Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 24.07.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 532 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 0 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

2 FSJ-Stellen an der Neurottschule für das Schuljahr 2021/ 2022

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Bereits 57.000 Impfungen durchgeführt

Mit einer positiven Nachricht starten die vier Impfzentren in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis in die Woche: „Es geht aufwärts, was die Impfstoffversorgung und die Zahl der Impfangebote in den Impfzentren betrifft“, freut sich die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

Aufgrund der momentan zugesagten Impfstofflieferungen rechnet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis damit, ab dieser Woche deutlich mehr verimpfen zu können als bislang: Im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in PHV sind ab sofort mehr als 1000 Impfungen pro Tag geplant, im Kreisimpfzentrum (KIZ) Weinheim etwa 400 pro Tag, im KIZ Sinsheim circa 300 pro Tag und im KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund (betrieben von der Stadt Heidelberg) sind es rund 150 pro Öffnungstag.

Impftermine werden erweitert

Schon ab dieser Woche sollen die täglich zur Verfügung stehenden Impftermine nochmals erweitert werden. Das hängt auch damit zusammen, dass mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca ab sofort ein weiteres wirksames Vakzin verfügbar ist und verimpft werden kann. „Wir wissen natürlich um die Vorbehalte gegenüber dem AstraZeneca-Impfstoff aufgrund der aktuellen Berichterstattung“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, der die Kritikpunkte jedoch nicht nachvollziehen kann: „Aus medizinischer Sicht ist der Impfstoff bei einer guten Wirksamkeit gegen den aktuell in Deutschland vorherrschenden Virustyp als sicher anwendbar zu bewerten.“  Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird der Impfstoff von AstraZeneca wie die beiden anderen als wirksamer Impfstoff empfohlen. Klar ist also: Der von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassene Impfstoff von AstraZeneca ist kein Impfstoff zweiter Klasse, im Gegenteil: Auch dieser Impfstoff zeigt eine gute Wirksamkeit, um schwere Erkrankungen bei einer Infektion mit Sars-CoV 2 zu verhindern.

Unterdessen schreitet die Zahl der geimpften Menschen weiter voran. Stand gestern Abend, 21. Februar, wurden in den insgesamt vier Impfzentren bereits 57 439 Impfungen durchgeführt. 37 138 Personen haben ihre Erstimpfung erhalten und somit 20 301 Personen auch schon ihre Zweitimpfung. Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. In der Gesamtzahl von 57 439 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams durchgeführt wurden. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden bereits 86 von 87 stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen durch Mobile Impfteams angefahren und 11 165 Bewohnende sowie Mitarbeitende erstgeimpft (Heidelberg: 1949 Menschen in 15 Einrichtungen), die Zweitimpfung haben bereits 5721 Personen in 48 Heimen erhalten. Die Erstimpfungen in 15 Heidelberger Pflegeheimen sind seit 6. Februar abgeschlossen, zweitgeimpft worden sind in Heidelberger Heimen bereits 888 Menschen. „Stand heute gehen wir davon aus, dass die Impfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis bis Mitte März abgeschlossen sind“, sagt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der vom Rhein-Neckar-Kreis betriebenen Impfzentren.

Um noch mehr mobilitätseingeschränkte Personen in den Kommunen impfen zu können, plant das Sozialministerium Baden-Württemberg übrigens Vor-Ort-Impfungen in den Kommunen – bislang ist allerdings noch nicht klar, wann diese flächendeckend starten. „Das Land Baden-Württemberg befindet sich hierzu im Austausch mit den kommunalen Landesverbänden; auch wir stehen diesbezüglich schon mit den Städten und Gemeinden im Kreis im Austausch“, so Gesundheitsdezernentin Kuss.

Hintergrund:

Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in PHV sowie die Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim und Sinsheim werden vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund wird von der Stadt Heidelberg jeweils im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieben.

Bürgermeisterwahl 2022: Gemeindehaushalt fliegt Bürgermeister Kappenstein um die Ohren! Der Offenbarungseid ist da!

Der neu aufgestellte Gemeindehaushalt fliegt Bürgermeister Kappenstein sprichwörtlich um die Ohren. Wenngleich der Gemeindehaushalt vom Kommunalrechtsamt Rhein-Neckar-Kreis genehmigt wurde, gibt es ein Problem. Die angedachten Kredite die Bürgermeister Kappenstein aufnehmen wollte, wurden nicht in voller Höhe genehmigt. Die Folge ist jetzt eine Finanzlücke von knapp 2 Millionen Euro! 

Und diese Finanzlücke muss nach Maßgabe vom Kommunalrechtsamt bis zum 06.08.2021 geschlossen sein. Möglich wird das nur sein durch drastische Einsparungen in allen Bereichen im Gemeindehaushalt, aber auch vielleicht durch Erhöhungen bei Steuern und Abgaben. Laut Bürgermeister Kappenstein müsse jetzt alles auf den Prüfstand. 

Bürgermeisterkandidat Simon W. Schmeisser sieht das genauso, Zitat: Bürgermeister Kappenstein tut gut daran, alles auf den Prüfstand zu stellen. An seiner Stelle würde ich da aber nicht beim Gemeindehaushalt anfangen, sondern vielmehr die Frage mir stellen: Kann ich dieses Bürgermeisteramt überhaupt noch ausführen? Die deutliche Reduzierung der Kredite durch das Kommunalrechtsamt und damit ein gravierender Eingriff in den Ketscher Gemeindehaushalt, sollten jedem Ketscher Bürger deutlich zu denken geben. Es ist nichts anderes, als der politische Offenbarungseid von Bürgermeister Kappenstein. Es beweist sich einmal mehr, die angeblich so viel gelobte Arbeit im Ketscher Rathaus, ist eben nicht so gut. Sicherlich wird man den Sündenbock im Ketscher Rathaus schon gefunden haben, nämlich das böse Coronavirus. Doch hier sollte man den Ketscher Bürgern nicht Sand in die Augen streuen!

Gerade für die Kommunen und die Kommunalfinanzen gibt es vom Land Baden-Württemberg und der Bundesregierung, zahlreiche Finanzprogramme. Mit dem Ziel, dass die Kommunen weitgehend auf dem gleichen Finanzniveau bleiben, wie vor der Krise. 

Das jetzt der Ketscher Gemeindehaushalt in sich, wie ein Kartenhaus einbricht, ist vielmehr das Resultat langer Fehlentwicklungen unter Bürgermeister Kappenstein. Man denke hier nur an die vom Steuerzahlerbund als Steuerverwendung gebrandmarkte Toilettenanlage im Bruch. Und die Haushaltsprobleme wären noch viel größer, wenn man Bürgermeister Kappenstein machen lassen würde. Man denke hier an die Bürgerentscheide 2016. Wäre es nach dem Willen von Bürgermeister Kappenstein gegangen, hätte man jetzt auf dem Marktplatz eine Außenstelle vom Rathaus. Man hätte nicht nur die Baukosten hierbei gehabt, sondern auch die Folgekosten jedes Jahr für den Unterhalt. Es zeigt sich immer mehr, wie richtig die Bürgerentscheide 2016 waren. Es sind aber auch die vielen Baumaßnahmen. Es wird stetig neu gebaut und erweitert, im Gegenzug gibt es aber nur mangelhafte Investitionen in die bestehende Infrastruktur. Zahlreiche Ketscher Straßen machen hinsichtlich deren Zustand, so manchen Ländern in der sogenannten Dritten Welt ernsthaft Konkurrenz, so Bürgermeisterkandidat Schmeisser.

Ketsch braucht einen neuen Bürgermeister und das dringend! 

Ich stehe zur Verfügung und werbe um Ihre Stimme für 2022!


 

Zigarettenautomat aus Fundament gerissen und aufgebrochen

Im Zeitraum von Freitag gegen 21 Uhr bis Sonntag gegen 08 Uhr rissen bislang unbekannte Täter in der Walldorfer Straße einen Zigarettenautomat aus dem Fundament, transportierten diesen hinter die Sportanlage in ein nahegelegenes Waldstück und öffneten diesen gewaltsam.

Die Täter entnahmen die darin befindlichen Zigaretten sowie das Bargeld und flüchteten unerkannt. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06202/288-0 beim Polizeirevier Schwetzingen zu melden.

Schnelltests ab 22. Februar für bestimmte Berufsgruppen im Rhein-Neckar-Kreis

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, bietet ab Montag, 22. Februar, kostenlose Schnelltests für Lehr-, Kita- und Kindertagespflegepersonal in seinem Test-Center in Reilingen (Wilhelmstraße 86, 68799 Reilingen) an. 

Nur für berechtigte Berufsgruppen

Pro Tag kann dort bei bis zu 70 Personen der berechtigten Berufsgruppen mittels eines Antigen-Schnelltests in kürzester Zeit überprüft werden, ob eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus wahrscheinlich ist. Zeitfenster für diese Testungen sind werktäglich von 15.30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 12.30 bis 15 Uhr. Termine können ab Samstag, 20. Februar, unter der Nummer 06221/522-1881 vereinbart werden. Das Landratsamt unterstützt durch die Bereitstellung der Testinfrastruktur in Reilingen das Land Baden-Württemberg bei der Umsetzung der von der Landesregierung angekündigten Teststrategie für Lehr- und Erziehungspersonal. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben. Es handelt sich bei diesem Angebot ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung.

„Die Zahl der Antigen-Schnelltests, die wir pro Tag durchführen können, ist begrenzt, weil in unserem Test-Center ja vorranging die PCR-Testungen stattfinden“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. „Damit gewährleisten wir für den Kreis allerdings eine Notversorgung mit Antigen-Schnelltests, wenn über die örtlichen Strukturen im Einzelfall Tests nicht möglich sind“, sagt Welker weiter. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Corona-Hotline 06221/522-1881. Ohne Voranmeldung gibt es vor Ort daher auch keinen Antigen-Schnelltest – zudem muss der Berechtigungsschein für die Testung, den die Personen der genannten Berufsgruppen über ihre Arbeitgeber erhalten, mitgebracht werden.

Keine hundertprozentige Sicherheit

Die Station ist als Drive-In konzipiert. Die Personen fahren im Auto durch die Teststraße und erhalten danach einen Zugriffscode, über den sie online das Ergebnis des Antigen-Schnelltests erhalten. Fällt dieses positiv aus, ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen. Ist das Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 Prozent. „Diese Tests garantieren allerdings keine hundertprozentige Sicherheit und stellen nur eine Momentaufnahme dar“ betont Dr. Welker. Auch bei einem negativen Testergebnis gelten also in jedem Fall weiterhin die vier AHAL-Regeln: Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften.

Gesundheitsamt: 282 bestätigte Nachweise von Coronavirus-Varianten

Derzeit sind dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises 282 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Fälle bekannt, bei denen Varianten festgestellt wurden (Stand: 16. Februar 2021).

Die Fälle verteilen sich auf verschiedene Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. In 73 Fällen wurde dabei die sogenannte britische Variante B.1.1.7 und in 29 Fällen die südafrikanische Variante B.1.351 des Coronavirus detektiert. Bei den restlichen Fällen steht der Nachweis, um welche Virusvariante es sich konkret handelt, noch aus.

Für diese und andere Virusvarianten gilt, dass sich der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten neutralisierenden Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Diese Phänomene werden derzeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiter untersucht. „Gerade vor dem Hintergrund, dass wir bereits Nachweise von Coronavirus-Varianten in Einrichtungen der Kindertagespflege und im Bereich der Altenpflege festgestellt haben, ist die konsequente Einhaltung der AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften) umso wichtiger“, sagt die Leiterin des Ermittlungsteams im Gesundheitsamt, Dr. Anne Kühn.

Einladung zur Gemeinderatssitzung am 22.02.2021

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 22.02.2021, 18:30 Uhr  zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.
 
TAGESORDNUNG: 
 

1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung   

2. Sanierung und Umbau Alte Schule; Planungsauftrag   

3. Kita Gartenstraße 33; Vergabe Schreinerarbeiten   

4. Kita Gartenstraße 33; Vergabe Außenanlage   

5. Kita Gartenstraße 33; Vergabe Malerarbeiten   

6. Kita Gartenstraße 33; Vergabe Bodenbelagsarbeiten   

7. Berichte des Bürgermeisters   

8. Anfragen der Gemeinderäte   

9. Anfragen der Sitzungsbesucher

Erinnerung Termin: Zwangsversteigerung Amtsgericht Mannheim: Mehrfamilienhaus im Lilienweg 3- Verkehrswert: 525.000 Euro

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am 24.02.2021 um 10:30 Uhr folgender Grundbesitz im Saal im Kulturhaus Mannheim-Käfertal, Gartenstraße 8, 68309 Mannheim, öffentlich versteigert werden:

Eingetragen im Grundbuch von Ketsch, Gemarkung Ketsch, Flurstück 3653, Gebäude- und Freifläche, Lilienweg 3, zu 603 m², Blatt 5.085.

Objektbeschreibung/Lage (lt. Angabe d. Sachverständigen):  (bebaut mit einem Dreifamilienwohnhaus mit 2 Garagen; Wohnfläche Wohnung im EG ca. 86 m², im OG ca. 85 m², im DG ca. 67 m²; Geb.baujahr ca. 1964 mit spät. Wertverbesserungen) - Angaben in ( ) ohne Gewähr -

Verkehrswert: 525.000,00 €

Weitere Informationen und das Gutachten kann man hier einsehen oder direkt beim Amtsgericht Mannheim. 

Bereits 43.000 Impfungen durchgeführt

Es sind kleine Schritte, weil die Verfügbarkeit des Impfstoffs nach wie vor der begrenzende Faktor ist, doch es geht eindeutig voran: Täglich wächst die Zahl der geimpften Menschen in unserer Region.

Stand gestern Abend, 11. Februar, wurden in den insgesamt vier Impfzentren in Heidelberg, Weinheim und Sinsheim bereits 43.034 Impfungen durchgeführt. 28.558 Personen haben ihre Erstimpfung erhalten und somit 14.476 Personen auch schon ihre Zweitimpfung. Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in PHV sowie die Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim und Sinsheim werden vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund wird von der Stadt Heidelberg jeweils im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieben.

In der Gesamtzahl von über 43.000 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams durchgeführt wurden. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden bereits 67 stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen durch Mobile Impfteams angefahren und 5.424 Bewohnende sowie Mitarbeitende erstgeimpft (Heidelberg: 1.949 Menschen in 15 Einrichtungen), die Zweitimpfung haben bereits 2.343 Personen in 35 Heimen erhalten. Die Erstimpfungen in 15 Heidelberger Pflegeheimen sind seit 6. Februar abgeschlossen. Die Zweitimpfungen starten ab heute, 12. Februar, und dauern voraussichtlich bis Anfang März.

Derweil stehen im Rhein-Neckar-Kreis noch in 18 Einrichtungen die Erstimpfungen aus. Wann im Landkreis mit einem Abschluss der Impfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen zu rechnen ist, kann nicht konkret vorhergesagt werden. „Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Erstimpfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis bis Ende des Monats abgeschlossen sein werden“, sagt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der vom Rhein-Neckar-Kreis betriebenen Impfzentren in Heidelberg, Weinheim und Sinsheim.

Bild der Woche

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Rhein-Neckar-Kreis beim STADTRADELN erfolgreich

Insgesamt 545.988 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 1.482 Kommunen schwangen sich für die internationale Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN auf den Fahrradsattel und stellten damit neue Rekorde auf. Zwischen Mai und Oktober legten sie über 115 Millionen Kilometer zurück und vermieden damit knapp 17.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autofahrt.

2. Platz als „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“

Nicht nur die Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis haben beim STADTRADELN 2020 hervorragende Ergebnisse erzielt, sondern auch der Landkreis selbst hat mit seiner erradelten Leistung, gemessen an der Einwohnergrößenklasse, erfolgreich abgeschnitten. In der vergangenen Woche fand die digitale Auszeichnung der bundesweit erfolgreichsten Kommunen und Kreise durch das Klima-Bündnis statt, bei der der Rhein-Neckar-Kreis mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ ausgezeichnet wurde.

Danke an alle Radlerinnen und Radler

Der Geschäftsführer des Klima-Bündnis Thomas Brose prämierte zusammen mit STADTRADELN Projektleiter André Muno die Gewinnerkommunen des STADTRADELN 2020 in verschiedenen Kategorien und setzten damit ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz, Radverkehrsförderung und lebenswerte Kommunen. Landrat Stefan Dallinger freute sich sehr über die Auszeichnung und die vorab übersandte Urkunde. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Aktivitäten bei der Kampagne STADTRADELN seit 2018 bundesweit Beachtung finden und auch entsprechende Auszeichnungen erlangen. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihre aktive Unterstützung beim STADTRADELN, insbesondere den Mitgliedern der kommunalen Gremien, die auch 2020 wieder kräftig in die Pedale getreten haben“ bedankte sich der Landrat. Der Rhein-Neckar-Kreis gehört damit zu den Preisträgern unter den rund 1.400 Teilnehmerkommunen. Zudem lag er in der Kategorie der „absoluten Kilometer“ und in seiner Einwohnergrößenklasse mit insgesamt über 1,1 Millionen erradelten Kilometern im landesweiten Ranking nach dem Landkreis Ludwigsburg an der Spitze und im bundesweiten Vergleich der entsprechenden Kategorie sogar unter den zehn besten Kommunen.

Teilnahme auch in diesem Jahr

Neben dem Rhein-Neckar-Kreis wurden im Rahmen der Veranstaltung auch die Stadt Walldorf und die Gemeinde Eschelbronn für ihre erbrachten Leistungen geehrt. Die Stadt Walldorf sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ bei den Kommunen mit 10.000 bis 49.999 Einwohnern. In der gleichen Kategorie belegte die Gemeinde Eschelbronn bei den Kommunen mit unter 10 000 Einwohnern den zweiten Platz. „Auch im Jahr 2021 möchten wir durch unsere Teilnahme an der Kampagne STADTRADELN, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, wieder einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten“ kündigt Landrat Stefan Dallinger an.

Rückblick und Ausblick

Vom 20. September bis zum 10. Oktober 2020 beteiligte sich auch der Rhein-Neckar-Kreis mit über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Aktion STADTRADELN. Gemeinsam mit 45 kreisangehörigen Kommunen hatte sich der Landkreis der Aktion des Klima-Bündnisses angeschlossen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 562 Radler-Teams legten in den drei Wochen über 1,1 Millionen Kilometer zurück. Damit haben die Radlerinnen und Radler im Rhein-Neckar-Kreis rund 27 Mal den Äquator umrundet und rund 162 Tonnen CO2 vermieden. Die Auszeichnung der besten Leistungen der Städte und Gemeinden sowie der Teams und der besten Radlerin und des besten Radlers im Rhein-Neckar-Kreis erfolgte bereits im Dezember 2020 durch den Landkreis.

Auch in diesem Jahr möchte der Landkreis an die Erfolge aus den vorhergehenden Jahren anknüpfen und lädt alle Städte und Gemeinden im Landkreis dazu ein, sich auch dieses Jahr wieder gemeinsam und aktiv an der Umsetzung der an der Kampagne STADTRADELN 2021 zu beteiligen. Der genaue Aktionszeitraum für die Durchführung des STADTRADELN 2021 im Rhein-Neckar-Kreis befindet sich derzeit noch in der Abstimmung. Die Kampagne wird aber voraussichtlich in den Sommermonaten Juni bzw. Juli stattfinden. 

Weitere Informationen:

Alle Informationen zum Stadtradeln sowie eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse sind unter www.stadtradeln.de/rhein-neckar-kreis abrufbar.

Rhein-Neckar-Kreis, Mannheim und Neckar-Odenwald-Kreis erlassen Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21 bis 5 Uhr!

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat nach der Aufhebung der landesweiten Ausgangsbeschränkungen zum 11. Februar 2021 per Erlass verfügt, dass die Gesundheitsämter vor Ort nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umsetzen müssen, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge in einem Land- oder Stadtkreis bei einem diffusen Infektionsgeschehen überschritten ist und bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung von Erkrankungen mit dem Coronavirus ansonsten gefährdet ist.

Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr

Die Stadt Mannheim, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Rhein-Neckar-Kreis werden entsprechend dieser Vorgaben Allgemeinverfügungen erlassen. Ab Freitag, 12.02.2021, 0 Uhr, werden in Mannheim und den beiden Landkreisen deshalb nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21 bis 5 Uhr gelten. Damit wird der Erlass des Landes nach einheitlichen Maßstäben in der Region umgesetzt.

Einheitliche Maßstäbe in der Region

Die Landräte Stefan Dallinger und Achim Brötel sowie Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz halten es für wichtig, dass die Maßnahmen, die vom Sozialministerium verfügt wurden, in der Region einheitlich umgesetzt werden. Leider ende die Einheitlichkeit aufgrund der unterschiedlichen Landesregelungen aber an den jeweiligen Landesgrenzen, was das Verständnis und die Akzeptanz mindere.

Corona-Zahlen in Ketsch und im Rhein-Neckar-Kreis

Die Coronavirus-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis, aber auch der Stadt Heidelberg sinken weiter. Wobei es im Rhein-Neckar-Kreis zuletzt immer wieder auch zu einem kleinen Auf- und Ab bei den Infektionszahlen gekommen ist. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für den Rhein-Neckar-Kreis bei 69.3 und für die Stadt Heidelberg bei 29.7. Das Gesundheitsamt verzeichnet momentan 589 aktive Infektionsfälle im Rhein-Neckar-Kreis. Insgesamt sind seit Ausbruch rund 14.531 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis am Virus erkrankt und 344 Menschen sind gestorben. 

Für die Gemeinde Ketsch meldet das Gesundheitsamt 12 Infektionsfälle am Coronavirus. Insgesamt sind bisher 387 Bürgerinnen und Bürger in Ketsch am Coronavirus erkrankt gewesen. Das entspricht laut dem Gesundheitsamt einem Anteil von 3.01 Prozent der Gesamtbevölkerung von Ketsch.

Bundestagswahl 2021: Simon W. Schmeisser (SFBW) im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen

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Mitmachen! Fotowettbewerb zum Kreisseniorenplan

Unter dem Motto „Seniorinnen und Senioren im Rhein-Neckar-Kreis“ hat das Amt für Sozialplanung, Vertragswesen und Förderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis einen Fotowettbewerb gestartet.

Einblick in die Lebenswelt von älteren Menschen

Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis sind herzlich dazu eingeladen, sich zu beteiligen. Gesucht werden ausdrucksstarke Motive, die einen Einblick in die Lebenswelt von älteren Menschen geben. Das von einer Jury ausgewählte Siegerfoto wird Titelbild des neuen Kreisseniorenplans des Rhein-Neckar-Kreises.

Landkreis für alle Generationen attraktiv gestalten

Seinen Kreisseniorenplan wird der Rhein-Neckar-Kreis am 12. Mai vorstellen. Er verfolgt das Ziel, den Landkreis für alle Generationen attraktiv zu gestalten. Der Planungsprozess startete unter der Koordination der Kreisseniorenplanerin des Rhein-Neckar-Kreises und der fachlichen Begleitung des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) bereits im September 2018. Die Beteiligung aller relevanter Akteure galt als eines der wichtigsten Prinzipien im Planungsprozess. Dies möchte der Rhein-Neckar-Kreis nun auch bei der Gestaltung des Kreisseniorenplans weiterverfolgen und hat deshalb zu einem Fotowettbewerb aufgerufen.

Fotos werden ausgestellt

Neben dem Siegerbild auf der Titelseite werden alle prämierten Fotos während den Veranstaltungen zur Vorstellung des Kreisseniorenplans ab Juni 2021 ausgestellt. Zu gewinnen gibt es übrigens kleine Sachpreise, wie die Landkreisspiele.

Jetzt mitmachen!

Fotos zum Thema „Senioren und Senioren im Rhein-Neckar-Kreis“ können bis zum 14. März 2021 auf der hier verlinkten Seite hochgeladen werden:

Bild der Woche: Kindergarten Neurott

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WARNUNG! Kritischer Impf- und Coronaflyer im Umlauf in Ketsch

Seit geraumer Zeit werden in Ketsch kritische Impf- und Coronaflyer an die Haushalte verteilt. Man kann vor den Informationen dieser Flyer nur ausdrücklick warnen! Die darin dargestellten "Fakten" sind verkürzt dargestellt oder bewusst falsch!  Man kann und darf die Corona-Maßnahmen kritisch sehen. Man kann und darf gegen die Corona-Maßnahmen klagen oder versuchen, politischen Einfluss zu nehmen. Das sind legitime Rechte in einer Demokratie, die jeder Bürger/in hat. Auch jetzt in Zeiten von Corona. Die unzähligen Gerichtsentscheidungen für und gegen Corona-Maßnahmen, aber auch die Sicherstellung vom Versammlungsrecht (Demos) und Debatten in Land- und Bundestag, dokumentieren einen funktionierenden Rechtsstaat und Demokratie. Gerade im Hinblick auf solche Flyer kann man daher nur empfehlen, sich immer beide Seiten (auch von offiziellen Seiten, wie RKI!) anzusehen. Und nicht leichtgläubig solchen Informationen, auch wenn sie von einem bekannten Arzt aus der Region kommen, Vertrauen schenken.

 
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Coronavirus-Varianten: Verlängerte Quarantäne

Gleich nachdem im Rhein-Neckar-Kreis Ende vergangener Woche erste Varianten des Coronavirus nachgewiesen worden waren, hat das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, für positiv getestete Personen, die mit einer Variante des Coronavirus infiziert sind, die Quarantänezeit von 10 auf 14 Tage erhöht. Gleiches gilt für Kontaktpersonen der Kategorie 1. Diese sind zudem verpflichtet, am siebten Tag ihrer Quarantäne, sich mittels PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen.

„Für diese und andere Virusvarianten gilt, dass sich der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten neutralisierenden Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Diese Phänomene werden derzeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiter untersucht“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, die neuen Maßnahmen, über die Betroffene in ihren Bescheiden informiert werden.

Dem Gesundheitsamt sind aktuell 99 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Fälle bekannt, bei denen Varianten festgestellt wurden (Stand: 4. Februar 2021, nachmittags). Die Fälle verteilen sich auf verschiedene Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. In 21 Fällen wurde dabei die sogenannte südafrikanische Variante und in 21 Fällen die britische Variante des Coronavirus detektiert. Bei den restlichen Fällen steht der Nachweis, um welche Virusvariante es sich konkret handelt, noch aus.

Die Dynamik der Verbreitung von SARS-CoV-2-Virusvarianten wird durch das Robert Koch-Institut (RKI) in einigen Staaten als besorgniserregend eingestuft. Die baden-württembergische Landesregierung hatte am vergangenen Wochenende angekündigt, künftig die Proben aller positiven Corona-Tests auf Varianten untersuchen lassen. Dafür sollen die Test-Labore laut dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg positive Proben künftig an die Labore der Universitätsklinika des Landes weiterleiten. „Damit bekommen wir einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Virusvarianten im Land und können sie besser kontrollieren und überwachen“, hatte Gesundheitsminister Manne Lucha am Samstag, 30. Januar, erklärt.

Landratsamt: Besonders in Altenheimen weiter umsichtig sein

Auch wenn der Impfstoff nach wie vor nur begrenzt zur Verfügung steht, wächst täglich die Zahl der geimpften Menschen in unserer Region. Stand 31. Januar 2021 wurden in den Impfzentren in Heidelberg, Weinheim und Sinsheim, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes betreibt, bereits über 29.000 Impfungen durchgeführt.

Über 8.000 Personen haben bereits Zweitimpfung erhalten

8.456 Personen haben sogar schon ihre Zweitimpfung erhalten, gelten somit als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einem schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet.

In der Gesamtzahl von über 29.000 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams durchgeführt wurden. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden bereits 47 stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen durch Mobile Impfteams angefahren und erstgeimpft, die Zweitimpfung haben bereits die Bewohnenden von 19 Heimen erhalten. Derweil stehen im Rhein-Neckar-Kreis noch in 25 Einrichtungen die Erstimpfungen aus. Wann mit einem Abschluss der Impfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen zu rechnen ist, kann nicht konkret vorhergesagt werden. „Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Erstimpfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis in der zweiten Februarhälfte abgeschlossen sein werden“, sagt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der vom Rhein-Neckar-Kreis betriebenen Impfzentren in Heidelberg, Weinheim und Sinsheim. Er betont, dass aber weiterhin die Verfügbarkeit des Impfstoffs der begrenzende Faktor sei.

AHA + AL-Regeln konsequent einhalten

Umso wichtiger ist es, sich weiter konsequent an die vier AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften) zu halten. Nicht zuletzt im Hinblick auf die nun auch in unserer Region festgestellten Coronavirus-Mutationen gilt es, besonders in den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis und der Stadt Heidelberg, weiter große Umsicht walten zu lassen. „Es wäre fatal, wenn sich Bewohnende und Angehörige bei Besuchen durch den Start der Impfkampagne oder die Schnelltests in falscher Sicherheit wiegen. Nur weil Mama und Papa beziehungsweise Oma und Opa geimpft sind, bedeutet das noch lange nicht, dass die Pandemie vorbei ist“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Er hat mit Sorge Berichte vernommen, wonach in Einzelfällen Angehörige zwar mit FFP2-Masken die Einrichtung betreten haben, diese beim Besuch im Zimmer jedoch abgenommen und ihre Angehörigen innig umarmt haben. „Ich appelliere daher an alle Angehörigen und Freunde von Bewohnenden in Altenheimen, dieselbe Vorsicht wie auch sonst walten zu lassen und auf jeden Fall eine Maske zu tragen und Abstand zu halten.“

Pflegeheime als "Hotspots"

„Pflegeheime sind nach wie vor die größten ‚Hotspots‘ in der Pandemie, die Corona-Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen ist besonders hoch“, weist der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner auf diesen Fakt hin. „Alleine in Heidelberg gehen fast 50 Prozent aller Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf Fälle in Pflegeheimen zurück. Auch wenn die Impfungen mit den mobilen Teams bereits laufen, sind wir noch nicht über den Berg. Neue Mutationen des Virus werden uns immer wieder vor Herausforderungen stellen“, so OB Würzner weiter.

Mutationen sind leichter übertragbar

Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), ergänzt aus medizinischer Sicht: „Das SARS-CoV-2-Virus hat sich verändert. Die entstandenen und auch bei uns bereits nachgewiesenen neuen Mutationen sind leichter übertragbar, was die Ansteckungsgefahr erhöht. Um die Verbreitung dieser Mutanten zu verzögern, ist es unerlässlich, die Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten: Abstand halten, Kontakte reduzieren, Hygiene, lüften, und Mund-Nasen-Schutz tragen. Für Altenheime lautet die Empfehlung, FFP2-Masken zu tragen, da sie dichter sind und Partikel besser filtern. Die FFP2-Maske ist somit eine wichtige Maßnahme zum Schutz auch gerade der älteren Bevölkerung und ein wesentlicher Mosaikstein in der Pandemiebekämpfung.“

In einem gemeinsamen Statement wenden sich Dallinger, Prof. Dr. Würzner und Prof. Dr. Autenrieth an alle, die zu Besuch oder sonst in Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern in den Pflegheimen sind: „Seien Sie bitte umsichtig. Besuchen Sie ihre Angehörigen nur nach einem negativen Schnelltest. Tragen Sie konsequent die FFP2-Maske, auch auf den Zimmern. Halten Sie die Abstandsregeln ein. Jede und jeder trägt hier eine besondere Verantwortung.“

Neurottschule: Virtueller Tag der offenen Tür

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Bilder der Woche: Friedhof Ketsch

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Ausbildungsangebot: Imkern lernen in Ketsch ab 04. März 2021

Interessierte Imker in spe bei einem Imkerkurs des gemeinnützigen Vereins Mellifera e.v.. Foto: Mellifera e.V.

Der gemeinnützige Verein Mellifera e. V. bietet im Rahmen seines Ausbildungsverbunds ab dem 4. März 2021 einen Imkerkurs in Ketsch bei Heidelberg an. In Praxiselementen und Webinaren lernen Naturinteressierte dabei, wie Bienen wesensgemäß gehalten werden können und wie das in der Praxis funktioniert.

Immer mehr Menschen spielen mit dem Gedanken Bienen zu halten. Viele wollen dabei nicht möglichst viel Honig ernten, sondern einen Beitrag für die Natur leisten und die Wunderwelt der Bienen erleben. Dieses naturnahe Imkern, bei dem das Wesen der Bienen und die besondere Beziehung dieser zu den Menschen im Vordergrund stehen, zeigt der Imkerkurs „Mit den Bienen durchs Jahr“. Dieser findet, aufgeteilt in praktische Elemente vor Ort und Theorie-Teile als Webinar in Ketsch statt. Der theoretische Teil des Kurses startet am 4. März 2021, die Praxis beginnt am 13. März. Auch Webinare mit Gastrednern, wie etwa Mellifera-Imkermeister Norbert Poeplau, sind geplant.

Die Kursleitung übernimmt Imker Klaus Steinhilber. Weitere Informationen – auch zur Anmeldung – gibt es auf unserer Internetseite unter https://www.mellifera.de/imkerkurs/heidelberg.

Neben theoretischem Wissen stehen die praktische Arbeit mit den Bienen sowie die Beobachtung des Bienenvolks im Jahreslauf im Mittelpunkt des Kurses. Im Blick sind die Entwicklung und Zusammensetzung des Bienenvolks, die Auswinterung, das Wachstum und der Wabenbau des Biens, die Vermehrung über den Schwarmtrieb, Varroatose, die Winterfütterung und Winterruhe sowie die Bedeutung der Bienen für das Ökosystem. Die wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks. So bauen die Bienen ihre Waben selbst, die Vermehrung erfolgt über den natürlichen Schwarmtrieb und auf die gängige Praxis der künstlichen Königinnenzucht wird verzichtet. Die Wurzeln der wesensgemäßen Bienenhaltung liegen bei Rudolf Steiner und Ferdinand Gerstung, welche die Grundlagen für ein neues Verständnis „des Biens“ als ein Lebewesen erarbeitet haben.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich für die Natur und insbesondere für die Bienen interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs findet im Rahmen des Mellifera-Ausbildungsverbunds statt, einem seit 20 Jahren bestehenden Zusammenschluss von wesensgemäß arbeitenden Imkern, die ihr Wissen gerne an Jungimker weitergeben.

Foto: Mellifera e.V.