Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 24.07.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 532 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 0 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Wetter in Ketsch vom 24.07.2021 bis 31.07.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Geschädigte und Zeugen gesucht: 22-jähriger Motorradfahrer nach Verfolgungsfahrt mit 160 km/h verhaftet!

Wegen des Verdachts, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens wird gegen einen 22-jährigen Motorradfahrer ermittelt. Er soll am späten Sonntagabend versucht haben, einer Streife des Polizeireviers Hockenheim in grob fahrlässiger und rücksichtloser Form davonzufahren, um einer Kontrolle zu entgehen.

Ein 22-Jähriger befuhr am Sonntagabend gegen 18:00 Uhr mit seinem Motorrad den sogenannten "Hockenheimer Achter" und gab bei Erkennen der Streife ordentlich Gas.

Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung über die B 39, die L 722 bis zur Talhauskreuzung und dann nach Ketsch auf, wo ortsunkundige Motorradfahrer auf das Gelände eines Discounters in der Karlsruher Straße fuhr. Dort versperrte die verfolgende Streife schließlich die Ein- und Ausfahrt. Ein Vorbeifahren an dem querstehenden Streifenwagen scheiterte, wodurch der 22-Jährige mit seiner Maschine umkippte. Die weitere Flucht zu Fuß des 22-Jährigen, der unverletzt geblieben war, scheiterte. Die Beamten waren schneller und nahmen den Biker vorläufig fest.

Während der Verfolgungsfahrt überholte der 22-Jährige mehrere Autofahrer und beschleunigte seine Maschine dabei schätzungsweise auf über 160 km/h bei zeitweise erlaubten 70 km/h. Sollten bislang unbeteiligte Autofahrerinnen und Autofahrer von dem Biker auf seiner Fahrt auf der B 39 über die L 722 (Talhauskreuzung) und die Hockenheimer Straße bis nach Ketsch gefährdet worden sein oder Zeugen, dessen halsbrecherische Fahrt beobachtet haben oder überholt worden sein, werden diese gebeten, sich beim Polizeirevier Hockenheim, Tel.: 06205/2860-0 zu melden.

Ab Heute (30.05.2021): Weitere Lockerungen im Landkreis

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Rhein-Neckar-Kreis konstant unter 50. Deshalb sind ab Sonntag, 30. Mai 2021, weitere Lockerungen bei den Corona-Regelungen möglich.

Lockerungen ab 30. Mai 2021

  • Treffen: Im privaten und öffentlichen Raum mit bis zu 10 Person aus bis zu drei Haushalten. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen ebenfalls nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu.
  • Einkaufen: Ohne vorherige Terminvereinbarung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung möglich. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in und vor den Geschäften und eine begrenzte Kundenzahl, die sich nach der Größe der Verkaufsfläche richtet. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind nicht erlaubt.
  • Freizeit: Lockerungen bei Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. Besucherinnen und Besucher sollten sich am besten vorab auf den Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen zu den dort geltenden Vorgaben erkundigen.

Darüber hinaus gelten im Rhein-Neckar-Kreis weiterhin die Regelungen der sogenannten Öffnungsstufe 1, die am 19. Mai 2021 in Kraft getreten sind.

Weiterhin bestehende Regelungen

Für alle unten aufgeführten Einrichtungen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. Darüber hinaus gibt es Obergrenzen der zulässigen Teilnehmerzahl (Personen- oder Flächenbegrenzung). Der Zutritt ist nur für Personen mit einem Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich.

  • Gastronomiebetriebe dürfen innen und außen zwischen 6 und 21 Uhr öffnen
  • Öffnung von Hotels bzw. Beherbergungsbetrieben (Ferienwohnungen)
  • Öffnung von Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen
  • Zulässigkeit von Kulturveranstaltungen, insbesondere von Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen im Freien
  • Zulässigkeit von Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien
  • Öffnung von Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen für kleine Gruppen
  • Öffnung von kleineren Freizeiteinrichtungen im Freien (zum Beispiel Minigolfanlagen, Bootsverleih) für kleine Gruppen
  • Öffnung von Sportanlagen für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport im Freien für kleine Gruppen
  • Öffnung von Außenbereichen von Bädern

Flucht Richtung Ketsch: Exhibitionist unterhalb der Salierbrücke, Täterbeschreibung und Zeugen gesucht!

Am Mittwochabend gegen 21:15 Uhr trat eine bislang unbekannte männliche Person einer 18-Jährigen am Rheindamm, unterhalb der Salierbrücke, in unsittlicher Weise gegenüber. Die junge Frau hatte sich zuvor auf einem Parkplatz am Rhein mit Bekannten getroffen und entfernte sich für einen kurzen Augenblick von der Gruppe. Hierzu suchte sie das darunterliegende Flussufer auf. In diesem Moment kam der 18-Jährigen der unbekannte Mann entgegen und entblößte sich vor ihr. Zur selben Zeit erhielt die junge Frau einen Anruf von ihren Bekannten, die wenige Meter entfernt auf sie warteten. Die 18-Jährige, die sich ängstigte, erklärte ihren Begleitern die Situation, woraufhin diese ihr sofort zur Hilfe eilten und den Mann noch vor Ort zur Rede stellen wollten. Dieser entzog sich wiederum dem Gespräch und flüchtete in Richtung Ketsch.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: ca. 40-45 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, Dreitagebart und rotblonde/ kurze Haare, wobei das Deckhaar etwas länger sein soll. Zudem habe er eine auffallend dünne Brille mit eckigen Brillengläsern getragen sowie eine schwarze Hose und einen blau melierten Pullover mit Aufdruck.

Wer kann Hinweise zur Person oder zur weiteren Fluchtrichtung geben? Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg bittet mögliche Zeugen, sich unter der Tel.: 0621 174-4444 zu melden.

Einladung zur Gemeinderatssitzung am 07.06.2021

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 07.06.2021, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in der Rheinhalle Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.
 
TAGESORDNUNG:  
 
  1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung   

2. Bebauungsplan "Neurott Neufassung, 1. Änderung"; Satzungsbeschluss   

3. Berichte des Bürgermeisters   

4. Anfragen der Gemeinderäte   

5. Anfragen der Sitzungsbesucher
 
 

Bild der Woche

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Mobile Impfteams kommen erneut in die Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises

Nach der durchweg positiven Resonanz auf die Vor-Ort-Impfungen in allen 54 Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises strebt das Landratsamt als Betreiber dreier Impfzentren zusammen mit den Städten und Gemeinden im Landkreis eine Wiederholung dieser Aktion an.

Zusätzliches Angebot zu den Impfungen in den Impfzentren

Die Möglichkeit eines Vor-Ort-Termins durch die an die Impfzentren angegliederten Mobilen Impfteams (MIT) ist ein Angebot zusätzlich zu den Impfungen in Impfzentren sowie durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Es richtet sich besonders an impfberechtigte Personen, die mit der Impfkampagne noch nicht ausreichend erreicht worden sind. Laut Auskunft des baden-württembergischen Sozialministeriums sind zum Beispiel Menschen, die sich kleine Wohnungen teilen, nicht im Homeoffice arbeiten können oder in irgendeiner Form sozial benachteiligt sind, seltener geimpft als der Bevölkerungsdurchschnitt. Der Rhein-Neckar-Kreis ist zwar anders strukturiert als baden-württembergische Großstädte – sozioökonomisch benachteiligte Stadtteile, in welchen auf Grund prekärer Wohnverhältnisse Impfungen zwingend erforderlich scheinen, gibt es im Landkreis in der Form nicht. „Wir wissen dennoch, dass es auch in unserem Kreis diesbezüglich Handlungsbedarf gibt. Das zeigt auch ein Blick auf die Inzidenzen“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

Umfangreiches Impfangebot in den großen Kreisstädten

Auf Grund der Struktur der Großen Kreisstädte wird dort ein umfangreicheres Impfangebot vorgehalten werden. Dabei werden insbesondere sogenannte impffernere Bevölkerungsgruppen oder Personen, die in prekären Wohnverhältnissen leben oder arbeiten, verstärkt in den Blick genommen. „Gleichwohl sehen wir, dass auch in den übrigen Kreiskommunen weiterhin der Bedarf an einem niederschwelligen Impfangebot besteht, sodass wir trotz der Knappheit des Impfstoffes allen Kreiskommunen ein weiteres Vor-Ort-Impfangebot anbieten möchten“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

Kommunen organisieren Termine vor Ort

Die erwähnten Personenkreise sollen durch eine gezielte Vorabinformation durch verschiedene Akteure innerhalb der kreisangehörigen Städte und Gemeinden auf die Vor-Ort-Impfungen aufmerksam gemacht werden. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren vergibt die zentralen Termine an die Städte und Gemeinden und steuert die Einsätze der Mobilen Impfteams. Die Kommunen organisieren dabei die Termine vor Ort in Eigenregie. Vorbehaltlich der Zuverlässigkeit der Impfstofflieferungen plant das Landratsamt derzeit mit 1.500 Impfungen in jeder Großen Kreisstadt sowie 150 in den übrigen Kommunen des Kreises.

Start am 3. Juni in Schwetzingen

Los geht es im Rhein-Neckar-Kreis am Donnerstag, 3. Juni, in Schwetzingen, wo der Einsatz der MIT für fünf Tage vorgesehen ist. Dabei können bis zu 1500 Impfdosen verabreicht werden. „Um bei der Impfkampagne möglichst viele Menschen zu erreichen, brauchen wir niedrigschwellige und aufsuchende Angebote in ihrem direkten Lebens- und Arbeitsumfeld vor Ort“, wirbt Landrat Stefan Dallinger, für die Vor-Ort-Impfungen. Über die jeweiligen Details informieren die Kommunen.

Polizeiposten Ketsch sucht Zeugen: Unbekannte zerkratzen Mercedes-Benz

Ein oder mehrere unbekannte Täter haben in Ketsch zwischen Sonntag, 16 Uhr, und Montag, 16 Uhr einen Mercedes-Benz beschädigt, der in der Straße Am Wasserwerk abgestellt war. 

An der weißen E-Klasse wurden der Tankdeckel und der linke hintere Kotflügel zerkratzt. Der Schaden beträgt rund 1000 Euro. Wer Zeugenhinweise geben kann, meldet sich bitte beim Polizeiposten Ketsch unter Telefon 06202/61696.

Warnung der Polizei: Falsche Polizeibeamte - rund 15 Versuche von Trickbetrug

In mehreren Stadtteilen Heidelbergs sowie in Wilhelmsfeld und Reilsheim gingen am Dienstag in der Zeit von 10:45 Uhr bis 18:30 Uhr mehrere Anrufe von männlichen und weiblichen Trickbetrügern ein, die versuchten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Bürger und Bürgerinnen zwischen 68 und 89 Jahren um ihr Erspartes und Schmuck zu bringen. 

Als falscher Polizeibeamter oder vermeintlicher Enkel, der einen Unfall verursacht habe und Bargeld zur Abwendung einer Haftstrafe benötige, versuchten die Betrüger Goldschmuck und Bargeldsummen zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro zu erbeuten. Erfreulicherweise erinnerten sich alle angerufenen Senioren und Seniorinnen an die Betrugsmasche und an die Warnhinweise der Polizei. Sie reagierten absolut richtig und beendeten sofort das Gespräch. In allen Fällen verständigten die Betroffenen sofort die Polizei. In einem Fall suchte ein Senior sogar direkt die in seiner Nähe befindlichen Polizeidienststelle auf und erstattete kurzerhand Strafanzeige vor Ort. In keinem der Fälle kam es zu einer Übergabe von Bargeld oder Schmuck. Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizei Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt vor Trickbetrügern und gibt folgende Verhaltenstipps:

   -Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als 
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. 
   -Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen 
Verhältnissen preis. 
   -Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie 
sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. 
   -Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten 
Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. 
   -Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an 
unbekannte Personen. 
   -Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie 
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. 

Rhein-Neckar-Kreis: Zahl der Impfungen in den drei Impfzentren und durch Mobile Impfteams hat die 300.000er Marke überschritten

Rund 100.000 sind bereits „durchgeimpft“

Am Pfingstwochenende wurde durch eines der drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betreibt, die 300.000 Impfung verabreicht. Exakt 204.461 Personen haben über die drei Impfzentren und die Mobilen Impfteams (MIT) mittlerweile ihre Erstimpfung erhalten sowie 99.497 Personen ihre Zweitimpfung (Stand: 24. Mai abends). Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. Die insgesamt 303.958 verabreichten Impfdosen verteilen sich auf die Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer (216.472), AstraZeneca (45.766) und Moderna (41.720).

Impfzentren sind nicht maximal ausgelastet

In der Gesamtzahl der knapp 304.000 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams (MIT) durchgeführt wurden – insgesamt waren das bislang 47.692. Erst vor rund drei Wochen hatte Landrat Stefan Dallinger einem Impfling zur 250.000 Impfung gratuliert. „In den vergangenen acht Tagen haben wir im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg, in den beiden Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim und Sinsheim sowie über die Mobilen Impfteams (MIT) ziemlich genau 20.000 Impfungen verabreicht“, informiert der ärztliche Leiter der Impfzentren, Christoph Schulze. Damit sei man allerdings weiterhin nicht bei einer Maximalauslastung angelangt. Die vom baden-württembergischen Sozialministerium am Samstag veröffentlichte Mitteilung, dass kaum noch Ersttermine vergeben werden können, weil die ins Land gelieferten Impfdosen für die Zweitimpfungen gebraucht werden, treffe leider auch auf den Rhein-Neckar-Kreis zu.

Impfzentren-Leiter Christoph Schulze appelliert, gebuchte Termine nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern abzusagen

Umso wichtiger sei es, dass Personen, die anderweitig – etwa in einer Arztpraxis – einen Impftermin vereinbart oder wahrgenommen haben, ihren gebuchten Termin im Impfzentrum stornieren, sofern sie wissen, dass sie ihn nicht wahrnehmen werden. „Bitte lassen Sie Ihren gebuchten Termin nicht einfach verstreichen, denn anderenfalls werden so eigentlich freie Termine blockiert“, appelliert Schulze

Die bislang 303.958 Impfungen verteilen sich wie folgt:
 
ZIZ gesamt: 164.212
KIZ Weinheim gesamt: 62.015
KIZ Sinsheim gesamt: 30.039
MIT gesamt: 47.692
Gesamt total: 303.958

Landratsamt: Kreisseniorenplan veröffentlicht

Der demografische Wandel erfordert eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik und eine strukturierte Planung. Dabei steht die kommunale Seniorenplanung in Anbetracht des sozialen und demographischen Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Die Stadt- und Landkreise haben die gesetzliche Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass künftig soziale Dienste und Einrichtungen für Senioren ausreichend und in erforderlicher Qualität zur Verfügung stehen.

Altern in vertrautem Wohnumfeld

Bereits vor über zwei Jahren hat der Rhein-Neckar-Kreis die Bedeutung dieses Themas erkannt und mit der Unterstützung und Expertise des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) einen umfassenden Kreisseniorenplan erstellt“, erläuterte Landrat Stefan Dallinger und sagte weiter: „Dabei war es mir persönlich wichtig, dass die Seniorinnen und Senioren möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können.“ Die Kreisseniorenplanung auf Landkreisebene gebe dabei einen Rahmen vor, in dem sich zukünftige Entwicklungen bewegen sollen.

Landkreis altersgerecht gestalten

Nun ist die Kreisseniorenplanung für den Rhein-Neckar-Kreis in einem strukturierten Verfahren und engmaschigen Entwicklungsprozess am 12. Mai 2021 der Politik, Verbänden, Kommunen, Vertreterinnen und Vertretern ambulanter, teilstationärer und stationärer Anbieter und weitere Fachleute aus dem Seniorenbereich in einem digitalen Format präsentiert worden. „Der Kreisseniorenplan ist ein gelungenes Werk. Ich freue mich sehr, dass wir damit unseren Landkreis zukunftsweisend altersgerecht gestalten können“, so Stefan Dallinger. Er dankte allen Akteuren, die in den vergangenen zwei Jahren an der Erstellung des Plans mitgewirkt und mit ihrem Engagement den umfangreichen Planungsprozess begleitet haben. Zudem stellte er klar, dass das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis nun auf Grundlage der konkreten Handlungsempfehlungen der Kreisseniorenplanung in einen Umsetzungsprozess gehen wird, um die Lebensbedingungen der Seniorinnen und Senioren im Rhein-Neckar-Kreis positiv weiterzuentwickeln.

Soziale Integration und Partizipation

Der Institutsdirektor des Instituts für Gerontologie der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg, Prof. Dr. Andreas Kruse, lobte in seinem Vortrag „Selbst- und Weltgestaltung im Alter: Eine moderne Form der Daseinsvorsorge und Subsidiarität“ die Kreisseniorenplanung für den Rhein-Neckar-Kreis und betonte, diese sei nicht nur inhaltlich überzeugend, sondern auch die methodische Vorgehensweise sei sehr gelungen. Außerdem sei die Partizipation der Expertinnen und Experten eine wichtige Grundlage in der Kreisseniorenplanung des Rhein-Neckar-Kreises. In seinem Beitrag blickte Prof. Dr. Kruse auf die Lebenswelt älterer Menschen und konstatierte: „Das Wichtigste ist die Frage der sozialen Integration und der sozialen Partizipation.“

Unterstützung vom KVJS

Beim Planungsprozess sowie bei der Erstellung der Kreisseniorenplanung wurde der Rhein-Neckar-Kreis vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) unterstützt. Bei der Abschlussveranstaltung stellten Bettina Ghiorghita vom KVJS und die Kreisseniorenplanerin des Rhein-Neckar-Kreises Helen Holzhüter den Inhalt, den Entwicklungsprozess sowie die formulierten Handlungsempfehlungen der Kreisseniorenplanung vor. Ziele des Planungsprozesses waren, eine umfassende Beteiligung und Lebensbereiche älterer Menschen zu berücksichtigen, Lebensqualität und ein Altern in vertrautem Wohnumfeld zu ermöglichen, die Versorgung älterer Menschen in den Fokus zu nehmen sowie zukünftig sicherzustellen, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der lokalen Strukturen zu leisten und die veränderten Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

Siegerfotos aus Wettbewerb zieren Titelbild

Bereits Anfang des Jahres 2021 hatten die Bürgerinnen und Bürger des Kreises die Möglichkeit, sich beim Fotowettbewerb für das Titelbild des Kreisseniorenplans zu beteiligen. „Wir waren begeistert von den zahlreichenden Einsendungen“, so die Kreisseniorenplanerin. „Am Ende haben wir uns für vier Siegerfotos entschieden, die nun als Collage das Titelbild zieren.“ Bereits im Vorfeld der digitalen Veranstaltung gratulierte Sozialdezernentin Silvia Kempf den Siegerinnen und Siegern des Fotowettbewerbs persönlich. Alle Fotos wurden bei der Abschlussveranstaltung präsentiert. Der Leiter des Amtes für Sozialplanung, Vertragswesen und Förderung, Fabian Scheffczyk, dankte allen Personen, die ein Foto eingesendet haben, und gratulierte den Siegerinnen und Siegern des Fotowettbewerbs.

Planung umfasst 118 Handlungsfelder

Die Kreisseniorenplanung ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der Angebote und Versorgungsstrukturen für die Seniorinnen und Senioren im Rhein-Neckar-Kreis. Für die kommenden Jahre wurden konkrete Handlungsempfehlungen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Strukturen und Angebote erarbeitet.

Die zentralen Themen der Kreisseniorenplanung beziehen sich auf folgende Handlungsfelder:

  • Demografische Entwicklung und Daten zur Lebenssituation älterer Menschen
  • Leben und Wohnen im Alter
  • Infrastruktur und Mobilität
  • Gesundheitsversorgung
  • Unterstützung für das Wohnen zu Hause
  • Dauerpflege und Vorausrechnung von Pflegeleistungen
  • Besondere Bedarfe und inklusive Gemeinde
  • Steuerung, Kooperation, Koordination und Vernetzung

Aus den unterschiedlichen Themen erschließen sich differenzierte Erkenntnisse für die zukünftigen Planungen für den Seniorenbereich. So lässt sich im Rhein-Neckar-Kreis unter anderem feststellen, dass es mit barrierefreien Wohnungen für Seniorinnen und Senioren, Betreuten Wohnanlagen, Mehrgenerationenwohnen oder ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf schon heute bereits unterschiedliche Wohnangebote für ältere Menschen gibt.

Die Handlungsempfehlungen zeigen den Handlungsbedarf in den vielfältigen Handlungsfeldern der Lebenswelt älterer Menschen im Rhein-Neckar-Kreis auf. Es sind insgesamt 118 Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen

Wer sich detailliert mit dem Kreisseniorenplan für den Rhein-Neckar-Kreis beschäftigen möchte, kann diesen unter dem nachstehenden Link herunterladen:

Kreisseniorenplan Rhein-Neckar-Kreis (8,4 MB)

Bild der Woche: Bücherei

                                                       (Zum Vergrößern draufklicken)

Vollsperrung: Brücke über den Kraichbach eine Woche nicht befahrbar

Die Kraichbachbrücke hinter der Grillhütte ist vom 26. Mai bis 4. Juni aufgrund von Arbeiten am Brückengeländer für den Auto- und Radverkehr voll gesperrt. 

Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger können die Brücke mit Einschränkungen passieren.

Empfehlungen der Polizei: Anrufe dubioser Stromvermittler häufen sich in der Region

Seit Anfang Mai häufen sich in der Region die Anrufe dubioser "Stromvermittler", die den Angerufenen vorgaukeln, im Auftrag renommierter, regionaler Stromanbieter anzurufen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs versprechen sie Bonuszahlung bei Abschluss eines neuen Vertrages und fordern dazu auf, Zählernummern und Stromstände durchzugeben.

In acht Fällen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis, die der Polizei bislang gemeldeten wurden, drängten die vermeintlichen Stromvermittler anschließend die Angerufenen zum Abschluss eines neuen Vertrages.

In diesem Zusammenhang warnt das Polizeipräsidium Mannheim, keine persönlichen Daten wie Bankverbindungen, Kontodaten oder Passwörter telefonisch preis zu geben. Darüber hinaus wird empfohlen, sich in keine Gespräche verwickeln zu lassen und keine Verträge telefonisch abzuschließen. Dubiose Anrufe sollten sofort beendet werden. Sollten Zweifel an der Seriosität des Anrufers aufkommen, stehen auch die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Mannheim sowohl in Mannheim, Tel.: 0621/174-1212 als auch in Heidelberg, Tel.: 06221/99-1234, sowie jede Polizeidienststelle für Auskünfte zur Verfügung.

Ab Mittwoch (19.05): Erste Öffnungsschritte von Gaststätten bis Kultureinrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis

Im Rahmen der Änderung der Corona-Verordnung hat die baden-württembergische Landesregierung Öffnungsschritte für eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 festgelegt. Die Regelungen sind abhängig vom Inzidenzwert im jeweiligen Stadt- oder Landkreis.

Wann in einem Stadt- oder Landkreis die Bundesnotbremse außer Kraft tritt, wird durch das Gesundheitsamt bekannt gemacht.

Im Rhein-Neckar-Kreis liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner seit dem 11.05.2021 konstant unter 100.

Ab Mittwoch, 19. Mai 2021, sind somit Öffnungen von Hotels und Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen möglich. Dabei gelten Test- und Hygienekonzepte sowie Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung.

Die ab 19. Mai geltenden Regelungen im Überblick:

  • Treffen im öffentlichen oder privaten Raum: 2 Haushalte, maximal 5 Personen. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene und geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.
  • Es bestehen keine Ausgangsbeschränkungen mehr.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind unter folgenden Bedingungen erlaubt: Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und der Dauer der Dienstleistung müssen alle Beteiligte medizinische Masken tragen. Ist dies nicht möglich (z.B. bei einer Rasur) wird ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest der Kundinnen und Kunden benötigt. Nur mit vorheriger Terminbuchung.
  • Weiterhin geschlossen ist das Prostitutionsgewerbe
  • Kitas im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen / Grundschulen im Präsenzbetrieb ohne Abstand / alle anderen Klassenstufen aller Schulen Präsenzunterricht im Wechselmodell.

Öffnung folgender Einrichtungen mit Test- und Hygienekonzept (Öffnungsstufe 1):

  • Einzelhandel („Click & Meet“) (1 Kundin/Kunde pro 40 qm Ladenfläche ohne Testkonzept. 2 Kundinnen/Kunden pro 40 qm ohne Voranmeldung mit Testkonzept)
  • Gastronomie (6 bis 21 Uhr) innen 1 Gast pro 2,5 qm, Tische mit 1,5 m Abstand und außen unter Einhaltung der AHA-Regeln
  • Touristische Übernachtung in Beherbergungsbetrieben (wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und ähnliche) Achtung: Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen alle 3 Tage negativen Coronatest vorlegen.
  • Kurse an Volkshochschulen und ähnlichen Einrichtungen innen bis 10 Personen, außen bis 20 Personen (Tanz- und Sportkurse nicht erlaubt)
  • Mensen, Cafeterien und Betriebskantinen (1,5 m Abstand muss eingehalten werden)
  • Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen bis 10 Schülerinnen und Schüler (kein Gesangs-, Tanz- oder Blasmusikunterricht)
  • Archive, Büchereien und Bibliotheken (1 Person pro 20 m²)
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport bis 20 Personen in Sportanlagen und -stätten außen
  • Veranstaltungen des Spitzen- und Profisports bis 100 Zuschauerinnen und Zuschauer außen
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung ohne Anmeldung
  • Kulturveranstaltungen außen bis 100 Personen
  • Zoologische und botanische Gärten, Galerien, Gedenkstätten und Museen (1 Person pro 20 qm)
  • Freizeiteinrichtungen außen (Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und ähnliche) bis 20 Personen
  • Außenbereiche von Schwimmbädern aller Art sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang (1 Person pro 20 qm)

*Geimpfte und Genesene sind von der Pflicht eines negativen Coronatests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

Bild der Woche

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Hundewiese, Bolzplätze und Häckselplatz wieder geöffnet

Unter Einhaltung der jeweils aktuell gültigen Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen ist die Nutzung folgender Anlagen ab sofort wieder erlaubt: 

- Die Hundewiese kann besucht werden. 

- Die Bolzplätze, die Skateanlage, der Bouleplatz und der BMX-Parcours sind geöffnet. 

- Der Häckselplatz kann ab Samstag, 15. Mai, wieder zu den regulären Zeiten genutzt werden: samstags von 9 bis 13 Uhr, mittwochs von 13 bis 16.30 Uhr

Die Gemeindebücherei hat unter Auflagen geöffnet: Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich. 

- Das Rathaus hat eingeschränkt geöffnet und es besteht Maskenpflicht: Eine persönliche Vorsprache ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter - telefonisch oder per E-Mail - möglich. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, im Vorfeld zu prüfen, ob der Termin wirklich dringend ist. 

- Die Spielplätze können nach wie vor unter Auflagen genutzt werden.

Folgende Einrichtungen sind geschlossen:

-  Der „alla hopp!“-Park wird - aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der zu erwartenden Frequentierung auch von auswärtigen Besucherinnen und Besuchern - vorerst noch nicht geöffnet. 

- Die Grillhütte kann bis Ende August nicht gemietet werden. 

- Die Badanlagen sind vorerst geschlossen. Sobald es die Corona-Verordnung des Landes zulässt, soll für die Sommermonate das Freibad geöffnet werden

Coronavirus: Aktuelle Belegungszahlen in den GRN-Krankenhäusern (u.a. Schwetzingen)

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Video Rheininsel Ketsch


Landratsamt warnt: Illegalen Handel mit Hundewelpen nicht unterstützen

Auch im Rhein-Neckar-Kreis sind in jüngster Zeit mehrere Fälle der unerlaubten Einfuhr von Hundewelpen aus dem Ausland bekannt geworden.

Dabei wird häufig nicht nur beim Handel und Transport, sondern bereits bei der Aufzucht gegen eine Vielzahl von tierschutzrechtlichen Bestimmungen verstoßen, informiert das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises.

Verstöße gegen tierschutzrechtliche und tierseuchenrechtliche Vorgaben

Nach dem Tierschutzgesetz braucht derjenige, der gewerblich mit Tieren handeln will, eine Erlaubnis des zuständigen Veterinäramts. Seit August 2014 sind außerdem das Verbringen und die Einfuhr von Wirbeltieren nach Deutschland gegen Entgelt sowie die entgeltliche Vermittlung der Abgabe solcher Tiere erlaubnispflichtig. Auch bei der Haltung und Betreuung der Tiere sind die Anforderungen des Tierschutzgesetzes zu beachten. Danach muss derjenige, der ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen, und verhaltensgerecht unterbringen.

Für die Haltung von Hunden gilt ergänzend die Tierschutz-Hundeverordnung. Ein Welpe darf nach dieser Verordnung erst im Alter von über 8 Wochen vom Muttertier getrennt werden. Neben tierschutzrechtlichen Anforderungen an den Transport sind beim Handel mit Hundewelpen außerdem tierseuchenrechtliche Vorgaben zu beachten: So dürfen Hundewelpen aus anderen EU-Mitgliedstaaten nur dann nach Deutschland verbracht werden, wenn sie mit einem Mikrochip gekennzeichnet sind und eine gültige Tollwutschutzimpfung besitzen. Beides muss in einen EU-Heimtierausweis eingetragen sein. Darüber hinaus muss die Gesundheit des Tieres innerhalb von 48 Stunden vor dem Transport von einem dafür zugelassenen Tierarzt in einem speziellen Gesundheitszeugnis bestätigt werden.

Da die Tollwutimpfung in der Regel erst im Alter von 12 Wochen durchgeführt wird und es danach 21 Tage dauert, bis ein gültiger Impfschutz erreicht wird, können Hundewelpen aus tierseuchenrechtlichen Gründen erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Deutschland verbracht werden. „Jüngere Tiere können angesichts ihres Alters noch gar keinen Impfschutz haben, weil sie noch nicht immunkompetent sind, selbst wenn man in den Herkunftsländern impfen wollte“, betont der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Lutz Michael.

Mitleidskäufe erzeugen weiteres Tierleid

Er bittet Kaufinteressenten darum, vor allem bei Online-Angeboten Welpen und Züchter kritisch zu überprüfen. Fehlerhafte oder fehlende Begleitpapiere, Schnäppchenpreise, der Verkauf „aus dem Kofferraum“ und ein schlechter Gesundheitszustand des Tieres seien die häufigsten Indizien für einen illegalen Handel, den man keinesfalls unterstützen sollte. Mitleidskäufe erzeugten nur weiteres Tierleid durch schlechte Haltungsbedingungen in den Herkunftsländern und Transportstress sowie ggf. hohe Folgekosten durch erforderliche tierärztliche Behandlungen und behördlich angeordnete Quarantänemaßnahmen aufgrund einer fehlenden Tollwutimpfung.

Einladung Gemeinderatssitzung am 17.05.2021

Der Gemeinderat der Gemeinde Ketsch wird auf Montag, den 17.05.2021, 18:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in die Rheinhalle, Im Bruch 3, 68775 Ketsch einberufen.
 
TAGESORDNUNG:  
 
1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung   

2. Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar; 3. Änderung der Verbandssatzung   

3. Änderung der "Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung (Abwassersatzung)"  

4. Änderung der "Satzung über den Anschluss an die öffentliche Wassserversorgungsanlage und die Versorgung der Grundstücke mit Wasser (Wasserversorgungssatzung)"   

5. Bebauungsplan "Ortskern, Teilbereich B, 1. Änderung"; Auslegungsbeschluss   

6. Berichte des Bürgermeisters   

7. Anfragen der Gemeinderäte   

8. Anfragen der Sitzungsbesucher

Vorfahrt missachtet und Unfall verursacht - sehr hoher Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstag gegen 19 Uhr an der Kreuzung Seestraße / Hildastraße. Ein 55-Jähriger Mercedes-Fahrer war auf der Hildastraße in Fahrtrichtung Seestraße unterwegs. An der Kreuzung zur Seestraße übersah er eine 71-Jähriger Mercedes-Fahrerin, welche von rechts gefahren kam und missachtete ihre Vorfahrt. 

Beide Autos kollidierten miteinander, waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beträgt rund 25.000 Euro.

Rhein-Neckar-Kreis: Impfquote über dem Landesdurchschnitt

Laut den am 4. Mai 2021 veröffentlichten Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums liegt die Quote für Erstimpfungen bei der Corona-Schutzimpfung im Rhein-Neckar-Kreis bei 25,0 Prozent – und damit höher als im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg (Stand: 02.05.2021).

Impfkampagne hat Fahrt aufgenommen

„Ich freue mich natürlich, dass in unserem Kreis die Impfquote überdurchschnittlich hoch ist – noch wichtiger als irgendwelche Rankings ist jedoch die Tatsache, dass durch solche Zahlen sichtbar wird, wie stark die Impfkampagne mittlerweile an Fahrt aufgenommen hat“, sagt der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger.

Das zeigt auch folgende Entwicklung: Am 26. April wurden in den drei Impfzentren, die der Rhein-Neckar-Kreis betreibt, insgesamt rund 213.600 Impfungen durchgeführt – eine Woche später waren es bereits 236.800 (Stand: 3. Mai). „Unsere Impfzentren laufen mittlerweile fast unter Volllast und wir haben neun mobile Impfteams im Einsatz, die täglich Einrichtungen anfahren. Zudem haben Bürgerinnen und Bürger dieser Region sicherlich den Vorteil, dass noch weitere Impfzentren vorhanden sind, die gut erreichbar sind. Hinzu kommt, dass sich die niedergelassenen Ärzte hier früh in die Impfkampagne eingebracht haben und teilweise in Zusammenschlüssen toll funktionierende eigene kleine Impfzentren errichtet haben“, nennt Landrat Dallinger Gründe für die gute Impfquote im Landkreis.

Dank an Mitarbeitende der Impfzentren

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg haben im Rhein-Neckar-Kreis bislang circa 37.800 Covid-19-Impfungen in Vertragsarztpraxen stattgefunden (Stand: 3. Mai) – so viel wie in keinem anderem Land- oder Stadtkreis in Baden-Württemberg. Durch die mobilen Impfteams des Kreises haben übrigens bislang über 39.000 Impfungen stattgefunden (diese Zahl ist in der aktuellen Gesamtzahl von 236.800 bereits enthalten). „Momentan brauchen wir noch diese beiden starken Eckpfeiler – Impfzentren und niedergelassene Ärzte – um bis zum Sommer möglichst vielen Menschen ein Impfangebot machen zu können. Ich bedanke mich bei allen, die durch eine Impfung ihren Teil zum Aufbau einer Herdenimmunität beitragen – so kommen wir der von uns allen gewünschten Normalität näher. Mein herzlicher Dank gilt besonders allen Mitarbeitenden in unseren Impfzentren, die von morgens bis in die Nacht für einen reibungslosen Ablauf der Impfungen sorgen“, so Dallinger, der hofft, dass die Impfdynamik in den kommenden Wochen so weitergeht.

"Weg zur Normalität allein über Impfungen"

Der Landrat baut in der wirtschaftsstarken Metropolregion auf die Unternehmen als dritte Säule der Impfkampagne. Sobald mehr Impfstoff vorhanden ist, können voraussichtlich ab Anfang Juni auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte mit den Corona-Schutzimpfungen loslegen. „Je früher einem möglichst großen Personenkreis ein Impfangebot gemacht werden kann, desto besser“, so der Landrat. Er appelliert erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen, sobald genug Termine für alle zur Verfügung stehen: „Der Weg zurück in die Normalität führt einzig und allein über die Impfungen.“

Hardtwald: Immer mehr Bäume sterben ab - Warnung für Waldbesucher!

Dem Wald in der Schwetzinger Hardt geht es sehr schlecht. Frühlingshafte Temperaturen laden zum Waldspaziergang ein, denn der Wald dient, gerade auch in Pandemiezeiten, der Erholung, der Freizeit und der Abwechslung.

Erhöhte Unfallgefahr für Waldbesucher/innen

Unübersehbar für alle Waldbesucherinnen und -besucher der überaus große Anteil kranker und absterbender Bäume. Bei der rasanten Geschwindigkeit des Baumsterbens kann das Waldarbeiterteam um Förster Glasbrenner, das tagtäglich in den Wäldern von Walldorf, Reilingen und Hockenheim mit der Entnahme dieser absterbenden Bäume beschäftigt ist, nicht mehr mithalten. Somit erhöht sich auch die Unfallgefahr für die Waldbesucher stetig. Zusammen mit den mit betroffenen Gemeinden wurde deshalb ein Konzept zur weiteren Vorgehensweise entwickelt.

Vor allem Kiefern betroffen

In fast allen Bereiches des Forstreviers von Förster Glasbrenner ist der Waldbestand durch die Trockenheit der vergangenen 3 Jahre schwer zu Schaden gekommen. Hinzu kommen gefräßige Maikäfer, durstige Misteln und aggressive Pilze, die die Bäume, besonders der Hauptbaumart Kiefer, schwer schädigen. Das Waldarbeiterteam ist zwar rund um die Uhr im Einsatz, kann aber aus zeitlichen Gründen nicht alle absterbenden Bäume sofort entnehmen. So kann es durchaus vorkommen, dass entlang befestigter Wege abgestorbene Bäume stehen.

Kranke Bäume werden in Gefahrenbereichen gefällt

In dem eigens hierfür von Forst und Kommunen erstellten Konzept wurden die erforderlichen Arbeiten priorisiert. „Die Sicherheit der Waldbesucher spielt für uns sowie für die Städte und Gemeinden als Waldbesitzer bei der Waldbewirtschaftung eine entscheidende Rolle. Wir wollen das Unfallrisiko so klein wie möglich halten.“, erläutert Herr Glasbrenner die Vorgehensweise. „Wir fällen die kranken und absterbenden Bäume im Gefahrenbereich entlang von Bebauungen wie Häusern, Sportplätzen, Spielplätzen und wichtigen Verkehrsachsen wie Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnlinien. Das kostet uns viel Zeit. Da wir dem flächenhaften Absterben nicht hinterherkommen, müssen umgefallene Bäume oder abgebrochene Kronen abseits der Wege in den Waldbeständen in vielen Fällen liegen bleiben. Da kann es sein, dass manche Trampelpfade vorerst versperrt bleiben.“, bemüht sich Herr Glasbrenner um Verständnis in der Bevölkerung.

Äste können herunterfallen

Im Wald gilt das freie Betretungsrecht – stets auf eigene Gefahr, weshalb Herr Glasbrenner dringend auf erhöhte Achtsamkeit im Wald hinweist: „Im Wald ist mit sogenannten waldtypischen Gefahren zu rechnen. Dazu gehören herabfallende Äste, das Stolpern über eine Wurzel oder sogar das Umstürzen eines Baumes. In einem kranken Wald ist das Risiko für solche Gefahren deutlich erhöht. Darüber müssen sich die Waldbesucher im Klaren sein, vor allem dann, wenn sie abseits der befestigten Wege unterwegs sind.“  

Dieser kritische Zustand unseres Waldes wird sich auch in den nächsten Jahren, aufgrund von Klimawandel, der damit verbundenen Temperaturerhöhung und Trockenheit, kurzfristig nicht erholen. Die Arbeit wird ihm und seinem Team auf keinen Fall ausgehen.

ZIZ Heidelberg: Moderna statt Biontech

Im Zentralen Impfzentrum Heidelberg, das das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, kommt ab Mittwoch, 5. Mai, anstelle der angekündigten Impfungen mit Biontech der Impfstoff Moderna zum Einsatz.

Betrifft nur Erstimpfungen

Alle gebuchten Impftermine bleiben bestehen und können wahrgenommen werden. Grund für die Änderung des Impfstoffes ist eine Verschiebung der angekündigten Liefermengen des Herstellers Biontech/Pfizer. 

Der Wechsel betrifft zudem nur die Erstimpfungen.

Wechsel ca. 2 Wochen lang

„Für einen begrenzten Zeitraum – aktuell gehen wir von rund zwei Wochen aus – erhalten Personen, auf deren Terminbestätigung der Impfstoff von Biontech vermerkt ist, stattdessen den des Herstellers Moderna. Aus medizinischer Sicht ist das unproblematisch, denn dieses Vakzin ist wie der Impfstoff von Biontech ein mRNA-basierter Impfstoff mit ähnlicher Wirksamkeit, der zudem ein vergleichbares Nebenwirkungsprofil hat“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. Zudem ist das Zeitfenster zwischen Erst- und Zweitimpfung in beiden Fällen laut Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission) identisch.

Termine bitte nicht verstreichen lassen

Das ZIZ ist daher in der Lage, den kurzfristig aufgetretenen Engpass bei Biontech mit einem anderen mRNA-Impfstoff zu überbrücken und kann somit alle Impftermine aufrechterhalten. Da Impfstoffe nach wie vor ein knappes Gut sind, gibt es kein Anrecht auf den auf der Terminbuchung angegebenen Impfstoff. Wer nicht mit dem Moderna-Vakzin geimpft werden möchte, muss seinen Termin absagen und sich über die Hotline 116 117 oder über www.impfterminservice.de einen neuen Impftermin buchen. „Bitte lassen Sie Ihren gebuchten Termin nicht einfach verstreichen, denn anderenfalls werden so eigentlich freie Termine blockiert“, appelliert Schulze.

Der temporäre Wechsel von Biontech auf Moderna betrifft nur die Erstimpfungen, da für die Zweitimpfungen immer der gleiche, ursprünglich verwendete Impfstoff verimpft werden sollte. Das Vakzin des Herstellers Moderna wurde aufgrund der einfacheren Handhabung bislang vorrangig für Impfungen durch die Mobilen Impfteams des Kreises eingesetzt.

Polizei: 70.000.- Euro Wert! Hochwertiges Auto mit Keyless-Go-System entwendet; Zeugen gesucht

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein hochwertiges Auto entwendet, das mit dem Keyless-Go-System ausgestattet ist.

Der graue BMW X5 mit dem Kennzeichen HD-CB 101 war auf dem Stellplatz vor dem Anwesen in der Breslauer Straße abgestellt. Das Fahrzeug hatte einen Wert von rund 70.000.- Euro.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444, oder an das Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0

Altführerscheine: Umtauschfristen nicht verpassen

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer sind noch mit dem alten Papierführerschein, dem sogenannten grauen oder rosa „Lappen“ unterwegs. Diese Dokumente verlieren ab dem 19.01.2022 schrittweise ihre Gültigkeit – gestaffelt nach dem Geburtsjahr der Inhaberin oder des Inhabers. Der alte Schein muss daher rechtzeitig durch den aktuell gültigen EU-einheitlichen Kartenführerschein ersetzt werden. Dieser hat eine Gültigkeit von 15 Jahren.

Graue und rosa "Lappen" verlieren schrittweise ihre Gültigkeit

Wie die Fahrerlaubnisbehörden des Rhein-Neckar-Kreises informieren, kann der Umtausch grundsätzlich jederzeit erfolgen. Um die große Nachfrage gleichmäßig zu verteilen, sollten jedoch zuerst nur die zwischen 1953 und 1958 geborenen Inhaberinnen und Inhaber eines bis einschließlich 31.12.1998 ausgestellten Führerscheins (sog. Papierführerschein) den Umtausch beantragen. 

Die Umtauschfristen für Papierführerscheine im Detail:

Geburtsjahr des
Fahrerlaubnisinhabers
Tag, bis zu dem der Führerschein
ausgetauscht sein muss
vor 1953 19.01.2033
1953 bis 1958 19.01.2022
1959 bis 1964 19.01.2023
1965 bis 1970 19.01.2024
1971 oder später 19.01.2025

Demnach läuft im Januar 2022 zuerst die Umtauschfrist für Personen ab, die zwischen 1953 und 1958 geboren wurden. Für alle vor 1953 geborenen Fahrerlaubnisinhaber gilt eine großzügige Umtauschfrist bis zum 19.01.2033. Die alten Führerscheine verlieren mit Ablauf der jeweiligen Umtauschfristen ihre Gültigkeit. Wird der alte Führerschein dennoch weiter genutzt, riskiert die Inhaberin oder der Inhaber des Führerscheins bei Kontrollen ein Verwarngeld.

Was müssen Sie tun?

Damit der Umtausch durchgeführt werden kann, bedarf es einer persönlichen Vorsprache nach vorheriger Terminvereinbarung bei der für den Wohnort zuständigen Fahrerlaubnisstelle. Im Gebiet des Rhein-Neckar-Kreises sind dies die Fahrerlaubnisbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass
  • Karteikartenabschrift von der Fahrerlaubnisbehörde, die den letzten Führerschein ausgestellt hat, sofern dieser Führerschein nicht vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ausgestellt wurde (Die Karteikartenabschrift kann telefonisch angefordert werden und wird in der Regel direkt an die Fahrerlaubnisbehörde geschickt).
  • „alter“ Führerschein 
  • aktuelles biometrisches Lichtbild

Der Führerschein wird bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Das dauert ca. 2 - 3 Wochen. Er wird dann direkt übersendet. Die Gebühr beträgt inkl. Versandkosten 30,40 Euro.

BAB 6, Höhe Ketsch: Anhänger-Reifen in Brand geraten

Nachdem am Samstagvormittag, gegen 11.45 Uhr, zwei Reifen an einem Anhänger auf der BAB 6, in Höhe Ketsch, in Brand geraten waren, hatte die Feuerwehr den Brand um 12.15 Uhr gelöscht. Entgegen der ersten Mitteilung handelte es sich nicht um einen LKW sondern einen PKW-Anhänger (3,5 t). Die 47-jährige Fahrerin war zuvor auf die BAB 6 aufgefahren und hatte kurze Zeit später die Rauchentwicklung an ihrem Anhänger bemerkt. 

Anschließend konnte sie ihr Fahrzeug mit Anhänger auf einem Beschleunigungsstreifen zum Stillstand bringen. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Der Anhänger wurde durchn ein Abschleppunternehmen geborgen und der gesperrte Fahrstreifen um 13.20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Warum die Reifen am Anhänger in Brand geraten sind, ist noch unklar. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 500 EUR. Durch die Sperrmaßnahmen kam es zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.