Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
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13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
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25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

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Polizei sucht Zeugen: Graffiti auf dem Marktplatz

Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 20 Uhr und Donnerstag, 07 Uhr, besprühten bislang unbekannte Täter mit weißer Farbe die Pflastersteine des Marktplatzes vor den dortigen Bankfilialen.

Auf den Steinen befanden sich sowohl "Fridays for Future"- Logos als auch der Schriftzug "Raus mit der Kohle!" bei welchem das Wort "mit" durchgestrichen und durch "aus" ersetzt wurde.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise über die Verursacher geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Ketsch unter Tel.: 06202 61696 zu melden.

100.000 Euro Sachschaden bei Dachstuhlbrand - 53-jährige Bewohnerin leicht verletzt - Brandursache noch unbekannt

Bei dem Dachstuhlbrand am Donnerstag kurz vor 16 Uhr in der Hardtwaldstraße wurde eine 53-jährige Bewohnerin leicht verletzt. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei 14-jährige Kinder konnten das Haus unverletzt verlassen. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Anwohner kamen anderweitig unter. Am Nachbargebäude entstand durch Rußantragungen ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. 

Die Bewohner waren zuvor vorsorglich ins Freie gebracht worden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ketsch, Brühl und Schwetzingen, die mit 13 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften vor Ort waren, hatten den Brand schnell unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen auf benachbarte Häuser verhindern. 

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, der Brandermittler des Polizeipostens Ketsch hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Dachstuhlbrand - Anwohner konnten das Haus verlassen - eine Person unter Schock

Bei einem Dachstuhlbrand am Donnerstag kurz vor 16 Uhr in einer Doppelhaushälfte in der Hardtwaldstraße erlitt eine Bewohnerin einen Schock und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Die drei Bewohner, eine Frau und ihre zwei Töchter, hatten das Haus verlassen können, auch die Bewohner des benachbarten Anwesens wurden sicherheitshalber evakuiert. 

Die Freiwillige Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle, um 16.24 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt, die weiteren Ermittlungen übernimmt das Polizeirevier Schwetzingen.
 

"Earth Hour": Ketscher Kirchturm bleibt drei Tage im Dunkeln

Auch wenn die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen noch immer oberste Priorität haben, gilt es auch in der jetzi­gen Zeit, an den Klimaschutz zu denken. Am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr, soll weltweit für eine Stunde das Licht ausge­macht werden. Die Earth Hour („Stunde der Erde“) ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion und beinhaltet das Ausschalten öffentlicher Beleuchtung ebenso wie die Lampen in den eigenen vier Wänden. Ziel ist es, ein gemeinsa­mes Zeichen für den Umwelt- und Klima­schutz zu setzen.

 
Ins Leben gerufen wurde diese Aktion im Jahr 2007 vom World Wide Fund for Na­ture (WWF) Australia und findet seitdem jedes Jahr im März statt. Hierbei geht es nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Dies ist zwar sicherlich ein positiver Nebeneffekt, aber vorrangig möchten die Teilnehmer der Earth Hour ihre Einsatzbereitschaft für den Klima-und Umweltschutz verdeutlichen.
Auch die Gemeinde Ketsch macht - in Kooperation mit der katholischen Kir­chengemeinde - wieder mit und nimmt ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Enderlegemeinde in den Blick. Vorgese­hen ist, die Fassadenbeleuchtung der ka­tholischen Kirche auszuschalten. Da dies aus technischen und personellen Grün­den für nur eine Stunde nicht möglich ist, bleibt der Kirchturm drei Nächte lang - von Freitag, 26. März, bis einschließlich Sonntag, 28. März - im Dunkeln und wird nicht beleuchtet.

 
Alle Ketscher Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und am 27. März von 20.30 bis 21.30 Uhr so viele Lichter wie möglich in den Wohnungen und an den Häusern auszumachen.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Hundewiese, Bolzplätze, "alla hopp!"-Anlage und Häckselplatz wieder geschlossen

Aufgrund des Überschreitens der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen gelten im Rhein-Neckar-Kreis – gemäß den Landesvorgaben – verschärfte Coronaregelungen.

Die Gemeinde Ketsch musste für die kommunalen Einrichtungen daher folgende neue Regelungen treffen, die ab Mittwoch, 24. März, gelten: 

- Sämtliche Turnhallen und Bolzplätze, Skateanlage, BMX-Parcours, der Bouleplatz, die Hundewiese und die „alla hopp!“-Anlage sind geschlossen. 

- Das Rathaus und die Gemeindebücherei haben unter Auflagen geöffnet. Sowohl für den Besuch im Rathaus als auch für die Gemeindebücherei sind vorherige Terminvereinbarungen obligatorisch. 

- Der Häckselplatz ist geschlossen. 

- Die Grillhütte bleibt, zunächst bis Ende April, geschlossen. Gleichfalls noch geschlossen sind die Badanlagen.

- Die Spielplätze bleiben unter Auflagen geöffnet.

In allen kommunalen Einrichtungen ist darauf zu achten, die jeweiligen Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen einzuhalten und – wo immer es erforderlich ist – eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Quelle Gemeindeverwaltung

85-jährige Frau von Paketdienst-Fahrzeug angefahren und verletzt; Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen; Zeugen gesucht

Eine 85-jährige Frau wurde am späten Montagnachmittag in der Scheffelstraße von einem gelben Fahrzeug eines Paketdienstes angefahren und an den Beinen verletzt.

Die Seniorin hatte gegen 17.30 Uhr gerade ein Kiosk verlassen und sich auf dem Gehweg befunden, als der unbekannte Fahrer des Paketdienst-Fahrzeuges in der Scheffelstraße rangierte. Beim Rückwärtsfahren stieß er gegen die Frau und fuhr anschließend einfach in Richtung Marktplatz weiter. Zum Glück erlitt sie lediglich Prellungen an beiden Unterschenkeln und wollte anschließend selbständig einen Arzt informieren.

Zeugen, die den Unfall gesehen haben und/oder Hinweise zu dem Paketdienst-Fahrzeug und dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 oder mit den Unfallfluchtermittlern der Verkehrspolizei Mannheim, Tel.: 0621/174-4222 in Verbindung zu setzen.

Kurzfristiger Impftermin für über 70-Jährige am Sonntag, 28. März / Personenzahl auf 140 begrenzt / Anmeldung bis Mittwoch

Wie vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises kürzlich mitgeteilt, können die kreiseigenen Mobilen Impfteams nun auch Termine zu einer Vor-Ort-Impfung anbieten. Die Gemeinde Ketsch hat dieses Angebot gerne angenommen und die Rheinhalle als Impflokal vorgesehen.Zunächst waren von der Kreisbehörde ausdrücklich nur die über 80-jährigen Seniorinnen und Senioren als impfberechtigt genannt worden. Dieser Personenkreis wurde von der Gemeinde persönlich angeschrieben und bei Interesse eine Impfung angeboten. Insgesamt meldeten sich 131 Impfwillige, die von der Gemeinde zur Erstimpfung am Samstag, 27. März 2021, und zur Zweitimpfung  am Samstag, 1. Mai 2021, eingeladen wurden.

Ganz aktuell wurde die Gemeindeverwaltung nun von der Kreisbehörde unterrichtet, dass ab jetzt auch Personen über 70 Jahren in den kommunalen Impfzentren impfberechtigt sind. Daher bietet die Gemeinde Ketsch noch zwei weitere Impftage in der Rheinhalle an, nämlich am Sonntag, 28. März 2021 (Erstimpfung) und Sonntag, 2. Mai 2021 (Zweitimpfung). Wie die Kreisbehörde mitteilt, ist die Personenzahl auf 140 Impfwillige am Tag begrenzt, so dass nur in dieser Zahl Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben werden können. Der Einsatz der Mobilen Impfteams ist nur an den genannten Tagen möglich, weshalb die Gemeinde auf die festgelegten Termine keinen Einfluss hat.


In Anbetracht des kurzfristigen Termins am kommenden Sonntag, 28. März, und der erforderlichen Rückmeldung an den Kreis, bittet die Gemeindeverwaltung Interessierte – ausschließlich im Alter von über 70 Jahren – für eine Erst- und Zweitimpfung am 28. März und 2. Mai sich umgehend, spätestens jedoch bis Mittwoch, 24. März 2021, 16 Uhr, telefonisch beim Seniorenbüro der Gemeinde – Frau Issler-Kremer, Telefon 06202/606-905 – zu melden. Die Impftermine werden in der Reihenfolge des Meldeeingangs vergeben und sind auf 140 begrenzt! Weitere Informationen zur Impfung sowie zum Impfablauf werden den Gemeldeten dann noch vor dem Impftermin auf postalischem Wege übermittelt.

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Weitere Schließungen! "Notbremse" greift nun auch im Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis muss aufgrund stark gestiegener Inzidenzzahlen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergreifen. Das Gesundheitsamt im Landratsamt hat festgestellt, dass im Landkreis laut Landesgesundheitsamt (LGA) die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 100 überschritten hat (20. März: 100,7; 21. März: 106,7; 22. März: 104,1).

100er-Inzidenzwert überschritten

Das Feststellen des Überschreitens ist nach der der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekanntzumachen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ erfolgt – und dem Sozialministerium zu melden.

Lockerungsschritte müssen zurückgenommen werden

Das Überschreiten der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen. Die wegen der „Notbremse“ erforderlichen Regeln gelten ab Mittwoch, 24. März, 0 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt gelten im Kreis wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch zwischen einem Haushalt und höchstens einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder beider Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Der Einzelhandel darf kein „Click&Meet“ (Termine mit vorheriger Buchung) mehr anbieten. „Click&Collect“ (Abholangebote mit vorheriger Buchung) ist möglich. Der Betrieb von Sonnenstudios wird untersagt. Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben erlaubt. Friseurbetriebe dürfen ebenfalls geöffnet bleiben.

Regelungen gelten ab 24. März

Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch im Amateur- und Freizeitsport müssen die Außen- und Innensportanlagen geschlossen bleiben. Individualsport auf weitläufigen Anlagen wie etwa Golf ist weiterhin möglich. Gruppensport im Freien ist nicht mehr erlaubt, es gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen. Diese aus der öffentlichen Bekanntmachung entstehenden Rechtsfolgen ergeben sich aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und gelten ab Mittwoch, 24. März.

Infektionsgeschehen hat wieder Fahrt aufgenommen

„Erst am letzten Montag haben wir die ersten Lockerungsschritte zurücknehmen müssen, weil im Landkreis der 50er-Inzidenzwert überschritten worden war. Nur eine Woche später liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 – mit steigender Tendenz. Das zeigt leider, wie rasant das Infektionsgeschehen wieder an Fahrt aufgenommen hat. Die von Bund und Ländern für solche Fälle vorgesehen Notbremse war daher unvermeidlich“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Ob im Rhein-Neckar-Kreis auch wieder eine nächtliche Ausgangssperre erlassen werden muss, werde die weitere Entwicklung im Landkreis sowie die heutigen Beratungen zwischen Bund und Ländern zeigen.

 

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Vor-Ort-Impfungen im Rhein-Neckar-Kreis haben begonnen

In Schwetzingen haben am Dienstag, 16. März, die Vor-Ort-Impfungen für über 80-jährige Menschen begonnen. Mobile Impfteams der drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, kommen dabei zu Vor-Ort-Terminen in die Kommunen, um dort bewegungseingeschränkte Menschen im Alter von über 80 Jahren aus der ersten Priorisierungsstufe zu impfen, sodass diese nicht in ein Impfzentrum fahren müssen.

Die Kommunen organisieren dabei den Termin vor Ort in Eigenregie. Im Rhein-Neckar-Kreis sind in den nächsten Wochen in 40 Städten und Gemeinden solche Vor-Ort-Impfungen geplant; dabei können über 9000 Personen geimpft werden. In der Regel sind pro Termin pro Kommune zwei bis drei mobile Impfteams im Einsatz.

„Diese mobilen Impfzentren sind ein wichtiger Baustein der Impfkampagne, denn so können wir noch schneller die vulnerable Personengruppe schützen“, sagte Landrat Stefan Dallinger, der zum Start im Schwetzinger Lutherhaus selbst vor Ort war. Doreen Kuss, Dezernentin für Ordnung und Gesundheit im Landratsamt, lobte den Ablauf und die Vorbereitung mit der Stadt Schwetzingen und den Verantwortlichen: „Das Pilotprojekt hier läuft reibungslos, die Zusammenarbeit funktioniert prima.“

Einladung zur Gemeinderatssitzung

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf  Montag, den 22.03.2021, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in die Rheinhalle,  Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.
 
 
TAGESORDNUNG: 

 
  1. Ehrung von Herrn Gemeinderat Dieter Mummert für 20-jährige Ratszugehörigkeit   

2. Statistischer Jahresbericht 2020   

3. Kindertagesbetreuung und außerschulische Betreuung: Gebührenerlass Monate Januar und Februar   

4. Änderung der "Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung (Abwassersatzung)"   

5. Änderung der "Satzung über den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgungsanlage und die Versorgung der Grundstücke mit Wasser (Wasserversorgungssatzung)"   

6. Berichte des Bürgermeisters   

7. Anfragen der Gemeinderäte   

8. Anfragen der Sitzungsbesucher

Steigende Corona-Zahlen, Landratsamt: Einige Lockerungen müssen zurückgenommen werden! Neue Rechtslage ab 17.03.2021

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat festgestellt, dass im Landkreis laut Landesgesundheitsamt (LGA) die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 50 überschritten hat (13. März: 56,7; 14. März: 57,8; 15. März: 64,0).

Kritische Marke im Landkreis überschritten

Das Feststellen des Überschreitens ist nach der der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekannt zu machen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ erfolgt – und dem Sozialministerium zu melden. Das Überschreiten der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen.

Diffuses Infektionsgeschehen

Das Gesundheitsamt hat bei der Bewertung des Infektionsgeschehens gemäß § 20 Abs. 7 Satz 2 CoronaVO auch die „Diffusität des Infektionsgeschehens“ zu berücksichtigen, also ob und inwieweit insbesondere sogenannte „Cluster“ (größere zusammenhängende Ausbruchsgeschehen) für den Anstieg der 7-Tage-Inzidenz mitverantwortlich sind. „Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es derzeit jedoch keine größeren Corona-Ausbrüche, so dass sich das Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden eher diffus darstellt. Daher müssen wir den in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehenen nächsten Schritt gehen“, erläutert Landrat Stefan Dallinger.

Regelungen gelten ab 17. März

Konkret bedeutet dies: Ladengeschäfte dürfen nur betreten werden, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben wurden. Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen ebenfalls nur mit vorheriger Buchung besucht werden. Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport im Freien und in geschlossenen Räumen ist nur noch mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten bzw. Gruppen von maximal 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren zulässig. Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen müssen ihren Betrieb wieder komplett einstellen. Diese aus der öffentlichen Bekanntmachung entstehenden Rechtsfolgen ergeben sich aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und gelten ab Mittwoch, 17. März.

"Pandemie ist noch lange nicht vorbei"

„Die erneuten Einschränkungen sind bedauerlich, aber das schnelle Überschreiten des 50er-Inzidenzwerts zeigt leider deutlich, dass die Pandemie noch lange nicht vorüber ist. 37 Prozent aller aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis sind bereits auf die britische Coronavirus-Variante zurückzuführen. Es steht zu befürchten, dass sie wirklich ansteckender als der Wildtyp ist. Daher sind Kontaktreduzierungen nach wie vor das wirksamste Mittel um sich vor einer Ansteckung zu schützen“, so Landrat Dallinger abschließend.

Bekanntmachung des Gesundheitsamts zum 7-Tage-Inzidenzwert im Stadtkreis Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis (15.03.2021)

Landratsamt: Impfungen mit Vakzin von AstraZeneca ausgesetzt

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert, dass die Bundesregierung aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca vorsorglich aussetzt.

Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Als Betreiber von drei Impfzentren stellt daher auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die Impfungen mit dem Vakzin von Astra Zeneca umgehend ein. Personen, die einen Termin mit diesem Impfstoff gebucht haben, werden gebeten, ab sofort nicht mehr zu erscheinen, da sie ansonsten im Impfzentrum abgewiesen werden müssen. Ein Umbuchen auf ein anderes Vakzin ist derzeit nicht möglich. Zu weiteren Fragen wie etwa der nach den Zweitimpfungen bereits einmal mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpften Personen kann das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis momentan noch keine Stellung nehmen.

Online-Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzkonzept

Am Montag, 15. März 2021, startete das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis seine Online-Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts.

Auf der Internetplattform des Kreises www.beteiligung-im-kreis.de können Kreiseinwohnerinnen und -einwohner sechs Wochen lang Vorschläge und Anregungen zum aktuellen Entwurf des Konzepts einreichen, aber auch ihre Ideen für die Weiterentwicklung des Klimaschutzes im Rhein-Neckar-Kreis einbringen.

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Um den Klimaschutz im Kreis weiter voranzutreiben, schreibt der Rhein-Neckar-Kreis sein Klimaschutzkonzept fort und verstärkt seine Aktivitäten erneut. Nachdem das Klimaschutzkonzept 2013-2019 erfolgreich umgesetzt und die Ziele sogar übererfüllt werden konnten, setzt der Kreis mit der Fortschreibung neue Maßstäbe. Oberstes Ziel ist dabei die Erreichung einer Klimaneutralen Verwaltung bis 2040. Aber auch außerhalb seines direkten Einflussbereiches möchte der Rhein-Neckar-Kreis nun verstärkt Verantwortung übernehmen.

Ihre Meinung ist gefragt!

2019 hat die Geschäftsstelle Klimaschutz beim Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis (KLiBA gGmbH) das Konzept erstellt. Zahlreiche Abstimmungsprozesse und Workshops mit der Verwaltung und den politischen Gremien folgten. „Mit dem im Kreistag verabschiedeten Entwurf der Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts liegt uns ein konkreter Handlungsfahrplan für die kommenden Jahre vor, der entscheidend zum Erreichen unserer Klimaschutzziele beitragen wird“, unterstreicht Landrat Stefan Dallinger. Im Rahmen einer Online-Beteiligung sollen nun auch die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises miteinbezogen werden. Denn: „Um die Ziele zu erreichen, müssen alle Akteure an einem Strang ziehen“, so der Landrat, der auf eine breite Mitwirkung hofft. Die Hinweise und Anregungen zum Klimaschutzkonzept und darin enthaltenen Maßnahmen werden in die weitere Bearbeitung des Konzepts einfließen.

Machen Sie mit und leisten Sie einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Rhein-Neckar-Kreises!

Die Neurott-Gemeinschaftsschule ist ab Februar 2021 offiziell „Kulturschule Baden-Württemberg“

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat die Neurottschule als „Kulturschule“ ausgezeichnet.

Nach unserer Bewerbung im November 2020, in der wir die Entwicklung der kulturellen Arbeit an der Neurottschule, die langfristige Umsetzung im Rahmen des Schulcurriculums und die aktuellen Projekte, Planungen und Visionen vorgestellt hatten, wurden wir als eine von 25 Schulen in Baden-Württemberg ausgewählt und dürfen uns jetzt bis zum Schuljahr 2023/24 offiziell „Kulturschule Baden-Württemberg“ nennen.

Gerne hätte unser Schulleiter Herr Rumold diese Neuigkeit im Rahmen einer Schulversammlung in der Aula verkündet. Leider ist das aber aktuell nicht möglich, sodass wir über diese Auszeichnung auf der Homepage und über die regionale Presse informieren.

Aber was ist eigentlich eine „Kulturschule“? Eine Kulturschule ist eine Schule, in der kulturelles Lernen fest verankert ist. Alle Schülerinnen und Schüler und auch alle Lehrerinnen und Lehrer sind aktiver Teil des kulturellen Schullebens. Kulturelle Aktivitäten und Projekte finden regelmäßig statt, wie z.B. unsere „Kulturbühne“, die seit 2012 regelmäßig kulturelle Projekte präsentiert. Darüber hinaus ist kulturelles Leben und Kreativität auch im Alltag spürbar und begleitet das Lernen in verschiedenen Fächern und Zusammenhängen.

Diese kulturelle Schulentwicklung wollen wir weiter ausbauen und freuen uns daher darauf, dass mit dem Titel „Kulturschule Baden-Württemberg“ eine Teilnahme an einem Netzwerk mit den anderen Kulturschulen verbunden ist und auch finanzielle Fördermittel bereitstehen, die gezielt für kreative Projekte an „Kulturschulen“ beantragt werden können. Gefördert wird das Programm durch die Karl Schlecht Stiftung und die Stiftung Mercator.

Quelle: Neurottschule

Landtagswahl 2021: Ergebnisse Ketsch

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Bürgermeister Kappenstein und ein kommunales Testzentrum

In der Samstags-Ausgabe der Rhein-Necker-Zeitung konnte man einem Artikel entnehmen, die Gemeindeverwaltung Ketsch plane ein eigenes Testzentrum für Corona-Tests im Ferdinand-Schmid-Haus. Laut Bürgermeister Kappenstein soll es bereits am 16.03.2021 losgehen. An zwei Terminen in der Woche, nämlich dienstags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr, können sich Menschen testen lassen. Laut Bürgermeister Kappenstein sei die Kommune schon länger in der Planung von einem Testzentrum. Die Dienste vom Testzentrum kann man aber nur dann in Anspruch nehmen, wenn man vorher einen Termin über die eigene Internetseite, www.testzentrum-ketsch.de gebucht hat. Laut Bürgermeister soll es auch ein Impfangebot vor Ort, nämlich in der Rheinhalle geben. Dazu würden die Planungen noch laufen.

Kommentar von Simon W. Schmeisser dazu:


Die Initiative von Bürgermeister Kappenstein ist zu begrüßen. Es ist schön, nach fast einem Jahr Pandemie, dass man im Ketscher Rathaus mal aus dem politischen Tiefschlaf erwacht ist. Schließlich kann man von einer Corona-Politik im Ketscher Rathaus bis jetzt nicht viel sehen. Sei es in Sachen Digitialisierung, aber auch im Bezug auf Wirtschaftshilfen oder im Schutz der Menschen. 

Das jetzt Ketsch ein Testangebot für die Bevölkerung einrichtet, ist eine gute Sache. Leider ist die Umsetzung durch Bürgermeister Kappenstein ein Fehlschlag. Da sollen die Bürgerinnen und Bürger einen Termin auf einer gesonderten Internetseite buchen. Dumm nur, möchte man diese Internetseite aufrufen, so findet man einen Hinweis von Strato und den Text: "Diese Domain wurde soeben freigeschaltet. Es wurden noch keine Inhalte hinterlegt.".

 

Warum man mit einem Angebot an die Presse geht und die Bevölkerung damit zur Terminbuchung auffordert, obwohl eines der wesentlichen Elemente für die Buchung noch gar nicht verfügbar ist, erschließt sich einem nicht. Wäre man böse, könnte man einfach sagen: So läuft es halt mit der Digitalisierung in Ketsch. Sie läuft nämlich gar nicht, selbst eine Internetseite funktioniert hier nicht.

Hier können Sie Termine buchen, zumindest laut Gemeindeverwaltung in der Presse und in der Theorie...


 

Natürlich könnte man sich aber auch die Frage stellen: Für was braucht es eine eigene Internetseite für die Buchung von Terminen? Warum macht man es in Ketsch mal wieder unnötig kompliziert? Ketsch ist nicht Mannheim oder Heidelberg, wo eine eigene Internetseite aufgrund der Bevölkerungszahl einen Sinn macht. Wäre es nicht besser gewesen, eine feste Telefonnummer im Rathaus zu nennen, über die alle Terminvergaben laufen? Hätte es keine Möglichkeit gegeben, Termine über die Internetseite der Gemeinde Ketsch zu vergeben? Wäre eine Terminvergabe nicht per E-Mail möglich gewesen? Was ist mit den Senioren die über keinen Internetanschluss verfügen? Schließlich erfolgt die Terminvergabe laut dem Pressebericht ausschließlich über die Internetseite. Das es aber Menschen gibt, die zum Beispiel gar kein Internet haben, daran scheint man im Ketscher Rathaus nicht denken zu wollen. Hier muss man auch die sozialschwachen Menschen in Ketsch im Blick haben.  Man muss sich schon fragen, was man sich dabei gedacht hat, eine solche Hürde aufzubauen.

Klar, eine Internetseite mit www.testzentrum-ketsch.de klingt natürlich SUPER, doch wo ist die Substanz? Oder soll das ganze nur ein Wahlmanöver von Bürgermeister Kappenstein sein, um überhaupt noch eine Chance bei der Bürgermeisterwahl 2022 zu haben?  Schließlich gab es auch in anderen Medien, wie der SZ kritische Leserbriefe zum Rathaus und der mangelnden Tatkraft. Im Hinblick auf die Umsetzung und der Aussage zu einer langen Planung, mag ich eher ein Wahl- und PR-Manöver von Bürgermeister Kappenstein erkennen zu können. Sicherlich kann man mir unterstellen, ich würde Bürgermeister Kappenstein bei allem kritisieren. Und sicherlich ist das nicht ganz falsch. Doch man muss sich die Frage stellen, wo ist die Corona-Politik von Bürgermeister Kappenstein? Während der ganzen Pandemie war Bürgermeister Kappenstein nicht einmal in der Lage, zum Beispiel die Situation in Ketsch in einem Video zu erklären. Ich darf in dem Zusammenhang anmerken: Bürgermeister Kappenstein war nicht mal in der Lage, zu Weihnachten oder Neujahr eine Videobotschaft zu verfassen, um auch den Menschen mal in Ketsch Mut zu machen. Nein, er bleibt sich seiner Linie treu. Doch dann muss man sich schon die Frage stellen, ob man für das Amt des Bürgermeister noch geeignet ist. Wozu hat man soziale Medien, wie eine Facebookseite der Gemeindeverwaltung, wenn man diese nicht nutzt? Man darf nicht vergessen: Deutschland befindet sich in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Und von der Gemeindeverwaltung, insbesondere von Bürgermeister Kappenstein hört man nichts. Klar, es gab ein paar Artikel in der Schwetzinger Zeitung oder im Amtsblatt. Doch das wird nicht mal im Ansatz der Situation gerecht, in der sich dieses Land, in der sich die Gemeinde befindet.

Man muss sich doch nur mal die Bürgermeister rund um Ketsch ansehen. Nahezu täglich nutzen hier viele Bürgermeister soziale Medien, sei es auch über ein eigenes Profil, um die Bevölkerung über die aktuelle Situation zu informieren, aber auch um in Kontakt zu bleiben. Von Bürgermeister Kappenstein sieht und hört man nur wenig. Daher überzeugt es mich auch nicht, wenn jetzt plötzlich von Bürgermeister Kappenstein ein "kommunales Testzentrum" aus der Taufe gehoben wird. Und insbesondere überzeugt es mich nicht, wenn man mit vollmundigen Aussagen in die Presse geht, dann aber nicht mal die Internetseite funktioniert.

Bisherige Kritik von Simon W. Schmeisser in Sachen Corona:

Bürgermeisterwahl Ketsch: Simon W. Schmeisser fordert Aussetzung Kita-Gebühren und Wirtschaftshilfen
 
 



Gemeindeverwaltung informiert: Öffnung von Einrichtungen

Die am 8. März in Kraft getretene Corona-Verordnung ermöglicht leichte Lockerungen und gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Neben der Öffnung von kommunalen Einrichtungen seien nun auch wieder Eheschließungen mit Teilnahme von bis zu 10 Personen möglich – Kinder im Alter unter 14 Jahren nicht mitgerechnet.
 
Für die kommunalen Einrichtungen gelten folgende Regelungen:

- Die Hundewiese kann ab sofort genutzt werden. 

- Der Häckselplatz hat ab Samstag, 13. März, wieder regulär geöffnet. 

- Die Grillhütte bleibt, zunächst bis Ende April, geschlossen. Gleichfalls noch geschlossen sind die Badanlagen.

- Das Rathaus hat weiterhin unter Auflagen geöffnet. Die Gemeindebücherei kann ebenfalls öffnen. Sowohl für den Besuch im Rathaus als auch für die Gemeindebücherei sind vorherige Terminvereinbarungen obligatorisch.

- Der Sportbetrieb in geschlossenen Räumen ist aktuell nur in eingeschränktem Umfang möglich. Bezüglich einer eventuellen Wiederaufnahme des Übungsbetriebes in den Sporthallen wird sich die Verwaltung zeitnah mit den Vereinen ins Benehmen setzen. 

- Für die wieder geöffneten Bolzplätze und den Bouleplatz gelten die Auflagen für kontaktarmen Sport mit eingeschränkter Personenzahl.

- Unter Berücksichtigung der geltenden neuen Regelungen der Corona-Verordnung sind alle Bewegungsangebote im Freien geöffnet. Hierzu gehören die Spielplätze und der Dirtpark. Aufgrund der momentan stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, den „alla hopp!“-Park wieder zu öffnen. Auch hier gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Corona-Verordnung, die durch den kommunalen Vollzugsdienst und die örtliche Polizei kontrolliert werden.

Wir möchten alle Besucherinnen und Besucher unserer Einrichtungen nochmals darum bitten, auf die eigene Sicherheit zu achten, Abstand zu halten und – wo immer es erforderlich ist – eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen.

 Quelle: Gemeinde Ketsch (gekürzt)

Landtagswahl am 14. März

Rund 400.000 Wahlberechtigte im Rhein-Neckar-Kreis sind in den Wahlkreisen Wiesloch (37), Weinheim (39), Schwetzingen (40) und Sinsheim (41) aufgerufen, am Sonntag, 14. März, an der Wahl des Landtags von Baden-Württemberg teilzunehmen.

Wahlaufruf von Landrat Stefan Dallinger

Der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, appelliert in einem Wahlaufruf an alle Bürgerinnen und Bürger der 54 Städte und Gemeinden im Landkreis, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Nutzen Sie die Chance, mit Ihrer Stimme aktiv über den künftigen Weg unseres Bundeslandes Baden-Württemberg mitzuentscheiden!“

Stimmabgabe auch per Briefwahl möglich

Von 8 bis 18 Uhr können Wählerinnen und Wähler im Land ihre Stimme in ihrem lokalen Wahlraum abgeben oder per Briefwahl wählen. Auch wenn die Urnenwahl unter besonders hohen infektionsschutzrechtlichen Vorkehrungen stattfindet, werden viele Bürgerinnen und Bürger die Stimmabgabe per Briefwahl bevorzugen. „In jedem Fall sollte die Teilnahme an der Landtagswahl für alle Wahlberechtigten auch in Zeiten der Corona-Pandemie selbstverständlich sein“, betont der Landrat und unterstreicht: „Machen Sie von der Möglichkeit der Stimmabgabe per Briefwahl Gebrauch und verzichten Sie nicht auf das wichtigste Recht und Privileg in unserem demokratischen Staatswesen“.

Eine reine Briefwahl ist nach derzeitiger Gesetzeslage übrigens nicht möglich. Hierzu wäre eine Änderung des Landtagswahlgesetzes erforderlich. Schon aus verfassungsrechtlichen Gründen käme eine reine Briefwahl nur im äußersten Notfall in Betracht, heißt es dazu in den Hinweisen der Landeswahlleiterin.

Keine landeseinheitlichen Stimmzettel

Da in jedem der 70 Wahlkreise  in Baden-Württemberg andere Wahlvorschläge eingereicht werden, gibt es keine landeseinheitlichen Stimmzettel. Insgesamt treten die Bewerberinnen und Bewerber von 14 Parteien an. Im Rhein-Neckar-Kreis hofft man wieder auf eine hohe Wahlbeteiligung, da von allen Landtagswahlkreisen immerhin vier im Kreisgebiet liegen. Die Stimmen der Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren den jeweiligen Wahlkreis im Landtag vertritt. 

Polizei erhält Zuwachs - über 100 neue Polizistinnen und Polizisten treten ihren Dienst beim Polizeipräsidium Mannheim an

Dank der Einstellungsoffensive des Landes Baden-Württemberg wird das Polizeipräsidium Mannheim im Frühjahr durch 108 Polizistinnen und Polizisten verstärkt. Bereits zum 1. März begrüßte Polizeipräsident Andreas Stenger insgesamt 76 junge Nachwuchskräfte, die frisch ausgebildet und hoch motiviert ihren Dienst beim Polizeipräsidium antraten. "Nach einer aktuellen Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat, wünschen sich 89 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in der Region mehr Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit. Insgesamt 92 Prozent der Befragten befürworten zudem eine Aufstockung der Sicherheitskräfte. Wir wissen, wie wichtig es ist, mehr Polizei in die Fläche zu bringen. 

Auch Fuß- und Radstreifen kommen beim Bürger gut an, der sich eine ansprechbare Polizei in seinem unmittelbaren Wohnumfeld wünscht. Wir wollen zur weiteren Stärkung des Sicherheitsempfindens in diesem Bereich perspektivisch weiterhin deutliche Akzente setzen und freuen uns deshalb sehr über den Zuwachs beim Polizeipräsidium Mannheim", so Polizeipräsident Andreas Stenger anlässlich der Begrüßung der neu zugewiesenen Einsatzkräfte. Die jungen Polizistinnen und Polizisten werden zukünftig vor allem die Polizeireviere in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis, sowie die Einsatzzüge und die Verkehrspolizei verstärken. Polizeipräsident und Polizeivizepräsident hießen die jungen Kolleginnen und Kollegen beim Polizeipräsidium Mannheim im Team "Polizei" herzlich willkommen und wünschten ihnen in der Metropolregion einen guten Start und viel Erfolg an ihrer neuen Dienststelle, wo sie bereits sehnsüchtig erwartet werden. Trotz der Corona-Pandemie musste auf eine Begrüßungsveranstaltung nicht verzichtet werden. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften wurden die Neuankömmlinge - verteilt auf mehrere Termine - angemessen durch Präsident oder Vizepräsident begrüßt und erhielten hierbei ihre Einstellungsurkunden. Zuvor hatte jede und jeder bereits ein Willkommenspaket erhalten.

"Am 1. April treten zudem noch weitere 32 "frisch gebackenen" Polizei- bzw. Kriminalkommissarinnen und -kommissare ihren Dienst beim PP Mannheim an", freut sich Andreas Stenger und betont noch einmal die Wichtigkeit des optimal qualifizierten und bestens auf die vielfältigen Aufgaben vorbereiteten Personalzuwachses in der Region. Auch sie finden ihre Verwendung in den zuvor genannten Organisationseinheiten sowie bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.

Kaiserslautern/Raum Mannheim: 10.000 Euro Belohnung! Helfen Sie, den Tod von Diana Bodi aufzuklären!

Das Polizeipräsidium Westpfalz bittet aufgrund neuer Ermittlungsansätze mit der angeschlossenen
Pressemitteilung um Unterstützung bei der Aufklärung des gewaltsamen Todes der ungarischen Staatsangehörigen Diana Bodi. Das Opfer hatte auch Bezug zum Raum Mannheim. 

 

10.000 Euro Belohnung!  Helfen Sie, den Tod von Diana Bodi aufzuklären! 
 
Die Leiche der 48-jährigen Diana Bodi ist am 14. Dezember 2020 in der Staubörnchenstraße in Kaiserslautern gefunden worden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen eines Tötungsdelikts (wir berichteten: https://s.rlp.de/Wc5y6). Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgesetzt*. 
 
Die Identität der Toten aus der Staubörnchenstraße stand zunächst nicht fest. Nun besteht Gewissheit: Es handelt sich um die ungarische Staatsangehörige, Diana Bodi. Ihre Mutter hatte sie in Ungarn als vermisst gemeldet. Die Identität der Toten konnte durch einen europaweiten Abgleich mit gemeldeten Vermisstenfällen geklärt werden. Die Ermittler beim Polizeipräsidium Westpfalz versuchen nun die letzten Tage von Diana Bodi zu rekonstruieren und bitten Sie dabei um Mithilfe.  Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war Diana Bodi seit November 2020 als Pflegekraft in der Nähe von Stuttgart tätig. Am 11. Dezember 2020 sollte sie eine neue Arbeitsstelle in Trier-Saarburg antreten.   Am 7. Dezember 2020 zeichnete eine Überwachungskamera Diana Bodi an einem Geldautomaten der Kreissparkasse Böblingen in Aidlingen bei Stuttgart auf. 
 
Sie fuhr dann vermutlich am 11. Dezember 2020, um 14.51 Uhr, mit dem ICE SSPX0342 von Stuttgart nach Mannheim und von dort aus mit der Regionalbahn RE 4129 über Ludwigshafen am Rhein, Neustadt an der Weinstraße bis nach Kaiserslautern. An diesem Tag hatte der Zug auf der Strecke zwischen Mannheim und Kaiserslautern wegen eines Brandes im Bereich einer Eisenbahnbrücke Verspätung, weshalb die Bahn erst 100 Minuten später in Mannheim losfuhr. Gegen 18 Uhr traf der Zug in Kaiserslautern ein. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass Diana Bodi am Hauptbahnhof ausstieg und sich seitdem in Kaiserslautern aufhielt. Möglicherweise hatte sie Gepäck dabei.  Diana Bodi war alkoholkrank und könnte betrunken gewesen sein, vielleicht befand sie sich auch bereits im Entzugsstadium. Möglicherweise äußerte sich dies in ihrem Verhalten, in einer verwaschenen Aussprache oder in einem schwankenden Gang. Diana Bodi könnte auch orientierungslos gewirkt oder einen müden, erschöpften Eindruck gemacht haben.
 
Die Polizei fragt Sie …
 
für die Strecke zwischen Stuttgart, Mannheim, Ludwighafen am Rhein, Neustadt an der Weinstraße und Kaiserslautern:

                                                        (Zum Vergrößern draufklicken)

Ist Ihnen Diana Bodi auf der Zugstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim beziehungsweise zwischen Mannheim und Kaiserslautern im ICE oder in der Regionalbahn begegnet? Ist sie Ihnen am Bahnhof Stuttgart, Mannheim oder Kaiserslautern begegnet? War Diana Bodi in Begleitung, hatte sie eine Sitznachbarin oder einen Sitznachbarn?  Hat Sie Diana Bodi um Essen, Alkohol, Zigaretten oder um eine Unterkunft gebeten?  Haben Sie Diana Bodi in einem anderen Zusammenhang wahrgenommen? 
 
für den Bereich Kaiserslautern:
 
Ist Ihnen Diana Bodi zwischen dem 11. Dezember 2020, 18.00 Uhr, und dem 12. Dezember 2020 im Bereich des Hauptbahnhofs begegnet?  Ist Ihnen Diane Bodi am 12. Dezember 2020, zwischen 16 Uhr und 23 Uhr im Bereich Staubörnchenstraße, Richard-Wagner-Straße, Humboldtstraße, Rosenstraße, Alleestraße, Eisenbahnstraße und dem Einkaufszentrum „K in Lautern“ begegnet? Hat sich Ihnen Diana Bodi vielleicht als „Diana“ oder „Dia“ vorgestellt? Hat sie um Essen, Trinken (Alkohol), Zigaretten oder um eine Übernachtungsmöglichkeit gebeten?  Hat Ihnen Diana Bodi ihre Dienste angeboten? 

Die Ermittler bitten außerdem um Hinweise auf eine oder mehrere Personen, die im Zeitraum vom 11. bis 13. Dezember 2020, jeweils in den späten Abendstunden bis circa 23 Uhr, einen größeren länglichen Gegenstand, in Richtung Staubörnchenstraße transportiert haben könnten. Möglicherweise war der Gegenstand auch eingewickelt oder verpackt. Denkbar wäre sowohl ein Transport über der Schulter oder zu zweit. Möglicherweise kommt auch eine Beförderung unter Zuhilfenahme eines Transportmittels, beispielsweise einer Sackkarre, einer Schubkarre, eines Bollerwagens oder Einkaufwagens, in Betracht. Dabei kommt ein Umkreis von bis zu etwa 800 Metern um die Staubörnchenstraße infrage.  Fotos von Diana Bodi finden Sie auf unserer Fahndungsseite unter https://s.rlp.de/Im6Cv 
 
Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgesetzt*. Hinweise nimmt die Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369 2620 entgegen. 
 
Unter der Telefonnummer 0152 11970863 ist auch ein anonymes Hinweistelefon eingerichtet.
 
*Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Bedienstete bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört. 
 
Das ZDF wird am Mittwoch, 10. März 2021, um 20 Uhr, in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ über den Fall berichten

Bereits mehr als 74.000 Impfungen durchgeführt- Zusätzlicher Service für gehörlose Bürgerinnen und Bürger

„Wir bedauern es sehr, dass wir in den vergangenen Tagen in unseren Impfzentren so viele Leute ablehnen mussten. Dort mussten Personen weggeschickt werden, weil sie zwar einen Impftermin vorweisen konnten, aber keine Impfberechtigung oder keine Zulassung für den zugewiesenen Impfstoff vorlag.

Das war sehr ärgerlich, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger, als auch für die Mitarbeitenden in unseren Impfzentren“, sagt Doreen Kuss, Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises. Sie ist daher sehr froh, dass der Kreis der impfberechtigten Personen und der zulässige Einsatzbereich der Impfstoffe durch die heutige Ankündigung des Sozialministeriums nun erweitert wurden. „Wir erwarten jetzt eine deutliche Entspannung der Situation, was die Abweisungen betrifft“, so Kuss weiter.

Bei allem verständlichen Ärger über diese Problematik gibt es auch positive Nachrichten: Mittlerweile haben im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg sowie in den beiden Kreisimpfzentren in Weinheim und Sinsheim bereits rund 74.200 Impfungen stattgefunden. 47.000 Personen haben ihre Erstimpfung erhalten und rund 27.200 Personen ihre Zweitimpfung. Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. In der Gesamtzahl von etwa 74.200 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams (MIT) durchgeführt wurden. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden bis auf zwei Ausnahmen alle 72 stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen durch Mobile Impfteams angefahren, in 63 Heimen konnten bereits die Zweitimpfungen durchgeführt werden.

Service für gehörlose Menschen: Dolmetschung beim Impftermin

In den drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes betreibt, wurde übrigens von Anfang an auch die Barrierefreiheit mitgedacht, informiert der Kommunale Behindertenbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, Patrick Alberti. So sind die Zugänge ebenerdig, so dass sie mit dem Rollator oder Rollstuhl gut zugänglich sind. Zusätzlich gibt es Rollstühle, die bei Bedarf vor Ort benutzt werden können. Informationen gibt es auch in Leichter Sprache und bei Problemen steht das Personal mit Rat und Tat zur Seite.

„Für gehörlose Menschen gibt es nun noch einen zusätzlichen Service: Bei Bedarf kann beim Impftermin in Deutscher Gebärdensprache gedolmetscht werden“, informiert Alberti. Dazu können gehörlose Menschen bei Bedarf eine Person mitbringen oder anfordern, die während des Besuchs in Gebärdensprache übersetzt. Dieser Service ist für die betroffenen Personen kostenlos. Wichtig ist jedoch, dass der Bedarf vorher unbedingt mit Angabe des Impftermins angemeldet wird. Betroffene Personen können ihren behinderungsbedingten Bedarf per E-Mail an inklusion@rhein-neckar-kreis.de anmelden. Die Kontaktaufnahme ist auch per Fax unter 06221/92469 oder per Telefon 06221/2469 möglich. Wichtig: Die Buchung eines Impftermins ist hier leider nicht möglich.

Neubaugebiet "Fünfvierteläcker": Dritte Ausschreibungsrunde für die Bewerbung um einen gemeindeeigenen Bauplatz

Für die Vergabe von gemeindeeigenen Bauplätzen im Neubaugebiet "Fünfvierteläcker" gelten die im Gemeinderat beschlossenen Richtlinien. Die Bauplätze werden im Höchstgebotsverfahren vergeben. Die Bewerbungsfrist endet am 16. April 2021.

Auf dem Kuvert der Bewerbung muss unbedingt die Flurstücksnummer stehen!
 

- Die Bewerbung muss in einem VERSCHLOSSENEN UMSCHLAG im Original abgegeben werden. 

- Eine Bewerbung kann nicht per E-Mail eingereicht werden!

- Für die Bewerbung ist der "Bewerbungsbogen Fünfvierteläcker" zu verwenden.

Bewerbungen sind pro Privatperson nur für einen Bauplatz möglich. Wer den Zuschlag für einen Bauplatz erhält, muss dort als Eigentümer selbst bauen und wohnen. Das Grundstück darf, nach Erwerb, nicht an andere verkauft werden - auch nicht an Familienangehörige.

Flurstück Fläche Lage    
6794 310 m² Altrheinbogen 40 WA5 D
6870 365 m² Altrheinbogen 104 WA1.1 H
6871 359 m² Altrheinbogen 106 WA1.1 H
6872 217 m² Altrheinbogen 108 WA1.1 H
6873 213 m² Altrheinbogen 110 WA1.1 H
6874 404 m² Altrheinbogen 112 WA1.1 H

Beim Kauf eines Reihenhausgrundstücks besteht die Option, eine Garage inkl. Grundstück zum Festpreis zwischen 31.391,40 und 32.662,03 Euro zu erwerben. Den Bewerbungsbogen, aber auch weitere Informationen findet man auch auf der Internetseite der Gemeinde Ketsch.

Wirtschaft: Einzelhandel darf im Rhein-Neckar-Kreis wieder öffnen

Bund und Länder haben sich am 3. März auf weitere Lockerungsschritte geeinigt. Bei der Öffnung des Einzelhandels nimmt das Land Baden-Württemberg dabei die 7-Tage-Inzidenzen in den Stadt- und Landkreisen als Maßstab.

Lockerungen bei stabiler Inzidenz unter 50 möglich

In der am Sonntag, 7. März, verkündeten Corona-Verordnung der Landesregierung wurde festgelegt, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel wieder geöffnet werden kann – unter Einhaltung einer Quadratmeterbegrenzung pro Kundin oder Kunde.

Darüber hinaus können auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten wieder öffnen und ein kontaktfreier Sport ist in kleinen Gruppen im Außenbereich möglich.

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf den Landkreis liegt im Rhein-Neckar-Kreis seit dem 2. März unter 50 – entsprechende Öffnungsschritte sind deshalb nach den Vorgaben der Landesregierung bereits ab Montag, 8. März, gestattet.

Hygiene- und Abstandsregeln weiter konsequent einhalten

Landrat Stefan Dallinger begrüßt die weiteren Lockerungen in seinem Landkreis, warnt aber gleichzeitig davor, bisherige Erfolge zu verspielen: „Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden und müssen uns auch weiterhin konsequent an die vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln halten, damit die Zahlen nicht wieder durch die Decke gehen.“

Landesregierung sieht "Notbremse" vor

Denn sollte dies der Fall sein, sieht die Corona-Verordnung der Landesregierung eine Art „Notbremse“ vor: Steigt die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, müssen die Öffnungsschritte zurückgenommen werden.

51-jährige Autofahrerin kommt von Fahrbahn ab und beschädigt drei geparkte Auto - Sachschaden ca. 25.000 Euro

Aus bislang nicht bekannten Gründen kam eine 51-jährige Fahrerin eines Mini am Donnerstag gegen 15.15 Uhr in der Walldorfer Straße nach links von der Straße ab und beschädigte dabei drei geparkte Autos. 

Durch den Aufprall wurde die Fahrerin leicht verletzt, sie wurde an der Unfallstelle durch Rettungssanitäter versorgt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro.

Keine nächtliche Ausgangssperre mehr im Landkreis

Der Rhein-Neckar-Kreis hebt die derzeit geltende Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mit Wirkung vom 5. März 2021, 0 Uhr, auf.

Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft im Landkreis auch nachts wieder gestattet ist. Es gelten ansonsten weiterhin die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und besonders die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen).

An drei Tagen in Folge unter dem Wert von 50

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf den Landkreis lag von Dienstag, 2. März, bis Donnerstag, 4. März, laut Landesgesundheitsamt (LGA) jeweils unter 50 (02. März: 49,4; 03. März: 48,1; 04. März: 45,6). Entsprechend Ziffer I. 3. der Allgemeinverfügung hebt das Landratsamt diese auf, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, bezogen auf den Rhein-Neckar-Kreis, an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. Diese Voraussetzung liegt mit den heute bekanntgewordenen – und maßgeblichen – Zahlen des LGA vor.

„Ich danke den Einwohnerinnen und Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis für ihr besonnenes Verhalten, welches diese Lockerungen ermöglicht und hoffe sehr, dass es gelingt, die Zahl der Neuinfektionen in den nächsten Wochen stabil zu halten oder sogar noch weiter nach unten zu bringen“, sagt Landrat Stefan Dallinger. „Es kommt aber weiterhin auf das Verhalten jedes Einzelnen an. Ich appelliere an alle, sich weiterhin solidarisch zu verhalten und die bekannten Hygieneregeln zu beachten. Nur so gelingt es uns gemeinsam, die gerade gewonnenen Freiheiten zu sichern und den Weg in unser altes Leben ohne Corona gemeinsam zu gehen.“

Kreis prüft Aufhebung der Ausgangssperre

Nachdem laut Landesgesundheitsamt (LGA) der Rhein-Neckar-Kreis gestern (Dienstag, 2. März) den 7-Tages-Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erstmals seit dem 22. Oktober 2020 unterschritten hatte, prüft das Landratsamt, ob die momentan geltende Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie noch vor dem Wochenende aufgehoben werden kann.

Die Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie im Rhein-Neckar-Kreis wurde auf der Grundlage eines Erlasses des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 10. Februar 2021 erlassen. Eine Aufhebung der Allgemeinverfügung setzt grundsätzlich voraus, dass die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. 

Maßgeblich sind Zahlen des LGA

„Maßgeblich dabei sind allerdings die Zahlen des Landesgesundheitsamts. Dass die vom LGA jeweils am späten Nachmittag veröffentlichten Zahlen von unseren Veröffentlichungen abweichen, liegt im Wesentlichen im unterschiedlichen Zeitpunkt der Datenerhebung begründet“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, Doreen Kuss. Wenn die vom LGA für den Rhein-Neckar-Kreis veröffentlichten Inzidenzwerte auch am heutigen Mittwoch und morgigen Donnerstag unter der 50er-Marke liegen, könnte das Landratsamt die Allgemeinverfügung am morgigen Donnerstag aufheben, sofern sich eine stabile Lage abzeichnet. Die Bekanntmachung träte dann um Mitternacht in Kraft, sodass dann ab Freitag im Rhein-Neckar-Kreis keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen mehr gelten würden.

Es gelten ansonsten weiterhin die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und besonders die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen).

Aktuell 321 bestätigte Nachweise von Coronavirus-Varianten

Derzeit sind dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, insgesamt 604 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Fälle bekannt, bei denen Varianten festgestellt wurden (Stand: 02. März 2021).

Die Fälle verteilen sich auf 49 Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg, wobei viele Fälle bereits abgeschlossen waren und erst im Nachgang sequenziert wurden. So war die erste Person im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes, bei der im Nachgang durch eine Untersuchung des Universitätsklinikums der Nachweis einer Virusvariante vorlag, kurz vor Weihnachten positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden.

Bei 266 der momentan 489 aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis wurden Virus-Varianten detektiert. 104 davon sind der Variante B.1.1.7 (sogenannte britische Variante), 4 der Variante B.1.351 („südafrikanische Variante“) sowie in 19 Fällen einer weiteren Variante zuzuordnen. In Heidelberg gehen ebenfalls mehr als die Hälfte, nämlich 55 der 104 aktiven Fälle auf eine Infektion mit einer Virusvariante zurück. 34 davon sind der Variante B.1.1.7 sowie in 3 Fällen einer weiteren Variante zuzuordnen. Alle restlichen Varianten-Proben sind noch nicht vollständig sequenziert.

„Die Zahlen machen deutlich, dass die Virusvarianten überall in der Region vorhanden sind und die Neuinfektionen nur noch zu weniger als die Hälfte auf den Wildtyp zurückzuführen sind“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Man beobachte diese Entwicklung sehr genau, denn nach wie vor sei nicht klar, inwiefern sich durch die Virusvarianten der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können. „Der englische Ausdruck ,Variant of Concern‘ (besorgniserregende Variante) trifft es ganz gut“, so Dr. Welker. Sollten die Varianten wirklich für einen erhöhten R-Wert – dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt – sorgen, sei es umso wichtiger, die AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften) zu beachten.

Polizei sucht Zeugen! Klettergerüst auf Spielplatz in Brand gesetzt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben bislang unbekannte Täter das Klettergerüst auf dem Spielplatz in der Gartenstraße/Ecke Tulpenweg in Brand gesetzt. Die Leitstelle der Feuerwehr wurde um 1 Uhr informiert. Die Freiwillige Feuerwehr aus Ketsch rückte aus und löschte den Brand. 

Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang noch nicht genau fest. 

Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06202/2880 beim Polizeirevier Schwetzingen zu melden.

Schnelltest-Angebot in Reilingen wird erweitert

Nachdem die Landesregierung ihre Schnelltest-Strategie erweitert hat, können sich ab sofort neben dem Lehr-, Kita- und Kindertagespflegepersonal weitere Personengruppen mittels Antigen-Schnelltest auf eine mögliche aktuelle Infektion mit dem Coronavirus testen lassen, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit.

Pro Tag stehen im Test-Center in Reilingen (Wilhelmstraße 86, 68799 Reilingen) bis zu 70 kostenlose Schnelltests für Personen der berechtigten Gruppen zur Verfügung.
 
Das erweiterte Testangebot richtet sich unter anderem an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Test-Verordnung hatten. Dies sind:

· Personen, die in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehen (z. B. pflegende Angehörige)
· Schülerinnen und Schüler sowie Eltern
· Beschäftigte in der Jugendhilfe
· Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben (z. B. Beschäftigte in Schule und Kindertageseinrichtungen, Polizei, Justiz, Verwaltung)
· Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Termine nur über Hotline buchbar

Zeitfenster für diese Testungen sind werktäglich von 15.30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 12.30 bis 15 Uhr. Termine können ausschließlich unter der Nummer der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (06221/522-1881) vereinbart werden – ohne Voranmeldung gibt es vor Ort keinen Antigen-Schnelltest. „Durch frühzeitiges und breites Testen besteht die Möglichkeit früher Infektionsketten zu unterbinden. Daher unterstützen wir durch die Bereitstellung der Testinfrastruktur in Reilingen das Land bei der Umsetzung der Teststrategie“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

Hintergrund

Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann ein Antigen-Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infektion mit SARS-CoV-2 geben. Die für einen Schnelltest angemeldeten Personen fahren im Reilinger Test-Center im Auto durch die Teststraße und erhalten danach einen Zugriffscode, über den sie online das Ergebnis des Antigen-Schnelltests erhalten. Fällt dieses positiv aus, ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen.

Ist das Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös. „Diese Tests garantieren allerdings keine hundertprozentige Sicherheit und stellen nur eine Momentaufnahme dar“ betont Dr. Welker. Auch bei einem negativen Testergebnis gelten also in jedem Fall weiterhin die AHAL-Regeln: Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßiges Lüften.

"Alle Quarantänebescheide ergäben einen 250 Meter hohen Turm" Seit einem Jahr im „Corona-Krisenmodus“

Ende Februar vergangenen Jahres kehrt ein Mann aus dem Skiurlaub zurück in seinen Heimatort im Rhein-Neckar-Kreis. Wegen grippeähnlicher Symptome meldet er sich tags darauf beim Uniklinikum Heidelberg. Dort bestätigt sich am Abend des 27. Februar 2020 der Verdacht: Der Patient hat sich mit dem damals neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert – der Rhein-Neckar-Kreis hat somit wie zu diesem Zeitpunkt schon viele andere Landkreise in Deutschland seinen ersten Corona-Fall. 

Seit einem Jahr leben die Menschen nun also auch in der Rhein-Neckar-Region mit dem Coronavirus – nachfolgend ein Rückblick, was in dieser Zeit geschehen ist und welche Herausforderungen das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises, speziell das Gesundheitsamt, gemeistert hat.

Jens Geiß, Bürgermeister der Gemeinde Oftersheim, erinnert sich noch genau an den Moment, als ihn Landrat Stefan Dallinger anrief: „Ich hatte gerade meine Tochter auf dem Schoß und habe ihr eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, als mich der Landrat unterrichtete, dass ein Oftersheimer Bürger der erste positiv Getestete im Rhein-Neckar-Kreis sei. Auf einmal war das, was man zuvor als eher abstrakt wahrgenommen hatte, direkt bei und mitten unter uns.“

Im Gesundheitsamt hatte man sich schon einige Wochen vorher auf das drohende Szenario eingerichtet und einen Stab einberufen, in dem die ersten Schritte im Umgang mit einer Pandemie vorbereitet wurden. Die einen Monat zuvor geschaltete Corona-Hotline verzeichnete aufgrund der deutschlandweiten Berichterstattung über das neuartige Coronavirus bereits ein erhöhtes Aufkommen, das sich in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlich erhöhen sollte. Dr. Andreas Welker vom Gesundheitsamt, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, war zu diesem Zeitpunkt längst klar: „Das wird kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Gerne hätte sich der stellvertretende Amtsleiter in diesem Punkt geirrt, doch er sollte recht behalten. Die Corona-Pandemie war fortan bundesweit und natürlich auch in unserer Region das dominierende Thema. Oder wie es Amtsleiter Dr. Rainer Schwertz formuliert: „Wir beschäftigen uns im Gesundheitsamt tagtäglich fast ausschließlich mit Corona.“

Alle Quarantänebescheide ergäben einen 250 Meter hohen Turm

Zurück zum Beginn der Pandemie im Landkreis: In Windeseile mussten verschiedene Teams gebildet werden, um die Fälle schnell bearbeiten und nachverfolgen zu können. Die Ermittlungsgruppe wurde mit steigenden Fallzahlen immer wieder in kleinere Einheiten unterteilt, um nicht nur spezielle Ansprechpartner für Gemeinschaftsunterkünfte, Altenheime, Schulen und Kitas anbieten zu können, sondern auch um Infektionsketten und sogenannte „Cluster“ noch schneller zu erkennen. Allein die bloßen Zahlen belegen die Dimension der Pandemie im Landkreis und der Stadt Heidelberg: Zusätzlich zu den über 19 000 Fällen verzeichnet das Gesundheitsamt in der von der hauseigenen IT-Abteilung blitzschnell programmierten und immer weiter optimierten C-19-Datenbank über 37 000 Kontaktpersonen der Kategorie 1. Der Höchststand an aktiven Fällen, also Personen, die positiv getestet sind und sich deshalb in Quarantäne befinden, lag am 19. Dezember bei 1945. Und die circa 50 000 versendeten Kuverts der Quarantänebescheide ergäben übereinandergestapelt einen 250 Meter hohen Turm.

Genau wie in der Fallermittlung und der Kontaktpersonennachverfolgung war auch in der Hotline, die lange im Zwei-Schicht-Betrieb besetzt war, der Personaleinsatz äußerst intensiv – bei mittlerweile über 125 000 Anrufen nicht verwunderlich. In der Spitze gab es im Gesundheitsamt zeitweise über 200 Vollzeitstellen. Zum Vergleich: In normalen Zeiten arbeiten hier etwa 80  Personen. Und quasi „nebenbei“ organisierte das Landratsamt den Aufbau und Betrieb von Test-Centern, zuerst in Schwetzingen, dann in Heidelberg, später noch in Reilingen und Sinsheim. „Wir sahen und sehen uns immer wieder vor Herausforderungen gestellt, die für eine Behörde nicht alltäglich sind. Der Aufbau von Impfzentren gehört normalerweise ja nicht zu unserem Kerngeschäft“, sagt mit einem Augenzwinkern die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, Doreen Kuss. „Aber auch diese Aufgabe haben wir in kürzester Zeit gestemmt und der Betrieb in den drei Impfzentren läuft reibungslos. Generell imponiert mir, wie wir im Landratsamt auch nach einem Jahr im Dauer-Corona-Modus gemeinsam an einem Strang ziehen und das große Ziel, die Eindämmung der Pandemie, zusammen nicht aus den Augen verlieren.“

4400 Kilo Obst und 57 000 Schokoriegel als „Nervennahrung“

Was manchmal bei allem Einsatz gar nicht so leicht ist – etwa wenn wie in der zweiten Welle fast täglich ein neuer Ausbruch in einem Pflegeheim gemeldet wird und die nächste Nachtschicht ansteht, um die notwendigen Maßnahmen schnellstmöglich einzuleiten. Kein Wunder, dass in einem Jahr Pandemie auch gewaltige Mengen an „Nervennahrung“ anfallen: 4400 Kilo Obst und 57 000 Schokoriegel standen für die kleine Stärkung im Vorbeigehen bereit – einiges davon erreichte das Gesundheitsamt übrigens als Spende von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die hervorragende Arbeit des Gesundheitsamtes bedankten. 

Auch Landrat Stefan Dallinger weiß um die enorme Belastung und ist voll des Lobes: „Das Landratsamt ist eben keine gesichtslose Behörde, sondern voll von motivierten Mitarbeitenden, die seit Monaten ein großes Pensum abspulen. Wir alle haben Familie und viele von uns nehmen wegen Corona Entbehrungen, großen Stress und zahlreiche Überstunden in Kauf. Ich bedanke mich bei allen ganz herzlich für ihr Engagement in diesem besonderen Jahr. Zugleich haben wir bewiesen: Auf den öffentlichen Dienst ist gerade in einer Krisensituation Verlass!“

Durch die Corona-Pandemie steht das Landratsamt schließlich viel stärker im Fokus als sonst: wie beschrieben auf operativer Ebene, aber daneben läuft auch die Verwaltungstätigkeit auf Hochtouren, denn gerade für die 54 Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis ist das Landratsamt ein wichtiger Ansprechpartner, etwa wenn es um unterschiedliche Fragestellungen rund um die Corona-Pandemie geht. So sieht es auch Bürgermeister Jens Geiß: „Gerade bei uns in den Verwaltungen musste vieles spontan passieren – ein Umstand, mit dem man erst einmal zurecht kommen musste in unserem sonst ach so gut regulierten Arbeitsumfeld. Auf einmal mussten wir damit umgehen, das Verordnungen zum Teil wenige Minuten vor dem Inkrafttreten übermittelt wurden und wir uns recht spontan in Sachverhalte reindenken mussten. Ein ganz großes Lob muss ich an dieser Stelle in Richtung des Gesundheitsamtes und insbesondere an die Dezernentin Frau Kuss aussprechen, die gefühlt seit einem Jahr im Dauereinsatz ist.“

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Dauereinsatz kein Dauerzustand bleibt. Denn nach zuletzt sinkenden Fallzahlen befinde sich das Infektionsgeschehen gerade in einer Stagnationsphase, sagt Dr. Andreas Welker vom Gesundheitsamt. „Insofern besteht durchaus die Gefahr einer dritten Welle. Mit jeder Lockerung erhöht sich automatisch die Zahl der Kontakte, die die Menschen generieren.“ Neben der Kontaktminimierung ist für den stellvertretenden Amtsleiter daher auch die Impfung ein wesentlicher Baustein in der Bekämpfung der Pandemie: „Ich kann jedem nur dringend ans Herz legen, einen Impftermin wahrzunehmen, sofern man zur Gruppe der Impfberechtigten gehört.“