Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 16.04.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 470 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 7 --- Todesfälle: unbekannt

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Wetter in Ketsch vom 17.04.2021 bis 21.04.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

19.04.2021, 18.30 Uhr Sitzung Gemeinderat
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12.05.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda


TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Bürgermeisterwahl 2022: "Digitaler" Unterricht für Klassen 1 an der Neurottschule

Statt Kontakt zu den Schülern, gibt es seit der Schließung für die ersten Klassen der Neurottschule nur "Materialpäckchen" und ab und zu mal eine Nachfrage. Soll so ernsthaft das Bildungsangebot der Schulen aussehen? Auf was für einem Bildungsniveau möchte man hier wieder den Unterricht aufbauen? Wo ist die digitale Ausstattung vom Schulträger (Gemeinde Ketsch)? Stellt man sich als Bürgermeiser ernsthaft eine solche Bildung, für seine jungen Bürger vor? 

Beispiel aus eigener Erfahrung:

Fast ein Jahr Pandemie und das Bildungsangebot ist nach wie vor eine Katastrophe! Bürgermeister Kappenstein als verantwortlicher Schulträger hat keine Antworten darauf, wählen Sie daher 2022 einen neuen und fähigen Bürgermeister:



Bürgermeisterwahl 2022: Simon W. Schmeisser (SFBW) fordert sofortige Aussetzung Kita-Gebühren während Kita-Schließungen, Wirtschaftshilfen und bessere digitale Bildung!

1. Video zu Corona und Gemeindepolitik aus Dezember 2020:


Ganzer Wohnblock steht zur Zwangsversteigerung!

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am 25.03.2021 um 11:00 Uhr folgender Grundbesitz im Saal im Kulturhaus Mannheim-Käfertal, Gartenstraße 8, 68309 Mannheim, öffentlich versteigert werden:

Eingetragen im Grundbuch von Ketsch
lfd. Nr. 1, Gemarkung Ketsch, Flurstück 3537, Gebäude- und Freifläche, Blumenstraße 28, 30, zu 1.105 m², Blatt 4.509.

lfd. Nr. 2, Gemarkung Ketsch, Flurstück 3538, Gebäude- und Freifläche Blumenstraße, zu 398 m², Blatt 4.509.

Lfd. Nr. 1
Objektbeschreibung/Lage (lt. Angabe d. Sachverständigen - Angaben in ( ) ohne Gewähr):
(bebaut mit einem unterkellerten, viergeschoss. Mehrfamilienhaus mit 2 Hauseingängen (Hausnummer 28 und 30) und nicht ausgebautem DG, Geb.baujahr ca. 1966)
Verkehrswert: 1.230.000,00 €.

Lfd. Nr. 2
Objektbeschreibung/Lage (lt. Angabe d. Sachverständigen - Angaben in ( ) ohne Gewähr)):
(Garagengebäude mit 5 PKW-Stellplätzen)
Verkehrswert: 220.000,00 €.

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus und ein Garagengebäude.

Das Objekt konnte vom Gutachter nur teilweise von innen besichtigt werden. Daher basiert die Ermittlung des Verkehrswertes auf diversen Faktoren: u. a. Außenbesichtigung, Baupläne, Vergleichswerte.

Das unterkellerte Gebäude wurde ca. 1966 errichtet. Der Bewertungsgegenstand war soweit erkennbar in einem Gesamtzustand entsprechend der Baualtersklasse bzw. dem Jahr der Veränderungen.

Das Mehrfamilienhaus verfügt über 16 wohnwirtschaftlich genutzte Einheiten mit einer Wohnfläche von insgesamt rd. 1.020 m². Die Besonnungs- und Belichtungsverhältnisse sind gut. Stoß- und Querlüftung ist möglich. Die Grundrissgestaltung entspricht der Baualtersklasse und ist funktionsgerecht mit Freisitz. Die Größe der Wohn-/Nutzfläche entspricht den Anforderungen an Objekte dieser Art.

Garagengebäude:
Das Garagengebäude wurde vermutlich in etwa zeitgleich mit dem Mehrfamilienwohnhaus in Massivbauweise errichtet und verfügt über eine mittlere Länge zur Straßenfront von rund 17 m bei einer mittleren Tiefe von rund 6 m. Die Außenwände sind verputzt/gestrichen. Der Boden ist als Betonboden mit Glattstrich ausgeführt. Das Dach ist als Flachdach mit Bitumendeckung ausgebildet. Den straßenseitigen Abschluss bilden Stahlkipptore. Das Garagengebäude verfügt über fünf PKW-Stellplätze.

Zum Zeitpunkt der Wertermittlung war das Objekt vermietet.
 

Weitere Informationen und das offizielle Gutachten zum Mehrfamilienhaus, findet man hier.

Ketscher Wirtschaft: Insolvenzverfahren Gutmund GmbH

Offizielle Bekanntmachung Amtsgericht Mannheim

4 IN 1769/20


In dem Verfahren über den Antrag

auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen d. Gutmund GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Rolf Kindermann, geboren am 04.01.1968, Benzstraße 2, 68775 Ketsch


Registergericht: Amtsgericht Mannheim Registergericht Register-Nr.: HRB 727335
- Schuldnerin -


Beschluss:

Zur Verhinderung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 25.01.2021 um 09:00 Uhr angeordnet (§§ 21, 22 InsO):


1. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).


2. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird

Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch
O 3, 11 + 12, 68161 Mannheim
Telefon: 0621 53392291


bestellt.
Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände des schuldnerischen Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alternative InsO). Der vorläufige Insolvenzverwalter ist nicht der allgemeine Vertreter der Schuldnerin. Er hat die Aufgabe, durch Überwachung der Schuldnerin deren Vermögen zu sichern und zu erhalten (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 InsO). Der vorläufige Insolvenzverwalter hat zu prüfen, ob das Vermögen der Schuldnerin die Kosten des Verfahrens decken wird (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO).


Der Schuldnerin wird verboten, über Bankkonten und über Außenstände der Schuldnerin ganz oder teilweise zu verfügen. Hinsichtlich der Bankkonten und der Außenstände der Schuldnerin geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, auf den Namen der Schuldnerin oder auf seinen Namen in der Funktion als vorläufiger Insolvenzverwalter Sonderkonten (gemäß Urteilen des Bundesgerichtshofes vom 07.02.2019, Az. IX ZR 47/18 und vom 24.01.2019, Az. IX ZR 110/17) zu eröffnen und auch über diese Konten zu verfügen.
Er wird insoweit ermächtigt, für die Kontoführung Masseverbindlichkeiten i. S. v. § 55 Abs. 2 InsO zu begründen. Die Konten der Schuldnerin führenden Kreditinstitute werden dem vorläufigen Insolvenzverwalter gegenüber zur Auskunftserteilung verpflichtet.
Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Sie werden aufgefordert, Leistungen unter Beachtung dieser Anordnung nur noch an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Gem. § 8 Abs. 3 InsO wird der vorläufige Insolvenzverwalter beauftragt, die Zustellungen des Beschlusses an die Schuldner der Schuldnerin vorzunehmen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 InsO) und hierüber Nachweis zu führen.


Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume und betrieblichen Einrichtungen der Schuldnerin einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Die Schuldnerin hat ihm Einsicht in die Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und sie diesem auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben. Sie hat ihm alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung der schuldnerischen Vermögensverhältnisse erforderlich sind.

Mutiertes Coronavirus (Südafrika-Variante B.1.351) jetzt auch im Rhein-Neckar-Kreis nachgewiesen!

Im Rhein-Neckar-Kreis ist erstmals die sogenannte Südafrika‐Variante des Coronavirus nachgewiesen worden, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, mit.

Südafrika-Variante B.1.351

Der Typ B.1.351 ist eine Mutation des herkömmlichen Virus. Entdeckt wurde er durch das Labor des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen der Sequenzierung von zunächst 200 PCR-Tests nachgewiesener Coronavirus-Fälle.

Dabei hat das Universitätsklinikum Heidelberg auch mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) zusammengearbeitet. In vier Fällen wurde dabei eine Variante des Coronavirus detektiert, die stark dem Typ B.1.351 ähnelt und als noch infektiöser gilt. Nach Auskunft des Gesundheitsamtes stehen die betroffenen Personen in einem Zusammenhang. Des Weiteren teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit, dass weitere relevante Virusvarianten in positiven PCR-Tests nachgewiesen worden sind. Der Nachweis, um welche Virusvarianten es sich konkret handelt, steht indes noch aus.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises wird für positiv getestete Personen, die mit einer Mutante des Coronavirus infiziert sind, die Quarantänezeit von 10 auf 14 Tage erhöhen. Gleiches gilt für Kontaktpersonen der Kategorie 1. Diese sollen zudem verpflichtet werden, am siebten Tag ihrer Quarantäne, sich mittels PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen.

Kreisstraße 4250 zwischen Altlußheim und Ketsch für zwei Monate gesperrt

Seit Januar 2019 führt das Regierungspräsidium Karlsruhe auf der Salierbrücke bei Speyer umfangreiche Sanierungs- und Ertüchtigungsarbeiten durch. Für den Fortgang der Verstärkungsarbeiten an der Unterseite der Brücke im 2. Bauabschnitt ist das Aufstellen eines Arbeitsgerüstes auf der Kreisstraße 4250 zwischen Altlußheim und Ketsch erforderlich. Weiterhin wird die Entwässerung der Rheinbrücke erneuert. Zukünftig wird das anfallende Regenwasser von der B 39 nicht mehr direkt in den Rhein, sondern über eine unterirdische Filteranlage in ein Verdunstungsbecken geleitet. Dafür sind im Vorfeld Kanalarbeiten im Fahrbahnbereich der K 4250 durchzuführen.

Aus diesen Gründen muss die K 4250 zwischen Altlußheim und Ketsch ab Montag, 1. Februar 2021, 7 Uhr, für die Dauer von circa zwei Monaten voll gesperrt werden. Die Zufahrt zum Pendlerparkplatz aus Richtung Altlußheim bleibt uneingeschränkt nutzbar. Eine örtliche Umleitung über die L 722 und Hockenheimer Straße nach Ketsch wird ausgeschildert.

Bild der Woche: Denkmal Weltkriege auf dem Friedhof Ketsch

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29-jähriger Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Beim Herrichten eines Baucontainers in der Sachsenstraße wurde ein 29-jähriger Mann am Dienstag gegen 17.35 Uhr schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich eine Trennwand gelöst und den Unterschenkel eingeklemmt.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Ketsch und Brühl. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Auszug: Corona-Lage in Baden-Württemberg mit vielen Zahlen!

Am Dienstag, 26. Januar 2021, hat das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 1.363 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 286.937 an. Davon sind ungefähr 250.491 (+1.923) Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 29.647 (-637) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute 77 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 6.799.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,93 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Intensivkapazitäten zu 87,7 Prozent belegt

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind zum 26. Januar 2021, 16.00 Uhr, 453 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 274 (60,5 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.126 Intensivbetten von betreibbaren 2.424 Betten (87,7 Prozent) belegt.

7 Tage Inzidenz Land, Landkreise und kreisfreie Kommunen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 81,8.

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35:

  • SK Baden-Baden (30,8)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50:

  • LK Emmendingen (41,5)
  • LK Hohenlohekreis (37,3)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • LK Biberach (69,6)
  • LK Böblingen (71,3)
  • LK Bodenseekreis (90,6)
  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (51,2)
  • LK Calw (89,8)
  • LK Enzkreis (69,7)
  • LK Esslingen (81,5)
  • SK Freiburg im Breisgau (60,6)
  • LK Freudenstadt (57,5)
  • LK Göppingen (69,7)
  • SK Heidelberg (57,6)
  • LK Heidenheim (62,5)
  • LK Heilbronn (70,3)
  • LK Karlsruhe (76,4)
  • SK Karlsruhe (69,5)
  • LK Konstanz (60,4)
  • LK Lörrach (94,4)
  • LK Ludwigsburg (74,1)
  • LK Main-Tauber-Kreis (93,7)
  • LK Rastatt (50,6)
  • LK Rems-Murr-Kreis (81,5)
  • LK Reutlingen (84,3)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (83,2)
  • LK Rottweil (88,6)
  • LK Schwäbisch Hall (70,6)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (69,2)
  • LK Sigmaringen (77,2)
  • SK Stuttgart (81,5)
  • LK Tübingen (50,7)
  • SK Ulm (70,2)
  • LK Zollernalbkreis (94,5)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200:

  • LK Alb-Donau-Kreis (109,1)
  • SK Heilbronn (151,7)
  • SK Mannheim (108,5)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (127,4)
  • LK Ortenaukreis (116,0)
  • LK Ostalbkreis (115,3)
  • SK Pforzheim (125,4)
  • LK Ravensburg (106,2)
  • LK Tuttlingen (137,8)
  • LK Waldshut (107,6)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200:

keine

Impfung in Baden-Württemberg

  • Impfungen gesamt (bis 25. Januar 2021):
    • Erstimpfung: 180.406
    • Zweitimpfung: 30.451
  • Impfungen am 25. Januar 2021:
    • Erstimpfung: 8.458
    • Zweitimpfung: 3.936

Politischer Jahresrückblick 2020 und Ausblick auf 2021 von Simon W. Schmeisser (SFBW)


Bilder der Woche: 300 Jahre alte Sankt-Anna-Kapelle


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Aktuelle Zahlen zum Coronavirus

Die Coronavirus-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis, aber auch der Stadt Heidelberg sinken auch weiter deutlich. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für den Rhein-Neckar-Kreis jetzt bei 87.4 und für die Stadt Heidelberg auf 58.2. Das Gesundheitsamt verzeichnet momentan 710 aktive Infektionsfälle im Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt sind seit Ausbruch rund 13.624 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis am Virus erkrankt. Bisher sind 299 Menschen davon gestorben. 

Für die Gemeinde Ketsch meldet das Gesundheitsamt noch 9 Infektionsfälle am Coronavirus. Insgesamt sind bisher 368 Bürgerinnen und Bürger in Ketsch am Coronavirus erkrankt gewesen. Das entspricht laut dem Gesundheitsamt einem Anteil von 2.86 Prozent der Gesamtbevölkerung von Ketsch.

 Trotz der guten Zahlen, muss man auch weiterhin vorsichtig sein! Es gelten die Regeln: 

Die Alltagsmaske sollte man durch eine FFP2 Maske ersetzen!
 

1 Jahr Corona-Hotline, bis zu 2.000 Anrufe am Tag!

Über 120.000 Anrufe insgesamt, bis zu 2.000 pro Tag, zeitweise Erreichbarkeiten von 7:30 Uhr bis 21 Uhr und ein Zweischichtbetrieb mit bis zu 13 Mitarbeitenden pro Schicht: Das sind die zusammengefassten Zahlen der Corona-Hotline, die das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises am 27. Januar 2020, also vor genau einem Jahr, eingerichtet hat und damit seinerzeit bundesweit eine Vorreiterrolle einnahm.

Unverzichtbarer Baustein im Kampf gegen die Pandemie

Auf den ersten "Geburtstag“, also das einjährige Bestehen, hätten die Beteiligten und Verantwortlichen sicherlich gerne verzichtet, doch nach wie vor ist die inzwischen in der Region bekannte Telefonnummer 06221 522-1881 ein unverzichtbarer Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Damals hatte noch niemand eine Vorstellung davon, wie die weitere Entwicklung laufen würde. Am ersten Tag verzeichneten wir gerade einmal 15 Anrufe zum Thema Coronavirus“, erinnert sich Dr. Marcus Steinemann, der zusammen mit Dr. Daniela Bauke für den Betrieb und die fachliche Leitung der Corona-Hotline verantwortlich ist. Diese ist schon seit März eine eigene Stabsstelle im Gesundheitsamt. Die Schichteinteilung der mittlerweile mehr als 100 Hotline-Mitarbeitenden wird dabei durch das Haupt- und Personalamt gestemmt. 

Kleiner Rückblick

Insbesondere für Heidelberg als internationale Studentenstadt gab es schon im Januar 2020 für viele Einreisende den Bedarf nach einer Testung auf das Virus, das damals noch 2019-nCoV genannt wurde. Vor allem der erste bestätigte Corona-Fall in Deutschland führte zu einem gestiegenen Bedarf in der Bevölkerung, Informationen über das Virus zu erhalten. Im Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, wurde daher kurzerhand die bestehende Rufnummer für den Themenbereich „Ortshygiene“ in die Corona-Hotline umgewandelt. Die ersten Testungen auf das Virus wurden im Tropenmedizinischen Institut in der Uniklinik Heidelberg durchgeführt. Die Testkriterien wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hotline überprüft. Sofern diese zutrafen, erhielten die Anrufenden einen tagesaktuellen Code und konnten sich somit testen lassen.

Zahl der Anrufe stieg rasant an

Die Zahl der Anrufe in der Hotline wuchs im Februar fast täglich und spätestens seit dem 27. Februar, als im Rhein-Neckar-Kreis der erste bestätigte Covid-19-Fall vorlag, stieg die Zahl sowohl der Anrufe als auch der Mitarbeitenden rasant an. Höhepunkt war die Woche vom 16. bis 22. März mit rund 10.000 Anrufen. „Wir vergeben nicht nur Testtickets für unsere Corona-Test-Center. Aus allen Teilen der Bevölkerung und aus nahezu allen Berufsgruppen erreichen uns Fragen zu speziellen Situationen, die wir entweder selbst beantworten oder an die zuständigen Stellen weiterleiten“, klärt Dr. Daniela Bauke über die anspruchsvolle und oft stressige Arbeit auf.

Zwei-Schicht-Betrieb

Denn hinter vielen Anrufen verstecken sich menschliche Schicksale oder manchmal auch kleine persönliche Dramen, sodass seitens der Mitarbeitenden der Corona-Hotline oft das gewisse Fingerspitzengefühl nötig ist. Unterstützung bekam das Gesundheitsamt über das Jahr hinweg durch Mitarbeitende anderer Ämter des Landratsamtes und der Stadt Heidelberg sowie durch Studierende. „Der Zwei-Schicht-Betrieb in der Corona-Hotline mit Arbeitszeiten am Abend und am Wochenende erfordert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen hohen Einsatz mit Einschnitten in das Privatleben, wofür ich ihnen ebenso wie allen Mitarbeitenden im Gesundheitsamt in dieser besonderen Situation ganz herzlich danke“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

Video zum Ablauf im Kreisimpfzentrum


Impfungen in den KIZ erfolgreich gestartet

Mit dem Start der Schutzimpfungen gegen das Coronavirus in den beiden Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim und Sinsheim am heutigen Freitag, 22. Januar sind die Verantwortlichen sehr zufrieden, teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber mit.

„Es gab aus unserer Sicht keine größeren Probleme, was die Abläufe betrifft. Diese konnten wir ja im Vorfeld schon simulieren und von unseren Erfahrungen als Betreiber des Zentralen Impfzentrums in Heidelberg profitieren“, zieht die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, ein positives Fazit des heutigen Starts der Impfkampagne in den KIZ in Weinheim und Sinsheim.

Weil der Impfstoff momentan nach wie vor ein knappes Gut ist, können vorerst jeweils nur bis zu 80 Impfungen pro Tag in jedem der beiden KIZ stattfinden. Die Betriebszeiten der Kreisimpfzentren Sinsheim und Weinheim sind wie folgt: Montag/Mittwoch/Freitag von 13.30 bis 22 Uhr, Dienstag/Donnerstag/Samstag/Sonntag von 6 bis 14.30 Uhr. Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg ist täglich von 6 bis 22 Uhr in Betrieb. In allen drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, kommt derzeit übrigens der Impfstoff der Firmen Biontech/Pfizer zum Einsatz. Das zweite zugelassene Vakzin der Firma Moderna wird aufgrund der einfacheren Handhabung derzeit ausschließlich in den mobilen Impfteams (MIT) eingesetzt.

Infovideos für alle drei Impfzentren online

Zeitgleich mit dem Start der KIZ sind auf der Website des Rhein-Neckar-Kreises auch drei kurze Informationsvideos abrufbar. Unter der Adresse www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus (oder weiter unten auf dieser Seite) gibt es filmische Einblicke, wie die Coronavirus-Schutzimpfung vor Ort abläuft und welche Stationen dabei absolviert werden.

Landratsamt und Stadtverwaltungen können keine Termine vergeben

Das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises weiß um die Problematik, dass die jeweils eingestellten Impftermine schnell vergeben sind. „Wir bedauern die Schwierigkeiten für impfberechtigte Personen, zeitnah einen Termin zu bekommen“, sagt Dezernentin Kuss. Man könnte in allen drei Impfzentren zusammen bei voller Auslastung bis zu 3000 Menschen pro Tag impfen. Das Problem sei nach wie vor die Verfügbarkeit des Impfstoffs, sodass deutlich weniger Termine als möglich zur Verfügung stehen. Apropos: Weder das Landratsamt noch die Stadtverwaltungen können selbst Termine vergeben, betont Kuss: „In Baden-Württemberg erfolgt die Anmeldung zur Coronaschutzimpfung ausschließlich online über www.impfterminservice.de oder über die Hotline unter der Nummer 116117“. Bei diesen beiden zentralen Anlaufstellen werden gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben.

Hintergrundinformationen

Mit der Eröffnung der beiden Kreisimpfzentren in Weinheim und Sinsheim am 22. Januar 2021 wird die Impf-Infrastruktur im Rhein-Neckar-Kreis erweitert. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, gehören im Landkreis unter anderem mehr als 36 000 80-Jährige und Ältere, knapp 6800 Pflegekräfte in stationärer und ambulanter Pflege sowie über 1300 Pflegebedürftige unter 80 Jahren in vollstationärer Dauerpflege zur ersten Gruppe der Impf-berechtigten (Datenbasis ist jeweils Dezember 2019).

Die Corona-Impfverordnung des Bundes legt die Priorisierung von Personengruppen fest. Zur Personengruppe mit höchster Priorität gehören neben den Einwohnerinnen und Einwohnern, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, dem Pflegepersonal in ambulanter und stationärer Pflege und den pflegebedürftigen Personen in stationärer Pflege auch Personen in medizinischen Einrichtungen, die einem hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind (z.B. Corona-Stationen, Notaufnahmen oder Rettungsdienste) oder häufig mit Risikopatienten in Kontakt stehen (z.B. Onkologie oder Transplantationsmedizin). Aufgrund der eher allgemeinen Abgrenzung und breiten Definition der Berufstätigen in medizinischen Einrichtungen kann hierzu besonders auf Kreisebene keine Gruppengröße ermittelt werden.

Bild der Woche

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Zweitimpfungen im ZIZ sind angelaufen

Im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg, das am 27. Dezember 2020 an den Start ging, haben bereits über 1200 impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger mittlerweile ihre Zweitimpfung erhalten, teilt das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises als Betreiber des ZIZ mit. Für einen sicheren Impfschutz gegen das Coronavirus ist im Abstand von drei Wochen eine zweite Impfung nötig. Insgesamt konnten bislang rund 14 000 Personen (Stand: 20. Januar, morgens) im ZIZ geimpft werden – davon etwa 3800 durch die angeschlossenen Mobilen Impfteams.

Resonanz ist durchweg positiv

„Bei all der teilweisen berechtigten Kritik an begrenzten Impfstoffmengen und der Problematik der Terminvergabe ist das eine gute Nachricht“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Die Abläufe im Zentralen Impfzentrum auf PHV in Heidelberg, dass das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betreibt, haben sich für die dortigen Mitarbeitenden inzwischen gut eingespielt. „Die Resonanz von Impflingen und auch von den Begleitpersonen ist durchweg positiv“, berichtet die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

Die landesweit eingerichteten Kreisimpfzentren (KIZ) beginnen am Freitag, 22. Januar, mit den Impfungen vor Ort. Der Rhein-Neckar-Kreis betreibt auch die neuen Zentren in Sinsheim und Weinheim; ein weiteres KIZ – betrieben von der Stadt Heidelberg – wird im Heidelberger Ortsteil Pfaffengrund Anlaufstelle für die impfberechtigten Personen sein.

Landratsamt und Stadtverwaltungen können keine Termine vergeben

Dass bei der Terminvergabe die zentrale Telefonnummer 116 117 teilweise nur schwer zu erreichen ist und die jeweils eingestellten Impftermine schnell vergeben sind, hat das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises sehr wohl mitbekommen. „Wir wissen um die Schwierigkeiten für impfberechtigte Personen, zeitnah einen Termin zu bekommen“, sagt Dezernentin Kuss. Das Problem sei nach wie vor die Verfügbarkeit des Impfstoffs. Weder das Landratsamt noch die Stadtverwaltungen können selbst Termine vergeben. „In Baden-Württemberg erfolgt die Anmeldung zur Coronaschutzimpfung ausschließlich online über www.impfterminservice.de oder über die Hotline unter der Nummer 116117“, stellt Doreen Kuss klar. Bei diesen beiden zentralen Anlaufstellen werden gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben.

Coronavirus: Zahlen sinken weiter, 7-Tage-Inzidenz jetzt unter 100!

Die Coronavirus-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis, aber auch der Stadt Heidelberg sinken weiter deutlich. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für den Rhein-Neckar-Kreis jetzt bei 98.5 und für die Stadt Heidelberg sogar bei 78.7. Das Gesundheitsamt verzeichnet momentan 852 aktive Infektionsfälle im Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt sind seit Ausbruch rund 13.344 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis am Virus erkrankt. Bisher sind 291 Menschen davon gestorben. 

Für die Gemeinde Ketsch meldet das Gesundheitsamt noch 10 Infektionsfälle am Coronavirus. Insgesamt sind bisher 366 Bürgerinnen und Bürger in Ketsch am Coronavirus erkrankt gewesen. Das entspricht laut dem Gesundheitsamt einem Anteil von 2.84 Prozent der Gesamtbevölkerung von Ketsch.

Regionalgesellschaft Aldi Süd in Ketsch wird geschlossen

Die Regionalgesellschaft Aldi Süd mit ihren Büros und dem großen Warenlager im Ketscher Gewerbegebiet, wird im April 2021 geschlossen. Von der Schließung betroffen sind auch 180 Arbeitsplätze, wo betriebsbedingte Kündigungen erfolgen. Derzeit werden von der Regionalgesellschaft Ketsch rund 75 Filialen von Aldi betreut, dieses wird ab April von anderen Regionalgesellschaften übernommen. Nicht betroffen von der Schließung ist die Aldi Süd Kaffeerösterei in Ketsch.

Neben Ketsch schließt Aldi Süd auch weitere Regionalgesellschaften, wie Wittlich, Altenstadt und Montabaur. Ausschlaggebend für die Schließung vom Standort Ketsch, waren unter anderem die fehlende Möglichkeit der Erweiterung vom Unternehmen. Sowohl die Angrenzung an Wohngebiete, aber auch die Hochspannungsleitungen, erlauben kaum eine Erweiterung. Diese wäre aber für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe notwendig, wie Aldi Süd zur Schließung erklärt. Was aus der großen Unternehmensfläche im Gewerbegebiet wird, ist aktuell noch unklar.


Unbekannte entfernen zwei Gullideckel aus Einfassung

Am Sonntag zwischen 03:30 Uhr und 09:00 Uhr entfernten bislang unbekannte Täter in der Lanzstraße zwei Gullideckel aus der Einfassung, sodass zwei gefährliche Löcher entstanden, welche durch die geschlossene Schneedecke nur schwer zu erkennen waren. Mitarbeiter des Bauhofs Ketsch sicherten die Löcher mittels Warnbarken ab. 

Gegen 11:00 Uhr fanden Passanten die fehlenden Gullideckel in einem nahegelegenen Gebüsch. Die erneut verständigten Beamten konnte diese ordnungsgemäß einsetzen und die Löcher verschließen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht bekannt. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06202/288-0 beim Polizeirevier Schwetzingen zu melden. 

 

Bildquelle: Polizei

Bilder der Woche

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Einladung zur Gemeinderatssitzung am 25.01.2021

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 25.01.2021, 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch, einberufen. 

TAGESORDNUNG: 

1. Ehrung und Verabschiedung von Herrn Gemeinderat Gerhard Jungmann 

2. Verpflichtung von Herrn Jens Rebmann als Gemeinderat 

3. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung 

4. Umbesetzung gemeindlicher Ausschüsse und weiterer Gremien 

5. Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Haushalt 2021

-1. Baumpflanzungen im Jahr 20215.

-2. Erstellung eines Tourismuskonzeptes 

-3. Beitritt zum Mietradsystem Next Bike 

6. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2021 

7. Wirtschaftsplan des Wasserversorgungsbetriebes 2021 

8. Wirtschaftsplan des Abwasserbetriebes 2021 

9. Annahme von Spenden

10. Bebauungsplan „Neurott Neufassung, 1. Änderung“; Auslegungsbeschluss

11. Pflege kommunaler Grünanlagen; Auftragsvergabe 

12. Berichte des Bürgermeisters 

13. Anfragen der Gemeinderäte

14. Anfragen der Sitzungsbesucher 

Besucherinnen und Besucher der Sitzung werden gebeten, bis zum Einnehmen des Sitzplatzes sowie beim Verlassen des Sitzplatzes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Des Weiteren gilt die allgemeine Abstandspflicht von mindestens 1,5 Meter. Um im Bedarfsfall eine Nachverfolgung der Infektionskette gewährleisten zu können, werden am Eingang Name und Anschrift der Besucherinnen und Besucher erfasst. Zudem besteht im Eingangsbereich die Möglichkeit der Handdesinfektion. Wir bitten hiervon Gebrauch zu machen.

Coronavirus: Belegungszahlen GRN-Krankenhäuser im Rhein-Neckar-Kreis

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Corona-Zahlen und 7-Tage-Inzidenz sinken deutlich

Die Zahl der Infektionsfälle in Ketsch, aber auch generell im Rhein-Neckar-Kreis sinken aktuell deutlich. Für Ketsch werden 20 Infektionsfälle gemeldet. Bisher haben sich in Ketsch 359 Bürgerinnen und Bürger am Coronavirus angesteckt.

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 12.656 positiv Getestete; 11.474 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 256. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 926, die 7-Tage-Inzidenz bei 124,7.

Online-Infoveranstaltung zur Endlagersuche zu Atommüll

Ende September hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung, BGE, den „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass es grundsätzlich geeignete Gebiete für ein atomares Endlager in Deutschland gibt. Die BGE hat insgesamt 90 Teilgebiete bundesweit identifiziert, die im weiteren Verfahren eingehend auf ihre Eignung untersucht werden. Auch Gebiete in Baden-Württemberg sind dabei.

Auswahlprozess transparent machen

Über den Stand des Auswahlprozesses, die Kriterien und wie es weitergeht, wollen das Umweltministerium und die BGE in vier Online-Veranstaltungen informieren. Die Veranstaltungen richten sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger. „Es gibt einen großen berechtigten Informationsbedarf“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass der Auswahlprozess möglichst transparent und nachvollziehbar verläuft. Deshalb stellen wir und die Bundesgesellschaft für Endlagerung uns den Fragen aus der Bevölkerung, die es möglicherweise gibt.“ Untersteller bekräftigte aber erneut, dass es bislang keine Vorfestlegung auf einen Standort gebe: „Nicht einmal ansatzweise“, so Untersteller.

Die Informationsveranstaltung für den Regierungsbezirk Karlsruhe findet am Donnerstag, 21. Januar 2021, von 18 bis 19 Uhr statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich unter folgendem Link anmelden:

Die Veranstaltung wird online über das Videokonferenzportal Cisco Webex durchgeführt. Informationen zur Einwahl und zur Nutzung des Onlinetools erhalten die Teilnehmenden vor der Veranstaltung. per E-Mail.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Webseite des Umweltministeriums Baden-Württemberg:

Landratsamt: Testpflicht für Besucher von stationären Pflegeeinrichtungen

Am 11. Januar ist die neue Corona-Verordnung der Landesregierung in Kraft getreten. Sie sieht nicht nur weitere Kontakteinschränkungen vor, sondern auch eine generelle Testpflicht für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen.

Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Testergebnis

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises macht darauf aufmerksam, dass der Zutritt zu den genannten Einrichtungen nur noch mit einer FFP2- Maske und einem negativen Corona-Test gestattet ist. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, handelt ordnungswidrig. Ein Antigen-Test darf dabei höchstens 48 Stunden alt, ein PCR-Test höchstens drei Tage alt sein. Die Gesetzesvorgabe umfasst dabei auch externe Personen, die aus anderen Gründen in die Einrichtungen kommen, beispielsweise Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapeuten oder Seelsorger, aber auch Handwerker, Reinigungskräfte und Lieferanten.

Auch das Personal von stationären Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf sowie von ambulanten Pflegediensten ist zum Tragen einer Atemschutzmaske, die FFP2- oder vergleichbaren Standard erfüllt, verpflichtet. Darüber hinaus ist das Personal zwei Mal pro Woche durch die Einrichtungen oder den Pflegedienst mit einem Antigentest zu testen.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Gäste von Tagespflege-Einrichtungen. Sie müssen vor dem Aufsuchen der Tagespflege keine Testung vornehmen lassen.

Nach Unfall geflüchtet - Polizei sucht Zeugen

Am Samstagmittag verursachte ein bislang unbekannter Autofahrer einen Unfall auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Hockenheimer Straße und flüchtete anschließend. Im Zeitraum zwischen 12:30 Uhr und 12:50 Uhr beschädigte der Fahrer vermutlich beim Ein- oder Ausparken den Seat einer 38-Jährigen am rechten Kotflügel, sowie an der Beifahrertür. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zum Unfallhergang oder zu dem flüchtigen Fahrzeug und dessen Fahrer geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0, in Verbindung zu setzen.

Landratsamt und Außenstellen geschlossen

Aufgrund der weiterhin hohen Coronavirus-Infektionszahlen haben sich Bund und Länder entschlossen, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern und teilweise zu verschärfen.

Persönliche Vorsprachen nur in dringenden Fällen

Auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und seine Außenstellen bleiben deshalb grundsätzlich geschlossen. Persönliche Vorsprachen sind nur noch in Notfällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der komplette Dienstbetrieb im Hintergrund bleibt aufrechterhalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Kreisverwaltung telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichen können.

Die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch bleiben für dringende, nicht aufschiebbare Angelegenheiten geöffnet. Termine können online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine oder telefonisch über die Behördennummer 115 vereinbart werden.

Impftermine nicht über das Landratsamt buchbar

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt nochmals darauf hin, dass Termine für eine Coronavirus-Schutzimpfung nicht über die Hotline des Gesundheitsamtes und ebenfalls nicht über die Telefonzentrale des Landratsamtes sowie die einheitliche Behördennummer 115 gebucht werden können.

Impftermine können in Baden-Württemberg ausschließlich online über die Website www.impfterminservice.de oder über die Patienten-Hotline 116 117 vereinbart werden.
 
Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts montags bis freitags von 7:30 bis 18:00 Uhr und samstags und sonntags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter Tel. 06221 522-1881.

Bild der Woche: Ersatz-Klassenräume an der Neurottschule

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Impfungen nur nach Terminvereinbarung

Am 27. Dezember 2020 wurde das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg in Betrieb genommen. Mittlerweile konnten dort sowie durch die angeschlossenen Mobilen Impfteams bereits über 7.000 Personen geimpft werden.

Wer impfberechtigt ist, legt die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 des Bundesministeriums für Gesundheit fest.

Zunächst werden nur bestimmte Bevölkerungsgruppen geimpft

Höchste Priorität haben hierbei unter anderem Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben sowie Personen, die in stationären Einrichtungen betreut werden oder tätig sind. Ebenso impfberechtigt ist besonderes Gesundheitspersonal, beispielsweise in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko sowie in medizinischen Einrichtungen, in denen Patienten mit besonders hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gepflegt oder behandelt werden.

Grund für diese Priorisierung ist, dass zu Beginn nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen. Im Juli 2021 soll nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Termine nur online oder über die Nummer 116 117

Wer zur impfberechtigten Bevölkerungsgruppe gehört und sich im ZIZ in Heidelberg impfen lassen möchte, benötigt zwingend einen Termin. Impftermine können in Baden-Württemberg ausschließlich online über die Website www.impfterminservice.de oder über die Patienten-Hotline 116 117 vereinbart werden. Dabei werden gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass über die Corona-Hotline 06221 522-1881 keine Impftermine gebucht werden können, sondern nur online oder über das vom Land beauftragte Callcenter. Informationen zum Impfprozess selbst sind über die Hotline 0711 904-39555 erhältlich.

Anfahrt zum Zentralen Impfzentrum in Heidelberg ist ausgeschildert

Das Zentrale Impfzentrum Heidelberg befindet sich auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village in der South Gettysburg Avenue 45. Die PKW-Zufahrt erfolgt über die B 535 / Speyerer Straße / Abfahrt Sandhausen und ist gut ausgeschildert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Zufahrt über den Grasweg nicht möglich ist.

Es besteht die Möglichkeit, das Zentrale Impfzentrum auch mittels Ruftaxi 1011 ab der Haltestelle Kirchheim Rathaus zu erreichen. Die regelmäßige Anbindung an die Haltestelle Kirchheim Rathaus ist aus der Innenstadt und vom Hauptbahnhof über die Straßenbahnlinie 26 und die Buslinie 33 gewährleistet.

Ebenso hat die Stadt Heidelberg einen Busshuttle eingerichtet. Die ab Sonntag, 10. Januar 2021 verkehrende Linie heißt „E – Bus-Shuttle ZIZ“ und fährt täglich ab circa 6:00 Uhr bis circa 22:00 Uhr ab Hauptbahnhof Heidelberg (Steig Q) zur Haltestelle „Zentrales Impfzentrum“ und zurück.

Neurottschule: Informationen zur Schulschließung ab 11.1.2021

Leider kann der Unterricht aufgrund der Entwicklung der Coronapandemie nicht wie üblich starten. Die Landesregierung hat beschlossen, dass die Schulen vom 11.1. bis 15.1.2021 geschlossen bleiben und der Unterricht in Form von „Homeschooling“ stattfindet.

Wir starten am Montag, den 11.1.21 mit Klassenlehrerunterricht: Die Klassenlehrer*innen werden ihre Schüler*innen in den nächsten Tagen darüber informieren, wann und in welcher Form der Unterricht stattfinden wird. Die Klassenlehrer*innen geben dann auch bekannt, wie das Homeschooling von Dienstag, 12.1. bis Freitag, 15.1.21 ablaufen wird.

Wichtig:
Die Teilnahme am Fernunterricht ist für alle Schüler*innen verpflichtend und wird täglich kontrolliert. Sofern ein Kind krank ist, muss es von den Erziehungsberechtigten bis 8.00 Uhr telefonisch im Sekretariat der Neurottschule entschuldigt werden. Wird für das Fernlernen ein schulisches Gerät benötigt, wenden sich die Eltern ausschließlich an die Klassenlehrkraft.

Für Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 7, die aus zwingenden Gründen am Fernunterricht nicht von zu Hause aus teilnehmen können, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Wie es ab 18.1.2021 weitergeht, wird erst während der 1.Schulwoche entschieden. Sobald wir Informationen haben und wissen, wie wir sie umsetzen, veröffentlichen wir unsere Planungen auf der Schulhomepage.

Quelle: Neurottschule Ketsch

Überwachung der Coronaverordnung und der Ausflugsziele am Dreikönigstag

Zusätzlich zu den allgemeinen Überwachungsmaßnahmen der Corona Verordnung wurde am heutigen Tag ein weiterer Schwerpunkt auf die Überwachung der Zufahrts- und Rettungswege rund um den Königstuhl und weitere Ausflugsziele im Präsidialbereich gelegt.

Nach dem großen Andrang am vergangenen Sonntag wurde besonderes Augenmerk auf die Zufahrtstraßen rund um den Königstuhl, durch die eingesetzten Beamten der Verkehrspolizeidirektion Heidelberg und des Polizeireviers Heidelberg-Mitte, gelegt. Entgegen der Erwartungen waren die Parkplätze am heutigen Feiertag mit "nur" 80-90% Belegung zwar immer noch stark ausgelastet, die vorsorglich vorbereitete Sperrung der Anfahrtswege war aber nicht erforderlich. Nur vereinzelt mussten Parkverstöße geahndet werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

An der Tank- und Rastanlage Kraichgau-Nord entlang der A 6 in Sinsheim wurden gegen 15.15 Uhr mehreren Personen bei einem Treffen durch starke Kräfte der Polizei kontrolliert. Diese hatten mutmaßlich die Teilnahme an einer über das Internet angekündigten Aktion unter dem Namen "D-Day 2.0" geplant. Hierbei waren bundesweit Blockademaßnahmen an zentralen Infrastruktur- und Verkehrsknotenpunkten vorgesehen. Die Rastanlage diente lediglich als Treffpunkt. Wo die Aktion stattfinden sollte ist nicht bekannt. Die Personen wurden aufgefordert die geplante Aktion zu unterlassen. Entsprechende Konsequenzen wurden aufgezeigt. Bei den Teilnehmern handelte es sich ausnahmslos um Personen, die mit den aktuellen Bestimmungen nicht einverstanden sind. Sämtliche Personalien wurden erhoben. Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona Verordnung folgen. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Bürgermeisterwahl 2022: Wie Bürgermeister Jürgen Kappenstein Ketsch vor laufender Kamera zutiefst blamiert!

Pleiten, Pech und Pannen ist man von Bürgermeister Jürgen Kappenstein gewohnt. Sei es die desolade Ketscher Infrastruktur, wo so mancher Straßenzustand an eine Dritte Welt erinnert, Bildungspolitik die keine ist, keine Digitialisierung der Verwaltung, kaum Digitalisierung an den Schulen, eine nur bedingt einsatzbereite Feuerwehr und die Liste könnte man fortsetzen. Man denke nur an seine vom Bund der Steuerzahler, bundesweit gebrandmarkte Toilettenanlage im Bruch oder seine desolade Wahlniederlage rund um die Bebauung Marktplatz. Wer glaubt, dass kann nicht überboten werden, der täuscht sich. Vor einigen Wochen konnte man im Regionalsender RON einen Bericht zu Kunst und Kultur sehen. Neben Mannheim, kam zum Leidwesen der Gemeinde Ketsch, auch Bürgermeister Jürgen Kappenstein zu Wort. Zum Leidwesen, weil es an Peinlichkeit nicht zu überbieten war. Während man aus Mannheim Worte zum dortigen Museumsangebot wahrnehmen konnte, glänzte Bürgermeister Kappenstein mit dem Hervorheben der TSG Ketsch. Meine Güte kann man da nur sagen, wie kommt man Ernsthaft beim Thema Kunst und Kultur auf die TSG Ketsch? Die TSG Ketsch ist eine Sportgemeinschaft. Wenn tatsächlich beim Begriff Kunst und Kultur Bürgermeister Kappenstein nur die TSG Ketsch einfällt, dann ist er ein äußerst schlechter Vertreter für die Gemeinde Ketsch. 

Hier das Video:

Einem Bürgermeister Simon Schmeisser wäre in Sachen Kunst und Kultur zum Beispiel eingefallen:

- Das Heimatmuseum

- Die regelmäßigen -öffentlichen!- Kulturbühnen der Neurottschule und die generelle Kulturarbeit mit preisgekrönten Auszeichnungen, sei es von der Kulturbühne oder jüngst dem Schülermedienpreis des Landes Baden-Württemberg

- Die Enderlefestspiele

- Gemeindebücherei mit vielfältigem Angebot (Kulturveranstaltungen), öffentliches Bücherregel

- Kino in privater Trägerschaft mit vielfältigem Angebot (man denke nur z.B. an Kirchenkino usw.)

usw. 

Die TSG Ketsch wäre einem Bürgermeister Simon Schmeisser nicht eingefallen. Bürgermeisterkandidat Simon Schmeisser: Bürgermeister Jürgen Kappenstein hat die Gemeinde Ketsch, leider mal wieder denkbar schlecht vertreten. Es gibt so viele gute Kulturangebote in Ketsch, gerade im Hinblick auf die Größe der Gemeinde, warum man dieses als Bürgermeister nicht mit Stolz vertreten kann, erschließt sich einem nicht. Ketsch wurde mal wieder bis auf die Knochen in der Öffentlichkeit blamiert! Es wäre zu wünschen, wenn zukünftig Bürgermeister Kappenstein auf Medienauftritte verzichtet, bis Anfang 2022, ein neuer Bürgermeister das Amt übernimmt. Simon Schmeisser steht für dieses Amt bereit!

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Ketsch/ Rhein-Neckar-Kreis: Erste Corona-Zahlen im neuen Jahr

Die Zahl der Infektionsfälle im Rhein-Neckar-Kreis sinken. Ob dieser Umstand noch den Feiertagen geschuldet ist, bleibt abzuwarten. Aktuell meldet das Gesundheitsamt 29 Infektionsfälle für Ketsch. 342 Bürgerinnen und Bürger aus Ketsch, haben sich bisher mit dem Coronavirus angsteckt. 

Aktuell gibt es im Rhein-Neckar-Kreis 11.757 positiv Getestete; 10.475 Personen gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt im Landkreis bei 221. Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 1.061, die 7-Tage-Inzidenz bei 154,8.

Aktuelle Zahlen aus den Krankenhäusern im Rhein-Neckar-Kreis:

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Filmtipp: Enderle von Ketsch - Trailer


Silvester/Neujahrsnacht: Vorläufige Bilanz der Polizei und Feuerwehr

Wie bereits in den vergangenen Jahren bereitete sich das Polizeipräsidium Mannheim gezielt und akribisch auf den Jahreswechsel vor. Zum einen wurde die Personalstärke in jedem der insgesamt 17 Polizeireviere deutlich erhöht. Zum anderen wurden zusätzliche Einsatzkräfte aufgerufen, um eine offensive und hohe Präsenz mit viele Kontrollen an den neuralgischen Punkten zu gewährleisten. Damit sollten Menschenansammlungen sowie das Zünden von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum bereits sehr frühzeitig verhindert werden.

Dieses offensive Sicherheitskonzept mit dem Ziel, bereits frühzeitig (weit vor 24 Uhr) an Orten in der gesamten Region, insbesondere an öffentlichen Hotspots in den beiden Großstädten Mannheim und Heidelberg präsent zu sein, an denen Menschen erfahrungsgemäß gerne feiern, zahlte sich aus. Auch die Ankündigungen, engmaschige Kontrollen durchzuführen, zeigte offenbar Wirkung. Nach 20 Uhr waren nur sehr wenige Fahrzeuge und Personen in der Region unterwegs. Die Ausgangsbeschränkungen wurden weitestgehend auch in der Silvesternacht von der Bevölkerung respektiert.

Zwischen dem 31.12.2020, 18 Uhr und dem 01.01.2021, 06 Uhr, registrierte das Lagezentrum des Polizeipräsidiums 570 Einsätze. Gemessen an den Gesamteinsatzzahlen vergangener Jahre (2019: 588; 2018: 633; 2017: 661) deutet dies zwar zunächst nur auf einen leichten Rückgang hin, bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Vorbehaltlich einer detaillierten Auswertung im Verhältnis vorangegangener Jahre, lässt sich bereits jetzt konstatieren, dass silvestertypische Delikte, wie Ruhestörungen (90 - Mannheim: 45; Heidelberg: 18; Rhein-Neckar-Kreis: 27); Körperverletzungen (6 - Mannheim: 2; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 3), Streitigkeiten (14 - Mannheim: 8; Heidelberg: 3; Rhein-Neckar-Kreis: 3) und Schlägereien (1 - Rhein-Neckar-Kreis: 1) deutlich abgenommen haben. Eine Vielzahl der gemeldeten Ruhestörungen bezog sich auf lauten Partykrach, der aus Privatwohnungen drang. Bei den Überprüfungen wurden neun unerlaubte Partys (Mannheim: 3; Heidelberg: 2; Rhein-Neckar-Kreis: 4) festgestellt. Die Partys wurden beendet, insgesamt 41 Personen müssen sich verantworten und bekommen demnächst Post vom Ordnungsamt.

Bei einer Party in Reichartshausen, bei der sieben Personen angetroffen wurden, kam es alkoholbedingt bereits deutlich vor 24 Uhr zu Streitigkeiten. Gegen einen 27-jährigen Mann, der über 1,3 Promille intus hatte, wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Zudem verstießen alle Anwesenden, die aus fünf Haushalten stammten, gegen die Corona-Verordnung. In sinsheim-Steinsfurt eskalierte kurz nach 2 Uhr eine private Zusammenkunft derart, dass die beiden Streithähne mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Zu insgesamt sechs Bränden (Mannheim: 2; Heidelberg: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 3) mussten die Rettungskräfte ausdrücken, um meistens kleine Feuer zu löschen, die offenbar durch Feuerwerkskörper entstanden sind. So kurz nach Mitternacht in Dossenheim, wo ein Weihnachtsbaum in der Ortsmitte abbrannte und dadurch ein in der Nähe stehendes Auto leicht beschädigt und die Fassade der Sparkasse verrußt wurde. Die Dossenheimer Feuerwehr war unverzüglich zur Stelle und konnte schnell "Feuer aus!" melden. Beim Brand einer Wohnung der Neckarpromenade in Mannheim entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ein Bewohner wurde zudem leicht verletzt. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

In der neuen Schlossstraße in der Heidelberger Altstadt brannte ebenfalls kurz nach Mitternacht ein BMW Z4. Die Ursache des Fahrzeugbrandes bedarf noch weiterer Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich auf 5.000.- Euro. Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 zu wenden.

Im Ostpreußenring in Schwetzingen fingen auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gelagerte Gegenstände Feuer. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der Schaden beläuft sich dennoch auf rund 30.000.- Euro. Der Bewohner wurde mit Verdacht, eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten zu haben, mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Bei insgesamt fünf Verkehrsunfällen (Mannheim: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 4) wurde zum Glück nur eine Autofahrerin leicht verletzt. Der Sachschaden ist jedoch teilweise enorm.

Mit mehr als einem Fünftel aller Einsätze in der Silvester-/Neujahrsnacht lag das Gros zwischen 00-01 Uhr. 130 Mal mussten Streifen ausrücken, um polizeiliche Lagen zu bereinigen und Anzeigen nachzugehen. Gegen 17 Personen, die Feuerwerkskörper im öffentlichen Raum zündeten, wird ermittelt.

Bei Kontrollen wurden insgesamt 370 Fahrzeuge und rund 1.300 Personen kontrolliert. 298 Personen müssen mit Anzeigen rechnen, da sie sich während der Ausgangsbeschränkung draußen aufgehalten hatten, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Entweder waren sie zur späten Stunde noch auf dem Weg zu einer Silvesterparty oder in den frühen Morgenstunden des Neuen Jahres auf dem Nachhauseweg. Neun Mal waren Alkohol oder Drogen im Spiel und der Grund für polizeiliche Folgemaßnahmen mit finalen Führerscheinentzügen.

Bei drei Widerstandshandlungen, bzw. tätlichen Angriffen (Mannheim: 2; Heidelberg: 1), wurden vier Polizeibeamtinnen und -beamte leicht verletzt. Die Tatverdächtigen waren zum Teil erheblich alkoholisiert.

Es war insgesamt friedlich und ruhig. Natürlich wurde geböllert, aber zumeist nur auf dem privaten Gelände. Es gab vor allem keine Menschenansammlungen im öffentlichen Raum. Vielmehr waren viele Straßen in den Innenstädten der Region menschenleer. Vereinzelt mussten meine Kolleginnen und Kollegen dennoch gegen einige wenige Unbelehrbare einschreiten, für die Geduld, Disziplin und Solidarität in Corona-Zeiten offenbar Fremdworte sind. Die Anzeigen und empfindlichen Bußgelder sind sicherlich kein guter Start ins neue Jahr, aber notwendig um Bewusstsein zu schaffen.