Falter zu naturtrübem Apfelsaft in Streuobstqualität verarbeitet wurde. Abgerechnet wird über ein spezielles Aufpreismodell der Firma.

Wert auf regionale Sorten gelegt

"Mit dem Erlös aus der Ernteaktion werden abgängige Obstbäume am klassifizierten Straßennetz ersetzt", erklärt Knörzer die Idee und ergänzt weiter: "Hierbei wird in Abstimmung mit dem LEV auf alte, regionale Sorten Wert gelegt. So ist es zum Bespiel geplant, Arten wie den 'Kumpfenapfel', den 'Schönen aus Wiesloch' oder die 'Weilersche Mostbirne' nachzupflanzen. In diesem Herbst können somit rund 30 Bäume gesetzt werden.

"Mit dieser Aktion leistet der Rhein-Neckar-Kreis einen kleinen Betrag zum Erhalt der Streuobstbäume in der freien Landschaft im Kraichgau, im Odenwald und auch in der Rheinebene", freut sich auch Landrat Stefan Dallinger. Geplant sei, auch in Zukunft das anfallende Obst sinnvoll zu verwerten und mit dem Erlös Projekte im Sinne des Naturschutzes anzustoßen.

Seniorenplanung: Jetzt mitmachen!

Auf dem Online-Beteiligungsportal des Rhein-Neckar-Kreises www.beteiligung-im-kreis.de  können Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohner aller Altersgruppen ab sofort die Handlungsempfehlungen des kommunalen Seniorenplans bewerten.

Handlungsempfehlungen bewerten

Der Rhein-Neckar-Kreis befindet sich in der Abschlussphase der Erstellung seines umfangreichen Kreisseniorenplans. Bereits im Herbst 2018 haben fünf regionale Präsenzveranstaltungen in den verschiedenen Planungsräumen mit Bürgerinnen und Bürgern stattgefunden. Hierbei konnten die Kreiseinwohnenden ihre Wünsche, Hinweise und Anregungen mit auf den Weg des Prozesses für die Entstehung der Kreisseniorenplanung geben. Im Anschluss haben für jeden einzelnen Themenbereich mehrere Fachgespräche, Befragungen, Workshops, Einrichtungsbesuche und Vorort-Termine stattgefunden. Für jedes der neun Themengebiete – wie beispielsweise Wohnen im Alter, Gesundheitsversorgung oder Pflege und Unterstützung – sind dabei Handlungsempfehlungen entstanden.

Beteiligung läuft bis zum 22. November

Mit Hilfe eines Ampelsystems kann nun ab sofort jede einzelne Handlungsempfehlung unter www.beteiligung-im-kreis.de bewertet werden. Die Beteiligung läuft noch bis zum 22. November 2020.

Kreis für alle Generationen attraktiv gestalten

„Wir möchten den Rhein-Neckar-Kreis für alle Generationen attraktiv gestalten. Generationsübergreifende Unterstützung im Quartier sowie soziale Integration sind für uns von erheblicher Bedeutung“, so Helen Holzhüter, die als Mitarbeiterin der Stabstelle Sozialplanung und Vertragswesen für die Kreisseniorenplanung verantwortlich ist. Im zweiten Quartal 2021 wird schließlich der gesamte Kreisseniorenplan veröffentlicht und mit den von den Bürgerinnen und Bürgern priorisierten Handlungsempfehlungen der Beteiligungsplattform in den einzelnen Planungsräumen vorgestellt.

Stellenangebot Rathaus: Ketsch sucht neue Steuerverschwender "Ganztags"

 Die Ketscher Gemeindeverwaltung sucht mal wieder Personal:

Zu diesem Stellenangebot würde mir spontan einfallen: ENTLASSUNGEN und Digitalisierung. In der Gemeindeverwaltung arbeitet zum Beispiel eine junge Dame, die sichtlich mit ihren Aufgaben überfordert ist. Als Bürgermeister würde ich eine solche Arbeitskraft dem freien Arbeitsmarkt zuführen! Ansonsten bläht man nur weiter unnötig die Gemeindeverwaltung auf.

Natürlich könnte man aber auch mal auf den tollkühnen Gedanken kommen, bestimmte Verwaltungsabläufe zu digitalisieren.

Sie sind mit der weiteren Aufblähung vom Rathaus nicht einverstanden? Dann gibt es eine Alternative:


Fahrzeugreifen zerstochen - Zeugen gesucht

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden durch einen bislang unbekannten Täter an mehreren Fahrzeugen in der Hockenheimer Straße in Ketsch die Reifen zerstochen. Ein Geschädigter teilte am Samstag den Schaden an seinen Transportern der Polizei mit. 

 Vor Ort waren an drei Kleintransportern, welche auf einem öffentlichen Parkplatz in Höhe der Tennishalle abgestellt waren, jeweils zwei Reifen zerstochen. 

Zeugen, welche in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen unter Tel.: 06202/2880 in Verbindung zu setzen.

Virtuelle Bürgersprechstunde am 26.10.2020, 18.30 Uhr

 


Bürgermeisterwahl 2022: Sind sozialschwache Familien willkommen?


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In den letzten Monaten hat die Gemeindeverwaltung Ketsch auf ihrer Internetseite (www.ketsch.de), ein Wohnungsangebot veröffentlicht. Was hierbei sofort aufgefallen ist, ist die Kaltmiete von 937.00 Euro zzgl. Nebenkosten. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 8.51 Euro. Sicherlich könnte man jetzt die Vermutung anstrengen, wie günstig das doch wäre. Doch weit gefehlt. Dazu muss man sich die Mietpreisentwicklung bei den Gemeindewohnungen ansehen. Im Juni 2017 hat die Sozialliberale Fraktion BW einen Antrag gemäß LIGF (Landesinformationsfreiheitsgesetz) bei der Gemeindeverwaltung gestellt. Die Antragsunterlagen, auch mit generellen Informationen zum Wohnungsbestand, kann man auf der Internetseite der Sozialliberale Fraktion Baden-Württemberg finden.  Ein Gegenstand vom Antrag war unter anderem die Auskunft zu den Mietpreisen der Gemeindeverwaltung. Laut Schreiben
der Gemeindeverwaltung vom 21.06.2017 wurde eine Mietpreisspanne je nach Objekt, zwischen 3.06 Euro und 7.20 Euro für den Quadratmeter angegeben. Betrachtet man jetzt das aktuelle Wohnungsangebot der Gemeindeverwaltung, so hat man eine Steigerung beim Quadratmeterpreis um 1.31 Euro, wenn man von 7.20 Euro aus Juni 2017 ausgeht. Ob das überhaupt für das Objekt zutrifft, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Eines kann man aber festhalten, es ist eine deutliche Steigerung! Die sich auch im Haushalt mittlerweile bemerkbar macht:

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Das Angebot einer 4-Zimmerwohnung dürfte gerade für Familien interessant sein. Doch eignet sich dieses Wohnungsangebot auch für Familien, die zum Beispiel auf staatliche Unterstützung angewiesen ist? Wäre hier eine Kostenübernahme möglich? Wenn man sich die aktuellen Referenzwerte vom Jobcenter für Ketsch anschaut, kann man durchaus Zweifel haben. Und dann stellt sich die Frage: Sind sozialschwache Familien willkommen in Ketsch? 

Ketsch hat "Melkkühe"!

Abseits von den normalen Vermietungen der Gemeindewohnung, gibt es noch die Wohncontainer in der Walldorferstraße für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger und die Flüchtlingsunterkünfte wie in der Walldorferstraße, in der Hebelstraße oder im Sandgrubenweg. Diese beiden Personengruppen kann man in Ketsch auch als Melkkühe bezeichnen. Müssen diese Personengruppen, teils für einen einzelnen Wohncontainer oder auch nur ein Bett in einem Mehrbettzimmer, gut 13.80 Euro pro Quadratmeter bezahlen! Sicherlich handelt es sich hierbei um eine Warmmiete, doch vergleicht man das mit den regulären Mietpreisen zu den Gemeindewohnungen, ist die Bezeichnung "Melkkuh" keineswegs abwegig, sondern traurige Ketscher Realität. Da sie deutlich über den regulären Mietpreisen, selbst unter Hinzuziehung von Nebenkosten liegen.


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Es ist schon beachtlich, dass man gerade die Personengruppen abkassiert, die finanziell ohnehin kaum Möglichkeiten haben. Und noch beachtlicher ist es dann, wenn sich Bürgermeister und Gemeinderat in ihrem Hochmut, in Äußerungen versteigen, wie reich und sozial Ketsch doch sei. Und man sollte sich als Gemeindeverwaltung hierbei schon die Frage stellen, ob man sich da nicht schämt, von sozialschwachen Menschen 13.80 Euro pro Quadratmeter zu verlangen?

Ketsch: Rheines Leben?

Generell muss man aber die Frage stellen, kann eine Gemeindeverwaltung wie ein normaler Vermieter am Markt agieren? Gerade auch in Zeiten von Wohnungsnot. Muss hier nicht eine Gemeindeverwaltung auch für Entspannung sorgen? In dem es Wohnungen gerade für Menschen anbietet, die auf dem freien Wohnungsmarkt aufgrund von ihrem Einkommen oder anderen Lebensumständen, keinen Wohnraum finden würden? Gerade auch um Verdrängungseffekte zu vermeiden. Die Gemeinde Ketsch wirbt mit dem Slogan: "Ketsch- Rheines Leben". Doch man kann sich dem Eindruck bisweilen nicht verschließen, als klammert dieser Slogan die sozialschwachen Menschen in Ketsch vollkommen aus. Vielmehr noch: Die Gemeindeverwaltung Ketsch hat einen anderen Weg eingeschlagen, weg vom sozialen Gedanken. Das zeigt sich alleine in dem Umstand, wenn die Gemeindeverwaltung die Mieten bei den Gemeindewohnungen deutlich erhöht. Ein weiterer Beleg sind aber auch die Fünfvierteläcker. Weit über 70 Grundstücke waren hier im Besitz der Gemeindeverwaltung. Statt hier die Möglichkeit zu nutzen, selber sozialen Wohnraum zu schaffen, hat man sich ausschließlich auf das "Scheffeln" von Geld durch Verkäufe konzentriert. In Sonntagsreden und vor Wahlen, auch in Ketsch, werden gerne soziale Themen wie die Wohnungspolitik bemüht. Doch schaut man sich das tatsächliche Handeln an, so wird man das Gegenteil von sozialer Politik feststellen können.
 
Gewinn für den Vermögenshaushalt 

In der Gemeinderatssitzung im Oktober 2019 ging es um die Feststellung der Jahresrechnung für 2018. Hierbei wurde wie immer festgestellt, wie gut es der Gemeinde Ketsch doch gehen würde. Ein SPD-Gemeinderat und der Bürgermeister haben sich hierbei derart verstiegen, und von einer "reichen Gemeinde" gesprochen. Das ist eine interessante Feststellung, hat sie doch mit der Realität nur wenig Gemeinsam. Die Gemeinde Ketsch ist laut Finanzministerium Baden-Württemberg eine finanzschwache Gemeinde und keineswegs eine reiche Gemeinde. Da es der Gemeinde Ketsch laut dem Finanzministerium unter anderem an Steuerkraft fehlt. Wäre es anders, würde die Gemeinde Ketsch eine Vielzahl an Förderungen (Geld!), so zum Beispiel für die Straßenbeleuchtung, nicht vom Land Baden-Württemberg bekommen. Hier fließen nicht unerhebliche Geldsummen aus Stuttgart nach Ketsch. Selbst wenn man sich aber auf diesen absurden Gedanken einlässt und tatsächlich der Gemeinde Ketsch einen Reichtum unterstellt, so stellt sich dann eine brennende Frage: Warum müssen die Mietpreise bei den Gemeindewohnungen so stark seigen?  Aber auch in anderer Hinsicht, sind Mehrbelastungen für die Ketscher Bevölkerung zu erwarten. So sind nicht nur teils deutlich die Gebühren für den Kindergarten gestiegen, sondern auch Schwimmer die gerne im Ketscher Hallen- und Freibad schwimmen, müssen mit steigenden Kosten rechnen. Müssen solche Preissteigerungen tatsächlich sein, wenn die Gemeinde doch so im Geld schwimmt? Wohl kaum, hier wird eine Märchenwelt von Bürgermeister und der Schwatzbude (Gemeinderat) geschaffen, die den Ketscher Bürger mal wieder maximale Blödheit unterstellt. Das die Gemeinde Ketsch von einer reichen Gemeinde Lichtjahre entfernt ist, kann man jeden Tag erkennen. Man muss dazu nur mit offenen Augen durch die Gemeinde laufen. Schnell wird man hier die zahlreichen Mängel, wie das katastrophale Straßennetz erkennen können. Ketsch ist nicht reich, sondern ist zu einem Sanierungsfall geworden. Wäre Ketsch ein Unternehmen, so wäre die Grenze zur Insolvenzpflicht bereits erreicht.   Dass ist das Ergebnis nach bald 16 Jahren Kappenstein!
 
Schluss mit dieser falschen Politik ab 2022 und 
Simon Schmeisser zum neuen Bürgermeister wählen! 
 


Weiterer Anstieg: Jetzt 10 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch

 

Die Zahl der Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch, ist um einen weiteren Fall angestiegen. Ketsch gehört aktuell zu den Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis, die eine hohe Zahl an Infektionsfälle aufweisen. Nur in den Kommunen Sinsheim, Eppelheim und Heidelberg (kreisfreie Stadt) gibt es noch mehr Infektionsfälle.

Zahlen insgesamt: Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 1.904 positiv Getestete; 1.673 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 42. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 189; die 7-Tage-Inzidenz bei 30,3.

Übersichtskarte:


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Erneut starker Anstieg an Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch

Laut aktuellen Daten vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreis, gibt es aktuell 9 Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch. Zuletzt gab es einen Infektionsfall, damit ist es erneut zu einem starken Anstieg gekommen. 

Insgesamt sind die Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Kreis zuletzt wieder deutlich gestiegen. Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 1.886 positiv Getestete; 1.658 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 42. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 186; die 7-Tage-Inzidenz bei 29,7.

Mehr Schulbusse zu Stoßzeiten

Der Rhein-Neckar-Kreis reagiert auf Engpässe im Schülerverkehr. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat seit Schulbeginn regelmäßig Engpässe bei den Schülerverkehren im Kreisgebiet ermittelt und sich zusammen mit den Verkehrsunternehmen kürzlich entschlossen auf 33 Fahrten Kapazitätserweiterungen umzusetzen. 

Dies betrifft die Linienbündel Wiesloch-Walldorf, Schwetzingen-Hockenheim und Neckargemünd sowie außerhalb des Landkreises die Linienbündel Mosbach und Buchen. Beispielsweise werden seit dem 7. Oktober vier zusätzliche Fahrzeuge auf 16 zusätzlichen Fahrten beim Linienbündel Wiesloch-Walldorf eingesetzt. Diese entlasten 27 Fahrten, auf denen Kapazitätsengpässe durch die Verkehrsunternehmen bestätigt worden sind. Eine zusätzliche Fahrt zur Entlastung von zwei Fahrten mit bestätigten Kapazitätsengpässen durch das Verkehrsunternehmen gibt es auf der Strecke Schwetzingen-Hockenheim. Und das Linienbündel Neckargemünd wird durch zwei zusätzliche Fahrten entlastet.

Das Landratsamt war initiativ geworden und hatte von sich aus die Verkehrsunternehmen gebeten, Engpässe vor allem im Schulbusverkehr zu kompensieren. Dies geschah vor dem Hintergrund der Corona-Situation und des neuen Landesförderprogramms für Verstärkerbusse im Schulbusverkehr. Das Förderprogramm wird seitens des Landes mit bis zu 80 Prozent der Kosten unterstützt. 20 Prozent kommen aus Mitteln des Rhein-Neckar-Kreises. Das Landesprogramm ist bis Ende des Jahres befristet. Es soll dazu dienen, Schülerinnen und Schüler im neuen Schuljahr auf mehr Busse – Verstärkerbusse – zu verteilen und damit das Risiko einer Corona-Infektion zu verringern. Der Kreis wird die Entwicklung der Auslastung der Busse im Schülerverkehr gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen weiter sorgfältig beobachten und diesen dynamischen Prozess im Auge behalten.

Auch Schülerinnen und Schüler können zur Entlastung von voll besetzten Bussen beitragen, indem sie nicht den Bus „auf den letzten Drücker“ nehmen, sondern auch frühere, weniger ausgelastete Fahrten nutzen.

Mund-Nase-Schutz in Bussen und an Haltestellen tragen!

Die Verkehrsunternehmen haben mit Blick auf die Einhaltung der Corona-Bestimmungen eine Eigenverantwortung. So sind die Busunternehmen angehalten, die Fahrgäste auf das verpflichtende Tragen eines Mund-Nase-Schutzes hinzuweisen.

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im ÖPNV und damit auch im Schülerverkehr die Einhaltung der 1,5 Meter- Mindestabstandsregel nicht durchgehend möglich ist. Umso wichtiger ist das konsequente Tragen des Mund-Nase-Schutzes an den Haltestellen und in den Bussen. „Somit reduziert die fachgerechte Anwendung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell“, heißt es in den Hinweisen des Verkehrsministeriums für einen sicheren ÖPNV

Einladung zur Kreistagssitzung am 13. Oktober in Angelbachtal

Die Einbringung des Haushaltsentwurfs 2021 und der Beteiligungsbericht 2019 stehen im Fokus der nächsten Sitzung des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises.

Das höchste politische Gremium des Kreises tagt – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregelungen und gängigen Hygienemaßnahmen –öffentlich am Dienstag, 13. Oktober, 14 Uhr, in der Sonnenberghalle in Angelbachtal (Schulstraße 30, 74918 Angelbachtal).

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner steht die Verpflichtung eines nachgerückten Kreisrats an, ehe der Naturschutzbeauftragte Klemens Bernecker rückwirkend zum 1. August 2020 für weitere fünf Jahre zum Naturschutzbeauftragten des Kreises bestellt werden soll. Im Anschluss wird der Kreistag im Beteiligungsbericht über alle wesentlichen Grundlagen und Entwicklungen der Unternehmen, an denen der Rhein-Neckar-Kreis im Jahr 2019 beteiligt war, informiert.

Landrat Dallinger stellt Haushaltsentwurf vor

Danach befasst sich das Gremium mit der neuen Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (ILS). Landrat Stefan Dallinger bittet darum, der hälftigen Übernahme der Gewährträgerschaft gegenüber der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen Versorgungsverbandes für das ILS-Personal zuzustimmen. Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, stellt der Landrat dann noch in seiner Rede den Entwurf des Haushalts für das Jahr 2021 vor. Dieser wird zur Vorberatung an die Ausschüsse überwiesen. Die Verabschiedung des Haushaltsplans 2021 ist in der Kreistagssitzung am 15. Dezember vorgesehen.

Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Sitzung vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu bewahren, bittet Landrat Dallinger eindringlich um die Einhaltung der Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen, die am Sitzungsort aushängen.

Weitere Informationen

Hier können die Dokumente zur Sitzung eingesehen werden:

Neustart der Konzertreihe als Corona-Version

„Wir sind wieder da!“ Mit Vorfreude und Spannung, mund-, nasenbedeckt und behandschuht erwartete das Team der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis am Freitag, 2. Oktober, die Besucherinnen und Besucher der zweiten Konzertveranstaltung in der Stiftskirche Sunnisheim Sinsheim im „Corona-Modus“.

Erleichtert äußerte sich Geschäftsführer Ulrich Bäuerlein, der sich im Namen der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis und ihrem Vorsitzenden Landrat Stefan Dallinger sowohl bei einem äußert disziplinierten Publikum als auch bei einem engagierten Team bedankte.

Dilsberger Kammermusiktage erstmals in der Stiftskirche Sunnisheim

Seit Wochen und Monaten wurde geplant, konzipiert, diskutiert, Entscheidungen getroffen, wieder verworfen und neu gedacht, damit die Kulturstiftung ihrem Publikum ab Herbst wieder Konzertveranstaltungen anbieten kann. Andreas Treibel, Künstlerischer Leiter der Kulturstiftung, fasst ob der gelungenen Konzertabende in fast vollbesetztem Haus zusammen: „Einfacher wäre es, nichts zu machen. Aber wir alle möchten Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten auch in Corona-Zeiten bieten. Das ist die schönste Art der Künstlerförderung, wenn auch aktuell eine sehr aufwendige.“ Dank eines ausgefeilten Hygienekonzepts und den Gegebenheiten des Kulturzentrums Stiftskirche Sunnisheim können unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Abstandregeln von den regulären 131 Sitzplätzen immerhin 66 vergeben werden – zumindest solange die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin unterhalb der Grenzwerte bleibt. Im anderen Kulturzentrum des Kreises (Kommandantenhaus Dilsberg) sind die Bedingungen weniger günstig. So müssen bis auf Weiteres alle Dilsberg-Konzerte in die Stiftskirche verlegt werden. Per Shuttle-Bus hofft die Kulturstiftung möglichst viele Stammgäste abholen und in Sinsheim einen adäquaten Ersatz anbieten zu können.

Noch Karten erhältlich

Deshalb starteten die Dilsberger Kammermusiktage am 2. Oktober zum ersten Mal in ihrer 16-jährigen Geschichte an einem anderen Ort. Alle vier Konzerte wurden in die Stiftskirche Sunnisheim verlegt. Für die Konzerte am 9. Oktober (Theo Plath/Fagott und Aris Alexander Blettenberg/Klavier), 16. Oktober (Liv Migdal/Violine und Nicholas Rimmer/Klavier) und am 23. Oktober (Andrea Ritter/Blockflöte und Daniel Koschitzki (Klavier), gibt es noch Karten (bestellbar jeweils bis am jeweiligen Veranstaltungstag, 12 Uhr, unter der Telefonnummer 06221/522-1356).

Auch beim Publikum sind an den Konzertabenden die Unterstützungsmaßnahmen, die der Rhein-Neckar-Kreis und die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V. im letzten halben Jahr umgesetzt haben, immer wieder Thema. Viele Kartenkäufer und Abonnenten hatten nach Absage der Veranstaltungen von März bis August 2020 auf die Rückerstattung der Eintrittsgelder verzichtet und Sponsoren waren trotz der Widrigkeiten an Bord geblieben. Die Kulturstiftung konnte per Spendenaufruf einen Nothilfefonds einrichten, aus dem insgesamt 13.000 Euro an Künstlerinnen und Künstler, die besonders von der Krise betroffen waren, ausgeschüttet wurden.

Für sämtliche abgesagten Konzerte wurden Ersatztermine gefunden, Vorschüsse und Ausfallhonorare wurden als Liquiditätshilfe ausbezahlt. Angesichts der vielen landauf landab abgesagten bzw. verschobenen Auftrittsmöglichkeiten wurde das Nutzungskonzept der Stiftskirche Sunnisheim in Sinsheim bis nächsten Sommer erweitert, so dass auch Künstlerinnen und Künstler in Eigenregie das Kulturzentrum als Wirkungsstätte und Veranstaltungsort kostenlos nutzen können. Um auch Bildende Künstler in dieser Zeit unterstützen zu können, hat der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises beschlossen, einen Teil der eingesparten Haushaltsmittel aus der Kulturarbeit 2020 dem diesjährigen Ankaufsetat für die Kunstsammlung des Rhein-Neckar-Kreises zugutekommen zu lassen. In der Verlinkung von Künstlerinnen und Künstlern auf der Kultur-Website des Kreises sehen die Ausschussmitglieder eine ergänzende Unterstützungsmöglichkeit.

Papieratlas 2020: Rekordergebnisse beim Landkreiswettbewerb

Der Rhein-Neckar-Kreis verwendet konsequent Papier mit dem Blauen Engel und gehört damit zu den recyclingpapierfreundlichsten Landkreisen Deutschlands.

Im Papieratlas-Landkreiswettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht der Landkreis den fünften Platz gemeinsam mit dem Kreis Ahrweiler, dem Landkreis Ebersberg und dem Landkreis Karlsruhe. Der „Recyclingpapierfreundlichste Landkreis“ ist der Kreis Paderborn. Der Ilm-Kreis erhielt die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“.

Der Papieratlas bildet seit drei Jahren den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Landkreise ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb erreicht mit 40 Landkreisen einen Teilnehmerrekord. Auch bei der durchschnittlichen Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel stellen die Landkreise mit 85 Prozent einen neuen Rekord auf. Der Rhein-Neckar-Kreis leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte der Rhein-Neckar-Kreis im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 2.724.000 Liter Wasser und über 561.000 Kilowattstunden Energie bewirken.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Landrat Stefan Dallinger, „und werden als Landkreis auch weiter unseren Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen leisten.“

Neben dem Landkreiswettbewerb findet der Papieratlas seit 2008 für Städte und seit 2016 für Hochschulen statt. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Städte Freiburg, Siegen, Erlangen und Cuxhaven sowie die Universität Tübingen, die FernUniversität in Hagen und die Universität zu Köln.

Zwei neue Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch- insgesamt starker Anstieg im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg

Das Gesundheitsamt meldet aktuell wieder zwei Infektionsfälle am Coronavirus in Ketsch. Zuletzt gab es in Ketsch keine Infektionsfälle mehr.

Der Anstieg der Infektionszahlen in vielen Teilen von Deutschland, macht sich auch im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg bemerkbar. So gibt es aktuell 134 Infektionsfälle. Besonders stark betroffen ist hierbei Neulußheim mit 25 Infektionsfälle (Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge), Eppelheim mit 20 und 25 Infektionsfälle in Heidelberg. Nachfolgend kann man die aktuelle Verteilung der Infektionsfälle auf die Gemeinden und Städte nachvollziehen. 

Insgesamt gab es bisher 1.705 Infektionsfälle, von denen 1.530 Personen als genesen gelten. 41 Bürgerinnen und Bürger sind am oder mit dem Coronavirus verstorben.

Aktuelle Übersicht

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