Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 24.07.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 532 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 0 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Rhein-Neckar-Kreis: Corona-Infektionszahlen steigen, Rücknahme von Lockerungen ab 26.07.2021

Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Rhein-Neckar-Kreis seit fünf Tagen über einem Wert von 10 – dies hat das Gesundheitsamt am Sonntag, 25. Juli, auf der Homepage www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen öffentlich bekanntgemacht.

Somit verlieren die Lockerungen der Inzidenzstufe 1 ihre Gültigkeit und ab Montag, 26. Juli 2021, gelten die Regelungen der zweiten Inzidenzstufe (10 bis 35) der baden-württembergischen Corona-Verordnung.

Ab sofort gelten unter anderem diese Regelungen

Danach gelten im gesamten Kreisgebiet nach dem von der Landesregierung beschlossenen Stufenplan für sichere Öffnungsschritte unter anderem folgende Regelungen:

  • Treffen: Mit maximal 15 Personen aus bis zu vier Haushalten erlaubt. Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder bis einschließlich 13 Jahre zählen ebenso wie Geimpfte und Genesene nicht zur Personenzahl hinzu.
  • Private Veranstaltungen: Zum Beispiel Hochzeiten oder ähnliches dürfen im Freien (ohne Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) sowie in Innenräumen (mit Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) mit bis zu 200 Gästen (vorher: 300) begangen werden. Es besteht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Einhalten des Mindestabstands, aber es müssen ein Hygienekonzept erstellt und die Kontaktdaten erfasst werden.
  • Öffentliche Veranstaltungen und Sportveranstaltungen: Detaillierte Regelungen siehe hier
  • Gastronomie: Im Freien und in geschlossenen Räumen weiterhin keine Personenbeschränkung. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden. In geschlossenen Räumen herrscht ab morgen Rauchverbot.
  • Diskotheken: Diskos müssen schließen.
  • Freizeiteinrichtungen: Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen dürfen offen bleiben. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden.

06.09.2021, 18.30 Uhr Virtuelle Bürgersprechstunde von Simon W. Schmeisser zur Bürgermeisterwahl Ketsch 2022 / Offene Sprechstunde


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Neubaugebiet "Fünfvierteläcker": Vergabe von Fertiggaragen / Bewerbungen bis 20. August möglich

Die Gemeinde Ketsch bietet in der Garagenanlage im Neubaugebiet "Fünfvierteläcker", Altrheinbogen, fünf Garagen inkl. Grundstück zum Kauf an. Die Garagen werden ausschließlich an Eigentümer bzw. Eigentümergemeinschaften von Grundstücken im Neubaugebiet Fünfvierteläcker vergeben. Pro Eigentümer bzw. Eigentümergemeinschaft darf eine Bewerbung für eine Garage abgegeben werden. Bei mehreren Bewerbungen für eine Garage entscheidet das Los.
Bei den Garagen handelt es sich um Stahlbeton Fertiggaragen TYP EL (GA EL 0060) der Firma Grötz. Die Garagen wurden im Dezember 2019 fertiggestellt und sind seither ungenutzt.

Flst.Nr. Größe Bezeichnung Preis
6867/4 37 m² Altrheinbogen 32.661,82 €
6867/5 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/6 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/7 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/9 35 m² Altrheinbogen 31.391,40 €

Die genaue Lage der Garagen kann den Plänen entnommen werden.

Für die Bewerbung um eine Garage, ist der Bewerbungsbogen der Gemeinde Ketsch zu verwenden. Dieser muss vollständig ausgefüllt in einem verschlossenen Umschlag, auf welchem die Flurstücksnummer der Garage anzugeben ist, bis zum 20.08.2021 an die Gemeinde Ketsch geschickt werden.

Anprechpartnerin im Rathaus: Annette Schäfer, Telefon 06202/606-269, E-Mail: annette.schaefer@ketsch.de

pdfPlan 1 (1,1 MiB)
pdfPlan 2 (1,6 MiB)

Landratsamt: Impfungen von Jugendlichen und Kindern im ZIZ jederzeit möglich

Nach dem Wegfall von Terminbuchungen für eine Impfung in einem Impfzentrum werden vermehrt Eltern mit ihren Kindern in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises vorstellig mit dem Wunsch, dass auch der Sohn oder die Tochter eine Corona-Schutzimpfung erhält. Das ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, stellt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren klar.

Ab 12 Jahren ist Biontech Impfstoff zugelassen

Grundsätzlich hat die EU-Kommission am 31. Mai 2021 die Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Sie bestätigte mit der Zulassung des Vakzins eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Kinder und Jugendliche, die unter die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) genannten Bedingungen fallen, können in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden. Für Kinder und Jugendliche, die gesund sind und keine Vorerkrankungen haben, ist eine Impfung nach den Empfehlungen der STIKO grundsätzlich ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings immer eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse und ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung zu empfehlen ist und damit vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt.

Ärztliche Aufklärung ist Voraussetzung

Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung. Die Impfung von gesunden Jugendlichen und Kindern ab 12 Jahren wird von Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg also nicht explizit empfohlen, ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes/Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten in Baden-Württemberg sowohl in den Impfzentren als auch bei den Hausärzten möglich.

Da in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Vakzine verimpft werden, empfiehlt es sich, Impfungen von Jugendlichen und Kindern im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg (PHV-Gelände) vornehmen zu lassen. Dort ist der Impfstoff von Biontech täglich von 8 bis 20 Uhr verfügbar.

Impfen und dann Zweitliga-Fußball schauen

Das mobile Impfteam des Rhein-Neckar-Kreises bietet am Sonntag, 25. Juli, von 10 bis circa 14 Uhr im Zusammenhang mit dem ersten Heimspiel des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen (gegen Fortuna Düsseldorf) eine weitere „To-go-Impfaktion“ an. Verimpft wird im Walter-Reinhard-Stadion (Jahnstraße 2, 69207 Sandhausen, schräg gegenüber vom BWT-Stadion am Hardtwald) der Impfstoff von Johnson & Johnson. Das Besondere an diesem ist die Tatsache, dass nur eine einzige Dosis benötigt wird und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz aufweist.

Zusätzlich hat das Impfteam auch Impfdosen von Biontech dabei. Somit sind auch Impfungen für Jugendliche von 16 bis 17 Jahre mit einer formlosen Einverständniserklärung der Eltern, und für Kinder von 12 bis 15 Jahren in Anwesenheit der Eltern – nach Aufklärung gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung – möglich. Die Zweitimpfung mit Biontech erfolgt dann drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung im ZIZ.

Alle an einer Impfung Interessierten müssen ein Ausweisdokument mitbringen (Personalausweis oder Reisepass). Empfohlen wird zudem die Mitnahme der Versichertenkarte und des Impfpasses, sofern vorhanden.

Bildungs- und Teilhabepaket fördert auch Nachhilfe

Die Corona-Pandemie hat Schulkindern, Jugendlichen und deren Familien vieles abverlangt. Es kam zu Schulschließungen, Unterrichtsausfall und zur Umstellung auf das Lernen zu Hause.

Lernlücken schließen

All diese Umstände konnten dazu führen, dass bei den Schülerinnen und Schülern Lernlücken entstanden sind, die nur durch eine gezielte Lernförderung ausgeglichen werden können. In dieser besonderen Situation geben das Jobcenter und das Sozialamt des Rhein-Neckar-Kreises folgende Hinweise:

  • Schülerinnen und Schüler aus Familien, die Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, haben einen Rechtsanspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe. Darunter fallen auch Leistungen für eine Lernförderung (Nachhilfe).
  • Die Leistungen werden erbracht, wenn die Lernförderung erforderlich, geeignet und angemessen ist, um die nach den schulrechtlichen Bestimmungen wesentlichen Lernziele zu erreichen und vor Ort keine ausreichenden schulischen Angebote existieren.
  • Leistungen für Lernförderung zum Ausgleich pandemiebedingter Förderbedarfe können auch in den Sommerferien in der Zeit vom 29.07.2021 bis zum 28.08.2021 in Anspruch genommen werden, sofern keine schulischen Angebote zur Verfügung stehen. Für die Zeit ab der fünften Ferienwoche plant das Kultusministerium Angebote an den Schulen, um pandemiebedingte Lernlücken zu schließen.

Betroffene Familien, die Lernförderung auch in der Zeit vom 29.07.2021 bis 28.08.2021 in Anspruch nehmen möchten, können sich direkt an das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis oder an das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Einbruch in Gartenanlage - Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte

Am Montagnachmittag wurden der Polizei mehrere Einbrüche in einer Gartenanlage in Ketsch gemeldet. Ein Gartenbesitzer hatte an diesem Tage festgestellt, dass in die Gartenanlage im Kreuzwiesenweg eingebrochen worden war. Unbekannte Täter hatten sich unbefugt Zutritt zu der Anlage verschafft und hatten zunächst den Zaun einer Parzelle überstiegen und sich dann auf das Nachbargrundstück begeben. Hier hebelten sie mit unbekanntem Werkzeug das Gartenhaus auf. Anschließend haben sich die Einbrecher auf eine weitere Parzelle begeben, Gartenwerkzeug an sich genommen und versucht, die Tür des Gartenhauses aufzubrechen.

Bei den Einbrüchen entstand Schaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Inwiefern weitere Gartenbesitzer von Einbrüchen betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Weitere Geschädigte sowie Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

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Neue Impfaktionen der Impfzentren des Kreises

Dass die Impfbereitschaft derzeit offenbar abgenommen hat, ist auch in den Impfzentren im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg feststellbar: Wurden in den ersten vier Juni-Wochen noch knapp 20.000 Menschen pro Woche im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Heidelberg sowie in den Kreisimpfzentren (KIZ) Weinheim und Sinsheim geimpft, fanden in den zwei Wochen danach deutlich weniger, nämlich rund 13.400 bzw. knapp 13.100 Impfungen pro Woche statt.

Erfreulicherweise haben im Rhein-Neckar-Kreis mittlerweile 59,3 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ihre Erstimpfung erhalten; 45,7 Prozent sind sogar schon vollimmunisiert. Damit liegt der Landkreis jeweils deutlich über dem Landesdurchschnitt (55,5 Prozent bzw. 41,5 Prozent/Stand aller Zahlen jeweils 11. Juli 2021).

Damit die Impfquote im Rhein-Neckar-Kreis auf dem hohen Niveau bleibt, setzen die Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises in den nächsten Tagen und Wochen auf kreative Lösungen und niederschwellige Impfangebote. „Wir stehen in Gesprächen mit verschiedenen Vereinen, Institutionen und Firmen – überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, möchten wir mit unseren mobilen Impfteams vor Ort sein, damit sich möglichst viele Menschen spontan impfen lassen können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Bei diesen sogenannten „To-go-Impfaktionen“ können alle Interessierten, und zwar unabhängig vom Wohnort und ohne Terminvergabe, gegen das Coronavirus geimpft werden. Voraussetzungen gibt es fast keine, man muss lediglich mindestens 18 Jahre alt sein (Ausnahme Biontech) und seinen Personalausweis oder Reisepass dabeihaben.

Termine für die kommenden Tage:

  • Donnerstag, 15. Juli, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr:
    Schwetzingen, Schlossplatz vor dem Palais Hirsch (Verimpft wird der Impfstoff von Johnson & Johnson).
  • Freitag, 16. Juli, 7 bis 18 Uhr:
    Offener Impftag im ZIZ (Biontech)
  • Freitag, 16. Juli, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr:
    Eppelheim, Rewe-Parkplatz in der Seestraße 71 (Johnson & Johnson)
  • Samstag, 17. Juli, ab 11 Uhr:
    Corona-Testzentrum Schwetzingen-Nord in der Zündholzstraße 3 in Schwetzingen auf dem Gelände von Möbel Höffner (Impfangebot für ca. 75 Personen mit Johnson & Johnson)

Impfen für alle im KIZ Weinheim vom 16. bis 18. Juli:
Im Kreisimpfzentrum im Drei-Glocken-Center wird am Freitag, 16. Juli, von 7 bis 12 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juli, jeweils von 14.30 bis 18.30 Uhr Astra Zeneca verimpft. Die Zweitimpfung erfolgt dann nach vier Wochen mit Moderna. Am Samstag, 17. Juli, sowie am Sonntag, 18. Juli, wird jeweils von 7 bis 12 Uhr außerdem der Impfstoff Johnson&Johnson angeboten.

Ab der kommenden Woche sind zudem mobile Impfteams auch in den kreiseigenen Schulen (Zentren Beruflicher Schulen) im Einsatz. Hier wird jeweils der Impfstoff von Biontech verimpft, sodass sich auch Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre mit einer von den Erziehungsberechtigten unterschriebenen Einverständniserklärung impfen lassen können. Über den genauen Ablauf, Termin und Ort dieser nur für Schulangehörige bestimmten Impfaktionen informieren die Schulen selbst.

Landrat Stefan Dallinger: „Jede Impfung zählt“

Teilweise muss bei den „To-go-Impfaktionen“ mit Wartezeiten gerechnet werden – sie können etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Erhebungsbogen (www.impfen-bw.de) ausfüllt und zur Impfung mitbringt. „Ansonsten muss man nur ein amtliches Ausweisdokument mitbringen und empfehlenswert ist es auch, den Impfpass und die Versichertenkarte dabeizuhaben“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. „Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen von diesen einfachen und lebensnahen Impfangeboten Gebrauch machen. Denn wirklich jede Impfung zählt!“, sagt Landrat Stefan Dallinger, der das Engagement der mobilen Impfteams und aller Beteiligten in den Impfzentren ausdrücklich lobt. Der Landrat weist zudem noch auf das „Impfhelden“-Portal des Kreises (www.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden) hin, bei dem sich Personen, die flexibel sind und kurzfristig Zeit haben, für alle Impfstoffe in verschiedenen Impfzentren registrieren lassen können.

Alle kurzfristigen Impfangebote und Impfaktionstage gibt es auf dieser Übersichtsseite, die ständig aktualisiert wird: www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen.

Einladung zur Gemeinderatssitzung

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 19.07.2021, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.

 
 
TAGESORDNUNG:  
 
 1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung   

2. Ausscheiden von Herrn Gemeinderat Bernd Kraus aus dem Ratsgremium   

3. Abschluss eines Kooperationsvertrags mit InFamilia e.V. zum Betrieb einer Kindertagespflege im Anwesen Sandgrubenweg 12   

4. Vertragsabschluss mit dem Postillion e.V. zum Betrieb der Kindertagesstätten Gartenstraße 29/1 und Gartenstraße 33   

5. Sanierung und Erweiterung der Kath. Kindertagesstätte "Regenbogen"; Grundsatzbeschluss   

6. Aufnahme eines Darlehens im Infrastrukturprogramm Baden-Württemberg  bei der L-Bank   

7. Annahme von Spenden   

8. Bebauungsplan "Alte Schule-Rathaus"; Satzungsbeschluss   

9. Änderung/Fortschreibung "Einheitlicher Regionalplan"; Stellungnahme Gemeinde   

10. Außenbereichssatzung "Bachstücker Weg"; Aufstellungsbeschluss   

11. Städtebauliches Sanierungsprogramm; Verlängerung Geltungsdauer   

12. Brandschutzertüchtigung Neurottschule; Auftragsvergabe HLS   

13. Abbruch Anwesen Sessler; Auftragsvergabe   

14. Berichte des Bürgermeisters   

15. Anfragen der Gemeinderäte   

16. Anfragen der Sitzungsbesucher

Ämter im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wieder verstärkt persönlich ansprechbar

Die sinkenden Inzidenzzahlen gepaart mit steigenden Impfquoten sorgen dafür, dass analog zu den Lockerungen im öffentlichen Leben auch im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis der Dienstbetrieb wieder den aktuellen Entwicklungen angepasst wird. „Unser Selbstverständnis als öffentliche Behörde ist es, nah an unseren Kundinnen und Kunden dran zu sein.

Der Dienstbetrieb ist daher künftig wieder stärker darauf ausgerichtet, für die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises persönlich ansprechbar zu sein – natürlich unter Beachtung der gängigen Hygiene- und Abstandsregeln“, sagt der Leiter des Haupt- und Personalamts, Lukas Würtele.

Termine nach Vereinbarung, um Besucherströme zu kanalisieren und Wartezeiten zu vermeiden

Konkret bedeutet dies, dass der Publikumsverkehr weiterhin überwiegend terminbasiert erfolgt. Terminvereinbarungen für persönliche Vorsprachen in den Ämtern des Rhein-Neckar-Kreises sind telefonisch unter der Behördennummer 115 oder online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine möglich – so können Besucherströme kanalisiert und Wartezeiten vermieden werden. In wichtigen Anliegen ist eine persönliche Vorsprache ab Montag, 5. Juli, aber auch ohne Termin wieder möglich. Zudem ist die Tiefgarage im Heidelberger Haupthaus in der Kurfürsten-Anlage 38-40 wieder für Besucherinnern und Besucher geöffnet. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder alternativ FFP2-Maske) ist in allen Dienstgebäuden des Landratsamtes verpflichtend.

Übrigens kann in manchen Fällen auf Behördengänge sogar ganz verzichtet werden: Im Serviceportal Baden-Württemberg www.service-bw.de stehen bereits viele Online-Dienste für bestimmte Verwaltungsdienstleistungen zur Verfügung. Digital beantragt werden können beim Rhein-Neckar-Kreis beispielsweise der Schwerbehindertenausweis, die Hilfe zur Pflege oder BAföG. Benötigt wird hierfür lediglich ein kostenfreies Servicekonto. Zukünftig sollen weitere Online-Services folgen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen ihre Verwaltungsleistungen bis 2022 auch digital zur Verfügung zu stellen.

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Offene Impftage im Zentralen Impfzentrum in Heidelberg von 8. bis 10. Juli

Monatelang herrschte Impfstoff-Knappheit und Termine in den Impfzentren waren ebenso begehrt wie schwierig zu erhalten – doch nun hat sich das Blatt offenbar gewendet: „Wir müssen leider feststellen, dass bei Weitem nicht alle Termine, die verfügbar sind, auch gebucht und wahrgenommen werden. Dies betrifft alle vier Impfstoffe, die wir verimpfen“, sagt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze.

Aus diesem Grund bietet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) im Heidelberger Patrick-Henry-Village von Donnerstag, 8. Juli, bis Samstag, 10. Juli, Impfaktionstage an.

An diesen drei Tagen sind im ZIZ jeweils zwischen 8 und 18.30 Uhr Impfungen auch ohne vorher gebuchten Termin möglich. Es können pro Tag jeweils bis zu 1000 Dosen der Vakzine von Johnson & Johnson (Donnerstag, 8. Juli) sowie AstraZeneca (Freitag, 9. Juli, und Samstag, 10. Juli) verimpft werden. Das Besondere an dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist, dass er nur eine einzige Dosis benötigt und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz hat. Mit dem Vakzin von AstraZeneca können sich auch jüngere Personen (ab 18 Jahren) entsprechend der STIKO-Empfehlung nach sorgfältiger ärztlicher Aufklärung und bei individueller Akzeptanz der Impfrisiken impfen lassen.

Fast keine Voraussetzungen an den drei Impfaktionstagen

Jeder Erwachsene kann an einem der drei Impfaktionstage spontan vorbeikommen; es gibt fast keine Voraussetzungen – bis auf die Tatsache, dass man in den vergangenen zwei Wochen keine andere Impfung (z. B. gegen FSME) erhalten haben darf. Da im Vorfeld für die Impfaktionstage in dem Zeitfenster keine Termine vergeben werden, muss natürlich mit Wartezeiten gerechnet werden. Dies betrifft allerdings nicht diejenigen Personen, die vom 8. bis 10. Juli bereits im Vorfeld einen Termin über die Hotline 116 117 oder www.impfterminservice.de gebucht hatten – sie können ihren Termin ganz normal wahrnehmen.

Wartezeiten können übrigens etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Erhebungsbogen (www.impfen-bw.de) ausfüllt und zur Impfung mitbringt. „Ansonsten muss man nur ein amtliches Ausweisdokument mitbringen und empfehlenswert ist es auch, den Impfpass und die Versichertenkarte dabeizuhaben“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze.

„Diese Sonder-Impfaktion ist ein Angebot an alle, die noch keinen Impftermin erhalten haben und sich aber kurzfristig, etwa vor dem Urlaub, noch impfen lassen wollen. Ich kann nur raten, es wahrzunehmen, denn einfacher gelangt man nicht zur Corona-Schutzimpfung! Trotz der momentan niedrigen Inzidenzzahlen ist die Pandemie noch nicht besiegt. Die Impfung ist und bleibt die beste Möglichkeit, sich zu schützen“, lautet der Appell von Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises.

Kreistag Rhein-Neckar-Kreis: Einladung Sitzung Verwaltungs- und Finanzausschuss, dieser tagt in Wiesloch

Mit 17 Punkten weist die nächste Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises eine umfangreiche Tagesordnung auf. Das Gremium tagt öffentlich am Dienstag, 6. Juli, ab 14 Uhr in der Kreissporthalle in Wiesloch (Parkstraße 7, 69168 Wiesloch).

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner werden die Kreisrätinnen und Kreisräte über die finanzielle Entwicklung des laufenden Kernhaushalts sowie des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik informiert. Anschließend nimmt der Verwaltungs- und Finanzausschuss den aktuellen Sachstand zum Zensus 2022 zur Kenntnis. Dies ist ein Projekt der amtlichen Statistik des Bundes und der Länder zur Erhebung von Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungsdaten. Der ursprüngliche Zensusstichtag war der 16. Mai 2021. Infolge der Corona-Pandemie wurde im Jahr 2020 die Verschiebung des Zensusstichtags beschlossen und die Vorbereitungen für den Zensus 2021 entsprechend auf Ebene des Bundes, der Länder, der Landkreise und der Kommunen eingestellt. Mittlerweile steht der 15. Mai 2022 als neuer Zensusstichtag fest.

Nach drei personellen Formalien (Besetzung des Aufsichtsrats der AVR GewerbeService GmbH, Wahl einer Vertreterin in die Verbandsversammlung des Zweckverbands Tierkörperbeseitigung Hessen-Süd sowie die Bestellung eines Mitglieds des Lenkungsausschusses der Integrierten Leitstelle Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis gGmbH) befasst sich der Verwaltungs- und Finanzausschuss mit der Feststellung der Jahresabschlüsse 2020 der Eigengesellschaften und Beteiligungen des Rhein-Neckar-Kreises. Im Einzelnen betrifft dies die AVR BioTerra GmbH & Co. KG, die AVR UmweltService GmbH, die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, die Jugendeinrichtung Stift Sunnisheim gGmbH, die Integrierte Leitstelle Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (ILS), die Schwetzinger SWR Festspiele gGmbH sowie die KliBA gGmbH.

Finanzen im Fokus

Außerdem soll der konsolidierte Jahresabschluss 2020 der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH zur Kenntnis genommen und gebilligt werden. Landrat Stefan Dallinger soll legitimiert werden, in der Gesellschafterversammlung das Stimmrecht für den Rhein-Neckar-Kreis entsprechend des vorgenannten Beschlusses auszuüben. Gleichfalls sollen die Kreisrätinnen und Kreisräte den Landrat legitimieren, in der jeweiligen Gesellschafterversammlung dem jeweiligen Aufsichtsrat der beiden oben genannten AVR-Gesellschaften, der GRN, der Jugendeinrichtung Stift Sunnisheim sowie der ILS Entlastung zu erteilen. Im Anschluss erfahren die Ausschussmitglieder in einem Bericht des Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar den aktuellen Stand der Ausbauaktivitäten des Zweckverbandes in Bezug auf eine zukunftsfähige Breitbandversorgung durch Glasfaser-Höchstgeschwindigkeitsnetze im Rhein-Neckar-Kreis. Des Weiteren nehmen die Ausschussmitglieder zur Kenntnis, dass der Haushaltsplanentwurf 2022 unter besonderer Berücksichtigung der in der Beschlussvorlage aufgeführten strategischen Ziele aufgestellt wird.

Landrat Dallinger bittet danach darum, die Baufreigabe für den Umbau des Werkstattgebäudes am Zentrum beruflicher Schulen Weinheim mit Gesamtkosten von 4,85 Millionen Euro zu erteilen. Zudem soll das Gremium grünes Licht für die jeweiligen Schlussabrechnungen der Großbauprojekte an der Comenius-Schule Schwetzingen, an der Hans-Freudenberg-Schule Weinheim sowie am Zentrum beruflicher Schulen Schwetzingen geben.

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, wird der Verwaltungs- und Finanzausschuss in einem mündlichen Bericht noch über das Ergebnis des Architektenwettbewerbs für die Erweiterung von zwei kreiseigenen Gebäuden informiert.
 
Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Sitzung vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu bewahren, bittet der Landrat weiterhin eindringlich um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, die am Sitzungsort aushängen.

Weitere Informationen

Die Dokumente zur Sitzung finden Sie hier:

Generationen-gerechtigkeit in der Klimafrage

Dass sich in Bezug auf die Klimakrise etwas ändern muss, ist mittlerweile auch in den Köpfen der Mächtigsten angekommen – das hat auch der jüngste G7-Gipfel gezeigt. Ein besonders bedeutender Punkt in der Klimafrage ist die Generationengerechtigkeit.

Ein Thema, über das die Gäste Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Line Niedeggen von Fridays for Future und Stefan Schurig von der The Foundations Platform F20 beim diesjährigen Sommerfestival by PRIO1 diskutieren werden. Denn alles, was heute nicht oder zu spät getan wird, werden die nächsten und übernächsten Generationen zu spüren bekommen. Deshalb sind es auch viele junge Menschen, die lautstark fordern, dass sofort gehandelt wird, um Wege aus der Klimakrise zu finden. Auch weil viele Menschen in allen Teilen der Welt die Folgen der Klimakrise bereit jetzt zu spüren bekommen.

Vom 2. bis zum 4. Juli wird PRIO1 – Das Klima-Netzwerk bei der Hybrid-Veranstaltung ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, sich die digitale Podiumsdiskussion anzusehen oder auch an der Gesprächsrunde zum Thema Generationengerechtigkeit teilzunehmen. Darüber hinaus wird es Workshops exklusiv für PRIO1-Mitglieder geben. Inhaltlich dreht sich alles darum, konstruktive Wege aus der Klimakrise zu finden. Denn das ist der Kerngedanke von PRIO1. Das Netzwerk richtet sich an 16- bis 25-Jährige. Es bietet ihnen die Möglichkeit, gemeinsam spannende Projekte zu entwickeln und tatsächlich umzusetzen, bringt die Teilnehmenden mit Entscheider aus allen Gesellschaftsbereichen zusammen und eröffnet den Dialog, mit dem Ziel, lebensnahe Lösungsansätze zu entwickeln.

Von 16- bis 25-Jährigen, für 16- bis 25-Jährige

„Das Besondere an PRIO1 ist, dass wir das Netzwerk selbst auf- und ausbauen. Unsere Ideen sind gefragt und werden auch nach unseren Vorstellungen umgesetzt. Sprich, es ist nicht nur für 16- bis 25-Jährige, sondern vor allem auch von ihnen selbst gestaltet“, sagt Robin, Mitglied im PRIO1-Planungsteam. Zusammen mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern hat er auch das anstehende Sommerfestival organisiert. „Dass wir wichtige Entscheider sowie solche klugen Köpfe als Gäste begrüßen können, freut uns natürlich sehr. Denn unser Ziel ist es ja, unsere Projekte und Ideen einer großen Mehrheit bekannt und zugänglich zu machen.“

Es gibt immer die Möglichkeit, Mitglied bei PRIO1 zu werden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos – es ist nur eine Registrierung unter www.prio1-klima.net/registrieren/ nötig. Wer PRIO1-Mitglied wird, hat die Möglichkeit, auch über das Sommerfestival hinaus an den zahlreichen Aktivitäten von PRIO1 mitzuwirken – etwa in Themenlaboren, in denen konkrete Projekte entstehen. Zudem trifft er/sie auf Gleichgesinnte und bekommt verschiedene Optionen, sich auszutauschen und das Netzwerk mitzugestalten. Die Teilnahme an den öffentlichen Veranstaltungen des Sommerfestivals – ohne Mitgliedschaft – ist ebenfalls kostenlos und für alle Interessierten möglich.

Das Sommerfestival by PRIO1 findet vom 2. bis 4. Juli statt. Den Auftakt macht die Podiumsdiskussion am 2. Juli ab 18.00 Uhr. Die Anmeldung für die öffentlichen digitalen Programmpunkte steht allen Interessierten offen: www.prio1-klima.net/anmeldung/
Auch die digitale interaktive Diskussionsrunde am 4. Juli ab 10.30 Uhr kann von allen Interessierten besucht werden, um mit anderen zu diskutieren.

Weitere Informationen:

Informationen zum Festival sowie zur Anmeldung und zur PRIO1-Community finden Sie unter www.prio1-klima.net.

Rumpelpiste der Woche

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Coronavirus: Weitere Lockerungen

Die 7-Tage-Inzidenzen befinden sich in den meisten baden-württembergischen Land- und Stadtkreisen mittlerweile im einstelligen Bereich. Durch die Einführung einer neuen Inzidenzstufe innerhalb der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sorgt ein Wert von 10,0 oder niedriger nun für weitere Lockerungen.

Im Stadtkreis Heidelberg ist dies schon seit dem 14. Juni der Fall, wobei hier gleich an drei Tagen mit einem Inzidenzwert von 9,9 (zuletzt am 25. Juni) quasi eine Punktlandung hingelegt wurde. Auch der Rhein-Neckar-Kreis weist seit dem heutigen Sonntag zum fünften Mal in Folge einen einstelligen Wert auf (23. Juni: 7,7; 24. Juni: 6,9; 25. Juni: 5,8; 26. Juni: 5,1; 27. Juni: 3,8).

Die Landesregierung hat zum 28. Juni 2021 die Corona-Verordnung komplett überarbeitet. „Eine entscheidende Neuerung ist neben der Einführung der neuen Inzidenzgrenze 10 die Tatsache, dass sowohl für Lockerungen als auch für Verschärfungen gilt, dass der jeweilige Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unter- oder überschritten sein muss“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

Gemäß § 1 Abs. 3 CoronaVO hat das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekanntzumachen, sobald ein für eine Inzidenzstufe maßgeblicher Wert in einem Stadt- oder Landkreis an fünf Tagen in Folge über- oder unter-schritten wurde. Die Inzidenzstufen und deren Rechtsfolgen gelten jeweils am Tag nach der ortsüblichen Bekanntmachung. Eine weitere Neuerung im Vergleich zur bisherigen Corona-Verordnung ist übrigens die Tatsache, dass nun wieder die vom Landesgesundheitsamt (LGA) veröffentlichten Zahlen maßgeblich für die Inzidenzstufen sind. Das LGA veröffentlicht seinen täglichen Lagebericht meist am frühen Abend.

Was bedeutet das für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg?

Nachdem seit heute feststeht, dass sowohl der Rhein-Neckar-Kreis als auch der Stadtkreis Heidelberg die Voraussetzungen für das Eintreten in die erste Inzidenzstufe (bis 10) erfüllt, hat das Gesundheitsamt das Unterschreiten der 10er-Grenze in beiden Fällen bereits auf der Homepage www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen öffentlich bekanntgemacht, sodass die neuen Regelungen der neuen CoronaVO bereits am morgigen Montag in Kraft treten.

 Was jetzt gilt, kann man hier erkennen:  Übersicht

Zahl der Impfungen hat die 400.000er Marke überschritten

Am Wochenende wurde durch eines der drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betreibt, die 400.000 Impfung verabreicht.

Rund 230.000 Personen haben über die drei Impfzentren und die Mobilen Impfteams (MIT) mittlerweile ihre Erstimpfung erhalten sowie knapp 170.000 Personen ihre Zweitimpfung (Stand: 27. Juni abends). Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. Die insgesamt 400.405 verabreichten Impfdosen verteilen sich auf die Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer (271.399), Moderna (73.742) AstraZeneca (53.333) sowie Johnson&Johnson (1.931) – letzteres ist der einzige Impfstoff, der nur einmal verimpft werden muss.

In der Gesamtzahl der über 400.000 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams (MIT) durchgeführt wurden – insgesamt waren das bislang knapp 60.000. Die rund 400.000 Impfungen haben übrigens in einem Zeitraum von genau einem halben Jahr stattgefunden, denn die erste Impfung erfolgte am 27. Dezember 2020 im ZIZ. Imposant ist auch diese Zahl: Umgerechnet wurden bislang knapp 146 Liter Impfstoff verimpft.

16 „Impfhelden“ seit Donnerstag

„In der laufenden Woche haben wir sogar noch Termine frei“, gibt der ärztliche Leiter der Impfzentren, Christoph Schulze, bekannt. Zudem könne man über die telefonische Terminvereinbarungsnummer 116 117 nun auch AstraZeneca-Termine erhalten, wenn man unter 60 Jahre alt ist. Eine weitere Möglichkeit, kurzfristig einen Impftermin zu erhalten, ist das neue Internetportal „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“. Hierüber können kurzfristig verfügbare Impfdosen aller Impfstoffe schnell und einfach verteilt werden. Seit dem Start am Donnerstag vergangener Woche haben bereits 16 Personen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und so kurzfristig ihre Erstimpfung erhalten. „Ich kann nur jedem, der noch keine Erstimpfung erhalten hat und über 16 Jahre alt ist, empfehlen, sich zu registrieren“, so Schulze. 763 registrierte Personen zählt momentan das „Impfhelden“-Portal des Rhein-Neckar-Kreises.

Die bislang 400.405 Impfungen verteilen sich wie folgt (Stand 27. Juni 2021):

  • ZIZ Heidelberg
    118.262 Erstimpfungen
    94.512 Zweitimpfungen
    212.774 Gesamt
  • KIZ Weinheim
    52.340 Erstimpfungen
    34.224 Zweitimpfungen
    86.564 Gesamt
  • KIZ Sinsheim
    25.189 Erstimpfungen
    16.406 Zweitimpfungen
    41.595 Gesamt
  • MITs
    34.669 Erstimpfungen
    24.803 Zweitimpfungen
    59.472 Gesamt

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Probleme beim Impfen, kurzfristiges Angebot an alle Impfwillige: „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet"

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat als Betreiber von drei Impfzentren ein Internetportal an den Start gebracht, das es erlaubt, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren. „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ heißt die Aktion, durch die kurzfristig verfügbare Impfdosen schnell und einfach verteilt werden können.

„Es kommt leider immer öfter vor, dass angemeldete Impflinge nicht zu ihrem Termin im Impfzentrum erscheinen. Wenn das gehäuft passiert, müssen wir manchmal sehr viel telefonieren, damit aufgezogene Spritzen nicht verworfen werden müssen“, erklärt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der Impfzentren. Zudem kann die Altersbeschränkung im Rahmen der regulären Terminvereinbarungsmöglichkeiten bei den beiden Vektorimpfstoffen dazu führen, dass Impfwillige hierfür keine Termine buchen können, obwohl der Impfstoff im Impfzentrum vorhanden ist. „Wenn das über einen längeren Zeitraum der Fall ist, drohen Vakzine auch abzulaufen“, so Schulze weiter. Daher kam man im Landratsamt auch auf den Namen „RNK-Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“.

Wer kann sich registrieren?

„Impfhelden“ – damit sind natürlich auch „Impfheldinnen“ gemeint – können nach Aufhebung der Priorisierung alle werden, die noch keine Impfung erhalten haben und die zeitlich flexibel und recht mobil sind. Das „Impfhelden“-Portal ist auf der Homepage des Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden verlinkt bzw. direkt unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden erreichbar.

Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer und E-Mail-Adresse.  Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann man das Impfzentrum, welches man schnell erreichen kann (also das Zentrale Impfzentrum in Heidelberg oder die Kreisimpfzentren in Weinheim und Sinsheim) auswählen sowie den Impfstoff, für den man registriert sein möchte. Wer ganz flexibel ist, kann sich auch für alle drei Impfzentren und/oder mehrere Impfstoffe melden. Dieser Vorgang wird von der Seite per E-Mail bestätigt. Sobald diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen wird über das „Impfhelden“-Portal eine SMS und E-Mail an die gelisteten Personen verschickt. Bestätigt eine Person den Termin nicht innerhalb von 15 Minuten oder lehnt aktiv ab, wählt das System die nächste Person auf der Liste aus, bis alle Impfdosen vergeben sind.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Die Personen

  • müssen mindestens 16 Jahre alt sein
  • dürfen noch keine Erstimpfung erhalten haben
  • müssen schnell auf dem Handy erreichbar sein
  • müssen schnell im Impfzentrum erscheinen können (ca. 30 Minuten)
  • müssen zum Termin ihren Personalausweis und ggf. Impfpass sowie bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen

„Der Start des Impfportals ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die noch keine Impfung erhalten haben und flexibel sind. Unsere drei Impfzentren achten seit Beginn der Impfkampagne genau darauf, dass grundsätzlich keine Impfdosen verfallen. Mit dem neuen Portal erreichen wir Impfwillige schneller und erleichtern zugleich die Abläufe in den Impfzentren“, freut sich Landrat Stefan Dallinger.

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Corona-Hotline ab sofort nur noch montags bis samstags erreichbar

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, passt wegen der sinkenden SARS-CoV-2-Fallzahlen und dem damit einhergehenden Rückgang der Anrufe die Zeiten für das eigens eingerichtete Infotelefon an. Ab sofort ist die Hotline unter der Telefonnummer 06221/522-1881 montags bis samstags erreichbar – dies nach wie vor zu den bekannten Zeiten (werktags von 7.30 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr).

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert – seit deren Einrichtung wurden insgesamt schon mehr als 150.000 Anrufe bearbeitet. Mittlerweile ist das Anrufaufkommen jedoch vor allem an den Wochenenden deutlich gesunken. So gingen an den vergangenen beiden Sonntagen zusammen gerade einmal 31 Anrufe ein. Wer befürchtet, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, kann die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes also weiterhin an sechs Tagen in der Woche erreichen. Zusätzlich wird dort auch abgeklärt, ob eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen mit typischen Corona-Symptomen, die in einem kreiseigenen Testzentrum mittels PCR-Testung getestet werden wollen, können nach wie vor die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin.

Übrigens sollten Personen, die mittels Antigen-Schnelltest positiv auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, möglichst schnell einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen.

Backfischfest: Termin auf den 17. bis 26. September verschoben

„Was für eine Entwicklung im Laufe der Pandemie seit Ende letzten Jahres – stei­gende Infektionen, Virusvarianten, der Impfstoff und aktuell Infektionszahlen, die fast das Vorjahresniveau erreicht haben. Ende letzten Jahrs war klar, dass es nur mit Hygienekonzepten, Kontaktnachverfol­gung und AHA-Regeln sehr schwer wer­den wird, Veranstaltungen im Einklang mit der Minimierung eines Infektionsrisi­kos, dem Gesundheitsschutz der Besucher und einem vertretbaren Aufwand wirt­schaftlich durchführen zu können“, infor­miert die Ketscher Backfischfest GmbH in einer Mitteilung. Mit dem Impfstoff sei die Hoffnung auf­gekommen, das Infektionsrisiko in den Griff zu bekommen und damit auch wie­der Veranstaltungen zu ermöglichen. Zwischenzeitlich sei der Status „geimpft, genesen und getestet“ der Schlüssel hin zu Lockerungen und Öffnungen und so­mit auch in Richtung neue Normalität ge­worden. Auf Basis der Planungen für die Impfkampagne Anfang des Jahres und den aktuellen, schnellen Lockerungs- und Öffnungsschritten sei auch die Ketscher Backfischfest GmbH davon ausgegangen, das Backfischfest 2021 traditionsgemäß Anfang August feiern zu können.

 
„Leider hat die Dynamik bei Lockerungen und Öffnungen die Veranstaltungsbran­che noch nicht erreicht. Dank der enor­men Flexibilität unserer Partner ist es uns möglich, kurzfristig zu reagieren und den Startschuss zu geben, aber auch hier sto­ßen wir an Grenzen, denen wir uns jetzt nähern“, macht die Ketscher Backfischfest GmbH deutlich. Die Verordnungen und Vorgaben für Veranstaltungen seien in der Vorbereitung, die Ergebnisse aber nicht zeitlich fixiert. In dieser Situation mit einer Wahrscheinlichkeit von 50:50 den Start­schuss zu geben, sei äußerst riskant.

 
In Abstimmung mit der Gemeinde, dem Festwirt, den Bands, den Schaustellern und allen weiteren Partnern habe man sich deshalb entschieden, das Ketscher Backfischfest 2021 auf den 17. Septem­ber bis 26. September 2021 zu verlegen. „Von unseren Partnern wurde die Ver­schiebung - anstelle der Absage - sehr positiv aufgenommen. Parallel zu den Ent­wicklungen des Infektionsgeschehens ha­ben wir in regelmäßigem Austausch mit allen unseren Partnern schon seit Anfang des Jahres verschiedene Szenarien für das Ketscher Backfischfest 2021 entwickelt und immer wieder angepasst, so dass wir jederzeit schnell reagieren können.“


In welcher Form man letztlich das Ket­scher Backfischfest 2021 feiern könne, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss. Sicherlich werde es Einschränkungen und Auflagen geben und auch die „3G’s - Geschlossene Räume, Gruppen und Ge­dränge, Gespräche mit engem Kontakt vermeiden“ werden grundlegend die Vo­raussetzungen dafür sein. „Unsere Partner und wir sind alle hoch motiviert und be­reit zu jedweder Anstrengung, damit wir in diesem Jahr mit unseren Gästen das Ketscher Backfischfest 2021 gemeinsam feiern können. Die Menschen freuen sich wieder auf die Begegnungen und wir sind uns sicher, dass trotz aller Freude der Ge­sundheitsschutz in den Köpfen unserer Gäste tief verankert ist. Gespannt erwarten wir die neuen Verordnungen der Entschei­dungsträger auf kommunaler, Landes-und Bundesebene für die Durchführung von Veranstaltungen“, lässt die Ketscher Backfischfest GmbH keinen Zweifel daran, mit viel Elan und Fingerspitzengefühl die Planungen für eine Realisierung des Fes­tes voranzutreiben.

Quelle: Ketscher Backfischfest GmbH

Bei Einbruch in Lagerraum hochwertige Elektrowerkzeuge entwendet - Polizei sucht Zeugen

Bei einem Einbruch in ein Büro- und Lagergebäude in der Nacht von Sonntag auf Montag in Ketsch erbeuteten unbekannte Täter hochwertige Elektrowerkzeuge. Die Einbrecher überstiegen den Zaun des Anwesens in der Anhalter Straße und begaben sich zum Gebäude und setzten zunächst einen Bewegungsmelder sowie die Außenbeleuchtung außer Funktion. Anschließend hebelten sie ein Fenster im Erdgeschoss auf, durch das sie schließlich ins Gebäude einstiegen. Aus einem Lagerraum ließen sie schließlich eine noch nicht bekannte Anzahl von Elektrowerkzeugen, überwiegend der Marke Hilti, mitgehen. Anschließend verließen sie das Gelände wieder und flüchteten in unbekannte Richtung.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

Ketsch beim EM-Spiel Deutschland - Portugal

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Anzahl der Bürgerinnen und Bürger die am oder mit dem Coronavirus in Ketsch verstorben sind

Nahezu tagesaktuell kann man die Infektionszahlen am Coronavirus in jeder Gemeinde nachvollziehen. Dazu werden Zahlen vom Gesundheitsamt beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis veröffentlicht. Was nicht veröffentlicht wird bei den Zahlen, waren bisher die Todeszahlen am oder mit dem Coronavirus. Hier gab es zum Rhein-Neckar-Kreis nur eine einheitliche Zahl. Lediglich für die Stadt Heidelberg wurden die offiziellen Todeszahlen ausgewiesen. Auch die Gemeinde Ketsch veröffentlichte keine Zahlen. Bereits im Jahr 2020 wurde eine Anfrage nach den Todeszahlen für Ketsch, von Seiten vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis abgelehnt. Eine erneute Anfrage als Antrag nach dem Landesinformationsfreiheitsgesetz im Mai 2021, wurde jetzt erst nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde beim Regierungspräsidium Karlsruhe, als zuständige Aufsichtsbehörde beantwortet. Sieben Bürgerinnen und Bürger aus Ketsch sind am oder mit dem Coronavirus verstorben.

Für die Gemeinde Ketsch ist jetzt die gesamte Tragweite der Coronavirus- Pandemie erkennbar. Neben den jeweils aktuellen Zahlen, kann man hier auf Der Enderle auch die Gesamtzahl der Infektionen und die Todeszahlen sehen.

Sperrung der Feuer- und Grillstellen in der Rheinebene

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Baden-Württemberg. Auch im Rhein-Neckar-Kreis herrschen seit Tagen Temperaturen jenseits der 30 Grad und auch nachts fallen die Temperaturen nicht merklich unter die 20-Grad-Marke.

Die einhergehende Wärmebelastung kann nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Waldökosysteme gefährlich werden. Ähnlich dem Tropfen, der das Glas zum Überlaufen bringt, reicht derzeit ein einzelner Funke aus, damit es im Wald anfängt zu brennen. Damit es soweit nicht kommt, sperrt das Kreisforstamt bis auf Weiteres die Feuerstellen und Grillplätze in der Rheinebene. Betroffen sind die Wälder auf Gemarkung der Kommunen: Altlußheim, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen, Sandhausen, Sankt Leon-Rot, Schwetzingen, Wiesloch und Walldorf.

„Wir beobachten die Lage im Wald seit Tagen. Leider ist insbesondere in der Rheinebene keine Verbesserung in Sicht“, so Forstbezirksleiter Philipp Schweigler. Das Kreisforstamt bittet daher um Verständnis für die Entscheidung. Die Gefahren und Auswirkungen eines unkontrollierten Feuers im Wald wären zu fatal, denn Feuer bedroht nicht nur den Lebensraum von Tieren und Pflanzen, sondern kann auch auf waldnahe Wohnhäuser übergreifen und die Bevölkerung gefährden. Gleichzeitig vernichtet es Rohstoffe, gespeicherte Energie und setzt dabei in Bäumen gebundenes CO2 frei. Vorsorglich weist das Kreisforstamt auch in diesem Zusammenhang nochmals auf das gesetzliche Rauchverbot im Wald im Zeitraum vom 1. März bis 31.Oktober hin. Die vorsätzliche oder fahrlässige Missachtung der Sperrung oder des Rauchverbots im Wald können Ordnungswidrigkeiten mit erheblichen Bußgeldern nach sich ziehen.

Das Kreisforstamt bittet um Einhaltung der Sperrung und ruft dazu auf, entdeckte Schadfeuer im Wald umgehend per Notruf der Feuerwehr oder der Rettungsleitstelle unter der Notfallnummer 112 zu melden.

Die Allgemeinverfügung zur Sperrung der Grillstellen in der Rheinebene (Rhein-Neckar-Kreis) infolge akuter Waldbrandgefahr kann unter dem nachstehenden Link sowie unter www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen abgerufen werden.

Allgemeinverfügung zur Sperrung der Feuer- und Grillstellen in der Rheinebene (208 KB)

Sommer ist Hochsaison für Zecken

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen. Besonders in diesem Jahr ist der Drang raus ins Freie verständlicherweise besonders groß. Doch nicht nur der Mensch wird aktiver – auch Zecken haben in den warmen Jahreszeiten wieder Hochsaison. Der Stich der kleinen Spinnentiere ist nicht nur ein Ärgernis, er kann schwerwiegende Folgen haben. Denn die Zecken können eine Vielzahl von Krankheitserregern in ihrem Verdauungstrakt haben und beim Blutsaugen über den Speichel auf den Menschen übertragen.

Impfen schützt gegen FSME

 „Vor allem der Süden Deutschlands – Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen –  sind seit Jahren Risikogebiete für die Übertragung der Frühsommer-Meningo- Enzephalitis (FSME)“, weiß Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes, welches für die rund 720.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein- Neckar- Kreises und der Stadt Heidelberg zuständig ist. „Jedes Jahr erkranken bei uns Menschen, teilweise mit schweren Verläufen“, sagt der Amtsleiter weiter. Eine gezielte Therapie gegen die Viren gibt es nicht. „Die Impfung gegen FSME ist die effektivste Maßnahme gegen die Erkrankung. Sie schützt sicher und zuverlässig vor schweren Verläufen oder verhindert sogar die Erkrankung“. Bereits Kinder ab einem Jahr können geimpft werden. Nach der Grundimmunisierung muss die Impfung spätestens alle fünf Jahre aufgefrischt werden. „Die Kosten für die Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Allgemeinmedizin und die Kinderärztinnen und Kinderärzte kennen ihre Patienten und können am besten beraten, für wen eine Impfung sinnvoll ist“, so Dr. Schwertz.

Auch die Borreliose gehört zu den durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Hierbei handelt es sich um eine Bakterieninfektion, welche bundesweit auftritt. „Eine Infektion mit dem Borrelia burgdorferi zeigt als erstes Symptom häufig ein paar Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich die sogenannte „Wanderröte“ – ein sich um den Zeckenstich herum immer weiter ausbreitende Rötung“, berichtet die Leiterin des Referats Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt, Dr. Anne Kühn. Weitere Symptome betreffen unter anderem den Bewegungsapparat und das Nervensystem. „Schmerzende Gelenke, Lähmungen, Gangunsicherheiten – das alles können Zeichen einer Borreliose sein und auch ohne einen erinnerlichen Zeckenstich oder erst Monate nach diesem auftreten.“ Eine Impfung gegen Borreliose ist nicht möglich, allerdings kann man die Infektion mit Antibiotika behandeln.

„Gerade körperlich aktive Menschen, die sich viel in unseren Parks, Wäldern und Feldern aufhalten und auch Kinder, die durch den Wald streifen oder im Feld herumspringen, sind besonders von einer durch Zecken übertragende Erkrankung gefährdet“, warnt Dr. Schwertz. Denn die in unserer Region vorwiegende Zeckenart, der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), kommt praktisch überall dort vor, wo es Pflanzen gibt. „Die Zecke klettert an einem Grashalm empor oder in ein Gebüsch. Kommt ein Tier oder ein Mensch vorbei, wird die Zecke abgestreift und hält sich fest. Dann sucht sie eine Stelle, in der die Haut besonders dünn ist, um dort mit dem Blutsaugen zu beginnen.“

Um es gar nicht erst zu einem Zeckenstich kommen zu lassen, gibt es einige Tipps: „Tragen Sie lange, helle Kleidung und geschlossenes Schuhwerk. Die Hosenbeine können in die Socken gesteckt werden. So verlängern Sie den Weg, den die Zecke zu einer freien Hautstelle hat“, rät Dr. Anne Kühn. „Kurzfristig kann man sich auch mit abwehrenden Sprays oder Lotionen schützen. Diese müssen jedoch nach einer gewissen Zeit erneut aufgetragen werden.“

Diese Verhaltensmaßnahmen können aber einen Zeckenstich nicht zu 100 Prozent verhindern. Daher ist es ist wichtig, nach jedem Aufenthalt im Freien den Körper gründlich nach Zecken abzusuchen. Findet man eine Zecke, sollte man diese so bald wie möglich entfernen. Hierfür stehen spezielle Pinzetten, Zangen oder auch Zeckenkarten zu Verfügung, mit denen man das Tier im Ganzen selbst entfernen kann. „Je früher man die Zecke entfernt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits eine Infektion stattgefunden hat!“, so die Expertin und erläutert weiter. „Sollten Sie nach einem Zeckenstich Krankheitssymptome entwickeln, die auf eine mögliche Infektion hindeuten, wenden Sie sich bitte frühzeitig an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt! Auch das Gesundheitsamt steht Ihnen gerne beratend zur Seite!“

Einbruch in Abfallanlage - Zeugen gesucht

Eingebrochen wurde zwischen Dienstag, 20:00 Uhr, und Mittwoch 07:15 Uhr, in einer Abfallanlage des AVR in der Speyerer Straße. Bislang unbekannte Täter verschafften sich unerlaubt Zugang zum Anmelde- und Wiegehäuschen und hebelten einen dortige Wandschrank auf. Aus diesem entwendeten die Täter einen Tresor, mit dem sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Der entstandene Diebstahlschaden beträgt rund 200 EUR, der genaue Sachschaden kann derzeit noch nicht betitelt werden.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen, unter der Telefnnummer 06202-2880, zu melden.

Polizei sucht Zeugen: Einbruch in Gartenlaube

Im Zeitraum von Montag, 20:00 Uhr bis Dienstag, 06:30 Uhr brachen ein oder mehrere unbekannte Täter in eine Gartenlaube im Brühler Pfad ein und entwendeten mehrere elektronische Gerätschaften und Alkoholika im Gesamtwert von rund 1000 Euro. Die Täterschaft hebelte mit einem unbekannten Werkzeug die Eingangstür zu der Hütte auf und verschaffte sich so Zugang. Wie hoch der entstandene Sachschaden an der Zugangstür ist, ist derzeit nicht bekannt.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Kleingartenbesitzer geschädigt wurden. Das Polizeirevier Schwetzingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet deshalb Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können sowie weitere Geschädigte, sich unter der Tel.: 06202 2880 zu melden.

Traktor gerät auf einem Spargelacker in Vollbrand

Vermutlich infolge eines technischen Defekts entzündete sich am 14.06.2021, gegen 19.45 Uhr, ein Traktor mit Frontlader, der zu Feldarbeiten in der Nähe des Park & Ride Parkplatzes an der Hockenheimer Landstraße (B 291 / L 599) bei Schwetzingen eingesetzt war.

 Innerhalb kürzester Zeit stand das Fahrzeug in Vollbrand und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Ketsch gelöscht werden. Die zuvor entstandene Rauchsäule war weithin sichtbar. Der Fahrzeugführer, dessen Traktor vollständig ausbrannte, blieb unverletzt und kam mit einem Schrecken davon. Zur Kontrolle, ob Gefahrstoffe oder auslaufender Dieselkraftstoff das Erdreich verunreinigt haben könnten, wurde das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt ca. 65.000 Euro, der Flurschaden ca. 15.000 Euro. Das Polizeirevier Schwetzingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Schwerer Verkehrsunfall: Rettungshubschrauber aktuell im Einsatz, Vollsperrung zwischen Ketsch und Schwetzingen!

Erste Meldung der Polizei:

Nach einem Verkehrsunfall zwischen Schwetzingen und Ketsch ist aktuell die K 4250 voll gesperrt. Kurz nach neun Uhr war es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei zwei Personen verletzt. Polizei und Rettungsdienste sind an der Unfallstelle eingesetzt. 

Die Maßnahmen der Unfallaufnahme dauern derzeit noch an. Weitere Informationen folgen.

Update 11.22 Uhr:

Wie bereits berichtet, ereignete sich kurz nach neun Uhr auf der K4250 zwischen Ketsch und Schwetzingen ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 34-jährige Frau war mit ihrem Toyota in Richtung Schwetzingen unterwegs. Dabei kam sie aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrspur und stieß mit einer 57-jährigen Ford-Kleinbus-Fahrerin zusammen, die in Richtung Ketsch fuhr.

Beide Fahrerinnen erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Während die Fahrerin des Toyota einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Mannheim geflogen wurde, lieferte ein Rettungswagen die 57-Jährige in eine Heidelberger Klinik ein.Die Fahrzeuge beider Frauen waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten, der Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt.

Die K4250 ist derzeit noch voll gesperrt. Der Verkehr wird durch Polizeikräfte umgeleitet. Nach Abschluss der Abschlepp- und Reinigungsarbeiten wird die Fahrbahn wieder freigegeben. 

Update 12.44 Uhr:

Nach Abschluss der Unfallaufnahme sowie Abschlepp- und Aufräumarbeiten wurde die Vollsperrung der K4250 gegen 12 Uhr wieder aufgehoben. Nennenswerte Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Umleitungsstrecken ergaben sich nicht. 

Update: 12 Jahre alter Junge vermisst: Personenspürhunde und Hubschrauber im Großeinsatz

Seit 00.30 Uhr sucht die Polizei nach einem 12-jährigen Jungen in Ketsch, der nach einem Streit mit seiner Mutter die Wohnung verließ. Eine hilflose Lage kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zur Unterstützung wurden Personenspürhunde der Rettungsleitstelle sowie ein Polizeihubschrauber angefordert. 

Beschreibung:

Der Junge ist 160 cm groß, trägt eine graue Jacke sowie schwarze Nike-Schuhe mit weißer Sohle. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwetzingen, 06202/2880 oder die Kriminalpolizei Heidelberg, 0621/174-4444, entgegen. 

Update: 

Um 2.53 Uhr meldet die Polizei: 

Die Vermisstensuche wurde eingestellt, nachdem der 12-jährige selbständig nach Hause zurückgekehrt ist. 

Ausgezeichnete Wasserqualität Hohwiese und anderer Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis

Entspannen, baden, spielen, genießen – die Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis bieten ein großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Darüber hinaus können sich die Badegäste zum Saisonstart über eine hervorragende Wasserqualität freuen: Die aktuell gemessenen Wasserwerte und Probenahmen des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises zeigen eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität aller neun Badeseen im Landkreis.

„In der Badesaison von Mai bis September wird das Wasser der Badeseen im Landkreis alle zwei Wochen überprüft“, erklärt Sarah-Vanessa Samuelsen vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises. „Die ersten Werte der Wasserproben, die erstmals am 10. und 31. Mai genommen wurden, ergaben mikrobiologisch keine Beanstandungen“, freut sie sich. Somit steht der Badesaison bei einer derzeitigen Wassertemperatur von 17 bis 20 Grad nichts mehr im Wege. Die Hygienekontrolleurin führt die offiziellen Wasseruntersuchungen an den Badeseen, die im Rhein-Neckar-Kreis als offizielle Badegewässer ausgewiesen sind, durch. Dazu gehören: Altlußheim (Blausee), Brühl (Kollerinsel), Heddesheim (Badesee), Hemsbach (Wiesensee), Ketsch (Hohwiesensee), St. Leon-Rot (Badesee), Weinheim (Waidsee und FKK-See Miramar) sowie Walldorf (Badesee).

Die Ergebnisse der Tests werden im Labor des Landesgesundheitsamtes Stuttgart auf Indikatorparameter (E.-coli und Enterokokken) untersucht. Außer der Beprobung der Badestellen auf krankheitsauslösende Erreger führt die Expertin für Wasserhygiene auch physikalische Wasseruntersuchungen wie die Messung des Sauerstoffgehalts, der Temperatur, des pH-Wertes oder der Sichttiefe des Sees regelmäßig durch. Auch hier entsprachen bei den letzten Messungen die Werte den Vorgaben. Die strengen Anforderungen der Badegewässerverordnung Baden-Württemberg und die Vorgaben der Europäischen Union (EU) sind damit erfüllt.

Interessierte können die aktuellen Werte im Internet in einer Liste der überwachten Badestellen abrufen: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/wasser/liste-der-ueberwachten-badestellen. Auf der Website der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz werden zudem der hygienische Zustand der vergangenen Badesaisons aufgezeigt. Alle neun Badestellen im Rhein-Neckar-Kreis weisen 2020 ein blaues Symbol für „ausgezeichnete Wasserqualität“ auf. Neben den Badeseen führt das Gesundheitsamt auch regelmäßige Überprüfungen in den Freibädern des Rhein-Neckar-Kreises durch. Hier überprüft die Hygienekontrolleurin zum Beispiel die Wasseraufbereitungsanlagen, den Chlorgehalt, den pH-Wert oder die Sanitäranlagen.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises führt nicht nur die Kontrollen der Badestellen durch, sondern steht den Bäderbetreibern auch als beratende Fachbehörde, zum Beispiel bei Fragen zu Regelungen während der Corona-Pandemie, zur Seite. Über die Nutzung der Badegewässer entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden als Betreiber und die zuständigen Ortspolizeibehörden. Der Großteil der Badeseen ist bereits in die Badesaison 2021 gestartet. Einzig der Badestrand Hohwiese in Ketsch bleibt in dieser Sommersaison wohl geschlossen.

Die Betreiber der Bäder haben sich während der Corona-bedingten Pause generell sehr gut auf den Start der Badesaison vorbereitet: So wurden zum Beispiel die Hygienekonzepte an aktuelle Bestimmungen angepasst. Zusätzlich wurden in den gechlorten Bädern im Vorfeld Spülungen, Desinfektionen und Hochchlorungen durchgeführt, damit sich keine Keime bilden können. Einige Betreiber haben außerdem die Zeit genutzt, um Reinigungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Wasserqualität Hohwiese:

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Ausstellung des Künstlers Clapeko van der Heide ab 13. Juni im Foyer des Landratsamtes in Heidelberg

Als ein dem Landkreis sehr verbundener Künstler wollte die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e. V. gleich zu Jahresbeginn den Nußlocher Clapeko van der Heide (Jahrgang 1940) anlässlich dessen 80. Geburtstags mit einer großen Kunstausstellung ehren. Coronabedingt musste die Schau im Foyer des Landratsamtes (Kurfürsten-Anlage 38-40 in Heidelberg) allerdings verschoben werden.

Aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen im Rhein-Neckar-Kreis und den damit verbundenen Lockerungen kann die Ausstellung mit dem Titel „BLAU / GELB / ROT“ nun ab Montag, 14. Juni, gezeigt werden.

Dank „Kunst am Bau“ ist der Rhein-Neckar-Kreis seit vielen Jahren in der glücklichen Situation, den Kreiseinwohnerinnen und -einwohnern die Kunst von Clapeko van der Heide dauerhaft und im öffentlichen Raum zeigen zu können. Als Beispiele seien die Glasfenster im Andachtsraum der GRN-Klinik Weinheim (1990) und das Foyer im Neubau der Louise-Otto Peters-Schule in Hockenheim genannt (2017). Neben den zahlreichen neueren Arbeiten, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, kann im Landratsamt zudem eines seiner großformatigsten Werke bewundert werden – die 16 Meter lange Verglasung der Verbindungsbrücke zwischen den beiden Verwaltungsgebäuden in der Kurfürsten-Anlage 38-40 aus dem Jahr 2002.

In den Kosmos aus „BLAU / GELB / ROT wird Prof. Dr. Christoph Zuschlag vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn bei einer virtuellen Vernissage am Sonntag, 13. Juni, um 11 Uhr einführen. Landrat Stefan Dallinger hat es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Clapeko van der Heide alle virtuellen Vernissagebesuchenden persönlich zu begrüßen. Die virtuelle Vernissage kann unter dem Link www.kultur-im-kreis.net angeschaut werden. Ab dem nächsten Tag (Montag, 14. Juni) kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes und bei freiem Eintritt besucht werden. Voraussetzung für einen Ausstellungsbesuch ist neben der Einhaltung der gängigen Corona-Regeln die Kontaktdatenerhebung – dies ist bequem mittels der Luca-App via Smartphone möglich. Zusätzlich stehen Kontaktnachverfolgungsbögen in Papierform vor Ort bereit oder es kann ein vorausgefülltes Formular (abrufbar unter www.kultur-im-kreis.net) zum Ausstellungsbesuch mitgebracht werden. Einzig für eine Besichtigung der Brückenverglasung ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221/522-1356 erforderlich.