Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 24.07.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 532 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 0 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Der Enderle wünscht ein frohes neues Jahr 2021, mit viel Glück und Gesundheit!


Coronavirus in Ketsch und im Rhein-Neckar-Kreis: Letzte Zahlen in 2020

Für Ketsch werden aktuell vom Gesundheitsamt 39 Infektionsfälle am Coronavirus gemeldet. Bisher haben sich 337 Bürgerinnen und Bürger in Ketsch am Coronavirus angesteckt. 

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 11.197 positiv Getestete; 9.815 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 215. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.167, die 7-Tage-Inzidenz bei 172,2.

 Aktuelle Zahlen der Krankenhäuser im Rhein-Neckar-Kreis

                                                      (Zum Vergrößern draufklicken)

Video vom Landratsamt: Abläufe im Impfzentrum


Impfstart im ZIZ ohne größere Probleme

„Wir sind mit dem Start der Schutzimpfungen gegen das Coronavirus im Zentralen Impfzentrum und durch die Mobilen Impfteams sehr zufrieden. Es gab aus unserer Sicht keine größeren Probleme, was die Abläufe im ZIZ oder durch die MIT in den Alten- und Pflegeeinrichtungen betrifft“, zieht die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, ein positives Zwischenfazit des Starts der Impfkampagne am Sonntag, 27. Dezember.

Stand heute Nachmittag (Mittwoch, 30. Dezember), sind bereits über 2000 Menschen durch das Personal des ZIZ bzw. die dort angeschlossenen Mobilen Impfteams geimpft worden. Momentan gibt es fünf MIT im ZIZ Heidelberg – sie sind neben Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg auch für die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Neckar-Odenwald-Kreis und im nördlichen Landkreis Karlsruhe zuständig. Insgesamt sind es 159 Einrichtungen, die für einen Einsatz der MIT des ZIZ Heidelberg vorgesehen sind. Gleich nach Bekanntwerden der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut hatte das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises Einrichtungen in der Region kontaktiert, in der Personen mit der höchsten Priorität leben bzw. arbeiten. Wann welche Einrichtung an der Reihe ist, hängt von den Rückmeldungen der Einrichtungen bzw. der Terminkoordination und der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab. Bis einschließlich Donnerstag, 31. Dezember, wurden bereits elf Termine zur Impfung in stationären Einrichtungen fest vereinbart.

„Ich danke allen Beteiligten, die nicht nur in einem wahren Kraftakt das ZIZ an den Start gebracht haben, sondern vor allem auch an den Weihnachtsfeiertagen gearbeitet haben, um sofort nach der Anlieferung der ersten Tranche Impfstoff mit den Impfungen beginnen zu können“, so Dezernentin Kuss. Natürlich laufe bei einem solchen Mammutprojekt nicht von Anfang an alles rund. Alle seien aber natürlich bestrebt, die Prozesse rund um die Impfungen laufend und schnellstmöglich zu optimieren.

Gesundheitsamt nicht für Terminvergabe zuständig

Dass etwa bei der Terminvergabe die zentrale Telefonnummer 116 117 teilweise nur schwer zu erreichen ist, hat das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises sehr wohl mitbekommen. In diesem Zusammenhang stellt Amtsleiter Dr. Rainer Schwertz klar: „In Baden-Württemberg erfolgt die Anmeldung zur Coronaschutzimpfung ausschließlich online über www.impfterminservice.de oder über die Hotline unter der Nummer 116 117. Wir können selbst keine Termine vergeben und bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger, bei Fragen zur Impfung und Impfterminen die 116 117 und nicht unsere Corona-Hotline zu wählen.“

Die Mitarbeitenden im Gesundheitsamt arbeiten weiterhin an der Belastungsgrenze. So hat es alleine in den vergangenen zwei Wochen, also seit dem erneuten harten Lockdown, im Landkreis und der Stadt Heidelberg insgesamt 2869 Neuinfektionen gegeben – das sind 20 Prozent aller Fälle seit Beginn der Pandemie im Februar. Besorgniserregend ist die Tatsache, dass sich unter den momentan 1447 aktiven Fällen (Personen, die positiv getestet sind und sich deshalb in Quarantäne befinden) rund 300 Menschen befinden, die älter als 80 Jahre sind. Immerhin hat sich zwischenzeitlich die Zahl der Kontaktpersonen der Kategorie I deutlich verringert. Der Höchststand war am 21. November mit 3687 Personen – aktuell sind es nur noch 996 Personen, die zu einem bestätigten Fall engen Kontakt hatten und sich deshalb in Quarantäne befinden.

"Weg zurück in die Normalität führt nur über Impfungen“

„Trotz der Kontaktbeschränkungen verbreitet sich das Virus weiterhin – umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine für sie zur Verfügung stehen“, sagt Dr. Rainer Schwertz aus ärztlicher Sicht. Der Leiter des Gesundheitsamtes betont, dass jeder zugelassene Impfstoff ein sehr umfangreiches Prüf- und Testverfahren erfordert. Die Bevölkerung könne sich darauf verlassen, dass die Präparate wirksam und sicher sind. „Wir erreichen das Ende der Pandemie und damit den Weg zurück in die Normalität nur über die Impfungen.“

Hintergründe zum Impfstoff

Um welchen Impfstoff handelt es sich?
Der hier besprochene mRNA-COVID-19-Impfstoff (Comirnaty ®) ist ein gentechnisch hergestellter Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Weitere mRNA-Impfstoffe werden geprüft, sind aber derzeit noch nicht zugelassen. mRNA (Boten-RNA oder messenger Ribonukleinsäure) ist die „Bauanleitung“ für jedes einzelne Eiweiß des Körpers und ist nicht mit der menschlichen Erbinformation – der DNA – zu verwechseln. Im mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos. Der Impfstoff ist somit nicht infektiös.

Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß mehr hergestellt. Die nach der Impfung vom eigenen Körper (in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt, dadurch werden spezifische Abwehrzellen aktiviert: es werden Antikörper gegen das Virus sowie Abwehrzellen gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort. Für einen ausreichenden Impfschutz muss der Impfstoff zweimal im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Dabei wird der Impfstoff in den Oberarmmuskel gespritzt.

Wie wirksam ist die Impfung?
Der ausreichende Impfschutz beginnt sieben Tage nach der zweiten Impfung. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Da der Schutz nicht sofort nach der Impfung einsetzt und auch nicht bei allen geimpften Personen vorhanden ist, ist es auch trotz Impfung notwendig, sich und die Umgebung zu schützen, indem die AHA + A + L-Regeln beachtet werden. Neben den bekannten AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen) stehen die anderen beiden Buchstaben L (für regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen) und das dritte „A“ für App (hiermit ist die Corona-Warn-App gemeint) als zwei weitere wichtige Bausteine im Kampf gegen das Coronavirus.

Jahresrückblick: Wohnhaus steht in Vollbrand


Jahresrückblicke: Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen

 


Silvester 2020 - Appell der Oberbürgermeister der Städte Mannheim und Heidelberg, des Landrats des Rhein-Neckar-Kreises

Corona-Krise, Lockdown, Ausgangsbeschränkung - dies sind die Themen des Jahres 2020, die die Menschen in der Region und darüber hinaus auch im Neuen Jahr beschäftigen werden.

Silvester steht nun unmittelbar vor der Tür. Die allgemeinen Corona-Regeln, wie das Einhalten des Mindestabstandes, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sowie die Hygienemaßnahmen und regelmäßiges Lüften sind einfache, aber effektive Maßnahmen, an die sich jeder halten sollte.

Die Ausgangsbeschränkungen gelten über Silvester und an Neujahr uneingeschränkt weiter. Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen wird es nicht geben. Zudem ist es bereits seit dem 22. Dezember deutschlandweit verboten, Silvesterfeuerwerk der Kategorie F 2 zu verkaufen. Darüber hinaus ist auch das Zünden von Böllern und Pyrotechnik im öffentlichen Raum untersagt.

Die Oberbürgermeister der beiden Großstädte Mannheim und Heidelberg, Dr. Peter Kurz und Prof. Dr. Eckart Würzner, der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Dallinger und der Präsident des Polizeipräsidiums Mannheim appellieren deshalb gemeinsam an die Bevölkerung, Kontakte zu reduzieren und in der Silvesternacht zuhause zu bleiben, um das Infektionsgeschehen weiter zu minimieren. Zudem weisen sie eindringlich daraufhin, auf das Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr gänzlich zu verzichten. Das Personal in den Kliniken und Notfallambulanzen in der Region arbeitet derzeit bereits an seiner Belastungsgrenze, sodass zusätzliche medizinische Versorgungen von Verletzungen, die durch unsachgemäßes Abbrennen von Feuerwerk entstehen können, vermieden werden sollten.

"Da wir alles dafür tun müssen, dass das Infektionsgeschehen nicht neu befeuert wird, gelten auch an Silvester die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Ich bin froh, dass die ganz große Mehrheit dafür Verständnis hat. Das ist ein Hoffnungszeichen für den Start in das Jahr, in dem wir diese Krise überwinden wollen. Dass die Impfungen schon begonnen haben, sollte uns Kraft geben für die kommenden Wochen. Passen Sie weiter auf sich und andere auf und bleiben Sie gesund! Ich wünsche Ihnen allen ein wirklich gutes neues Jahr", erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

"Das wird ein ganz anderes Silvester, als wir es gewohnt sind - leise, ohne Feuerwerk, ohne große Feiern", ist sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner sicher. "Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sind hart, gelten aber auch an Silvester uneingeschränkt. Das bedeutet, dass nach 20 Uhr niemand mehr ohne triftigen Grund seine Wohnung oder sein Grundstück verlassen darf. Bitte halten Sie sich an die Regeln, bleiben Sie zuhause und reduzieren Sie Ihre Kontakte. Wir haben dennoch allen Grund positiv auf 2021 zu schauen - dank der Impfung stehen die Chancen sehr gut, dass dieses Silvester in seiner Art einmalig bleiben wird und wir uns nächstes Jahr wieder alle näherkommen können. Ich wünsche Ihnen ein gutes Neues und bleiben Sie gesund!"

"Dieses Jahr werden wir eine ruhige Silvesternacht erleben. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist verboten, die Kontakt- und Ausgangssperren gelten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, unser bereits enorm belastetes Gesundheitssystem aufgrund der Corona-Pandemie nicht weiter zu strapazieren. Und das begrüße ich sehr. Trotz aller Einschränkungen wünsche ich Ihnen allen einen guten Rutsch und alles Gute für 2021", ergänzt Landrat Stefan Dallinger. Das Polizeipräsidium Mannheim bereitet sich wie in jedem Jahr akribisch auf den Jahreswechsel vor. Das Erhöhen von Mindeststärken auf allen Polizeirevieren und das zentrale Vorhalten von Einsatzkräften sind die Grundlagen der Einsatzplanungen für Silvester. 

 "Das Polizeipräsidium Mannheim, das für die Sicherheit von mehr als einer Million Menschen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis Verantwortung trägt, wird in der Silvesternacht die Personalstärken bei jedem seiner 17 Polizeireviere erhöhen. Zur Gewährleistung einer hohen Präsenz und vieler Kontrollen sowie zur Bewältigung anlassbezogener Ereignisse, haben wir zusätzliche Einsatzkräfte aufgerufen, um an neuralgischen Punkten in der Region offensiv agieren zu können", erläutert Polizeipräsident Andreas Stenger das Einsatzkonzept zum Jahreswechsel. "Wir werden die Bestimmungen der CoronaVO durchsetzen und alles dafür tun, dass es nicht zu Ansammlungen an spezifischen Brennpunkten kommt. Auch wenn es schwer fällt - bitte halten Sie durch, seien Sie geduldig und solidarisch und bleiben Sie zuhause! Auf ein gutes und gesundes Neues Jahr", schließt Stenger.

Erste Impfungen im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg

Es war ein bewegender Moment nicht nur für Ruth Frühauf, sondern für alle Beteiligten: Am heutigen Sonntag erhielt die 93-jährige im GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen als Erste im Rhein-Neckar-Kreis die Schutzimpfung gegen das Coronavirus.

Parallel zur Arbeit der Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) starteten im ZIZ selbst auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village die ersten Impfungen. Insgesamt stehen dem ZIZ Heidelberg, das der Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betreibt, aktuell rund 1000 Impfdosen zur Verfügung.

Weil der momentan verfügbare Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer bei circa minus 80 Grad gelagert und transportiert werden muss, ist die lückenlose Wahrung der Kühlkette besonders wichtig. Vor der Anwendung wird der Impfstoff aufgetaut und anschließend mit isotonischer Kochsalzlösung „aufgefüllt“.

Schwetzingerin Ruth Frühauf die Erste im Rhein-Neckar-Kreis

Im Seniorenzentrum Schwetzingen der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH war es für die ehemalige Krankenschwester Ruth Frühauf klar, dass sie sich impfen lässt, sobald dies möglich ist. „Ich habe mich informiert und dann mein Einverständnis gegeben. Die Impfung ist wichtig, weil sie uns in unserem Alter schützen kann“, sagte die Schwetzingerin, die schon aus alter Berufung heraus die Notwendigkeit sieht, sich impfen zu lassen.

Martina Burger, Heimleiterin des GRN-Seniorenzentrums Schwetzingens, freut sich über das greifbare Licht am Ende des Tunnels und blickt hoffnungsvoll auf das Jahr 2021: „Ich sehe die Impfung als Chance, einen möglichen Flächenbrand einzudämmen.“ Die Heimleiterin sowie Mitarbeitende und Bewohnende der Einrichtung hatten bisher Glück: Während in der Region in zahlreichen Pflegeeinrichtungen Covid-19-Fälle auftraten, blieb das Seniorenzentrum Schwetzingen bislang davon verschont. Kein Grund, leichtsinnig zu werden, findet Martina Burger. Solange nicht alle flächendeckend geimpft und nachweislich geschützt seien, werde sie weiter an den Hygienevorschriften festhalten. „Bis der Impfschutz bei Mitarbeitenden und Bewohnenden wirkt, können immer noch Corona-Infektionen ins Heim getragen werden.“

Priorisierte Personenkreise

Welche Personenkreise priorisiert impfberechtigt sind, basiert auf der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV). Höchste Priorität haben Personen, die über 80 Jahre alt sind, Bewohnende sowie Mitarbeitende in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko bzw. Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln.

Maria Lommatzsch gehört als Stationsleiterin am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) nicht nur zu den vorrangig impfberechtigten Personen, sondern war die erste Person überhaupt, die am heutigen Sonntag im ZIZ geimpft wurde. „Für mich ist das ein echtes Weihnachtsgeschenk und es war wirklich aufregend“, sagte die Heidelbergerin nach der Impfung im Wartebereich des ZIZ. „Wir alle im Universitätsklinikum haben uns sehr gefreut, dass es endlich losgeht mit den Impfungen und ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dieses Angebot annehmen, um der Pandemie ein Ende zu setzen“, so Maria Lommatzsch.

Vorläufige polizeiliche Bilanz der Weihnachtsfeiertage

Im Gesamtbereich des Polizeipräsidiums Mannheim wurden in diesem Jahr über die Weihnachtsfeiertage rund ein Drittel weniger polizeiliche Einsätze registriert als in den Vorjahren. Dies dürfte sicherlich zum größten Teil mit dem disziplinierten und solidarischen Verhalten der Menschen in der Region angesichts der Corona-Situation zusammenhängen.

Im Zeitraum von Heiligabend bis zum Sonntagmorgen wurden rund 1.500 Einsätze notiert.

Bei den zahlreichen Personen- und Fahrzeugkontrollen kam es in sechs Fällen zu Widerständen und tätlichen Angriffen. Hierbei wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Die festgestellten Tatverdächtigen waren zum Teil erheblich alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.

Vorbehaltlich einer detaillierteren Auswertung konzentrierte sich das Gros der polizeilichen Einsätze seit Mittwochabend auf 110 Ruhestörungen (Mannheim: 66; Heidelberg: 12; Rhein-Neckar-Kreis: 26), 61 Streitigkeiten (Mannheim: 29; Heidelberg: 7; Rhein-Neckar-Kreis: 25) und 20 Körperverletzungen (Mannheim: 10; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 9).

Wegen 16 randalierende Personen (Mannheim: 7; Heidelberg: 6; Rhein-Neckar-Kreis: 3) wurden jeweils mindestens eine Streifenwagenbesatzung eingesetzt.

Dreizehn Einbrüche (Mannheim: 7, Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 5) wurden zudem aufgenommen, wobei die Zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Spurensicherung an den Tatorten übernahm.

Bei 75 Verkehrsunfällen (Mannheim: 33, Heidelberg: 13; Rhein-Neckar-Kreis: 29) wurden zwei Personen verletzt (Mannheim: 1; Leimen: 1) Wegen des Verdachts der Unfallflucht wird in 16 Fällen ermittelt (Mannheim: 9; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 6).

Bei 14 Wildunfällen, ausschließlich im Rhein-Neckar-Kreis, wurde zum Glück niemand verletzt, an den Autos entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Der Schwerpunkt lag hierbei im Revierbereich Sinsheim mit sieben Unfällen. Die Reviere in Hockenheim, Eberbach und Wiesloch notierten jeweils zwei Wildunfälle; das Polizeirevier Neckargemünd einer.

Vierzehn Mal war Alkohol am Steuer Grund für polizeiliche Folgemaßnahmen (Mannheim: 5; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 8). Eine schöne Bescherung dürfte es für eine Autofahrerin gewesen sein, die an Heiligabend, kurz vor 17.30 Uhr, auf einem Feldweg in Bammental kontrolliert wurde. Die 36-Jährige hatte rund 3,1 Promille intus, was eine Blutentnahme und die Beschlagnahme ihres Führerscheins nach sich zog.

Am Abend des 25. Dezember wurde ein Auto im Rahmen einer Fahndung auf der A 656 zwischen Heidelberg und Mannheim von einer Streife des Polizeireviers Heidelberg-Mitte angehalten und der 20-jährige Fahrer festgenommen. Der junge Mann steht im dringenden Verdacht, kurz nach 19 Uhr, einem 16-Jährigen in der Unteren Neckarstraße zwei hochwertige Armbanduhren entwendet zu haben. Der Jugendliche hatte eine der Uhren über ein Verkaufsportal angeboten und sich mit dem 20-Jährigen zur Verkaufsabwicklung in der Heidelberger Altstadt getroffen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Das Fahrzeug des 20-Jährigen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern noch an.

Für helle Aufregung sorgte ein Ereignis in Epfenbach/Rhein-Neckar-Kreis am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages. Gegen 21.20 Uhr war es zunächst zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 26-jähriger Fiat-Fahrer, aus zunächst unbekannten Gründen, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, an der Kreuzung Schildwach/Bethelweg von der Fahrbahn abkam und in die Hecke eines Anwesens schleuderte. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 5.000.- Euro. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung stellten die Beamten fest, dass sich bereits eine größere Menschenmenge am Unfallort gebildet hatte und ein, wie sich später herausstellte, 47-jähriger Anwohner auf den Unfallverursacher einprügelte. Um beide Personen zu trennen, setzten die Beamten ihre Schlagstöcke ein, wodurch der 47-Jährige leicht verletzt wurde. Als die Streithähne getrennt waren und sich die Situation scheinbar beruhigt, hatte -der 47-Jährige hielt sich auf Anweisung der Polizei in einem Auto einer Angehörigen auf -, griff dieser aus dem Fahrzeug heraus einen Polizeibeamten an, der neben dem Fahrzeug auf ihn aufpasste. Der 47-Jährige spuckte den Beamten an und versetzte ihm einen Schlag ins Gesicht. Der alkoholisierte Mann wurde daraufhin überwältigt und zum Revier gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands/Tätlichen Angriffs ermittelt. Bei dem 26-jährigen Unfallverursacher wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen. Ein erster Test kurz nach dem Unfall hatte über 2,2 Promille ergeben. Die Ermittlungen zur Gesamtsituation dauern noch an.

Ebenfalls am 2. Weihnachtsfeiertag kam es gegen 14 Uhr an der Kreuzung Schwetzinger Straße/Rohrbacher Straße in Leimen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 56-jährigen Mercedes-Fahrer und einem 57-Jährigen Renault-Fahrer, bei dem der 57-Jährige verletzt wurde. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 10.000.- Euro. Während der Unfallaufnahme war der Straßenbahnverkehr bis gegen 14.45 Uhr blockiert. Da bei der Unfallaufnahme noch unklar war, wessen Ampel "Grün" zeigte, werden Zeugen des Geschehens gebeten, sich beim Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/5709-0 zu melden.

Während der Feiertage wurden bei Kontrollen, bei deutlich reduzierten Verkehrsaufkommen, auch nur wenige Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Die ursprünglichen Lockdown-Regelungen, die nun nach Weihnachten wieder greifen, werden weiter mit einem erhöhten Personalansatz kontrolliert. Dabei rückt neben den bekannten Einschränkungen auch das Feuerwerksverkaufsverbot immer mehr in den Fokus der Kontrollmaßnahmen.

Corona-Zahlen über Weihnachten

Das Gesundheitsamt vom Landratsamt meldet am 25.12.2020 folgende Corona-Zahlen:

Für die Gemeinde Ketsch werden aktuell 55 Infektionsfälle am Coronavirus gemeldet. Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 10.564 positiv Getestete; 8.849 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 195. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.520, die 7-Tage-Inzidenz bei 211,5.

Schaut man sich die 7-Tage-Inzidenz der letzten Tage für den Rhein-Neckar-Kreis/Heidelberg an, ist diese jetzt über Weihnachten deutlich gesunken. Ob diese positive Entwicklung dem Lockdown oder Weihnachten und damit verbundenen Einschränkungen bei den Tests geschuldet ist, bleibt abzuwarten.

Impfbeginn am 27. Dezember im Rhein-Neckar-Kreis und in der Stadt Heidelberg

Einen Tag vor Heiligabend hat Landrat Stefan Dallinger eine frohe Botschaft für alle Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg parat: „Wir können am kommenden Sonntag, 27. Dezember, mit den ersten Impfungen loslegen. Es zahlt sich aus, dass wir in unserem Zentralen Impfzentrum rechtzeitig alle Vorbereitungen abgeschlossen haben und startklar sind. Das ist ein echter Hoffnungsschimmer in dieser Pandemie – und mit dem Impfstoff sind wir erstmals in der Lage agieren statt nur reagieren zu können“, betont der Landrat.

Bekanntermaßen sieht die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg Zentrale Impfzentren (ZIZ) sowie im zweiten Schritt die Errichtung von Kreisimpfzentren (KIZ) vor. Der Betrieb der Impfzentren erfolgt auf Basis eines Betreibervertrages zwischen den Stadt- und Landkreisen sowie dem Land Baden-Württemberg. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat dabei die Verantwortung für das ZIZ im ehemaligen Supermarkt auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village in Heidelberg übernommen, wo nun am kommenden Sonntag mit den Impfungen gestartet wird.

Priorisierung basiert auf Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission

„Anfänglich steht bekanntlich nur eine sehr begrenzte Menge Impfstoff zur Verfügung. Die Priorisierung der Impfung erfolgt auf Basis der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Diese baut auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut auf“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Höchste Priorität haben Personen, die über 80 Jahre alt sind, Bewohnende sowie Mitarbeitende in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko bzw. Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln.

Bereits aus der Priorisierung lässt sich ableiten, dass die Impfung von Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Alten- und Pflegeheime sowie dem Personal sehr wichtig ist. „Daher sind sogenannte Mobile Impfteams organisatorisch an die Impfzentren angegliedert, um die Impfungen – ähnlich wie im Frühjahr bei der Flächentestung unseres Gesundheitsamtes – direkt vor Ort in den Einrichtungen zu ermöglichen“, erläutert Kuss.

Mobile Impfteams starten am Sonntag – zuständig für ein großes Gebiet

Die Mobilen Impfteams des ZIZ Heidelberg sind neben Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg auch zuständig für die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Neckar-Odenwald-Kreis und im nördlichen Kreis Karlsruhe. Die Ermittlung der impfwilligen Bewohnenden sowie die entsprechende Aufklärung und Einbeziehung von Betreuerinnen und Betreuern braucht natürlich einen gewissen zeitlichen Vorlauf. „Aus diesem Grund haben wir bereits die stationären Einrichtungen um entsprechende Mitwirkung gebeten. Erste Rückmeldungen haben wir schon erhalten“, so Kuss weiter. Daher können schon an diesem Sonntag die Mobilen Impfteams die ersten Alten- und Pflegeeinrichtungen in der Region anfahren.

Impfberechtigung wird im ZIZ geprüft

Weitere impfberechtigte Personen können via Internet, App oder telefonisch selbst einen freien Termin wählen und buchen. Die technischen Möglichkeiten dazu sollen noch im Lauf der kommenden Woche freigeschaltet werden. „Es macht aber keinen Sinn, sich einen Termin zu sichern, wenn man von der Priorisierung her noch nicht an der Reihe ist. Die Impfberechtigung wird in den Impfzentren geprüft und wenn sie nicht vorliegt, wird die Person auch nicht geimpft“, stellt der Leiter des ZIZ in Heidelberg, Christoph Schulze, klar.

„Die Corona-Impfung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die wir nur meistern können, wenn alle an einem Strang ziehen. Es ist wichtig, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich impfen zu lassen und eine möglichst große Akzeptanz zu schaffen. Nur mit einer hohen Impfquote können wir es schaffen, die Pandemie einzudämmen“, so Landrat Stefan Dallinger.

Frohe Weihnachten wünscht Der Enderle!

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Weihnachtsbaum in der Neurottschule Ketsch.

Warnung vor neuer WhatsApp-Masche

Derzeit erreichen die Polizei vermehrt Strafanzeigen und Anrufe aufgrund einer neuen Masche, die über den Messenger-Dienst WhatsApp abgewickelt wird. Dabei erhalten die Geschädigten eine Nachricht auf WhatsApp, meist von der besten Freundin, dem Partner oder einem Familienmitglied, und werden gebeten, einen 6-stelligen Code weiter zu leiten. Diese Nachricht wird aber tatsächlich vom Täter versendet, der Zugriff auf den Absender-Account hat.

Eine solche Nachricht lautet beispielsweise so: "Hallo, sorry, ich habe dir versehentlich einen 6-stelligen Code per SMS geschickt. Kannst du ihn mir bitte weitergeben? Es eilt."

Wenn der Code von den Geschädigten tatsächlich weitergeleitet wird, erlangt der Täter Zugriff auf den WhatsApp-Account der Geschädigten und kann damit bei deren WhatsApp-Kontakten die Masche fortführen. Die Geschädigten selbst haben dann keinen Zugriff mehr auf ihren WhatsApp-Account. Was die Täter mit dem Zugriff auf fremde WhatsApp-Accounts bezwecken, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

Die FAQ-Seite von WhatsApp.com bietet unter der Rubrik "Gestohlene Accounts" Informationen darüber, wie man den Zugang zum eigenen Account wiedererlangen kann. Dort findet man auch Tipps, wie man sich vor solchen und ähnlichen Mfaschen schützen kann. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Codes, Online-Banking-TANs oder ähnliches niemals weitergeleitet oder an fremde Personen oder Handynummern versendet werden sollten. Auch bei versendeten Links sollte man immer wachsam sein und gegebenenfalls beim Absender telefonisch nachfragen, ob die Nachricht tatsächlich von diesem beabsichtigt war.

Infektionszahlen am Coronavirus in Ketsch und im Rhein-Neckar-Kreis

Für die Gemeinde Ketsch werden aktuell 54 Infektionsfälle am Coronavirus,  vom Gesundheitsamt gemeldet. Seit Ausbruch vom Coronavirus sind bisher 315 Bürgerinnen und Bürger erkrankt.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 10.052 positiv Getestete; 8.343 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 183. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.526, die 7-Tage-Inzidenz bei 254,2.

Aktuelle Lage in den GRN-Krankenhäusern 

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Begrenztes Kontingent für Schnelltests vergeben

Über die Hotline des Gesundheitsamtes wurden bereits alle möglichen Testtermine für Reilingen, Sinsheim, Heidelberg und Eberbach vergeben. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot zu freiwilligen Schnelltests so gut von der Bevölkerung angenommen wurde“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes. Ohne ein zugewiesenes Testticket besteht aber keine Möglichkeit zum Test.

Ist das Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren und nur eine Momentaufnahme darstellen. Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

Entstehung der Rheininsel Ketsch


Bild der Woche: Abstand halten!

 

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Cantiamo Ketsch e.V. - CHORona-Projekt 2020 - "Bleib bei uns, Herr"


Schnelltest-Aktion: „Wir wollen mit der Aktion erreichen, dass kein Mensch das Weihnachtsfest einsam und alleine verbringen muss“

Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg stellt am 23. und 24. Dezember 2020 an rund 150 Standorten in über 120 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg insgesamt 80.000 kostenlose Antigen-Schnelltests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 aus der Notreserve des Landes zur Verfügung.

„Wir wollen mit der Aktion erreichen, dass kein Mensch das Weihnachtsfest einsam und alleine verbringen muss“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Donnerstag (17. Dezember) in Stuttgart. Ein entsprechendes Angebot ist auch in den beiden Test-Centern des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen und Sinsheim sowie im Stadtgebiet Heidelberg verfügbar – wobei das Kontingent begrenzt ist.

Ziel der Aktion „Stille Nacht, einsame Nacht? Muss nicht sein!“ ist es, ein möglichst sicheres Weihnachtsfest für besonders gefährdete Personengruppen zu ermöglichen. Zudem soll die Bevölkerung für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus sensibilisiert werden. Das Angebot richtet sich somit in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen wie etwa Großeltern und Personen mit Vorerkrankungen.

Keine allgemeine Testung der Bevölkerung

„Wir appellieren an die Menschen, wirklich verantwortungsbewusst und solidarisch mit diesem Angebot umzugehen. Eingeladen zur Testung sind nur all jene, die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen alte oder kranke Angehörige besuchen möchten, die sonst einsam und alleine wären. Wer sich für die Party mit Freunden „freitesten“ möchte, ist hier fehl am Platz“, sagte Minister Lucha.

Die Aktion soll Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit bei der Frage bieten, ob sie einen Weihnachtsbesuch in den Stunden nach dem Schnelltest bei ihren besonders gefährdeten Angehörigen machen können. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben. Es handelt sich bei dieser Aktion ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung.

Zu diesen Zeiten wird getestet

Für Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg, für die das Gesundheitsamt ebenfalls verantwortlich ist, werden die Antigen-Schnelltests an den Test-Centern in Reilingen, Sinsheim und Heidelberg angeboten – und zwar am Mittwoch, 23. Dezember, von 16 bis 18 Uhr (Reilingen) bzw. 13 bis 18 Uhr (Sinsheim) und 14 bis 19 Uhr (Heidelberg) sowie an Heiligabend in Reilingen und Sinsheim jeweils von 7 bis 11 Uhr. „Das Kontingent an kostenlosen Antigen-Schnelltests, das zur Verfügung gestellt werden kann, ist allerdings begrenzt. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über unsere Hotline 06221 522-1881. Ohne Voranmeldung gibt es vor Ort auch keinen Antigen-Schnelltest“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

„Das DRK unterstützt diese Aktion sehr gerne“, sagt der Präsident des DRK Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg e.V., Jürgen Wiesbeck, „und wir freuen uns, dass die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis die Kapazitäten der Antigentests für die Region gemeinsam zur Verfügung stellen, nachdem die Kapazitäten des Landes ausgeschöpft sind.“

Keine 100-prozentige Sicherheit

Die Stationen werden als Walk-In konzipiert. Die Personen laufen durch die Teststraße und warten nach dem Antigenschnelltest auf das Ergebnis. Fällt dieses positiv aus, wird direkt im Anschluss vor Ort ein PCR-Bestätigungstest durchgeführt. In diesem Fall ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.

Ist der Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt laut Sozialministerium bei ca. 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren und nur eine Momentaufnahme darstellen. Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

Größere Ausbrüche in weiteren fünf Heimen im Rhein-Neckar-Kreis

In zahlreichen Alten- und Pflegeheimen im Rhein-Neckar-Kreis, darunter auch in Ketsch, kam es in den letzten Wochen zu Ausbrüchen am Coronavirus. Aktuell meldet das Gesundheitsamt weitere größere Ausbrüche.

Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es in weiteren fünf Alten- und Pflegeeinrichtungen momentan größere Coronavirus-Ausbrüche zu verzeichnen, informiert das Gesundheitsamt.

In Ilvesheim wurden nach aktuellem Stand der Ermittlungen 18 Personen (15 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 3 Mitarbeitende) positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. In Sinsheim gibt es im GRN-Betreuungszentrum 25 Fälle (20 Bewohnende/5 Mitarbeitende), in zwei weiteren Alten- und Pflegeeinrichtungen in Sinsheim haben sich 15 Personen (11/4) beziehungsweise 13 (9/4) mit SARS-CoV-2 infiziert.

Auch in Wiesloch gibt es in einem Heim einen größeren Ausbruch. Hier sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen insgesamt 25 Personen (15 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 10 Mitarbeitende) positiv auf das Coronavirus getestet worden.  Das Gesundheitsamt ermittelt in allen Fällen die Kontaktpersonen und entscheidet gemeinsam mit den Heimleitungen über die weiteren Maßnahmen wie Quarantäne oder Besuchsverbot und Aufnahmestopp für die Einrichtung oder einzelne Wohnbereiche.

Kirche zum 4. Advent


Coronavirus in Ketsch und im Rhein-Neckar-Kreis: Starker Anstieg der Infektionsfälle setzt sich fort

Das Gesundheitsamt meldet für die Gemeinde Ketsch aktuell 61 Infektionsfälle am Coronavirus. Seit Ausbruch der Pandemie, sind rund 297 Bürgerinnen und Bürger erkrankt. 

Auf einem weiterhin hohen und steigenden Niveau, bewegen sich insgesamt die Infektionsfälle im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg. Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 9.404 positiv Getestete; 7.577 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 167. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.660, die 7-Tage-Inzidenz bei 256,6.

Aktuelle Zahlen aus den GRN-Krankenhäusern

                                                        (Zum Vergrößern draufklicken)


Achtung Trickbetrüger - Anrufe angeblicher Polizeibeamte - Unbekannte ergaunern mehrere tausend Euro

Ein älterer Herr aus dem Stadtteil Schwetzingerstadt in Mannheim erhielt am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr den Anruf einer männlichen Person, die sich überzeugend als Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Stuttgart ausgab. Der unbekannte Anrufer teilte mit, dass das BKA gegen den 70-Jährigen aus Mannheim ermittle und in Kürze einen Haftbefehl gegen ihn vollziehen wolle. Kurze Zeit später erhielt der ältere Herr einen weiteren Anruf eines Unbekannten. Der bereits angekündigte angebliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes stellte dem Mann die Aussetzung des Haftbefehls gegen die Zahlung einer fünfstelligen Summe in Aussicht. Völlig überrumpelt überwies der Angerufene das Geld auf das ihm genannte Konto. Erst kurz darauf kamen ihm Zweifel an der Echtheit der Polizisten. Über die sofort verständigten Ermittlungsbeamte der Kriminalpolizei konnte der Geldfluss schließlich noch gestoppt werden.

Weniger Glück hatte eine 76-jährige Frau aus Edingen-Neckarhausen im Rhein-Neckar-Kreis. Am frühen Montagmorgen erhielt auch sie einen Anruf eines angeblichen Ermittlungsbeamten aus Stuttgart, der sie darüber informierte, dass sie polizeilich gesucht würde. Mittels geschickter Gesprächsführung vermittelte der Anrufer der verängstigten Frau glaubwürdig, unverzüglich eine Sofort-Überweisung in Höhe von mehreren Tausend Euro auf das vorgegebene Bankkonto zur Außervollzugsetzung des Haftbefehls vorzunehmen. Zwei Tage später stellten sich bei der älteren Dame Bedenken ein. Sie nahm Kontakt zur Polizei auf und erfuhr so, dass sie Opfer eines Trickbetruges geworden war. Die Überweisung ließ sich nicht mehr rückgängig machen. Die von ihr überwiesene Geldsumme war zu diesem Zeitpunkt bereits von dem Kontoinhaber abgehoben worden.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen nach den unbekannten Betrügern aufgenommen. Aufgrund der gleichen Vorgehensweise der Anrufer kann ein Tatzusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444, entgegen.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Zentrales Impfzentrum betriebsbereit- mit Bilder

Das zentrale Impfzentrum (ZIZ) für die Rhein-Neckar-Region auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village ist betriebsbereit.

Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, können im ehemaligen Supermarkt der 2014 geräumten US-Siedlung täglich bis zu 1.500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. 

Gemeinsame Kraftanstrengung erfolgreich

„Wir haben Wort gehalten und den vom Land als Starttermin avisierten 15. Dezember realisiert. Die Zusammenarbeit mit unseren beiden Partnern, der Stadt Heidelberg und dem Universitätsklinikum, hat hervorragend geklappt und das Ergebnis sehen Sie vor sich: Das Zentrale Impfzentrum kann nun sofort in Betrieb genommen werden. Ich danke allen Mitwirkenden für diese gemeinsame und erfolgreiche Kraftanstrengung. Das Impfzentrum ist ein echter Lichtblick für alle Bürgerinnen und Bürger, denn nun ist sichtbar, dass das Impfen bald Realität wird“, sagte Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Der Kreis wird das ZIZ künftig im Auftrag des Landes betreiben.

Zusammenarbeit mit Universitätsklinikum und Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg kümmerte sich um die Ertüchtigung des Gebäudes und die notwendige Infrastruktur. „Ich bin sehr zufrieden, dass Stadt, Kreis und Klinikum diesen Standort in kürzester Zeit aufbauen konnten. Stadtwerke, Fachämter, Feuerwehr, THW und viele mehr haben quasi Tag und Nacht an der Infrastruktur gearbeitet. Es war wichtig, dass das Impfzentrum nahe am Universitätsklinikum mit all seiner Expertise bleibt – dafür habe ich mich intensiv eingesetzt. Wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, um schnell viele Menschen impfen zu können. Das ist ein enormer Schritt zurück in ein Leben, wie wir es vor der Pandemie kannten“, bekräftigte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

"Region hält in der Krise fest zusammen"

„Das Universitätsklinikum Heidelberg unterstützt die Impfstrategie der Landesregierung mit medizinischer Expertise und der großen Erfahrung unserer Krankenhausapotheke im Umgang mit sensiblen Wirkstoffen. Aktuell rechnen wir damit, dass in der Rhein-Neckar-Region zunächst der Impfstoff der Firmen BioNTech/Pfizer zum Einsatz kommen wird. Hierbei handelt es sich um einen wirksamen mRNA-Impfstoff, der die Anwender jedoch vor logistische Herausforderungen stellt. Da dieser Impfstoff bei circa minus 80 Grad gelagert und transportiert werden muss, wird er zunächst in speziell überwachten Tiefkühlschränken am UKHD zwischengelagert und dann nach Bedarf und in lückenloser Wahrung der Kühlkette an das ZIZ ausgeliefert. Vor der Anwendung muss der Impfstoff aufgetaut und anschließend mit isotonischer Kochsalzlösung ,aufgefüllt‘ werden. Die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Landratsamt und der Stadt Heidelberg beim Aufbau des ZIZ zeigt uns erneut, dass die Region in der Krise fest zusammenhält und wir sind froh, unseren Beitrag leisten zu können“, ergänzte Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg. Bei einem Rundgang durch das Gebäude erläuterte Christoph Schulze, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, die Abläufe und die einzelnen Stationen. Nach der Anmeldung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst.

Danach findet eine Gruppenaufklärung für bis zu acht Personen in einer größeren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo über diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschließend geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverständnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die nächste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem „Pieks“ sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen – im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanitätsbereich zur Verfügung. „Die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ. Mit unseren 16 Impfkabinen und dem Personaleinsatz können wir diese Vorgabe locker einhalten“, zeigte sich ZIZ-Leiter Christoph Schulze optimistisch.

Hohe Impfbereitschaft wichtig

Am Ende des Rundgangs betonten Landrat Dallinger, Oberbürgermeister Prof. Würzner und UKHD-Vorstandsvorsitzender Prof. Autenrieth Prof. Autenrieth, wie wichtig eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist: „Jeder zugelassene Impfstoff hat ein sehr umfangreiches Prüf- und Testverfahren hinter sich. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass die Präparate wirksam und sicher sind. Der Weg zurück in die Normalität führt nur über die Impfung – daher ist es ungemein wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine für sie zur Verfügung stehen.“


Adventsaktion der Neurottschule Ketsch

Schon seit Jahren engagiert sich die Neurottschule für soziale Projekte, dieses Jahr entschied sich die SMV für Freezone Mannheim, denn Freezone ist ein Projekt in Mannheim, das sich um obdachlose Kinder & Jugendliche kümmert. Ein weiterer Grund für die Projekt Auswahl ist die Entfernung, Freezone Mannheim und die Neurottschule Ketsch trennen keine 20 Kilometer.

Freezone kümmert sich nachhaltig und fürsorglich um die Betroffenen, sie bietet ihnen warme Mahlzeiten, die Möglichkeit zum Duschen oder Wäsche waschen sowie Schlafplätze an.  Allerdings ist es ihnen dieses Jahr durch Corona nicht möglich ausreichend Schlafplätze anzubieten. Dennoch gibt Freezone sein bestes die Kinder & Jugendlichen zu fördern, sie bieten ihnen an die Straßenschule zu besuchen oder helfen ihnen dabei sich für einen Job zu bewerben.

In der Neurottschule werden die verschiedensten Pakete gepackt, um diese dann am 7.12.2020 an Freezone Mannheim zu spenden. In diesen Paketen werden Spenden von Drogerieartikeln über Lebensmittel bis hin zu Schulsachen gesammelt. Gerne können auch Sie jederzeit an Freezone spenden. Mehr zu Freezone Mannheim erfahren sie unter www.freezone-mannheim.de.

Aufzeichnung Sitzung Kreistag Rhein-Neckar-Kreis


St. Sebastian Kirche: Glocke

 


Landratsamt und Außenstellen geschlossen

Seit dem 16. Dezember 2020 gilt bis zum 10. Januar 2021 ein bundesweiter Lockdown. Darauf reagiert auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. „Das Haupthaus in Heidelberg und die Außenstellen der Kreisbehörde sind grundsätzlich geschlossen“, so Landrat Stefan Dallinger.

Vorsprachen nur in Notfällen nach vorheriger Terminvereinbarung

Persönliche Behördenbesuche sind nur noch in Notfällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der komplette Dienstbetrieb im Hintergrund bleibt aufrechterhalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Kreisverwaltung telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichen können.

Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden in den Außenstellen Sinsheim, Weinheim und Wiesloch bleiben geöffnet. Um vorherige Terminvereinbarung telefonisch, per E-Mail oder über die Behördennummer 115 und Einhaltung der AHA-Regeln vor Ort wird gebeten.

Ebenso bitten wir von derzeit nicht erforderlichen Vorsprachen Abstand zu nehmen“, sagt Stefan Dallinger weiter. Dies gelte auch für die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden. Vorgänge wie u.a. die Änderung von Halterdaten, technische Änderungen oder der Umtausch eines Führerscheins in einen Scheckkartenführerschein können vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage sicherlich verschoben werden. „Um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Kundinnen und Kunden vor Ansteckung zu schützen, haben wir uns für diesen Weg entschieden und bitten die Bevölkerung um Verständnis dafür“, so der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises abschließend.

Coronavirus: Rhein-Neckar-Kreis jetzt über 200 bei 7-Tage-Inzidenz, Zahlen aus Ketsch

Das Gesundheitsamt meldet für die Gemeinde Ketsch derzeit rund 51 aktive Coronavirus-Fälle. Seit dem Ausbruch am Coronavirus, sind in Ketsch 271 Menschen erkrankt.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 8.440 positiv Getestete; 6.996 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 152. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.292, die 7-Tage-Inzidenz bei 200,4. 

Damit hat der Rhein-Neckar-Kreis aktuell den Wert von 200 überschritten.

Belegung der GRN-Krankenhäuser im Rhein-Neckar-Kreis:

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Kirche zum 3. Advent


Coronavirus: Wie gehtes weiter im Rhein-Neckar- Kreis? | Gast: Landrat Stefan Dallinger | Prof. Dr. Felix Herth


Ketsch/BAB6: Bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Samstag gegen 17:40 Uhr auf der BAB6 in Höhe der Auffahrt Mannheim/Schwetzingen. Ein 44-Jähriger Opel-Fahrer geriet auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahnauffahrt Mannheim/Schwetzingen vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern, geriet hierbei auf den linken Fahrstreifen der Hauptfahrbahn und kollidierte dort mit einem 22-Jährigen Hyundai-Fahrer, der dem Opel nicht mehr ausweichen konnte und ihm deshalb auffuhr. 

Der 44-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt, die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Bild der Woche: Alte Luftaufnahme von Ketsch

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Neurottschule: Schulschließung ab 16.12.2020

Die Landesregierung hat aufgrund der Pandemielage beschlossen, dass der Regelunterricht vor den Weihnachtsferien letztmals am Dienstag, den 15.12.2020 stattfinden wird.

Für die Schultage Mittwoch, 16.12.2020 bis Dienstag, 22.12.2020 gilt: 

 

  • Die Abschlussklassen 9b und 10a haben verpflichtenden Fernunterricht.
  • Alle anderen Klassen haben vorgezogene Ferien.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 7 wird eine Notbetreuung eingerichtet werden. 

Für die Teilnahme an der Notbetreuung wird eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung vom Arbeitgeber für alle Erziehungsberechtigte benötigt.  

Quelle: Neurottschule

Überwachung der landesweiten Ausgangsbeschränkung; Polizei mit zusätzlichen Kräften im Einsatz

Die erste Nacht, in der die landesweiten Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten waren, verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Obwohl die weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durch die Landesregierung erst am Freitagabend bekannt gegeben wurde, wurden die Ausgangs-beschränkungen durch die Bevölkerung in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis überaus verantwortungsbewusst und diszipliniert angenommen.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat die bereits seit dem vergangenen Wochenende in Mannheim laufenden Maßnahmen auf das Stadtgebiet Heidelberg und den gesamten Rhein-Neckar-Kreis übertragen. Dabei wurden die positiven Erfahrungen der letzten Woche aus Mannheim miteinbezogen. Durch eine starke Präsenz mit zusätzlichen Beamtinnen und Beamten, einem Mix aus mobilen und stationären Kontrollen sowie einem deutlichen Plus an Streifentätigkeiten auch zu Fuß, wurde dafür gesorgt, dass die Ausgangsbeschränkungen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim respektiert und eingehalten werden.

Am Abend wurde eine stationäre Kontrollstelle im Stralsunder Ring in Leimen eingerichtet, in der Nacht wurde am Neckarmünzplatz in Heidelberg der Fahrzeugverkehr kontrolliert. Darüber hinaus wurden ab 20 Uhr auch verstärkt mobile Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 434 Autos angehalten und 512 Personen kontrolliert. 67 Personen verstießen gegen die Vorgaben der CoronaVO, davon waren 37 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festzustellen. In 39 Fällen wurden durch die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, darunter 14 Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkungen. In allen übrigen Fällen konnte es bei aufklärenden Gesprächen belassen werden. Bei den meisten an den Kontrollstellen überprüften Personen handelte es sich um Berufstätige, die sich auf dem Nachhauseweg befanden und eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen konnten, darunter auch ein hoher Anteil an medizinischem Personal.

Der Großteil der kontrollierten Personen war einsichtig und zeigte Verständnis für die Beschränkungen und die damit einhergehenden Kontrollen. Bereits kurz nach 22 Uhr ließ der Fahrzeugverkehr und das Personenaufkommen merklich nach. Ab Mitternacht waren die Städte Mannheim und Heidelberg, sowie die Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis praktisch menschenleer, auch Fahrzeugverkehr war nur noch sporadisch feststellbar. Auch in den kommenden Nächten wird das Polizeipräsidium Mannheim mit einem ähnlich großen Personalansatz einen deutlichen Schwerpunkt bei der Durchsetzung der Ausgangsbeschränkungen setzen. Dabei steht primär die Kommunikation, Aufklärung und Akzeptanz über die notwendigen Maßnahmen im Vordergrund.

Hinweis zur Öffnung der Gemeindeeinrichtungen

In der Zeit von Weihnachten bis zum Feiertag  „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar ändern sich die Öffnungszeiten für folgende Einrichtungen: 

Aufgrund der Corona-Pandemie und der noch immer hohen Infektionszahlen sind das Rathaus und die Gemeindebücherei vom 24. bis einschließlich 31. Dezember geschlossen. Ab Montag, 4. Januar, sind Rathaus und Bücherei unter den bestehenden Corona-Auflagen wieder geöffnet.

Der Häckselplatz ist vom 21. Dezember bis 8. Januar geschlossen. Letzter Öffnungstermin im alten Jahr ist am Samstag, 19. Dezember; die erste Öffnung im neuen Jahr wird am Samstag, 9. Januar, sein. Das Hallenbad bleibt aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung weiterhin geschlossen. Der Jugendtreff ist coronabedingt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Landratsamt: Harter Lockdown gefordert

Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, und Professor Dr. Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg, fordern von Bund und Land einen harten Lockdown noch vor Weihnachten.

Ab dem 4. Advents-Wochenende sollten Schulen, öffentliche Einrichtungen und Geschäfte mit Ausnahme von Angeboten des täglichen Bedarfs für drei Wochen schließen, also bis zum Ende der Schulferien am 10. Januar. Die Spitzen von Stadt, Landkreis und einer der führenden und größten Kliniken Deutschlands schließen sich damit dem Forderungskatalog der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in vollem Umfang an und gehen mit der Forderung nach Geschäftsschließungen ab dem 19. Dezember noch einen Schritt weiter.

"Wir können der Entwicklung nicht noch 16 Tage lang zusehen"

„Unsere Kliniken in Stadt und Region sind am Limit“, begründet Oberbürgermeister Prof. Würzner seinen dringenden Appell an Bundes- und Landesregierung. „Auch wenn wir in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis noch unter der 7 Tage-Inzidenz von 200 sind, werden dennoch die Plätze knapp, auch auf den Intensivstationen. Es kommen gleich mehrere große Probleme zusammen: Es kommen jeden Tag zu viele neue Patienten. Gleichzeitig können weitgehend genesene Patienten nicht in Pflegeheime verlegt werden, weil viele Häuser aufgrund von Ausbruchsgeschehen sie nicht aufnehmen können. Und es gibt vermehrt Infektionen auch bei den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften. Es droht eine Überlastung unseres Klinik-Systems. Wir haben heute den 10. Dezember. Wir können dieser Entwicklung nicht noch 16 Tage lang zusehen. Ich appelliere dringend an die Bundes- und Landesregierung, möglichst schnell für drei Wochen in einen harten Lockdown zu gehen. Das ist hart, ohne Zweifel. Aber wenn wir uns nicht aktiv für diesen Schritt entscheiden, dann überlassen wir die weitere Entwicklung dem Virus. Damit legen wir das öffentliche Leben für weitaus längere Zeit lahm und sorgen für Situationen in und vor den Krankenhäusern, die niemand erleben möchte“.

Lage ist ernst

„Die Lage ist ernst. Insbesondere der starke Anstieg der Fall- und Opferzahlen zeigt uns, dass wir dringend reagieren müssen“, so Landrat Stefan Dallinger und sagt weiter: „Die geplanten weiteren Einschränkungen tragen wir daher voll und ganz mit. Denn nur wenn wir den Einzelhandel und das Schulgeschehen schnellst möglich herunterfahren, wird es uns gelingen, die Pandemie einzudämmen.“ Weiter steht und fällt die Ausbreitung des Virus mit dem Verhalten der Menschen im privaten Umfeld. Daher appelliert der Landrat erneut eindringlich an die Bevölkerung: „Bitte bleiben Sie zuhause und vermeiden Sie Kontakte, wo es möglich ist.“

Universitätsklinikum Heidelberg kommt an seine Kapazitätsgrenzen

„Als Universitätsklinikum haben wir in der Region eine zentrale Bedeutung und Funktion hinsichtlich der Versorgung sowohl von schwerstkranken Nicht-Covid-Patienten als auch von Covid-Patienten. Umso wichtiger ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch das Universitätsklinikum Heidelberg an seine Kapazitätsgrenzen kommt. Wenn die Zahl der schwer erkrankten Covid-Patienten, die eine langfristige intensive Behandlung benötigen, weiterhin ansteigt, dann erreichen wir eine kritische Dimension, auch was die Versorgung von Nicht-Covid-Patienten betrifft. Der Beitrag jedes Einzelnen muss sein, verantwortungsvoll mit der Pandemie-Situation umzugehen und Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen“, sagt Prof. Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.

Einigkeit im Städtetag Baden-Württemberg

Der Heidelberger Oberbürgermeister hat diese Linie am Mittwochnachmittag im Rahmen des Städtetags Baden-Württemberg auch mit den Oberbürgermeistern der Großstädte im Land abgestimmt. „Wir sind an der Basis. Wir müssen vor Ort Lösungen finden, ob wir zuständig sind oder nicht“, so Prof. Würzner. „Aber jetzt droht der Kollaps im Gesundheitssystem. Persönliche Appelle reichen nicht mehr. Bund und Land müssen das öffentliche Leben für drei Wochen runterfahren. Das kann nicht eine Stadt alleine lösen. Darüber sind wir uns im Städtetag absolut einig.“ Zugleich bringt Prof. Würzner diese Forderungen als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages in den bundesweiten Zusammenschluss der Städte ein. Auch bei den Vorschlägen für die drei Weihnachtsfeiertage schließen sich Prof. Würzner, Landrat Dallinger und Prof. Autenrieth den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften an: Gerade an diesen Tagen haben Treffen mit den engsten Angehörigen und Bezugspersonen eine besonders große Bedeutung. Es sollten Treffen im engsten Kreis möglich sein.

Aktuelle Coronazahlen für Ketsch und den Rhein-Neckar-Kreis

Für die Gemeinde Ketsch meldet das Gesundheitsamt aktuell 50 Infektionsfälle. Der deutliche Anstieg der Infektionszahlen verwundert wenig, gerade im Hinblick auf den aktuellen Ausbruch von Corona in einem Ketscher Alten- und Pflegeheim. 

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 7.591 positiv Getestete; 6.208 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 128. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.255, die 7-Tage-Inzidenz bei 171,5.

Zahlen zur Krankenhausbelegung im Rhein-Neckar-Kreis:

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Landratsamt: Personal für Impfzentren gesucht

Vor dem geplanten Start des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) auf dem Gelände des Patrick-Henry-Villages in Heidelberg werden dringend Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal für die Impfung gegen das Coronavirus gesucht. Auch Pensionäre könnten eingesetzt werden.

Medizinisches Fachpersonal ...

„Uns ist bewusst, dass die Ärztinnen und Ärzte in ihren Praxen aktuell sehr viel zu tun haben“, sagt der stellvertretende Leiter des für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg zuständigen Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. „Trotzdem appellieren wir an alle Medizinerinnen und Mediziner und sonstiges medizinisches Fachpersonal, uns bei den wichtigen Impfungen zu unterstützen.“ Auch Zahnärztinnen und Zahnärzte könnten beispielsweise impfen.

... und Personal für administrative Tätigkeiten gesucht

„Wir freuen uns über jede Person, die uns hilft – gerne auch nur für eine Schicht á 8 Stunden pro Woche.“ Daneben wird erfahrenes Personal für administrative Tätigkeiten, wie beispielsweise die Registrierung der zu impfenden Personen gesucht. Im Idealfall verfügen diese Personen zudem über Fremdsprachenkenntnisse.

Impflogistik soll bis Mitte des Monats aufgebaut sein

Erste Lieferungen des Corona-Impfstoffes soll es nach den Erwartungen des Landessozialministeriums Baden-Württemberg im Laufe des Dezembers geben. Die Impflogistik des ZIZ soll bis Mitte dieses Monats aufgebaut sein. Dafür werden neun solcher Impfzentren in Baden-Württemberg eingerichtet. Mobile Impfteams sollen Menschen zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen versorgen. Ab Mitte Januar 2021 sollen zusätzlich noch 50 Kreisimpfzentren in Betrieb gehen – davon auch zwei im Rhein-Neckar-Kreis. Für diese Kreisimpfzentren an den Standorten Sinsheim und Weinheim werden perspektivisch ebenfalls Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal und administratives Personal benötigt. Die Kreisimpfzentren sollen nach den derzeitigen Planungen bis Mitte 2021 arbeiten und durch mobile Impfteams unterstützt werden

Weitere Informationen:

Wer das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises beim Impfen unterstützen möchte, kann sich gerne per E-Mail unter Covid19Personal@Rhein-Neckar-Kreis.de an das Haupt- und Personalamt des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Corona-Ausbruch in Ketscher Alten- und Pflegeheim

In einer Ketscher Alten- und Pflegeeinrichtung wurden nach aktuellem Stand der Ermittlungen 11 Personen (9 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 2 Mitarbeitende) positiv auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Die Fälle konzentrieren sich momentan auf einen Wohnbereich.

Nach der positiven Schnell-Testung einer Person und der Häufung symptomatischer Personen hatte das Gesundheitsamt vor Ort alle Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Wohnbereiches getestet. Die Mitarbeitenden wurden teilweise über die Hausärzte oder in den kreiseigenen Testcentern abgestrichen. Hier ist der abschließende Ergebnisrücklauf noch abzuwarten. Momentan bestehen ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot für die gesamte Einrichtung. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen und entscheidet gemeinsam mit der Heimleitung über die weiteren Maßnahmen.

Polizei sucht Zeugen: Farbschmierereien auf Hausfassaden, Stromverteilerkästen und an Anhänger

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte im Ort mit beiger Farbe gesprüht. Ein Zeuge hatte die Polizei verständigt, nachdem sein Anhänger im Weidenweg beschmiert war, zudem entdeckte er in Richtung Mannheimer Straße weitere Farbschmierereien. Wie sich herausstellte, wurden Hausfassaden, ein Garagentor, ein Gartenzaum und mehrere Stromverteilerkästen besprüht.

Die Tatorte lagen überwiegend im Altrheinbogen, darüber hinaus in der Karlsbader-/Jägerndorfer- und Mannheimer Straße. Zeugen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06202/2880 beim Polizeirevier Schwetzingen zu melden.

Inklusion im Kreis: neue Homepage

Was tut sich eigentlich so im Rhein-Neckar-Kreis für Menschen mit Behinderungen? Wie läuft es mit der Inklusion? An wen kann ich mich wenden, wenn ich eine Frage habe und welche Veranstaltungen gibt es zu dem Thema? Diese und weitere Fragen rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit werden auf der neuen Homepage www.Inklusion-im-Kreis.de beantwortet, die pünktlich zum 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, freigeschaltet wird.

Inklusion in allen Lebensbereichen

„Dass unsere Seite gerade an diesem Tag online gehen kann, freut mich außer-ordentlich“, berichtet der kommunale Behindertenbeauftragte Patrick Alberti. Zum Internationalen Tag, der jährlich von den Vereinten Nationen ausgerufen wird, möchte er dieses Jahr besonders darauf aufmerksam machen, dass Zugänglichkeit zu Informationen für alle Menschen und Inklusion in allen Lebensbereichen für ein nachhaltiges Zusammenleben besonders wichtig sind. „Nur in einer Gesellschaft, in der Informationen für alle Menschen verfügbar sind, ist Teilhabe möglich. Nur in einer Gesellschaft, in der wir von Anfang an alle Menschen mitdenken, können Benachteiligungen vermieden und ein gutes Miteinander geschaffen werden“, erklärt Alberti.

Die Corona-Krise habe deutlich gezeigt, dass nicht alle Menschen Zugang zu wichtigen Informationen haben. Zum Beispiel sei es zu Beginn der Pandemie für gehörlose Menschen schwierig gewesen, geeignete Informationen zum Corona-Virus zu bekommen, weil es in den Pressekonferenzen keine Gebärdensprache gab. „Es standen nur wenige Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung, die gerade von Menschen mit Lerneinschränkungen oder älteren Menschen so dringend benötigt werden“, so Alberti.

Mitmachen erwünscht

www.Inklusion-im-Kreis.de ist ein Gemeinschaftsprojekt des Inklusionsbeirats des Rhein-Neckar-Kreises und des kommunalen Behindertenbeauftragten Alberti: „Mit der neuen Internetseite möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, mehr Informationen für alle bereitzustellen. Hier soll es in Zukunft auch Artikel in Leichter Sprache und Gebärdensprache geben.“ Damit das Informationsangebot wachsen kann, sind alle inklusionsbewegten Menschen herzlich dazu eingeladen, sich mit ihren Beiträgen an Inklusion-im-Kreis zu beteiligen.

Ketscher Brandschutzsünden: Zufahrt für Rettungsdienste an der Neurottschule? Sicherung mit Vorhängeschloss

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Bild der Woche: Neurotthalle Ketsch

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Unter Drogeneinfluss Auto gefahren - in Auto und Wohnung weitere Drogen sowie Waffen aufgefunden

Am Donnerstag gegen 13:45 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Schwetzingen in der Walldorfer Straße einen 35-jährigen Autofahrer, welcher nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Amphetamin stand. Weiterhin war der 35-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins.

Auf dem Beifahrersitz konnten die Polizisten 75 Gramm Marihuana auffinden. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten weitere 39 Ecstasy-Tablette, 13 LSD-Trips, mehrere Tütchen Crystal Meth sowie Amphetamin sichergestellt werden. Auch eine geladene Schreckschusswaffe hatte der Mann griffbereit in der Wohnung liegen. Ein bei dem Mann durchgeführter Drogentest ergab den Verdacht, dass dieser nicht nur Amphetamin, sondern auch Methamphetamin sowie THC konsumierte. Nach einer Blutentnahme konnte der Mann wieder entlassen werden.

Coronazahlen für Ketsch und den Rhein-Neckar-Kreis

Das Gesundheitsamt meldet aktuell 40 Infektionsfälle in Ketsch, insgesamt sind bisher 212 Bürgerinnen und Bürger am Coronavirus erkrankt.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 6.773 positiv Getestete; 5.514 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 111. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.148, die 7-Tage-Inzidenz bei 143,0.