Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
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13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
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25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

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Hinweis: Reinigung der Sinkkästen

In der Kalenderwoche 42 werden im gesamten Gemeindegebiet die Straßeneinläufe (Gullys) gereinigt. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, vom 18. bis 23. Oktober den Zugang zu den Sinkkästen freizuhalten und entsprechend zu parken.

 

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Kreistagssitzung am 19. Oktober in Nußloch

Finanzen stehen im Fokus der nächsten öffentlichen Sitzung des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises, die am Dienstag, 19. Oktober, ab 14 Uhr in der Olympiahalle in Nußloch (Kurpfalzstraße 75, 69226 Nußloch) stattfindet.

Zwei Kreisräte rücken nach

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner befasst sich das Gremium mit zwei Personalien in den eigenen Reihen: Der Kreistag stellt fest, dass die Kreisräte Dr. Matthias Funk und Dr. Guido Elberfeld (beide AfD) wegen Wegzugs aus dem Rhein-Neckar-Kreis ihre Wählbarkeit verlieren und aus dem Kreistag ausscheiden. Zugleich wird zur Kenntnis genommen, dass als nächste Ersatzbewerber für die frei werdenden Mandate Athina Buchmann aus Oftersheim als Kreisrätin und Dieter Krieger aus Wiesloch (beide AfD) als Kreisrat nachrücken. Beide haben die Annahme der Wahl bereits erklärt. Aufgrund ihres Nachrückens müssen verschiedene Ausschüsse des Kreistags neu besetzt werden.

Nach der Neubestellung eines Naturschutzbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises wird der Beteiligungsbericht 2020 des Rhein-Neckar-Kreises zur Kenntnis genommen. In den kommunalen Unternehmen des Landkreises waren im Berichtsjahr durchschnittlich 4.370 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Der erwirtschaftete Gesamtumsatz der Unternehmen beläuft sich auf 414,3 Millionen Euro. Im Jahr 2020 haben die kommunalen Unternehmen zur Erfüllung ihrer Aufgaben 44,1 Millionen Euro Investitionen getätigt. Den Beteiligungsbericht 2020 legt Landrat Stefan Dallinger nun den Kreisrätinnen und Kreisräten vor. Ebenfalls Kenntnis nimmt der Kreistag vom Abschluss des Prüfungsverfahrens bezüglich der Bauausgaben des Rhein-Neckar-Kreises in den Jahren 2013 bis 2017. Anschließend bittet der Landrat, der Änderung der Betriebssatzung des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik zuzustimmen.

Landrat Dallinger legt Haushaltsplanentwurf vor

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, erläutert Landrat Stefan Dallinger in einer Rede den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Danach soll der Haushaltsplan ohne Aussprache an die Ausschüsse zur Vorberatung überwiesen werden. Die Verabschiedung ist – nach der Beratung des Haushaltentwurfs in den Fachausschüssen – in der Kreistagssitzung am 14. Dezember in Sinsheim vorgesehen.
 
Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Sitzung vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu bewahren, bittet der Landrat weiterhin um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, die am Sitzungsort aushängen.

E-Scooter-Fahrerin bei Unfall leicht verletzt

Am Mittwochnachmittag kurz nach 16 Uhr bog ein 45-jähriger Hyundai-Fahrer von der Seestraße in die Hockenheimer Straße ab und nahm dabei einer 14-jährigen E-Scooter-Fahrerin die Vorfahrt. Durch den Zusammenstoß erlitt die 14-jährige leichte Prellungen.

Eine Aufnahme im Krankenhaus war nicht erforderlich. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 300 Euro.

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Hallenbad ab 5. Oktober wieder geöffnet

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es auch in dieser Wintersaison keine durch­gehenden Öffnungszeiten: Dienstags erfolgt die Öffnung von 10 bis 13.30 Uhr. Mittwoch und Freitag ist sowohl am Vor­mittag als auch am Nachmittag eine Öff­nung zu jeweils 3,5 Stunden vorgesehen. Donnerstags verlängert sich die Öffnung morgens für Frühschwimmer auf insge­samt 6,5 Stunden. Am Sonntag beträgt die Badezeit 5 Stunden. Die Zeiteintei­lung ergibt sich aus den personell zur Verfügung stehenden Kapazitäten, den erforderlichen Pausen sowie auch den notwendigen Reinigungszeiten zwi­schen den jeweiligen Schichten. Mon­tags und samstags ist kein öffentlicher Badebetrieb.

Von Dienstag bis Freitag ist der Nachmit­tag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr und am Samstag der Vormittag für Schwimm­kurse vorgesehen. Die Nachfrage nach Schwimmkursen ist derzeit sehr hoch. Diese zeitliche Eintei­lung ist zunächst bis Jahresbeginn 2022 geplant. Sollten dann die Kurse beendet sein und kein zusätzlicher Bedarf mehr bestehen, könnten die Zeiten gegebe­nenfalls wieder für den öffentlichen Ba­debetrieb genutzt werden.

Gemäß den aktuellen Corona-Bestim­mungen bestehen weder hinsichtlich der Besucherzahl im Bad allgemein noch hin­sichtlich der Schwimmer in den Becken Vorgaben. In Anbetracht der zur Verfü­gung stehenden Allgemeinflächen auf den Gängen, im Bereich der Umkleiden, in den Duschen, in der Schwimmhalle, insbesondere aber aufgrund der zur Ver­fügung stehenden Wasserfläche, wird jedoch im Sinne eines sicheren Badebe­triebs unter Pandemiebedingungen eine Obergrenze von 40 Besuchern festge­legt. Wird diese Zahl erreicht, regelt das Badpersonal nach Bedarf den Zutritt.

Eine Vorab-Buchung mittels EDV-System ist nicht erforderlich. Die Besucher registrieren sich vor Ort an der Bade­kasse entweder über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Dauerbade­gästen ohne Handy/App kann zudem die einmalige Registrierung mit einem Luca- Chip angeboten werden, mit dem sie sich dann künftig ohne Kontaktformular einchecken können. Die Bezahlung er­folgt wie bislang bar vor Ort. Der Besuch des Hallenbads ist ausschließlich unter Beachtung der 3G- beziehungsweise 2G-Regel möglich - abhängig von der aktuell geltenden Stufe: Basisstufe (Ge­nesen, geimpft, Antigen- oder PCR Test); Warnstufe (Genesen, geimpft, PCR Test); Alarmstufe (Genesen, geimpft; kein Zu­tritt mit Testnachweis). Zudem gelten die bereits zurückliegend im Öffnungskonzept der Badanlage fest­gelegten allgemeinen Hygieneregeln: Maskenpflicht mit Ausnahme der Nass-/ Schwimmbereiche; Mindestabstand und Handdesinfektion. Für alle Personen mit typischen Covid-19-Symptomen gilt ein generelles Zutrittsverbot. Zu den häu­figsten Symptomen gehören Husten, Fieber, Schnupfen sowie Geruchs- und Geschmacksverlust.

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 13.30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10 bis 13.30 Uhr und 16.30 bis 20 Uhr
Donnerstag: 7 bis 13.30 Uhr und 16.30 bis 20 Uhr
Samstag: geschlossen
Sonntag: 8 bis 13 Uhr

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Impfzentren haben Betrieb eingestellt

Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten schwer schlucken und hatten den berühmten Kloß im Hals, als sich am 30. September um kurz nach 20 Uhr zum letzten Mal die Türen in den Impfzentren Rhein-Neckar und Sinsheim schlossen – und zwar endgültig.

Denn wie von der Landesregierung angekündigt, stellten gestern alle Impfzentren des Landes den Betrieb ein. Einen Tag zuvor hatten Landrat Stefan Dallinger und Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss die Mitarbeitenden vor Ort persönlich verabschiedet.

Lob für unermüdlichen Einsatz

„Sie alle haben großen Elan und unermüdlichen Einsatz gezeigt“, lobte der Landrat, der zudem aus eigener Erfahrung – er selbst erhielt seine Impfungen im Heidelberger Impfzentrum – feststellte: „Durch Ihr gutes Teamwork und Freundlichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die geimpft wurden, haben sie auch den Kreis sehr gut im Impfzentrum präsentiert.“ Als kleines Dankeschön überreichte Dallinger Regenschirme des Landkreises, weil „Sie durch Ihre Arbeit einen Schirm über den Rhein-Neckar-Kreis und die ganze Region gespannt haben!“

Fast eine halbe Million Impfungen

Die vielen anwesenden Mitarbeitenden hörten das Lob gerne – und alle können auf die Bilanz stolz sein: Insgesamt wurden durch die drei Impfzentren fast eine halbe Million Impfungen durchgeführt – exakt waren es schlussendlich 497.812. Über die Hälfte davon (252.860) erfolgten im größten Impfzentrum in Heidelberg (PHV), 103.896 waren es in Weinheim (Schließung bereits am 15. August) und 58.118 in Sinsheim. Die Mobilen Impfteams verabreichten 82.938 Impfdosen. Imposant ist auch diese Zahl: Umgerechnet wurden rund 180 Liter Impfstoff verimpft. Der gemessen an der Zahl der verabreichten Impfdosen erfolgreichste Tag war übrigens der 12. Mai mit 3222 Impfungen. Knapp drei Monate später, am 8. August, wurden dagegen nur 245 Impfungen verzeichnet.

Gemeinsam an einer guten Sache gearbeitet

In den drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieb, waren unter anderem insgesamt rund 200 Ärztinnen und Ärzte, 350 Medizinische Fachangestellte und über 300 administrative Kräfte beschäftigt. „Ich habe ganz zu Beginn gesagt, dass die Errichtung eines Impfzentrums nicht zu den Kernaufgaben eines Landratsamts gehört und als ich vor elf Jahren zum Landrat gewählt wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir mal Impfzentren betreiben – aber wir haben diese Aufgabe angenommen und sehr gut umgesetzt“, kommentierte Landrat Dallinger die Entwicklung der letzten zehn Monate.

Der ärztliche Leiter Christoph Schulze unterstrich das enorme Zusammengehörigkeitsgefühl und erinnerte an die Anfänge mit dem Aufbau im ehemaligen PHV-Supermarkt und an Startschwierigkeiten wie die Impfstoffknappheit. Trotz der guten Infrastruktur und der Planung sei der Faktor Mensch entscheidend für den erfolgreichen Verlauf der Impfkampagne in den Impfzentren gewesen: „Die Organisation im Hintergrund und die Planung kann noch so gut sein, wenn man kein gutes Team hat, welches das Ganze umsetzt – dieses gute Team waren Sie!“

Schulze und sein Team haben noch eine weitere Zahl für das Impfzentrum in PHV errechnet: Die Schichtleiter sind dort im Schnitt pro Tag und Schicht etwa 13.000 Schritte gelaufen. Für das gesamte Dreivierteljahr, in dem das Zentrale Impfzentrum, das später in Impfzentrum Rhein-Neckar umbenannt wurde, offen war, bedeutet das eine beachtliche Laufleistung von knapp 5.000 Kilometer.

Auch Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss ist voll des Lobes über die Mitarbeitenden, die an allen drei Standorten tollen Teamgeist gelebt hatten: „Alle haben tagtäglich Menschen einfühlsam begleitet und gemeinsam an einer guten Sache gearbeitet: dem großen Ziel, dieser Pandemie Herr zu werden. Dafür gilt allen Mitarbeitenden unser herzlicher Dank und unsere Anerkennung.“

Trotz der Schließung der Impfzentren wünscht sich Landrat Stefan Dallinger, dass sich auch weiterhin viele Menschen in der Rhein-Neckar-Region impfen lassen: „Die Möglichkeiten sind da: Bei den Fach- und Hausärzten, über die zentrale Rufnummer 116 117, aber auch weiterhin bei Impfaktionen der Mobilen Impfteams im Umkreis. Ich bitte Sie deshalb: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich impfen zu lassen und schützen Sie damit sich und Ihre Mitmenschen!“

 

Bundestagswahl 2021: So hat Ketsch gewählt


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Bundestagswahl 2021: Wahlaufruf von Bundestagspräsident Schäuble


Schlussspurt in den Impfzentren

Die beiden Impfzentren in Heidelberg (Patrick-Henry-Village) und Sinsheim, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, bereiten sich auf den Schlussspurt in Sachen Corona-Impfung vor.

Sowohl das Impfzentrum Rhein-Neckar in Heidelberg (PHV) als auch das Kreisimpfzentrum in Sinsheim sind noch bis einschließlich Donnerstag, 30. September, täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Für Personen über 18 Jahren stehen die Impfstoffe Biontech, Moderna und Astrazeneca (jeweils Erst-/Zweitimpfung) sowie für die Drittimpfung mRNA-Impfstoffe zur Verfügung. Zudem wird auch das Vakzin von Johnson & Johnson verimpft – hier ist nur eine Impfung für den vollständigen Schutz nötig.

Personen unter 18 Jahren können nur mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna geimpft werden. Jugendliche ab 16 Jahren, die selbst einwilligungsfähig sind, werden auch ohne Begleitung der Eltern geimpft, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern zur Impfung vorliegt. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren ist eine Begleitung durch ein Elternteil notwendig. Seit dieser Woche sind die Auffrischimpfungen auch für Personen über 60Jahren freigegeben. Somit können sich nun alle Personen über 60 Jahren, deren Zweitimpfung sechs Monate oder länger zurückliegt, in den Impfzentren oder bei mobilen Impfaktionen die dritte Impfung geben lassen.

Die derzeitigen Infektionszahlen und besonders die steigende Zahl der in Kliniken aufgenommenen Coronapatienten zeigen, dass die Corona-Pandemie noch nicht überwunden ist. Ebenso macht die aktuelle Entwicklung deutlich: Ungeimpfte haben ein erhöhtes Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 durchmachen zu müssen, heißt es aus dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises. Nach Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts schützt eine Impfung gegen das Coronavirus sehr gut vor einer schweren Erkrankung und somit auch gegen einen tödlichen Verlauf. Geimpfte Personen müssen trotz einer Infektion seltener im Krankenhaus behandelt werden.

Landrat Stefan Dallinger hofft auf viele Impfwillige

„Ich appelliere daher an alle, die sich noch nicht haben impfen lassen: Nutzen Sie bitte die letzten Tage, einfach und komfortabel Ihre Corona-Schutzimpfung zu erhalten, bevor die Impfzentren mit Ablauf des 30. September 2021 ihren Betrieb einstellen“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Jede geimpfte Person trage dazu bei, dass sich nicht nur der eigene Schutz erhöht, sondern auch die Menschen geschützt werden, die sich nicht impfen lassen können. „Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto schneller können wir diese Pandemie eindämmen und wieder zur Normalität zurückkehren“, so Dallinger weiter.

Auch Christoph Schulze, Leiter der beiden Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, hofft auf einen guten Schlussspurt. „Kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten ohne Anmeldung vorbei. Lediglich den Personalausweis oder Reisepass müssen Sie dabeihaben. Wir freuen uns über alle, die noch die Chance zur Impfung nutzen. Auch diejenigen, für die bereits eine Berechtigung für eine dritte Impfung besteht, sind herzlich willkommen – hier bitte zusätzlich die Nachweise über die ersten beiden Impfungen mitbringen.“ Bislang fanden in den Impfzentren des Kreises (PHV, Sinsheim und Weinheim) 490.000 Impfungen statt (Stand: 23. September).

Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall

Ein 33-Jähriger VW-Fahrer fuhr am vergangenen Freitag gegen 07:20 Uhr auf der Karlsruher Straße. Im Kreuzungsbereich zur Seestraße kam es mit einem anderen, 23-Jährigen, VW-Fahrer, welcher auf der bevorrechtigten Seestraße fuhr, zum Zusammenstoß. Wie es genau zu der Kollision kommen konnte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Hinweise zum genauen Unfallhergang nimmt das Polizeirevier Schwetzingen unter der Tel. 06202 288-0 entgegen.

Fahrradfahrer verletzt aufgefunden; Zeugen gesucht

Mit schwere Verletzungen wurde am Sonntagabend, kurz nach 20.30 Uhr, ein 39-jähriger Fahrradfahrer der Speyerer Straße aufgefunden.

Ob der alkoholisierte Mann selbst stürzte oder ob ein Auto eine Rolle spielte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Bei seiner ersten Vernehmung äußerte er den Umstand, dass ein unbekannter Autofahrer ihn "geschnitten" hätte und er deshalb stürzte.

Während der rund einstündigen Unfallaufnahme war die Speyerer Straße gesperrt. Zeugen wenden sich bitte an die Unfallfluchtermittler der Verkehrspolizei Mannheim, Tel.: 0621/174-4222.

Mehrere Unfälle unter Alkohol verursacht; gestohlene Kennzeichen verwendet; keinen Führerschein

Am späten Freitagabend verursachte ein 29-jähriger VW-Fahrer innerorts in Ketsch mehrere Verkehrsunfälle und flüchtete daraufhin. Dank der Unterstützung mehrerer Zeugen konnte der Mann wenig später festgenommen und zum Revier gebracht werden.

Was war zuvor geschehen: Der Mann war gegen 23.30 Uhr in der Bahnhofstraße unterwegs und touchierte dabei zwei geparkte Fahrzeuge, die dadurch erheblich beschädigt wurden. Der Geschädigte eines dieser Fahrzeuge traf kurz darauf vor seinem Haus auf zwei Fahrradfahrer, die den Flüchtenden zunächst verfolgten und anschließend den Beamten auch den entscheidenden Hinweis lieferten, wo das Verursacherfahrzeug abgestellt wurde.

Die Streife stellte schließlich den beschädigten VW in einer Tiefgarage in der Gutenbergstraße fest. Der verantwortliche Fahrer, der bei der Einfahrt offenbar auch noch mit der Mauer kollidiert war, hatte sich zunächst in der Tiefgarage versteckt, wurde jedoch aufgespürt und festgenommen. Wie sich herausstellte, war der 24-Jährige mit über 2,4 Promille deutlich alkoholisiert und seit vier Jahren nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die an seinem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen dürften zudem gestohlen sein. Überprüfungen hierzu dauern derzeit noch an. Nach der Blutprobe, die auch auf Drogenbeeinflussung untersucht wird, durfte der 24-Jährige die Dienststelle verlassen. Der Gesamtschaden wird auf weit über 10.000.- Euro geschätzt.

Bislang sind durch die Impfzentren fast 480.000 Impfungen erfolgt

Die beiden Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, wollen bis zur Schließung am 30. September 2021 noch so viele Menschen wie möglich impfen – eventuell kann bis dahin sogar noch die Marke von einer halben Million Impfungen erreicht werden. Rund 252.000 Personen haben über die Impfzentren und die Mobilen Impfteams (MIT) mittlerweile ihre Erstimpfung erhalten sowie knapp 224.000 Personen ihre Zweitimpfung. Letztere gelten 14 Tage nach der zweiten Impfung als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. Rund 3000 Personen erhielten sogar bereits eine dritte Impfung (als „Auffrischung“).

Die insgesamt 479.609 verabreichten Impfdosen verteilen sich auf die Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer (311.561), Moderna (106.232), AstraZeneca (55.647) sowie Johnson&Johnson (6169) – letzterer ist der einzige Impfstoff, der nur einmal verimpft werden muss. (Stand aller Zahlen: Mittwoch, 8. September, abends). Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis weist darauf hin, dass sowohl das Impfzentrum Rhein-Neckar in Heidelberg (PHV) als auch das Kreisimpfzentrum in Sinsheim noch bis zum 30. September täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet sind. Dort können sich Impfwillige ab zwölf Jahren ohne Terminvereinbarung impfen lassen. Jugendliche ab 16 Jahren, die selbst einwilligungsfähig sind, werden auch ohne Begleitung der Eltern geimpft, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern zur Impfung vorliegt. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist eine Begleitung durch ein Elternteil notwendig.

Neun neue niederschwellige Impfaktionen terminiert

Zudem bieten die Mobilen Impfteams weiterhin einfach zugängliche vor-Ort Impfaktionen an – etwa am Samstag, 11. September, in Eppelheim (Fairer Markt am Rathaus) und Reilingen (Tag der Dorfgemeinschaft) oder am Sonntag, 12. September beim Weinheimer Herbst (Dürreplatz Weinheim). Weitere „Impfung-to-go-Angebote“ gibt es in den Jobcentern (13. September in Wiesloch, 14. September in Schwetzingen, 16. September in Sinsheim, 17. September in Heidelberg), bei Möbel Höffner in Schwetzingen (18. September) und beim AC Weinheim (19. September). Uhrzeiten und Details gibt es auf dieser Übersichtsseite, die ständig aktualisiert wird: www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen.

„Wer jetzt in den Impfzentren oder über die Mobilen Impfteams zum ersten Mal geimpft wird, kann für die Zweitimpfung einen Termin bei der Hausarztpraxis oder einer niedergelassenen Ärztin bzw. einem niedergelassenen Arzt vereinbaren“, erklärt der Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. Sowohl in den Impfzentren als auch bei den mobilen Impfangeboten können Interessierte übrigens auch ihre „Booster-Impfung“ (Auffrischungsimpfung) erhalten. Diese ist in Baden-Württemberg seit dem 1. September möglich, wenn die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Landrat Stefan Dallinger appelliert, eines der vielen Impfangebote wahrzunehmen

„Mit einer Impfung gegen Covid-19 schützen Sie sich vor einem schweren Krankheitsverlauf – das zeigt die Entwicklung auf den Intensivstationen mittlerweile deutlich. Zudem ist die Impfung der beste Weg zur Eindämmung der Pandemie und zurück zur Normalität", sagt der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger. „Wir dürfen außerdem die Freiheiten, die wir uns seit dem letzten Lockdown erarbeitet haben, nicht wieder leichtfertig verspielen. Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Menschen, die noch nicht geimpft sind, eines der zahlreichen Impfangebote in den kommenden Tagen und Wochen annehmen“, so Dallinger.

Der Anteil mindestens einmal geimpfter Menschen liegt im Rhein-Neckar-Kreis bei 64,7 Prozent (Baden-Württemberg: 61,0 %), der Anteil der Vollimmunisierungen bei 61,7 Prozent (BW: 58,0 % / Stand: 05.09.2021).

Flüchtlingszustrom aus Afghanistan? Interview mit Gesundheits- und Ordnungsdezernentin Doreen Kuss

Wir alle erinnern uns an das Jahr 2015 – als zahlreiche Flüchtlinge auch im Rhein-Neckar-Kreis in Unterkünften, die zum Teil sehr kurzfristig angemietet werden mussten, untergebracht wurden. Mit sinkenden Flüchtlingszahlen sind die Stadt- und Landkreise landesseitig dazu angehalten worden, Unterbringungskapazitäten zurückzubauen.

Entsprechend des mit dem Land vereinbarten Abbaukonzepts hat auch der Rhein-Neckar-Kreis viele Unterbringungsplätze ab- bzw. zurückgebaut. Jetzt könnte die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan einen neuen Flüchtlingsstrom auslösen. Die hierzu auf-geworfenen Fragen beantwortet die für die Flüchtlingsunterbringung im Rhein-Neckar-Kreis zuständige Ordnungs- und Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss: 

Wie entwickelten sich die Flüchtlingszahlen im Rhein-Neckar-Kreis in den zurückliegenden Jahren?
Heute können wir sagen, dass wir den Höhepunkt der Flüchtlingswelle um den Jahreswechsel 2015/2016 hinter uns gelassen haben. Seither sind die Zugangszahlen in der vorläufigen Unterbringung und damit auch in der Anschlussunterbringung in den Kreiskommunen grundsätzlich rückläufig. Gleichwohl zeichnen sich auch hier aktuelle Ereignisse ab: Das konnten wir besonders deutlich im vergangenen Jahr erkennen, als pandemiebedingt viele Grenzen geschlossen waren. Der Rhein-Neckar-Kreis hatte deshalb im Jahr 2020 einen besonders niedrigen Zugang, der sich auch im Frühjahr 2021 zunächst so fortgesetzt hat. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch das sogenannte LEA–Privileg (Nutzung der Tompkins-Barracks in Schwetzingen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes). Dadurch wird dem Kreis nur die Hälfte der quotenmäßig auf uns entfallenden Zugängen zugewiesen. Im Jahr 2015 hatten wir einen Zugang von 4 785 Personen, im Jahr 2016 verzeichneten wir einen Zugang von 2 608 Personen. In den Folgejahren war der Zugang bereits unter 1 000 Personen: 951 im Jahr 2017, 578 im Jahr 2018 und im Jahr 2019 528 Personen. Im Jahr 2020 kamen nur 321 Personen zu uns. Aktuell stellen wir fest, dass die Zugangszahlen seit wenigen Monaten leicht ansteigen.
 
Aus welchen Ländern kommen die meisten Flüchtlinge?
Wie in der Hochphase der Flüchtlingswelle kommen auch aktuell wieder die meisten Personen aus Syrien. Dies lässt sich unter anderem aus den Belegungszahlen in der vorläufigen Unterbringung des Rhein-Neckar-Kreises herauslesen. In der vorläufigen Unterbringung sind derzeit knapp 100 Personen aus Syrien. Afghanistan gehört aber bereits jetzt zu den Top 5 Zugangsländern – zusammen mit der Türkei, Irak und Nigeria.
 
Rechnet das Landratsamt mit einem Flüchtlingszustrom aus Afghanistan?
Im Moment ist es viel zu früh, um hierüber eine valide Aussage treffen zu können. Wir müssen die politischen und tatsächlichen Entwicklungen in Afghanistan, aber auch in der gesamten Region und entlang möglicher Fluchtrouten sehr genau beobachten und abwarten. Sicherlich ist nicht ad hoc mit einem Zustrom von Geflüchteten in Deutschland zu rechnen – bedingt durch die teilweise erschwerten Grenzübergänge entlang der denkbaren Fluchtrouten dürfte frühestens im Herbst, gegebenenfalls auch erst zum Jahreswechsel mit einem spürbaren Anstieg der Zahlen zu rechnen sein. 
 
Welche Unterkünfte hat der Kreis nach der Hochphase des Flüchtlingszustroms zurückgebaut bzw. aufgegeben?
Bekanntermaßen mussten zahlreiche Flüchtlinge gerade in der Hochphase in sogenannten Notunterkünften untergebracht werden. Sobald es die Zahlen ermöglicht haben, war es unser erstes Ziel, diese Unterkünfte möglichst schnell schließen zu können. Dieses Ziel haben wir auch erreicht. Beispielsweise konnte daher sehr früh das Camp in Schwetzingen, aber auch Notunterkünfte in Leimen, Weinheim, Sinsheim, Wiesloch, Schwetzingen, Walldorf und Oftersheim geschlossen werden. Im Zuge des Abbaukonzepts haben wir im Zeitraum Oktober 2018 bis August 2021 weitere 31 teilweise auch kleinere Liegenschaften aufgeben können. Um den Jahreswechsel 2015/2016 verfügten wir über insgesamt rund 8 000 Unterbringungsplätze – inklusiv Notunterbringung.
 
Wie viele Unterbringungsplätze stehen aktuell im Rhein-Neckar-Kreis zur Verfügung?
Der Rhein-Neckar-Kreis verfügt aktuell über mehr als 1 000 Unterbringungsplätze in der vorläufigen Unterbringung. Am 31. Juli 2021 waren davon 445 Plätze belegt. Nicht berücksichtigt sind dabei Plätze in sogenannten StandBy-Einrichtungen, die derzeit zwar nicht belegt sind, gleichwohl aber jederzeit reaktiviert werden können. Mit Blick auf die uns noch vor sechs Jahren zur Verfügung stehenden Unterbringungsmöglichkeiten scheint dies wenig zu sein – gleichwohl muss man berücksichtigen, dass die Zahlen nicht unmittelbar vergleichbar sind. Bedingt durch die veränderte Struktur der derzeit genutzten Unterkünfte stehen bei der aktuellen Nutzung weniger Plätze zur Verfügung, die aber selbstverständlich beispielsweise durch Nachverdichtung oder anderweitige Anpassungen deutlich erhöht werden können. Zudem muss berücksichtigt werden, dass wir bedingt durch das bereits erwähnte LEA-Privileg ja nur noch eine verringerte Aufnahmeverpflichtung im Bereich der vorläufigen Unterbringung haben.
 
Wo liegen für das Landratsamt die Herausforderungen bei der Planung?
Die Herausforderung liegt aktuell darin, die Gesamtsituation abzuwarten und einzuschätzen, gleichzeitig aber schon jetzt vorbereitende Schritte für einen eventuellen Flüchtlingszustrom zu veranlassen.
 
Ist der Rhein-Neckar-Kreis heute besser auf einen Flüchtlingsstrom vorbereitet als 2014/2015?
Wir haben aus unseren Erfahrungen gelernt – während wir seinerzeit sehr kurzfristig, ad hoc und teilweise aus der Not heraus handeln mussten, haben wir jetzt Zeit, uns auf möglicherweise höhere Zugangszahlen einzustellen. Wir haben ganz bewusst nicht alle Unterkünfte vollständig zurückgebaut und können so – auch sehr kurzfristig – Unterbringungskapazitäten zur Verfügung stellen. Auch wenn die Lage bei uns in Deutschland derzeit noch entspannt und kein erhöhte Zustrom an Flüchtlingen aus Afghanistan zu verzeichnen ist, prüfen wir bereits jetzt die Reaktivierung einiger Unterkünfte. Natürlich geht es bei der Frage der Vorbereitung nicht nur um die Frage der Unterkunft – man muss auch an die Verpflegung, die Betreuung aber auch die Sicherheit denken. Hier sind wir mit unseren Partnern, mit denen wir zum Teil schon seit Jahren zusammenarbeiten, gut aufgestellt. Die Frage kann ich also guten Gewissens so beantworten: Aus heutiger Sicht sind wir auf steigende Zahlen gut vorbereitet.
 
Hintergrundinformationen:
Die erste Station für Asylbewerberinnen und -bewerber in Baden-Württemberg ist in der Regel das Ankunftszentrum Patrick Henry Village in Heidelberg. Dort werden die Flüchtlinge registriert, medizinisch untersucht und stellen beim dort ebenfalls angesiedelten Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihren Asylantrag. Danach werden sie den Stadt- und Landkreisen für die vorläufige Unterbringung zugeteilt. Die Anzahl der Asylsuchenden und Flüchtlinge richtet sich nach der Einwohnerzahl des jeweiligen Stadt- und Landkreises. Die vorläufige Unterbringung findet in Gemeinschaftsunterkünften (GUK) und Wohnungen statt. Nach spätestens 24 Monaten werden die Menschen für die Anschlussunterbringung den Kreiskommunen zugeteilt. Im Rhein-Neckar-Kreis erfolgt diese Zuteilung nach einem „veredelten Einwohnerschlüssel“.

Impfzentren schließen zum 30. September

Wie das Land Baden-Württemberg mehrfach mitgeteilt hat, sind die Impfzentren in den Stadt- und Landkreisen noch bis zum 30. September 2021 geöffnet. Das bedeutet, dass die Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg und Sinsheim voraussichtlich am Abend des 30. September 2021 planmäßig den Betrieb einstellen.

Impfungen werden somit ab dem 1. Oktober 2021 in die Regelversorgung übergehen. Für eine Erst- und Zweitimpfung können dann weiterhin Termine bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vereinbart werden. Auch Betriebsarztimpfungen sind möglich.

Täglich von 8-20 Uhr geöffnet / Keine Terminvereinbarung erforderlich

Bis zum 30. September 2021 ist die Impfung in den beiden Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises täglich von 8 bis 20 Uhr ohne vorherige Terminbuchung möglich. Erstimpfungen werden noch bis zum 30. September 2021 angeboten. Je nach Datum der Erstimpfung in den Impfzentren des Kreises ist allerdings die Durchführung der Zweitimpfung dort mit Blick auf die Schließung nicht mehr möglich. Alle, die ihre Erstimpfung in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises erhalten haben, können für die Zweitimpfung einen Termin bei den Hausärztinnen und Hausärzten in der Region vereinbaren.

Dabei sind folgende Abstände zu berücksichtigen: 

  • Impfung mit Moderna: Mindestabstand zur Zweitimpfung vier Wochen,
  • Impfung mit BioNtech: Mindestabstand zur Zweitimpfung drei Wochen,
  • Impfung mit Johnson & Johnson (ab 18 Jahren): Nur eine Impfung notwendig.

Auch die Auffrischungsimpfungen für besonders vulnerable Personen werden nach dem 30. September 2021 von der Regelversorgung bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten abgedeckt werden.

Exotischer Schlaf- und Seidenbaum vor der Rheinhalle gestohlen - Zeugen gesucht!

Bis am Montag, 06.09.2021 - wie Zeugen bestätigen können - stand vor der Rheinhalle in Ketsch noch ein junger, ca. drei Meter hoher Schlaf- und Seidenbaum der Gemeinde im Wert von rund 800 Euro. Ein oder mehrere unbekannter Täter haben folglich diesen Baum mit den charakteristischen Blüten und Blättern, die sich in der Nacht einrollen, zwischen Dienstag, 07.09., und Mittwoch, 08.09.2021, ausgegraben und abtransportiert. Die von der Gemeinde alarmierten Polizeibeamten konnten am Mittwoch vor Ort neben Spaten- und Fahrzeugspuren feststellen, dass auch der Dreibock, der zum Schutz des Jungbaums (Stammdurchmesser ca. 16-18 cm) aufgestellt war, beschädigt wurde. 

Da davon ausgegangen werden kann, dass das Ausgraben und Einladen einige Zeit in Anspruch nahm, ist die Frage: Wer hat zwischen Dienstag und Mittwoch jemanden vor der Rheinhalle am Baum hantieren sehen oder ein verdächtiges Fahrzeug, das möglicherweise zum Abtransport genutzt wurde? Das wollen die Ermittler des Polizeipostens Ketsch wissen. Ebenfalls von Belang könnte sein, wenn jemandem ein solcher Baum zum Kauf oder als Geschenk angeboten wurde. Hinweise bitte telefonisch an die: 06202/61696.

Pedelec-Fahrer mit rund 2,5 Promille unterwegs

Die Beamten des Polizeireviers Schwetzingen stellten am Donnerstag gegen 16:20 Uhr einen Pedelec-Fahrer fest, der die Karlsruher Straße stadteinwärts befuhr und den Polizisten durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Daraufhin wurde der Mann kontrolliert. Bereits zu Beginn der Maßnahmen schlug den Beamten ein deutlicher Alkoholgeruch entgegen. 

Eine anschließend durchgeführte Atemalkoholmessung bei dem 50-Jährigen ergab schließlich rund 2,5 Promille. Daraufhin wurde der Fahrer mit auf das Polizeirevier genommen, wo ihm eine Blutprobe genommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Des Weiteren werden mögliche führerscheinrechtliche Konsequenzen geprüft.

Booster-Impfungen ab September möglich

Nachdem in Baden-Württemberg ab dem 1. September 2021 Auffrischungsimpfungen für besonders vulnerable Personen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, möglich sind, wird der Rhein-Neckar-Kreis in den beiden von ihm betriebenen Impfzentren in Heidelberg und Sinsheim mit den sogenannten Booster-Impfungen zu diesem Zeitpunkt beginnen.

 Zum Einsatz kommen die bekannten und besonders gut verträglichen Vakzine von Biontech und Moderna.

Auffrischungsimpfung für vulnerable Personen

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration empfiehlt vulnerablen Gruppen eine Auffrischungsimpfung, dies sind Menschen über 80 Jahren, Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben, Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, sowie Personen mit einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie, welche mit diesem Impfangebot vor der vierten Corona-Welle geschützt werden sollen. „Um der weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, sollten alle berechtigten Personen die Auffrischungsimpfung wahrnehmen, deren letzte Impfung sechs Monate zurückliegt“, erläutert der Leiter der Impfzentren, Christoph Schulze.

Impfungen auch für Kinder ab 12 Jahren

Nach wie vor können sich zudem Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren in den beiden Impfzentren ohne Termin impfen lassen. Zwischenzeitlich steht für Kinder ab 12 Jahren nicht nur der Impfstoff von Biontech sondern auch von Moderna zur Verfügung.

„Jede Impfung zählt, gerade jetzt wo die Infektionszahlen wieder schneller steigen“, sagt Doreen Kuss, Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises. Auch Kinder und Jugendliche würden durch eine Impfung geschützt. Deshalb sei es gut, dass nun mit Moderna ein zweiter Impfstoff zur Verfügung stehe.

Kinder im Alter von 16 bis 17 Jahren sollten eine formlose Einverständniserklärung der Eltern mitbringen. Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren müssen begleitet von einem Elternteil zum Impfen vorbeikommen.

Alle Impfstoffe verfügbar

Jeden Tag werden alle Vakzine in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg und Sinsheim verimpft. Die Impfzentren sind täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus bietet das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis verschiedene Impfaktionen an, bei denen sich Interessierte schnell und unkompliziert impfen lassen können. Über die nächsten Termine kann man sich unter www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen informieren.

28-jähriger nach Sachbeschädigung und Angriff auf Polizisten festgenommen

Weil ein 28-Jähriger am Montagabend gegen 22:00 Uhr den Außenspiegel eines in der Mannheimer Straße geparkten Audis abschlug, verständigte ein 34-jähriger Zeuge die Polizei. Als die Beamten des Polizeireviers Schwetzingen vor Ort eintrafen, war der sichtlich alkoholisierte 28-Jährige aber nicht sonderlich erfreut. Der junge Mann versuchte in der Folge mehrfach gegen den Streifenwagen zu treten und begegnete den Beamten mit Beleidigungen. Als er dann in drohender Haltung auf die Polizisten zuging und versuchte, nach diesen zu treten, wurde der 28-Jährige schließlich festgenommen. Hierbei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht. 

Weil sich der 28-Jährige beim Abschlagen des Außenspiegels an der Hand verletzte hatte, wurde er zur medizinischen Versorgung zunächst in eine naheliegende Klinik gebracht. Anschließend nahmen die Beamten ihn dann zur weiteren Abklärung mit auf das Polizeirevier. Auf der Fahrt dorthin zeigte der 28-Jährige sich weiterhin unkooperativ. Eine anschließende Atemalkoholmessung war in der Folge nicht möglich. Nach Einholung einer staatsanwaltlichen Anordnung wurde bei dem 28-Jährigen schließlich eine Blutprobe erhoben. Bis zur Erlangung seiner Nüchternheit verblieb der junge Mann im polizeilichen Gewahrsam. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Vollsperrung aufgrund von Bauarbeiten

Aufgrund von Bauarbeiten muss die Hockenheimer Straße im Bereich zwischen der Gutenbergstraße und der Schwetzinger Straße vom 23. August bis voraussichtlich Ende November 2021 voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Gutenbergstraße und die Speyerer Straße (K4250) und ist entsprechend ausgeschildert. Für Anlieger bleibt der gesperrte Abschnitt befahrbar.

 

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Beim Vorbeifahren PKW beschädigt und weggefahren

Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte beim Vorbeifahren zwischen Montag, 16.30 Uhr und Dienstag, 06.15 Uhr einen geparkten Fiat in der Schönauer Straße in Ketsch. Am Fahrzeug des Geschädigten entstand hierdurch ein Schaden von ungefähr 1.500 EUR. Da der Verursacher sich nach dem Unfall nicht um den Schaden gekümmert hat, wurde nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet. 

Zeugen, welche den Unfall beobachten konnten oder Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen (Tel.: 06202/288-0) in Verbindung zu setzen.

Kellerbrand in einem Einfamilienhaus - 11 Haushalte in der Karl-Marx-Straße ohne Strom

Am frühen Montagmorgen, gegen 00.40 Uhr, meldete die Bewohnerin eines Einfamilienhauss in der Karl-Marx-Straße dem Polizeinotruf einen Kellerbrand.

Nach ersten Erkenntnissen kam es im Keller zu einem Kabelbrand, wodurch die Stromleitungen im Haus beschädigt wurden. Die drei Bewohner im Alter von 29, 53 und 54 Jahren konnten sich selbständig in Sicherheit bringen, die Bewohner aus den zwei anliegenden Häusern wurden evakuiert. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der Schaden wurde auf ca. 1.000 Euro geschätzt. Nach Überprüfung der Hauptstromleitung durch den Netzbetreiber musste die Stromversorgung von insgesamt 11 anliegenden Haushalten in der Karl-Marx-Straße aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten können erst am Morgen des 16.08.2021 durchgeführt werden. Aktuell wird versucht, die 35 dort gemeldeten Personen über den Stromausfall zu informieren.

Zeugen für Unfallfluchten am Bahnhof und am Rathaus gesucht

Am Donnerstagnachmittag um ca. 15.00 Uhr stellte eine Autofahrerin ihren roten Nissan Micra ordnungsgemäß in einer Parkbucht in der Bahnhofsanlage ab. Als sie nach ca. einer halben Stunde zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte sie auf der rechten Seite einen Streifschaden sowie Eindellungen an der vorderen rechten Tür. Der Verursacher, ein vermutlich daneben ein- oder ausparkender Fahrzeugführer hatte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Polizei sucht daher mögliche Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Autofahrer machen können. Diese melden sich bitte beim Polizeiposten Ketsch, Tel. 06202 61696.

Ähnliches passierte einem Fahrzeughalter auf dem Parkplatz am Rathaus am Freitagvormittag. Dessen Fahrzeug war von ca. 07.00 bis ca. 14.00 dort in einer Parkbucht abgestellt und wies bei der Rückkehr Beschädigungen an der gesamten hinteren Stoßstange sowie fremde Lackantragungen auf. Auch hier sucht der Polizeiposten Ketsch Zeugen mit Hinweisen auf den unbekannten Verursacher unter der Tel. 06202 61696.

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Bürgermeisterwahl 2022: Kappenstein tritt nicht mehr an!

In einem Interview mit der SZ erklärte Bürgermeister Kappenstein seinen Verzicht auf die Teilnahme an der Bürgermeisterwahl 2022. Nach zwei Amtszeiten hört er als Bürgermeister auf.

Damit wird Ketsch 2022 definitiv einen neuen Bürgermeister erhalten. Die Bürgermeisterwahl wird im Mai 2022 stattfinden.

Absage Ketscher Backfischfest 2021

Alea jacta est, doch die Hoffnung bleibt

Welche Hoffnungen haben wir nach der Absage im vergangenen Jahr in das Veranstaltungsjahr 2021 gesetzt – schließlich gibt es Impfungen, Genesene und Tests. Auch könnte man auf Erfahrungen eines mehr als einjährigen Pandemieverlaufs zurückgreifen und weiß mittlerweile auch, dass sich die Ansteckungsgefahr im Freien auf ein Minimum reduziert.

Optimistische Voraussetzungen für Veranstaltungen im Freien, sicher mit Einschränkungen, aber dennoch machbar mit einer Besucherzahl, die auch wirtschaftlich Sinn macht und dennoch zu keinem Hot-Spot avanciert. Lange haben wir auf eine entsprechende Verordnung gewartet, bis endlich Ende Juni 2021 zum ersten Mal das Thema „Veranstaltungen“ in der Corona-Verordnung erwähnt wurde. Ein Zeitpunkt, der es uns unmöglich machte, das Ketscher Backfischfest zum traditionellen Termin stattfinden zu lassen. Die Verschiebung auf den September war die richtige Entscheidung. Die Zeit nutzten wir gemeinsam mit unserem Festwirt für neue Ideen, die recht vielversprechend waren.

Erst Ende Juli 2021 wurde die Corona-Verordnung zum Thema „Volksfeste“ konkret. Jedoch mit einer ausschließlich auf Inzidenz basierenden, sehr engmaschigen Bereichen und das zu einem Zeitpunkt leicht steigender Inzidenzen. Unter diesen Vorgaben war uns und unserem Festwirt sehr schnell klar, dass das Ketscher Backfischfest in einen Zeitraum fallen würde, so dass die Durchführung aufgrund der dann geltenden Inzidenzstufe für unseren Festwirt finanziell nicht tragbar wäre. Aus diesem Grund sagte er die Teilnahme am Ketscher Backfischfest am vergangenen Wochenende ab.

In der Folge haben wir alle Möglichkeiten ausgelotet, in Eigenregie unser Ketscher Backfischfest zu feiern - für unsere Besucher und unsere Partner, die schon lange Verzicht üben mussten. Aber auch hier sind wir an Grenzen gestoßen, die die Corona-Verordnung mit sich bringt. Deshalb haben wir uns schweren Herzens erneut dafür entscheiden müssen, das Ketscher Backfischfest auch in diesem Jahr abzusagen. 

Wir möchten uns bei allen Partnern ganz herzlich bedanken, dass sie mit uns gehofft, geplant und unterstützt haben.Was uns bleibt ist die Hoffnung auf nächstes Jahr - auf Verhältnismäßigkeit, auf Durchhaltevermögen und dass die Leidenschaft auf das Ketscher Backfischfest sich durch diese Pandemie nicht unterkriegen lässt.
 
Quelle: Presseinformation Backfischfest GmbH

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Laufende Fahndung nach Fahrer: Dank mehrere Zeugen unmittelbar vor der Aufklärung; Ermittlungen gegen den 35-jährigen Fahrer eingeleitet

Dank mehrerer Zeugen steht ein Verkehrsunfall mit beträchtlichem Schaden, der sich am Freitagabend ereignete und an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren, unmittelbar vor der Aufklärung.

Ein zunächst unbekannter Audi-Fahrer war gegen 21 Uhr in der Karlsruher Straße unterwegs, als er aus bislang unbekannten Gründen von seinem Weg abkam und zunächst gegen einen geparkten 1er BMW stieß. Diesen schob er zudem noch auf einen weiteren davor abgestellten 1-er BMW. Offenbar unbeeindruckt von dem heftigen Crash setzte der Audi-Fahrer seine Fahrt fort und kollidierte wenige Meter weiter abermals mit einem geparkten Audi, ehe er sich entschloss, trotzdem weiterzufahren.

Zeugen hatten das Geschehen beobachtet und die Polizei verständigt. Ihre exakten Beschreibungen des Unfallfahrzeuges und des männlichen Fahrers sowie die übereinstimmenden Aussagen zum Kennzeichen des Autos, führten schließlich auf die Spur des gesuchten Fahrzeuges. Im Rahmen der Fahndung wurde das stark unfallbeschädigte Fahrzeug in der Hebelstraße verlassen aufgefunden. Der Fahrer, der zwischenzeitlich namentlich ermittelt ist, hatte das Weite gesucht. Nach ihm wird nach wie vor gefahndet. Die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort sind noch im Gange.

Alle Fahrzeuge wurden durch den Unfall stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000.- Euro geschätzt.

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Unbekannte beschädigen Toilettenanlage - Wer kann Hinweise geben?

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter verwüsteten am Wochenende die Toilettenanlage auf der Alla-Hopp-Anlage in der Straße Am alten Wasserwerk und verursachten so einen Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Am Freitag, in der Zeit von 8 Uhr bis 21 Uhr, beschädigten der oder die Unbekannten einen Spiegel und verteilten anschließend Toilettenpapier sowie Abfall in der sanitären Anlage. Einen Tag später, am Samstag, wurden im gleichen Zeitraum dann mehrere Lampen zerstört sowie eine Toilette mit Hunde-Kotbeutel verstopft.

Es werden daher dringend Zeugen gesucht, die am Wochenende verdächtige Personen im Bereich der Anlage gesehen haben. Die Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.: 06202 61696 beim Polizeiposten Ketsch zu melden.

Rhein-Neckar-Kreis: Corona-Infektionszahlen steigen, Rücknahme von Lockerungen ab 26.07.2021

Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Rhein-Neckar-Kreis seit fünf Tagen über einem Wert von 10 – dies hat das Gesundheitsamt am Sonntag, 25. Juli, auf der Homepage www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen öffentlich bekanntgemacht.

Somit verlieren die Lockerungen der Inzidenzstufe 1 ihre Gültigkeit und ab Montag, 26. Juli 2021, gelten die Regelungen der zweiten Inzidenzstufe (10 bis 35) der baden-württembergischen Corona-Verordnung.

Ab sofort gelten unter anderem diese Regelungen

Danach gelten im gesamten Kreisgebiet nach dem von der Landesregierung beschlossenen Stufenplan für sichere Öffnungsschritte unter anderem folgende Regelungen:

  • Treffen: Mit maximal 15 Personen aus bis zu vier Haushalten erlaubt. Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder bis einschließlich 13 Jahre zählen ebenso wie Geimpfte und Genesene nicht zur Personenzahl hinzu.
  • Private Veranstaltungen: Zum Beispiel Hochzeiten oder ähnliches dürfen im Freien (ohne Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) sowie in Innenräumen (mit Nachweis Getestet, Geimpft, Genesen) mit bis zu 200 Gästen (vorher: 300) begangen werden. Es besteht keine Maskenpflicht und keine Pflicht zum Einhalten des Mindestabstands, aber es müssen ein Hygienekonzept erstellt und die Kontaktdaten erfasst werden.
  • Öffentliche Veranstaltungen und Sportveranstaltungen: Detaillierte Regelungen siehe hier
  • Gastronomie: Im Freien und in geschlossenen Räumen weiterhin keine Personenbeschränkung. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden. In geschlossenen Räumen herrscht ab morgen Rauchverbot.
  • Diskotheken: Diskos müssen schließen.
  • Freizeiteinrichtungen: Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen dürfen offen bleiben. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich. Kontaktdaten müssen dokumentiert und ein Hygienekonzept erstellt werden.

06.09.2021, 18.30 Uhr Virtuelle Bürgersprechstunde von Simon W. Schmeisser zur Bürgermeisterwahl Ketsch 2022 / Offene Sprechstunde


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Neubaugebiet "Fünfvierteläcker": Vergabe von Fertiggaragen / Bewerbungen bis 20. August möglich

Die Gemeinde Ketsch bietet in der Garagenanlage im Neubaugebiet "Fünfvierteläcker", Altrheinbogen, fünf Garagen inkl. Grundstück zum Kauf an. Die Garagen werden ausschließlich an Eigentümer bzw. Eigentümergemeinschaften von Grundstücken im Neubaugebiet Fünfvierteläcker vergeben. Pro Eigentümer bzw. Eigentümergemeinschaft darf eine Bewerbung für eine Garage abgegeben werden. Bei mehreren Bewerbungen für eine Garage entscheidet das Los.
Bei den Garagen handelt es sich um Stahlbeton Fertiggaragen TYP EL (GA EL 0060) der Firma Grötz. Die Garagen wurden im Dezember 2019 fertiggestellt und sind seither ungenutzt.

Flst.Nr. Größe Bezeichnung Preis
6867/4 37 m² Altrheinbogen 32.661,82 €
6867/5 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/6 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/7 36 m² Altrheinbogen 32.026,61 €
6867/9 35 m² Altrheinbogen 31.391,40 €

Die genaue Lage der Garagen kann den Plänen entnommen werden.

Für die Bewerbung um eine Garage, ist der Bewerbungsbogen der Gemeinde Ketsch zu verwenden. Dieser muss vollständig ausgefüllt in einem verschlossenen Umschlag, auf welchem die Flurstücksnummer der Garage anzugeben ist, bis zum 20.08.2021 an die Gemeinde Ketsch geschickt werden.

Anprechpartnerin im Rathaus: Annette Schäfer, Telefon 06202/606-269, E-Mail: annette.schaefer@ketsch.de

pdfPlan 1 (1,1 MiB)
pdfPlan 2 (1,6 MiB)

Landratsamt: Impfungen von Jugendlichen und Kindern im ZIZ jederzeit möglich

Nach dem Wegfall von Terminbuchungen für eine Impfung in einem Impfzentrum werden vermehrt Eltern mit ihren Kindern in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises vorstellig mit dem Wunsch, dass auch der Sohn oder die Tochter eine Corona-Schutzimpfung erhält. Das ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, stellt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren klar.

Ab 12 Jahren ist Biontech Impfstoff zugelassen

Grundsätzlich hat die EU-Kommission am 31. Mai 2021 die Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Sie bestätigte mit der Zulassung des Vakzins eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Kinder und Jugendliche, die unter die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) genannten Bedingungen fallen, können in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden. Für Kinder und Jugendliche, die gesund sind und keine Vorerkrankungen haben, ist eine Impfung nach den Empfehlungen der STIKO grundsätzlich ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings immer eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse und ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung zu empfehlen ist und damit vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt.

Ärztliche Aufklärung ist Voraussetzung

Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung. Die Impfung von gesunden Jugendlichen und Kindern ab 12 Jahren wird von Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg also nicht explizit empfohlen, ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes/Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten in Baden-Württemberg sowohl in den Impfzentren als auch bei den Hausärzten möglich.

Da in den Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Vakzine verimpft werden, empfiehlt es sich, Impfungen von Jugendlichen und Kindern im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg (PHV-Gelände) vornehmen zu lassen. Dort ist der Impfstoff von Biontech täglich von 8 bis 20 Uhr verfügbar.

Impfen und dann Zweitliga-Fußball schauen

Das mobile Impfteam des Rhein-Neckar-Kreises bietet am Sonntag, 25. Juli, von 10 bis circa 14 Uhr im Zusammenhang mit dem ersten Heimspiel des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen (gegen Fortuna Düsseldorf) eine weitere „To-go-Impfaktion“ an. Verimpft wird im Walter-Reinhard-Stadion (Jahnstraße 2, 69207 Sandhausen, schräg gegenüber vom BWT-Stadion am Hardtwald) der Impfstoff von Johnson & Johnson. Das Besondere an diesem ist die Tatsache, dass nur eine einzige Dosis benötigt wird und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz aufweist.

Zusätzlich hat das Impfteam auch Impfdosen von Biontech dabei. Somit sind auch Impfungen für Jugendliche von 16 bis 17 Jahre mit einer formlosen Einverständniserklärung der Eltern, und für Kinder von 12 bis 15 Jahren in Anwesenheit der Eltern – nach Aufklärung gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung – möglich. Die Zweitimpfung mit Biontech erfolgt dann drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung im ZIZ.

Alle an einer Impfung Interessierten müssen ein Ausweisdokument mitbringen (Personalausweis oder Reisepass). Empfohlen wird zudem die Mitnahme der Versichertenkarte und des Impfpasses, sofern vorhanden.

Bildungs- und Teilhabepaket fördert auch Nachhilfe

Die Corona-Pandemie hat Schulkindern, Jugendlichen und deren Familien vieles abverlangt. Es kam zu Schulschließungen, Unterrichtsausfall und zur Umstellung auf das Lernen zu Hause.

Lernlücken schließen

All diese Umstände konnten dazu führen, dass bei den Schülerinnen und Schülern Lernlücken entstanden sind, die nur durch eine gezielte Lernförderung ausgeglichen werden können. In dieser besonderen Situation geben das Jobcenter und das Sozialamt des Rhein-Neckar-Kreises folgende Hinweise:

  • Schülerinnen und Schüler aus Familien, die Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, haben einen Rechtsanspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe. Darunter fallen auch Leistungen für eine Lernförderung (Nachhilfe).
  • Die Leistungen werden erbracht, wenn die Lernförderung erforderlich, geeignet und angemessen ist, um die nach den schulrechtlichen Bestimmungen wesentlichen Lernziele zu erreichen und vor Ort keine ausreichenden schulischen Angebote existieren.
  • Leistungen für Lernförderung zum Ausgleich pandemiebedingter Förderbedarfe können auch in den Sommerferien in der Zeit vom 29.07.2021 bis zum 28.08.2021 in Anspruch genommen werden, sofern keine schulischen Angebote zur Verfügung stehen. Für die Zeit ab der fünften Ferienwoche plant das Kultusministerium Angebote an den Schulen, um pandemiebedingte Lernlücken zu schließen.

Betroffene Familien, die Lernförderung auch in der Zeit vom 29.07.2021 bis 28.08.2021 in Anspruch nehmen möchten, können sich direkt an das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis oder an das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Einbruch in Gartenanlage - Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte

Am Montagnachmittag wurden der Polizei mehrere Einbrüche in einer Gartenanlage in Ketsch gemeldet. Ein Gartenbesitzer hatte an diesem Tage festgestellt, dass in die Gartenanlage im Kreuzwiesenweg eingebrochen worden war. Unbekannte Täter hatten sich unbefugt Zutritt zu der Anlage verschafft und hatten zunächst den Zaun einer Parzelle überstiegen und sich dann auf das Nachbargrundstück begeben. Hier hebelten sie mit unbekanntem Werkzeug das Gartenhaus auf. Anschließend haben sich die Einbrecher auf eine weitere Parzelle begeben, Gartenwerkzeug an sich genommen und versucht, die Tür des Gartenhauses aufzubrechen.

Bei den Einbrüchen entstand Schaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Inwiefern weitere Gartenbesitzer von Einbrüchen betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Weitere Geschädigte sowie Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

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Neue Impfaktionen der Impfzentren des Kreises

Dass die Impfbereitschaft derzeit offenbar abgenommen hat, ist auch in den Impfzentren im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg feststellbar: Wurden in den ersten vier Juni-Wochen noch knapp 20.000 Menschen pro Woche im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Heidelberg sowie in den Kreisimpfzentren (KIZ) Weinheim und Sinsheim geimpft, fanden in den zwei Wochen danach deutlich weniger, nämlich rund 13.400 bzw. knapp 13.100 Impfungen pro Woche statt.

Erfreulicherweise haben im Rhein-Neckar-Kreis mittlerweile 59,3 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ihre Erstimpfung erhalten; 45,7 Prozent sind sogar schon vollimmunisiert. Damit liegt der Landkreis jeweils deutlich über dem Landesdurchschnitt (55,5 Prozent bzw. 41,5 Prozent/Stand aller Zahlen jeweils 11. Juli 2021).

Damit die Impfquote im Rhein-Neckar-Kreis auf dem hohen Niveau bleibt, setzen die Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises in den nächsten Tagen und Wochen auf kreative Lösungen und niederschwellige Impfangebote. „Wir stehen in Gesprächen mit verschiedenen Vereinen, Institutionen und Firmen – überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, möchten wir mit unseren mobilen Impfteams vor Ort sein, damit sich möglichst viele Menschen spontan impfen lassen können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Bei diesen sogenannten „To-go-Impfaktionen“ können alle Interessierten, und zwar unabhängig vom Wohnort und ohne Terminvergabe, gegen das Coronavirus geimpft werden. Voraussetzungen gibt es fast keine, man muss lediglich mindestens 18 Jahre alt sein (Ausnahme Biontech) und seinen Personalausweis oder Reisepass dabeihaben.

Termine für die kommenden Tage:

  • Donnerstag, 15. Juli, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr:
    Schwetzingen, Schlossplatz vor dem Palais Hirsch (Verimpft wird der Impfstoff von Johnson & Johnson).
  • Freitag, 16. Juli, 7 bis 18 Uhr:
    Offener Impftag im ZIZ (Biontech)
  • Freitag, 16. Juli, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr:
    Eppelheim, Rewe-Parkplatz in der Seestraße 71 (Johnson & Johnson)
  • Samstag, 17. Juli, ab 11 Uhr:
    Corona-Testzentrum Schwetzingen-Nord in der Zündholzstraße 3 in Schwetzingen auf dem Gelände von Möbel Höffner (Impfangebot für ca. 75 Personen mit Johnson & Johnson)

Impfen für alle im KIZ Weinheim vom 16. bis 18. Juli:
Im Kreisimpfzentrum im Drei-Glocken-Center wird am Freitag, 16. Juli, von 7 bis 12 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juli, jeweils von 14.30 bis 18.30 Uhr Astra Zeneca verimpft. Die Zweitimpfung erfolgt dann nach vier Wochen mit Moderna. Am Samstag, 17. Juli, sowie am Sonntag, 18. Juli, wird jeweils von 7 bis 12 Uhr außerdem der Impfstoff Johnson&Johnson angeboten.

Ab der kommenden Woche sind zudem mobile Impfteams auch in den kreiseigenen Schulen (Zentren Beruflicher Schulen) im Einsatz. Hier wird jeweils der Impfstoff von Biontech verimpft, sodass sich auch Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre mit einer von den Erziehungsberechtigten unterschriebenen Einverständniserklärung impfen lassen können. Über den genauen Ablauf, Termin und Ort dieser nur für Schulangehörige bestimmten Impfaktionen informieren die Schulen selbst.

Landrat Stefan Dallinger: „Jede Impfung zählt“

Teilweise muss bei den „To-go-Impfaktionen“ mit Wartezeiten gerechnet werden – sie können etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Erhebungsbogen (www.impfen-bw.de) ausfüllt und zur Impfung mitbringt. „Ansonsten muss man nur ein amtliches Ausweisdokument mitbringen und empfehlenswert ist es auch, den Impfpass und die Versichertenkarte dabeizuhaben“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. „Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen von diesen einfachen und lebensnahen Impfangeboten Gebrauch machen. Denn wirklich jede Impfung zählt!“, sagt Landrat Stefan Dallinger, der das Engagement der mobilen Impfteams und aller Beteiligten in den Impfzentren ausdrücklich lobt. Der Landrat weist zudem noch auf das „Impfhelden“-Portal des Kreises (www.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden) hin, bei dem sich Personen, die flexibel sind und kurzfristig Zeit haben, für alle Impfstoffe in verschiedenen Impfzentren registrieren lassen können.

Alle kurzfristigen Impfangebote und Impfaktionstage gibt es auf dieser Übersichtsseite, die ständig aktualisiert wird: www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen.

Einladung zur Gemeinderatssitzung

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 19.07.2021, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.

 
 
TAGESORDNUNG:  
 
 1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung   

2. Ausscheiden von Herrn Gemeinderat Bernd Kraus aus dem Ratsgremium   

3. Abschluss eines Kooperationsvertrags mit InFamilia e.V. zum Betrieb einer Kindertagespflege im Anwesen Sandgrubenweg 12   

4. Vertragsabschluss mit dem Postillion e.V. zum Betrieb der Kindertagesstätten Gartenstraße 29/1 und Gartenstraße 33   

5. Sanierung und Erweiterung der Kath. Kindertagesstätte "Regenbogen"; Grundsatzbeschluss   

6. Aufnahme eines Darlehens im Infrastrukturprogramm Baden-Württemberg  bei der L-Bank   

7. Annahme von Spenden   

8. Bebauungsplan "Alte Schule-Rathaus"; Satzungsbeschluss   

9. Änderung/Fortschreibung "Einheitlicher Regionalplan"; Stellungnahme Gemeinde   

10. Außenbereichssatzung "Bachstücker Weg"; Aufstellungsbeschluss   

11. Städtebauliches Sanierungsprogramm; Verlängerung Geltungsdauer   

12. Brandschutzertüchtigung Neurottschule; Auftragsvergabe HLS   

13. Abbruch Anwesen Sessler; Auftragsvergabe   

14. Berichte des Bürgermeisters   

15. Anfragen der Gemeinderäte   

16. Anfragen der Sitzungsbesucher