Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 17.06.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 531 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 2 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 19.06.2021 bis 26.06.2021

Wetter in Ketsch vom 19.06.2021 bis 26.06.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Corona-Hotline ab sofort nur noch montags bis samstags erreichbar

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, passt wegen der sinkenden SARS-CoV-2-Fallzahlen und dem damit einhergehenden Rückgang der Anrufe die Zeiten für das eigens eingerichtete Infotelefon an. Ab sofort ist die Hotline unter der Telefonnummer 06221/522-1881 montags bis samstags erreichbar – dies nach wie vor zu den bekannten Zeiten (werktags von 7.30 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr).

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert – seit deren Einrichtung wurden insgesamt schon mehr als 150.000 Anrufe bearbeitet. Mittlerweile ist das Anrufaufkommen jedoch vor allem an den Wochenenden deutlich gesunken. So gingen an den vergangenen beiden Sonntagen zusammen gerade einmal 31 Anrufe ein. Wer befürchtet, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, kann die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes also weiterhin an sechs Tagen in der Woche erreichen. Zusätzlich wird dort auch abgeklärt, ob eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen mit typischen Corona-Symptomen, die in einem kreiseigenen Testzentrum mittels PCR-Testung getestet werden wollen, können nach wie vor die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin.

Übrigens sollten Personen, die mittels Antigen-Schnelltest positiv auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, möglichst schnell einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen.

Backfischfest: Termin auf den 17. bis 26. September verschoben

„Was für eine Entwicklung im Laufe der Pandemie seit Ende letzten Jahres – stei­gende Infektionen, Virusvarianten, der Impfstoff und aktuell Infektionszahlen, die fast das Vorjahresniveau erreicht haben. Ende letzten Jahrs war klar, dass es nur mit Hygienekonzepten, Kontaktnachverfol­gung und AHA-Regeln sehr schwer wer­den wird, Veranstaltungen im Einklang mit der Minimierung eines Infektionsrisi­kos, dem Gesundheitsschutz der Besucher und einem vertretbaren Aufwand wirt­schaftlich durchführen zu können“, infor­miert die Ketscher Backfischfest GmbH in einer Mitteilung. Mit dem Impfstoff sei die Hoffnung auf­gekommen, das Infektionsrisiko in den Griff zu bekommen und damit auch wie­der Veranstaltungen zu ermöglichen. Zwischenzeitlich sei der Status „geimpft, genesen und getestet“ der Schlüssel hin zu Lockerungen und Öffnungen und so­mit auch in Richtung neue Normalität ge­worden. Auf Basis der Planungen für die Impfkampagne Anfang des Jahres und den aktuellen, schnellen Lockerungs- und Öffnungsschritten sei auch die Ketscher Backfischfest GmbH davon ausgegangen, das Backfischfest 2021 traditionsgemäß Anfang August feiern zu können.

 
„Leider hat die Dynamik bei Lockerungen und Öffnungen die Veranstaltungsbran­che noch nicht erreicht. Dank der enor­men Flexibilität unserer Partner ist es uns möglich, kurzfristig zu reagieren und den Startschuss zu geben, aber auch hier sto­ßen wir an Grenzen, denen wir uns jetzt nähern“, macht die Ketscher Backfischfest GmbH deutlich. Die Verordnungen und Vorgaben für Veranstaltungen seien in der Vorbereitung, die Ergebnisse aber nicht zeitlich fixiert. In dieser Situation mit einer Wahrscheinlichkeit von 50:50 den Start­schuss zu geben, sei äußerst riskant.

 
In Abstimmung mit der Gemeinde, dem Festwirt, den Bands, den Schaustellern und allen weiteren Partnern habe man sich deshalb entschieden, das Ketscher Backfischfest 2021 auf den 17. Septem­ber bis 26. September 2021 zu verlegen. „Von unseren Partnern wurde die Ver­schiebung - anstelle der Absage - sehr positiv aufgenommen. Parallel zu den Ent­wicklungen des Infektionsgeschehens ha­ben wir in regelmäßigem Austausch mit allen unseren Partnern schon seit Anfang des Jahres verschiedene Szenarien für das Ketscher Backfischfest 2021 entwickelt und immer wieder angepasst, so dass wir jederzeit schnell reagieren können.“


In welcher Form man letztlich das Ket­scher Backfischfest 2021 feiern könne, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss. Sicherlich werde es Einschränkungen und Auflagen geben und auch die „3G’s - Geschlossene Räume, Gruppen und Ge­dränge, Gespräche mit engem Kontakt vermeiden“ werden grundlegend die Vo­raussetzungen dafür sein. „Unsere Partner und wir sind alle hoch motiviert und be­reit zu jedweder Anstrengung, damit wir in diesem Jahr mit unseren Gästen das Ketscher Backfischfest 2021 gemeinsam feiern können. Die Menschen freuen sich wieder auf die Begegnungen und wir sind uns sicher, dass trotz aller Freude der Ge­sundheitsschutz in den Köpfen unserer Gäste tief verankert ist. Gespannt erwarten wir die neuen Verordnungen der Entschei­dungsträger auf kommunaler, Landes-und Bundesebene für die Durchführung von Veranstaltungen“, lässt die Ketscher Backfischfest GmbH keinen Zweifel daran, mit viel Elan und Fingerspitzengefühl die Planungen für eine Realisierung des Fes­tes voranzutreiben.

Quelle: Ketscher Backfischfest GmbH

Bei Einbruch in Lagerraum hochwertige Elektrowerkzeuge entwendet - Polizei sucht Zeugen

Bei einem Einbruch in ein Büro- und Lagergebäude in der Nacht von Sonntag auf Montag in Ketsch erbeuteten unbekannte Täter hochwertige Elektrowerkzeuge. Die Einbrecher überstiegen den Zaun des Anwesens in der Anhalter Straße und begaben sich zum Gebäude und setzten zunächst einen Bewegungsmelder sowie die Außenbeleuchtung außer Funktion. Anschließend hebelten sie ein Fenster im Erdgeschoss auf, durch das sie schließlich ins Gebäude einstiegen. Aus einem Lagerraum ließen sie schließlich eine noch nicht bekannte Anzahl von Elektrowerkzeugen, überwiegend der Marke Hilti, mitgehen. Anschließend verließen sie das Gelände wieder und flüchteten in unbekannte Richtung.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

Ketsch beim EM-Spiel Deutschland - Portugal

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Bild der Woche

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Anzahl der Bürgerinnen und Bürger die am oder mit dem Coronavirus in Ketsch verstorben sind

Nahezu tagesaktuell kann man die Infektionszahlen am Coronavirus in jeder Gemeinde nachvollziehen. Dazu werden Zahlen vom Gesundheitsamt beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis veröffentlicht. Was nicht veröffentlicht wird bei den Zahlen, waren bisher die Todeszahlen am oder mit dem Coronavirus. Hier gab es zum Rhein-Neckar-Kreis nur eine einheitliche Zahl. Lediglich für die Stadt Heidelberg wurden die offiziellen Todeszahlen ausgewiesen. Auch die Gemeinde Ketsch veröffentlichte keine Zahlen. Bereits im Jahr 2020 wurde eine Anfrage nach den Todeszahlen für Ketsch, von Seiten vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis abgelehnt. Eine erneute Anfrage als Antrag nach dem Landesinformationsfreiheitsgesetz im Mai 2021, wurde jetzt erst nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde beim Regierungspräsidium Karlsruhe, als zuständige Aufsichtsbehörde beantwortet. Sieben Bürgerinnen und Bürger aus Ketsch sind am oder mit dem Coronavirus verstorben.

Für die Gemeinde Ketsch ist jetzt die gesamte Tragweite der Coronavirus- Pandemie erkennbar. Neben den jeweils aktuellen Zahlen, kann man hier auf Der Enderle auch die Gesamtzahl der Infektionen und die Todeszahlen sehen.

Sperrung der Feuer- und Grillstellen in der Rheinebene

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Baden-Württemberg. Auch im Rhein-Neckar-Kreis herrschen seit Tagen Temperaturen jenseits der 30 Grad und auch nachts fallen die Temperaturen nicht merklich unter die 20-Grad-Marke.

Die einhergehende Wärmebelastung kann nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Waldökosysteme gefährlich werden. Ähnlich dem Tropfen, der das Glas zum Überlaufen bringt, reicht derzeit ein einzelner Funke aus, damit es im Wald anfängt zu brennen. Damit es soweit nicht kommt, sperrt das Kreisforstamt bis auf Weiteres die Feuerstellen und Grillplätze in der Rheinebene. Betroffen sind die Wälder auf Gemarkung der Kommunen: Altlußheim, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen, Sandhausen, Sankt Leon-Rot, Schwetzingen, Wiesloch und Walldorf.

„Wir beobachten die Lage im Wald seit Tagen. Leider ist insbesondere in der Rheinebene keine Verbesserung in Sicht“, so Forstbezirksleiter Philipp Schweigler. Das Kreisforstamt bittet daher um Verständnis für die Entscheidung. Die Gefahren und Auswirkungen eines unkontrollierten Feuers im Wald wären zu fatal, denn Feuer bedroht nicht nur den Lebensraum von Tieren und Pflanzen, sondern kann auch auf waldnahe Wohnhäuser übergreifen und die Bevölkerung gefährden. Gleichzeitig vernichtet es Rohstoffe, gespeicherte Energie und setzt dabei in Bäumen gebundenes CO2 frei. Vorsorglich weist das Kreisforstamt auch in diesem Zusammenhang nochmals auf das gesetzliche Rauchverbot im Wald im Zeitraum vom 1. März bis 31.Oktober hin. Die vorsätzliche oder fahrlässige Missachtung der Sperrung oder des Rauchverbots im Wald können Ordnungswidrigkeiten mit erheblichen Bußgeldern nach sich ziehen.

Das Kreisforstamt bittet um Einhaltung der Sperrung und ruft dazu auf, entdeckte Schadfeuer im Wald umgehend per Notruf der Feuerwehr oder der Rettungsleitstelle unter der Notfallnummer 112 zu melden.

Die Allgemeinverfügung zur Sperrung der Grillstellen in der Rheinebene (Rhein-Neckar-Kreis) infolge akuter Waldbrandgefahr kann unter dem nachstehenden Link sowie unter www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen abgerufen werden.

Allgemeinverfügung zur Sperrung der Feuer- und Grillstellen in der Rheinebene (208 KB)

Sommer ist Hochsaison für Zecken

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen. Besonders in diesem Jahr ist der Drang raus ins Freie verständlicherweise besonders groß. Doch nicht nur der Mensch wird aktiver – auch Zecken haben in den warmen Jahreszeiten wieder Hochsaison. Der Stich der kleinen Spinnentiere ist nicht nur ein Ärgernis, er kann schwerwiegende Folgen haben. Denn die Zecken können eine Vielzahl von Krankheitserregern in ihrem Verdauungstrakt haben und beim Blutsaugen über den Speichel auf den Menschen übertragen.

Impfen schützt gegen FSME

 „Vor allem der Süden Deutschlands – Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen –  sind seit Jahren Risikogebiete für die Übertragung der Frühsommer-Meningo- Enzephalitis (FSME)“, weiß Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes, welches für die rund 720.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein- Neckar- Kreises und der Stadt Heidelberg zuständig ist. „Jedes Jahr erkranken bei uns Menschen, teilweise mit schweren Verläufen“, sagt der Amtsleiter weiter. Eine gezielte Therapie gegen die Viren gibt es nicht. „Die Impfung gegen FSME ist die effektivste Maßnahme gegen die Erkrankung. Sie schützt sicher und zuverlässig vor schweren Verläufen oder verhindert sogar die Erkrankung“. Bereits Kinder ab einem Jahr können geimpft werden. Nach der Grundimmunisierung muss die Impfung spätestens alle fünf Jahre aufgefrischt werden. „Die Kosten für die Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Allgemeinmedizin und die Kinderärztinnen und Kinderärzte kennen ihre Patienten und können am besten beraten, für wen eine Impfung sinnvoll ist“, so Dr. Schwertz.

Auch die Borreliose gehört zu den durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Hierbei handelt es sich um eine Bakterieninfektion, welche bundesweit auftritt. „Eine Infektion mit dem Borrelia burgdorferi zeigt als erstes Symptom häufig ein paar Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich die sogenannte „Wanderröte“ – ein sich um den Zeckenstich herum immer weiter ausbreitende Rötung“, berichtet die Leiterin des Referats Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt, Dr. Anne Kühn. Weitere Symptome betreffen unter anderem den Bewegungsapparat und das Nervensystem. „Schmerzende Gelenke, Lähmungen, Gangunsicherheiten – das alles können Zeichen einer Borreliose sein und auch ohne einen erinnerlichen Zeckenstich oder erst Monate nach diesem auftreten.“ Eine Impfung gegen Borreliose ist nicht möglich, allerdings kann man die Infektion mit Antibiotika behandeln.

„Gerade körperlich aktive Menschen, die sich viel in unseren Parks, Wäldern und Feldern aufhalten und auch Kinder, die durch den Wald streifen oder im Feld herumspringen, sind besonders von einer durch Zecken übertragende Erkrankung gefährdet“, warnt Dr. Schwertz. Denn die in unserer Region vorwiegende Zeckenart, der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), kommt praktisch überall dort vor, wo es Pflanzen gibt. „Die Zecke klettert an einem Grashalm empor oder in ein Gebüsch. Kommt ein Tier oder ein Mensch vorbei, wird die Zecke abgestreift und hält sich fest. Dann sucht sie eine Stelle, in der die Haut besonders dünn ist, um dort mit dem Blutsaugen zu beginnen.“

Um es gar nicht erst zu einem Zeckenstich kommen zu lassen, gibt es einige Tipps: „Tragen Sie lange, helle Kleidung und geschlossenes Schuhwerk. Die Hosenbeine können in die Socken gesteckt werden. So verlängern Sie den Weg, den die Zecke zu einer freien Hautstelle hat“, rät Dr. Anne Kühn. „Kurzfristig kann man sich auch mit abwehrenden Sprays oder Lotionen schützen. Diese müssen jedoch nach einer gewissen Zeit erneut aufgetragen werden.“

Diese Verhaltensmaßnahmen können aber einen Zeckenstich nicht zu 100 Prozent verhindern. Daher ist es ist wichtig, nach jedem Aufenthalt im Freien den Körper gründlich nach Zecken abzusuchen. Findet man eine Zecke, sollte man diese so bald wie möglich entfernen. Hierfür stehen spezielle Pinzetten, Zangen oder auch Zeckenkarten zu Verfügung, mit denen man das Tier im Ganzen selbst entfernen kann. „Je früher man die Zecke entfernt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits eine Infektion stattgefunden hat!“, so die Expertin und erläutert weiter. „Sollten Sie nach einem Zeckenstich Krankheitssymptome entwickeln, die auf eine mögliche Infektion hindeuten, wenden Sie sich bitte frühzeitig an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt! Auch das Gesundheitsamt steht Ihnen gerne beratend zur Seite!“

Einbruch in Abfallanlage - Zeugen gesucht

Eingebrochen wurde zwischen Dienstag, 20:00 Uhr, und Mittwoch 07:15 Uhr, in einer Abfallanlage des AVR in der Speyerer Straße. Bislang unbekannte Täter verschafften sich unerlaubt Zugang zum Anmelde- und Wiegehäuschen und hebelten einen dortige Wandschrank auf. Aus diesem entwendeten die Täter einen Tresor, mit dem sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Der entstandene Diebstahlschaden beträgt rund 200 EUR, der genaue Sachschaden kann derzeit noch nicht betitelt werden.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen, unter der Telefnnummer 06202-2880, zu melden.

Polizei sucht Zeugen: Einbruch in Gartenlaube

Im Zeitraum von Montag, 20:00 Uhr bis Dienstag, 06:30 Uhr brachen ein oder mehrere unbekannte Täter in eine Gartenlaube im Brühler Pfad ein und entwendeten mehrere elektronische Gerätschaften und Alkoholika im Gesamtwert von rund 1000 Euro. Die Täterschaft hebelte mit einem unbekannten Werkzeug die Eingangstür zu der Hütte auf und verschaffte sich so Zugang. Wie hoch der entstandene Sachschaden an der Zugangstür ist, ist derzeit nicht bekannt.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Kleingartenbesitzer geschädigt wurden. Das Polizeirevier Schwetzingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet deshalb Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können sowie weitere Geschädigte, sich unter der Tel.: 06202 2880 zu melden.

Traktor gerät auf einem Spargelacker in Vollbrand

Vermutlich infolge eines technischen Defekts entzündete sich am 14.06.2021, gegen 19.45 Uhr, ein Traktor mit Frontlader, der zu Feldarbeiten in der Nähe des Park & Ride Parkplatzes an der Hockenheimer Landstraße (B 291 / L 599) bei Schwetzingen eingesetzt war.

 Innerhalb kürzester Zeit stand das Fahrzeug in Vollbrand und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Ketsch gelöscht werden. Die zuvor entstandene Rauchsäule war weithin sichtbar. Der Fahrzeugführer, dessen Traktor vollständig ausbrannte, blieb unverletzt und kam mit einem Schrecken davon. Zur Kontrolle, ob Gefahrstoffe oder auslaufender Dieselkraftstoff das Erdreich verunreinigt haben könnten, wurde das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt ca. 65.000 Euro, der Flurschaden ca. 15.000 Euro. Das Polizeirevier Schwetzingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Schwerer Verkehrsunfall: Rettungshubschrauber aktuell im Einsatz, Vollsperrung zwischen Ketsch und Schwetzingen!

Erste Meldung der Polizei:

Nach einem Verkehrsunfall zwischen Schwetzingen und Ketsch ist aktuell die K 4250 voll gesperrt. Kurz nach neun Uhr war es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei zwei Personen verletzt. Polizei und Rettungsdienste sind an der Unfallstelle eingesetzt. 

Die Maßnahmen der Unfallaufnahme dauern derzeit noch an. Weitere Informationen folgen.

Update 11.22 Uhr:

Wie bereits berichtet, ereignete sich kurz nach neun Uhr auf der K4250 zwischen Ketsch und Schwetzingen ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 34-jährige Frau war mit ihrem Toyota in Richtung Schwetzingen unterwegs. Dabei kam sie aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrspur und stieß mit einer 57-jährigen Ford-Kleinbus-Fahrerin zusammen, die in Richtung Ketsch fuhr.

Beide Fahrerinnen erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Während die Fahrerin des Toyota einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Mannheim geflogen wurde, lieferte ein Rettungswagen die 57-Jährige in eine Heidelberger Klinik ein.Die Fahrzeuge beider Frauen waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten, der Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt.

Die K4250 ist derzeit noch voll gesperrt. Der Verkehr wird durch Polizeikräfte umgeleitet. Nach Abschluss der Abschlepp- und Reinigungsarbeiten wird die Fahrbahn wieder freigegeben. 

Update 12.44 Uhr:

Nach Abschluss der Unfallaufnahme sowie Abschlepp- und Aufräumarbeiten wurde die Vollsperrung der K4250 gegen 12 Uhr wieder aufgehoben. Nennenswerte Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Umleitungsstrecken ergaben sich nicht. 

Update: 12 Jahre alter Junge vermisst: Personenspürhunde und Hubschrauber im Großeinsatz

Seit 00.30 Uhr sucht die Polizei nach einem 12-jährigen Jungen in Ketsch, der nach einem Streit mit seiner Mutter die Wohnung verließ. Eine hilflose Lage kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zur Unterstützung wurden Personenspürhunde der Rettungsleitstelle sowie ein Polizeihubschrauber angefordert. 

Beschreibung:

Der Junge ist 160 cm groß, trägt eine graue Jacke sowie schwarze Nike-Schuhe mit weißer Sohle. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwetzingen, 06202/2880 oder die Kriminalpolizei Heidelberg, 0621/174-4444, entgegen. 

Update: 

Um 2.53 Uhr meldet die Polizei: 

Die Vermisstensuche wurde eingestellt, nachdem der 12-jährige selbständig nach Hause zurückgekehrt ist. 

Ausgezeichnete Wasserqualität Hohwiese und anderer Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis

Entspannen, baden, spielen, genießen – die Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis bieten ein großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Darüber hinaus können sich die Badegäste zum Saisonstart über eine hervorragende Wasserqualität freuen: Die aktuell gemessenen Wasserwerte und Probenahmen des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises zeigen eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität aller neun Badeseen im Landkreis.

„In der Badesaison von Mai bis September wird das Wasser der Badeseen im Landkreis alle zwei Wochen überprüft“, erklärt Sarah-Vanessa Samuelsen vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises. „Die ersten Werte der Wasserproben, die erstmals am 10. und 31. Mai genommen wurden, ergaben mikrobiologisch keine Beanstandungen“, freut sie sich. Somit steht der Badesaison bei einer derzeitigen Wassertemperatur von 17 bis 20 Grad nichts mehr im Wege. Die Hygienekontrolleurin führt die offiziellen Wasseruntersuchungen an den Badeseen, die im Rhein-Neckar-Kreis als offizielle Badegewässer ausgewiesen sind, durch. Dazu gehören: Altlußheim (Blausee), Brühl (Kollerinsel), Heddesheim (Badesee), Hemsbach (Wiesensee), Ketsch (Hohwiesensee), St. Leon-Rot (Badesee), Weinheim (Waidsee und FKK-See Miramar) sowie Walldorf (Badesee).

Die Ergebnisse der Tests werden im Labor des Landesgesundheitsamtes Stuttgart auf Indikatorparameter (E.-coli und Enterokokken) untersucht. Außer der Beprobung der Badestellen auf krankheitsauslösende Erreger führt die Expertin für Wasserhygiene auch physikalische Wasseruntersuchungen wie die Messung des Sauerstoffgehalts, der Temperatur, des pH-Wertes oder der Sichttiefe des Sees regelmäßig durch. Auch hier entsprachen bei den letzten Messungen die Werte den Vorgaben. Die strengen Anforderungen der Badegewässerverordnung Baden-Württemberg und die Vorgaben der Europäischen Union (EU) sind damit erfüllt.

Interessierte können die aktuellen Werte im Internet in einer Liste der überwachten Badestellen abrufen: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/wasser/liste-der-ueberwachten-badestellen. Auf der Website der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz werden zudem der hygienische Zustand der vergangenen Badesaisons aufgezeigt. Alle neun Badestellen im Rhein-Neckar-Kreis weisen 2020 ein blaues Symbol für „ausgezeichnete Wasserqualität“ auf. Neben den Badeseen führt das Gesundheitsamt auch regelmäßige Überprüfungen in den Freibädern des Rhein-Neckar-Kreises durch. Hier überprüft die Hygienekontrolleurin zum Beispiel die Wasseraufbereitungsanlagen, den Chlorgehalt, den pH-Wert oder die Sanitäranlagen.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises führt nicht nur die Kontrollen der Badestellen durch, sondern steht den Bäderbetreibern auch als beratende Fachbehörde, zum Beispiel bei Fragen zu Regelungen während der Corona-Pandemie, zur Seite. Über die Nutzung der Badegewässer entscheiden die jeweiligen Städte und Gemeinden als Betreiber und die zuständigen Ortspolizeibehörden. Der Großteil der Badeseen ist bereits in die Badesaison 2021 gestartet. Einzig der Badestrand Hohwiese in Ketsch bleibt in dieser Sommersaison wohl geschlossen.

Die Betreiber der Bäder haben sich während der Corona-bedingten Pause generell sehr gut auf den Start der Badesaison vorbereitet: So wurden zum Beispiel die Hygienekonzepte an aktuelle Bestimmungen angepasst. Zusätzlich wurden in den gechlorten Bädern im Vorfeld Spülungen, Desinfektionen und Hochchlorungen durchgeführt, damit sich keine Keime bilden können. Einige Betreiber haben außerdem die Zeit genutzt, um Reinigungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Wasserqualität Hohwiese:

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Ausstellung des Künstlers Clapeko van der Heide ab 13. Juni im Foyer des Landratsamtes in Heidelberg

Als ein dem Landkreis sehr verbundener Künstler wollte die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e. V. gleich zu Jahresbeginn den Nußlocher Clapeko van der Heide (Jahrgang 1940) anlässlich dessen 80. Geburtstags mit einer großen Kunstausstellung ehren. Coronabedingt musste die Schau im Foyer des Landratsamtes (Kurfürsten-Anlage 38-40 in Heidelberg) allerdings verschoben werden.

Aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen im Rhein-Neckar-Kreis und den damit verbundenen Lockerungen kann die Ausstellung mit dem Titel „BLAU / GELB / ROT“ nun ab Montag, 14. Juni, gezeigt werden.

Dank „Kunst am Bau“ ist der Rhein-Neckar-Kreis seit vielen Jahren in der glücklichen Situation, den Kreiseinwohnerinnen und -einwohnern die Kunst von Clapeko van der Heide dauerhaft und im öffentlichen Raum zeigen zu können. Als Beispiele seien die Glasfenster im Andachtsraum der GRN-Klinik Weinheim (1990) und das Foyer im Neubau der Louise-Otto Peters-Schule in Hockenheim genannt (2017). Neben den zahlreichen neueren Arbeiten, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, kann im Landratsamt zudem eines seiner großformatigsten Werke bewundert werden – die 16 Meter lange Verglasung der Verbindungsbrücke zwischen den beiden Verwaltungsgebäuden in der Kurfürsten-Anlage 38-40 aus dem Jahr 2002.

In den Kosmos aus „BLAU / GELB / ROT wird Prof. Dr. Christoph Zuschlag vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn bei einer virtuellen Vernissage am Sonntag, 13. Juni, um 11 Uhr einführen. Landrat Stefan Dallinger hat es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Clapeko van der Heide alle virtuellen Vernissagebesuchenden persönlich zu begrüßen. Die virtuelle Vernissage kann unter dem Link www.kultur-im-kreis.net angeschaut werden. Ab dem nächsten Tag (Montag, 14. Juni) kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes und bei freiem Eintritt besucht werden. Voraussetzung für einen Ausstellungsbesuch ist neben der Einhaltung der gängigen Corona-Regeln die Kontaktdatenerhebung – dies ist bequem mittels der Luca-App via Smartphone möglich. Zusätzlich stehen Kontaktnachverfolgungsbögen in Papierform vor Ort bereit oder es kann ein vorausgefülltes Formular (abrufbar unter www.kultur-im-kreis.net) zum Ausstellungsbesuch mitgebracht werden. Einzig für eine Besichtigung der Brückenverglasung ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221/522-1356 erforderlich.

Einladung an alle Kreiseinwohnerinnen und Einwohner: Ausschuss für Soziales tagt am 15. Juni in Wiesloch

Mit einem ganzen Bündel an sozialen Themen beschäftigt sich der Ausschuss für Soziales des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises in seiner nächsten öffentlichen Sitzung. Diese findet am Dienstag, 15. Juni, ab 14 Uhr in der Kreissporthalle in Wiesloch (Parkstraße 7, 69168 Wiesloch) statt.

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner wird das Gremium über die Arbeit der Heimaufsichtsbehörde im vergangenen Jahr informiert. Der Kommunale Behindertenbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, Patrick Alberti, wird anlässlich seiner fünfjährigen Tätigkeit einen mündlichen Bericht vortragen. Im Anschluss nimmt der Ausschuss für Soziales Kenntnis vom Bericht des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) zu den Leistungen der Eingliederungshilfe 2019 mit Kennzahlen aus den Stadt- und Landkreisen.

Ebenfalls Kenntnis nehmen die Kreisrätinnen und Kreisräte von den Auswirkungen des Angehörigen-Entlastungsgesetzes im Rhein-Neckar-Kreis.

Konzeptionen im Fokus

Danach berät der Ausschuss für Soziales die vorgelegte Konzeption zur psychosozialen Betreuung und allgemeinen Lebensberatung im Landkreis. Um die Versorgung seiner Einwohnerinnen und Einwohner zu verbessern, hat sich der Rhein-Neckar-Kreis zum Ziel gesetzt, ein umfassendes Beratungsangebot im Kreisgebiet zu schaffen, welches die psychosoziale Betreuung im Rahmen der kommunalen Eingliederungsleistungen und das offene Angebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung zusammenführt. Hierbei soll das in der Fläche vorgehaltene Angebot mit einer Lotsenfunktion ergänzt werden, welche bei spezifischen Problemlagen zu den spezialisierten Beratungsangeboten vermittelt. Landrat Stefan Dallinger bittet darum, die vorgelegte Konzeption zu beschließen und die Verwaltung mit der Umsetzung zu beauftragen. Gleiches gilt für die Konzeptionen zur Wohnberatung und zur Förderung der Betreuungsvereine im Rhein-Neckar-Kreis.

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, nehmen die Ausschussmitglieder noch davon Kenntnis, dass der Haushaltsplanentwurf 2022 unter besonderer Berücksichtigung der in der Beschlussvorlage aufgeführten strategischen Ziele aufgestellt wird.
Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Sitzung vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu bewahren, bittet Landrat Dallinger eindringlich um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, die am Sitzungsort aushängen.

Weitere Informationen

Die Dokumente der Sitzung finden Sie hier:

Rhein-Neckar-Kreis: Digitale Impfnachweise ab Montag, 14. Juni, erhältlich

Ab Montag, 14. Juni, werden im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Heidelberg sowie den Kreisimpfzentren (KIZ) Weinheim und Sinsheim für Impflinge digitale Impfnachweise ausgegeben. Diese können dann durch einen QR-Code der entsprechenden Smartphone-Apps (CovPass oder CoronaWarn-App) ausgelesen werden, sodass der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden muss. Das digitale Zertifikat ist ein kostenloses zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Dokument weiterhin seine Gültigkeit behält.

Bürgerinnen und Bürger, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt. Dies hat das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg am gestrigen Donnerstag (10. Juni) mitgeteilt. „Unsere Impfzentren können diese digitalen Zertifikate nachträglich leider nicht ausstellen. Angesichts der durch unsere drei Impfzentren bereits über 350.000 erfolgten Impfungen wäre das ein deutlicher zusätzlicher und nicht vertretbarer Mehraufwand für unser Personal, der nicht zu unseren Aufgaben als Betreiber dreier Impfzentren gehört. Unsere Aufgabe ist weiterhin der reibungslose Ablauf der Impfungen selbst“, erklärt Doreen Kuss, Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, der das ZIZ und die beiden KIZ im Auftrag des Landes betreibt. „Wir bitten bereits vollständig geimpfte Personen, die die Ausstellung eines digitalen Impfnachweises wünschen, nicht in unseren Impfzentren vorstellig zu werden, sondern die postalische Zusendung abzuwarten oder andere Möglichkeiten zum Erhalt des digitalen Impfnachweises zu nutzen,“ appelliert Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der Impfzentren des Kreises.

Laut Sozialministerium stellen ebenfalls ab Montag, 14. Juni, erste Apotheken bundesweit nachträglich digitale Impfzertifikate aus. Teilnehmende Apotheken kann man nach Informationen des Bundes in den kommenden Tagen online unter www.mein-apothekenmanager.de finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis. Auch Arztpraxen werden die digitalen Impfzertifikate ausstellen können, sowohl für die Menschen, die durch den Arzt /die Ärztin geimpft wurden, als auch für andere. Die dafür notwendige Softwarelösung steht laut Auskunft des Sozialministeriums derzeit allerdings noch nicht zur Verfügung. Erst ab Mitte Juli sollen auch die Arztpraxen technisch in der Lage sein, das Impfzertifikat auszustellen. Bis dahin sind die Praxen mit Impfungen vollständig ausgelastet.

Automatische Erstellung und Versand durch Impfdokumentationssoftware

Die schnelle Einführung des digitalen Impfnachweises ist in Baden-Württemberg durch die Nutzung der Impfdokumentationssoftware des Landes esQlab.online des Unternehmens Gradient möglich. Nach erfolgter vollständiger Impfung wird ein QR-Code erstellt, mit dem die Nutzerinnen und Nutzer nach der Installation einer kostenfreien App (CovPass-App oder Corona-Warn-App) den digitalen Impfnachweis direkt auf ihr Smartphone laden können. Die Überprüfung des Impfstatus erfolgt mit der CovPassCheck-App. Mit ihr kann der Impfstatus – ähnlich wie der QR-Code eines Flug- oder Bahntickets – gescannt werden.

Offenes Impfangebot für Bürger in der Rheinhalle: Anmeldung per E-Mail ab 21. Juni, 18 Uhr

Wie vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mitgeteilt, können die kreiseigenen Mobilen Impfteams eine weitere Vor-Ort-Impfung in der Rheinhalle anbieten. Die Erstimpfung findet am Donnerstag, 15. Juli, und die Zweitimpfung am Donnerstag, 26. August, statt. Da die Impfpriorisierung zwischenzeitlich aufgehoben wurde, besteht die Impfmöglichkeit nun für alle Ketscher Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 18 Jahren. Um eine möglichst hohe Impfdichte des Verwaltungsteams im Rathaus sowie dessen Außenstellen, unter anderem auch hinsichtlich des Kontakts mit der Bevölkerung, zu gewährleisten, möchte die Gemeindeverwaltung für diese Impftermine auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Impfangebot machen.


Die von der Kreisbehörde festgelegte Kapazität beträgt pro Termin 150 Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff. Eine Anmeldung vor Ort am Impftag ist nicht möglich, da dies zu Warteschlangen führen würde, die aufgrund der geltenden Hygieneregelungen vermieden werden müssen. Die Anmeldung zur Impfung (nur für Personen ab 18 Jahren mit Erstwohnsitz in der Gemeinde Ketsch) erfolgt deshalb ausschließlich über die eigens hierfür eingerichtete Mailadresse: impfen@ketsch.de und kann ab Montag, 21. Juni, 18 Uhr, vorgenommen werden.

 In der E-Mail anzugeben sind Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, telefonische Erreichbarkeit (Festnetz und/oder Mobil) sowie die E-Mail-Adresse für eine Rückmeldung. Die genannten Daten werden ausschließlich zur Koordinierung der Impfaktion gespeichert und danach gelöscht. Mails, die vor dem 21. Juni oder am 21. Juni vor 18 Uhr eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Mit der Anmeldung per E-Mail und Festlegung eines Starttermins möchte die Gemeindeverwaltung allen Bürgerinnen und Bürgern eine faire und unkomplizierte Möglichkeit der Bewerbung eröffnen, da sich die Anmeldung auf telefonischem Wege – nach den Erfahrungen des letztmaligen Vor-Ort-Impftermins – im Hinblick auf die Erreichbarkeit der annehmenden Stelle schwierig gestaltet.  Die Impftermine werden anhand der zeitlichen Reihenfolge der eingegangenen Mails und anhand der Kapazität vergeben. Jene Personen, bei denen die Anmeldung geklappt hat, erhalten so zeitnah als möglich eine Rückmeldung per E-Mail mit den Uhrzeiten für die 1. und 2. Impfung. Alle anderen Mailadressaten bekommen keine Rückmeldung. Das Erreichen der Kapazitätsgrenze wird in den Medien kommuniziert.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Bürgermeisterwahl 2022: Zeit für einen neuen Bürgermeister in Ketsch - Chaos Hohwiese!

Man muss sich nur wundern, was der Gemeinderat und der Bürgermeister so machen. Man sollte meinen, man hätte aus Geschichten wie Häckselplatz usw. gelernt. Als es hier zu Ärger wegen der Schließung gekommen ist. Doch diese Annahme ist falsch, wie jüngst eine Petition im Internet von Bürgern zeigt, die sich gegen die Schließung vom Badestrand Hohwiese richtet. Die Gemeindeverwaltung begründet die Schließung für das Jahr 2021 mit fehlendem Personal und dem Coronavirus. Der Gemeinderat folgt treu dieser Auffassung.

Die Personalproblematik in Sachen Hohwiese ist nicht neu, sondern schon mehrere Jahre alt. Das Thema bezüglich Dienstleister (Personalstellung) usw. hatte man schon 2015/ 2016 in einer der Gemeinderatssitzungen, als es um die Auftragsvergabe ging. Sicherlich hat man jetzt wegen Corona eine besondere Problematik, da man nicht verbindlich abschätzen kann, ob die Hohwiese dauerhaft geöffnet werden kann oder nicht. Und dementsprechend hat man das Problem mit der Inanspruchnahme der Dienstleistung beim Personal.

Man darf aber hierbei nicht das Grundproblem verkennen. Und das Grundproblem ist einfach der Unwillen der politischen Gestaltung durch den Bürgermeister und den Gemeinderat. Man hätte die Frage der Hohwiese schon weit vor der Pandemie lösen können und auch müssen. In dem man endlich die Rahmenbedingungen so gestaltet, dass ein dauerhafter Betrieb vom Badestand an der Hohwiese möglich ist.

Mein Vorschlag als Bürgermeisterkandidat:

1: Badestrand in einen privaten Betreiber-Verein überführen, ähnlich Kino Ketsch. Der Betreiber-Verein kümmert sich dann um die Sauberkeit etc. vom Badestrand.

2: Einstellung von zwei Rettungsschwimmern in Vollzeit (wahlweise eine Stelle in Vollzeit, eine in Teilzeit) als Aufsicht bzw. Wasserrettung für die Hohwiese, aber auch für andere Aufgaben (z.B. Schwimmunterricht für Kinder/ Erwachsene im Winter etc.). Aufgaben würde es genug geben. Sicherlich gibt es auch das DRLG und ohne Zweifel machen diese eine sehr gute Arbeit. Ich würde aber als Bürgermeister nicht gänzlich alle Aufgaben auf Ehrenamtliche abwälzen.

Und damit hätte man diese Geschichte dauerhaft gelöst. Stattdessen jammert man lieber seit Jahren rum, wie schlimm doch alles ist. Hier wäre ein Bürgermeister mit Tatendrang gefordert.

Das Beispiel Hohwiese zeigt aber auch wieder sehr deutlich, warum:

1: Ketsch einen neuen Bürgermeister braucht, der auch politisch gestalten möchte. Bürgermeister Kappenstein gestaltet nicht, er verwaltet Chaos, da er keinen politischen Antrieb -mehr- hat. Seine Zeit als Bürgermeister ist vorbei.

2: Der Gemeinderat -weitgehend- nicht die Interessen der Bürger vertritt.

3: Wie undemokratisch in Ketsch Politik gemacht wird.

Die Frage der Hohwiese wurde, wie so viele andere Themen in einer nicht öffentlichen Sitzung behandelt. Warum? Wo ist hier das schutzwürdige Interesse einen solchen Sachverhalt nicht in einer öffentlichen Sitzung offen zu diskutieren? Und da zeigt sich einfach immer wieder sehr deutlich, wie undemokratisch und rückständig die Ketscher Politik in ihrer Gesamtheit einfach ist. Es werden in nicht öffentlicher Sitzung Fakten geschaffen, die dann nur noch verkündet werden. Das ist nicht demokratisch, das ist keine bürgernahe Politik, das ist Politik nach Gutsherrenart! Da man der Bevölkerung jede Möglichkeit der politischen Teilhabe nimmt. Die Bevölkerung kann weder frühzeitig Bedenken anmelden oder Vorschläge unterbreiten, noch kann sie überhaupt den Sachverhalt in seinem gesamten Umfang nachvollziehen. Und genau diese Art der Politik ist die Regel. Ketsch ist DIE Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis, wo keine Ausschüsse öffentlich sind. Selbst der Partnerschaftausschuss tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und da zeigt sich einfach sehr gut, was man so von seiner Bevölkerung und Bürgerrechten hält, nämlich gar nichts! Der dumme Bürger soll alle paar Jahre Gemeinderat und Bürgermeister wählen, dann aber die Schnauze halten. Man muss sich schon fragen, warum ein Bürger nahezu jeden Ausschuss in anderen Gemeinden (Schwetzingen, Brühl etc.) oder vom Kreistag nachvollziehen und auch teilnehmen kann, in Ketsch ist aber oberste Geheimhaltung angesagt! So wird Politik in Ketsch im Jahr 2021 gemacht und das ist undemokratisch. Und daran sind ALLE Parteien im Gemeinderat beteiligt, da sie hier den Kurs der bürgerfeindlichen Politik vom Bürgermeister aktiv mittragen.

Und da muss ich einfach sagen: Weder der Gemeinderat, noch Bürgermeister haben etwas aus den Bürgerentscheiden aus 2016 zum Marktplatz gelernt.

Und gerade aus diesen Gründen bewerbe ich mich auch um das Bürgermeisteramt in Ketsch. Schlechter als unter dem aktuellen Bürgermeister, kann es auch unter einem Bürgermeister Simon W. Schmeisser nicht werden

Freibad: Öffnung am 11. Juni / Anmeldung mit Online-Buchung erforderlich

Von Freitag, 11. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 12. September, kann das Freibad täglich in zwei Schichten - in der Zeit von 9 bis 14 Uhr und von 15 bis 20 Uhr genutzt werden.
 
Aufgrund der täglich begrenzten Be­sucherzahl auf maximal 600 Badegäste pro Schicht und der gesetzlich vorgeschriebenen lückenlosen Kontaktnachverfolgung, ist eine vorherige Anmeldung verpflich­tend. Dies ist ausschließlich über die Online-Buchung möglich. Tickets, die vor dem 8. Juni über die "Testversion" gebucht wurden, sind nicht gültig.
Den nun freigeschalteten Link finden Sie hier:
 
Online-Ticketbuchung für das Freibad
 
Jeder Badetag ist maximal 7 Tage vorher buchbar und kann jederzeit storniert werden. Sobald für eine Schicht die maximale Besucherzahl erreicht ist, kann für die betreffende Schicht keine Anmel­dung mehr vorgenommen werden. Nach erfolgreicher Registrierung erhält man einen QR-Code, der - ebenso wie die Bestätigungsmail - unbedingt zum Freibad mitgenommen werden muss! Die Anmeldung gilt für den gebuchten Tag mit der entsprechenden gebuchten Schicht.
Eine Bezahlung ist ausschließlich an der Freibadkasse möglich. Nachdem der QR-Code eingelesen und die Anmeldung bestätigt worden ist, bezahlt der Badegast den Eintrittspreis - Tageskarte Erwachsene 4 Euro, Tageskarte Kinder- und Jugend­liche unter 18 Jahren 2,50 Euro - und erhält Einlass. Saison- und Mehrfachkarten sind gültig. Beim Vorlegen des QR-Codes an der Kasse können die Saison- und Mehrfachkarten für die Bezahlung genutzt werden.
 
Wer keinen Internetanschluss hat, kann sich täglich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr über die Telefonnummer 01522/4222968 an den Seniorenbeirat wenden. Dieser bucht den gewünschten Eintritt und schickt den QR-Code per Mail an die Rathaus-Pforte. Dort kann der Buchungscode dann abgeholt werden. Zur Entlastung der Ehrenamtlichen des Seniorenbeirats sollte dieser besondere Service aber nur von denjenigen in Anspruch genommen werden, die auch über ihre Familie und Verwandtschaft keine Möglichkeit für einen Internetzugang haben.
 
Die Gemeindeverwaltung bittet die Badegäste um ein vernünftiges Verhalten. Selbstverantwortung ist hierbei ebenso wichtig wie Rücksichtnahme und ein respektvoller Umgang miteinander. Gemäß der aktuellen „Corona-Verordnung Bäder und Saunen“ gilt die Maskenpflicht nicht in den Nassbereichen und auf der Liegewiese sowie in den in der Corona-Verordnung formulierten Ausnahmefällen. Nach den derzeit gültigen Regelungen für den Rhein-Neckar-Kreis ist für den Freibadbesuch kein Coronatest erforderlich. Um die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten zu können, müssen Attraktionen wie die Schwalldusche, Wanddüsen und der Wellenbetrieb leider geschlossen bleiben. sas
 
Der Badestrand „Hohwiese“ und das Hallenbad sind in dieser Sommersaison nicht geöffnet.

Quelle: Gemeindeverwaltung

"Frag den Förster"-Reihe wird fortgesetzt

Das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises bietet ab Freitag, 11. Juni 2021, wieder regelmäßig Waldführungen mit dem Förster oder der Försterin an.

Mehr über den heimischen Wald erfahren

An aktuell sieben Terminen zwischen Juni und Oktober haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Chance, mehr über den Wald vor ihrer Haustür zu erfahren. Die Veranstaltungen finden dezentral im ganzen Landkreis statt, sodass jeder und jede Interessierte die Chance hat, eine Veranstaltung in Wohnortnähe zu besuchen.

Die Termine:

  • Freitag, 11. Juni 2021, ab 16 Uhr: 
    „Unterwegs im Hirschberger Wald“ mit Förster Pfefferle.
  • Samstag, 19. Juni 2021, ab 14 Uhr: 
    „Waldschutz und Waldnutzung in Zeiten des Klimawandels“ mit Förster Glasbrenner.
  • Freitag, 25. Juni 2021 ab 16 Uhr: 
    „Unterwegs im Schriesheimer Wald“ mit Förster Pfefferle.
  • Freitag, 16. Juli 2021, ab 16 Uhr: 
    „Die Funktionen des Waldes“ mit Förster Jakob.
  • Freitag, 16. Juli 2021, ab 15 Uhr: 
    „Unterwegs im Gemeindewald Helmstadt-Bargen“ mit Förster Dörre.
  • Freitag, 20. August, ab 16 Uhr: 
    „Wem gehört der Wald? Herausforderungen im Privatwald“ mit Förster Künzig.
  • Samstag, 9. Oktober 2021, ab 14 Uhr: 
    „Der Bammertsberg: Unser Wald im Auf- und Umbau“ mit Förster Reinhard.

Anmeldung erforderlich / Teilnehmerbegrenzung

Anmeldungen (Name, Anschrift, Telefonnummer und Personenanzahl) nimmt das Kreisforstamt per E-Mail an waldpaedagogik@rhein-neckar-kreis.de bis spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung entgegen.

Der genaue Treffpunkt wird anschließend mitgeteilt.

Die Teilnehmendenzahl ist für jede Veranstaltung auf 20 Personen begrenzt.

Während der Veranstaltung gelten die allgemeinen Corona-Hygieneregeln. Das Kreisforstamt weist ebenso darauf hin, dass die Veranstaltungen nur durchgeführt werden können, wenn es die zum Termin geltenden gesetzlichen Corona-Bestimmungen erlauben.


Weitere Lockerungen ab 7. Juni

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 3. Juni eine Änderung der Corona-Verordnung verabschiedet. Die neue Verordnung sieht – abhängig vom Infektionsgeschehen – weitere Lockerungen und Erleichterungen in vielen Bereichen vor, beispielsweise bei der Testpflicht.

Da der Inzidenzwert im Rhein-Neckar-Kreis konstant unter 35 liegt, sind ab dem 7. Juni 2021 unter anderem folgende Lockerungen möglich:

Lockerungen ab 7. Juni im Rhein-Neckar-Kreis

  • Wegfall der Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen (Open-Air) und Einrichtungen (z.B. Freibäder)
  • Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen innen und außen (ausgenommen sind Tanzveranstaltungen) mit Test-, Impf- oder Genesenennachweis
  • Messen, Ausstellungen und Kongresse (1 Person pro 7 m²)
  • Veranstaltungen, wie nicht notwendige Gremiensitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. mit bis zu 750 Personen außen
  • Kulturveranstaltungen (in Theater, Opern, Kulturhäusern, Kino u.ä.) außen bis 750 Personen
  • Vortrags- und Informationsveranstaltungen bis 750 Personen außen

Weitere Regelungen entsprechend der Öffnungsstufen 1-3:

  • Gastronomie: darf bis 1 Uhr öffnen. Innen 1 Gast pro 2,5 m², Tische mit 1,5 m Abstand und außen unter Einhaltung der AHA-Regeln (Test-/Impf-Genesenennachweis im Innenbereich).
    Shisha- und Raucherbars: Rauchen nur im Freien erlaubt.
  • Treffen: Im privaten und öffentlichen Raum mit bis zu 10 Personen aus bis zu drei Haushalten. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen ebenfalls nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu.
  • Einkaufen: Ohne vorherige Terminvereinbarung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in und vor den Geschäften und eine begrenzte Kundenzahl, die sich nach der Größe der Verkaufsfläche richtet. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind nicht erlaubt.
  • Freizeit: Lockerungen bei Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. Bitte erkundigen Sie sich vor einem Besuch vorab über die dort geltenden Vorgaben.
  • Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports sind im Freien mit bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern sowie innerhalb geschlossener Räume mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet (Test- und Hygienekonzept).
  • Sport: Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbare Einrichtungen ist für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport allgemein gestattet (Test- und Hygienekonzept)

Zweiter Öffnungsschritt im Landkreis

Im Rhein-Neckar-Kreis tritt am 2. Juni 2021 dank sinkender Inzidenzzahlen der zweite Öffnungsschritt der baden-württembergischen Corona-Verordnung in Kraft.

Zweiter Öffnungsschritt ab 2. Juni 2021:

  • Die Gastronomie darf eine Stunde länger bis 22 Uhr öffnen
  • Schwimmbäder sowie Wellnessbereiche und Saunen im Innenbereich dürfen öffnen (jeweils mit Personenbegrenzungen bzw. maximalen Gruppengrößen)
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport darf in Sportanlagen, -stätten und -studios auch im Innenbereich ausgeübt werden (mit Personenbegrenzungen)
  • Spitzen- und Profisportveranstaltungen sind im Innen- und Außenbereich mit bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauern möglich
  • Tanz- und Ballettschulen sowie Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen können Angebote für Gruppen von bis zu 20 Schülerinnen und Schülern machen
  • Kulturveranstaltungen (in Theater, Opern- und Kulturhäusern, Kinos und ähnliche) sind innen mit bis zu 100 Personen und im Außenbereich mit bis zu 250 Personen möglich
  • Lehrveranstaltungen an Hochschulen und Akademien dürfen mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden

Weiterhin bestehende Regelungen

  • Treffen: Im privaten und öffentlichen Raum mit bis zu 10 Person aus bis zu drei Haushalten. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen ebenfalls nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu.
  • Einkaufen: Ohne vorherige Terminvereinbarung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine Impfung oder Genesung möglich. Es gilt weiterhin eine Maskenpflicht in und vor den Geschäften und eine begrenzte Kundenzahl, die sich nach der Größe der Verkaufsfläche richtet. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind nicht erlaubt.
  • Freizeit: Lockerungen bei Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten. Besucherinnen und Besucher sollten sich am besten vorab auf den Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen zu den dort geltenden Vorgaben erkundigen.

Geöffnete Einrichtungen

Für alle unten aufgeführten Einrichtungen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. Darüber hinaus gibt es Obergrenzen der zulässigen Teilnehmerzahl (Personen- oder Flächenbegrenzung). Der Zutritt ist nur für Personen mit einem Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich.

  • Gastronomiebetriebe
  • Hotels bzw. Beherbergungsbetrieben (Ferienwohnungen)
  • Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen
  • Kulturveranstaltungen (Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen)
  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen
  • Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen
  • Freizeiteinrichtungen im Freien (zum Beispiel Minigolfanlagen, Bootsverleih) für kleine Gruppen
  • Sportanlagen
  • Bäder

Landratsamt: Aktuelle Fallzahlen im Rhein-Neckar-Kreis

Aktuelle Fallzahlen 02.06.2021

      

7-Tage-Inzidenz    25,0
Fälle gesamt    22.216
Aktive Fälle    258
Todesfälle gesamt    420
Neue Todesfälle    +9

Neue Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis:
2 Personen weibl., zwischen 70 und 80 Jahre
3 Personen weibl., zwischen 80 und 90 Jahre
2 Personen männl., zwischen 70 und 80 Jahre
1 Person männl., zwischen 80 und 90 Jahre
1 Person männl., über 90 Jahre

Kundenumfrage beim Landratsamt bis zum 30.06.2021

Wie möchten Sie künftig mit dem Landratsamt kommunizieren? Und zu welchen Zeiten? War es Ihnen trotz der bestehenden Zugangsbeschränkungen während der Pandemie möglich, Ihr(e) Anliegen zu erledigen?

Auf Initiative von Landrat Stefan Dallinger untersucht die Organisationsberatung des Haupt- und Personalamts, wie das „Landratsamt der Zukunft“ aussehen könnte. Ein entscheidender Blickwinkel bei der Optimierung des Bürgerservice ist dabei die Perspektive der Kundinnen und Kunden. Ihre Erwartungen und Ihre Erfahrungen während der Krisenmonate sollen in unsere Zukunftsvision mit einfließen.

Landratsamt: Mahnmal für Euthanasieopfer der ehem. Kreispflegeanstalt Weinheim

In Weinheim soll auf dem Areal des früheren GRN-Betreuungszentrum in der Viernheimer Straße ein Mahnmal zur Erinnerung an die 144 Opfer der Euthanasie aus der ehemaligen Kreispflegeanstalt im Dritten Reich geschaffen werden.

Der Gedenkort, darauf haben sich die Stadt Weinheim und der Rhein-Neckar-Kreis im Rahmen der künftigen Bebauung bereits geeinigt, wird im dabei entstehenden öffentlichen Park bzw. Platz an einer frei und gut zugänglichen Stelle liegen.

Angehörige können sich an Entscheidungsfindung beteiligen

Weil der Planungsprozess dazu bereits begonnen hat, ist es Landrat Stefan Dallinger und Oberbürgermeister Manuel Just wichtig, persönlich Betroffene, also heute noch lebende Verwandte der durch die unseligen Ideen der damaligen Sozial- und Rassenhygiene der Nationalsozialisten umgekommenen Opfer, in die Entscheidungsfindung für ein künstlerisch gestaltetes Mahnmal einzubinden. Sie können sich beim zuständigen Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik des Rhein-Neckar-Kreises melden und werden dann zu einem Termin eingeladen, bei dem die Vorschläge des Kreises und der Stadt vorgestellt werden. Gleichzeitig können sie sich dann auf zwei gemeinsame Vertreter(innen) einigen, welche(r) in der Auswahlkommission für das Kunstwerk mitarbeiten. Weitere Mitglieder dieser Kommission sind jeweils zwei Vertreter des Kreises und Weinheims (Stadtverwaltung und Kunstförderverein), den Vorsitz wird Landrat a. D. Dr. Jürgen Schütz übernehmen.

Angemessenen Erinnerungsort schaffen

Den Einrichtungen des Rhein-Neckar-Kreises ist Erinnerungskultur seit vielen Jahren wichtig. So gibt es beim ehemaligen Kreispflegeheim Sinsheim schon lange ein Mahnmal, das an die dortigen Euthanasieopfer erinnert, und deshalb passt es gut, dass auch Hinterbliebene der Weinheimer Opfer die Schaffung eines angemessenen Erinnerungsortes bei der Stadt angeregt hatten. Landrat Dallinger und Oberbürgermeister Just haben diese Initiative aufgegriffen, „damit in würdiger Weise den Menschen zumindest nachträglich der Respekt erwiesen werden kann, den ihnen die Nationalsozialisten verweigert haben“, wie sie sagen. Mit der so genannten „Aktion Euthanasie“, wobei Euthanasie „guter, schöner Tod“ bedeutet, umschrieben die Nationalsozialisten die Massenmorde an bis 1945 über 200.000 nach ihrer Ansicht „lebensunwerter“ kranker und behinderter Menschen.

144 Opfer

Die medizinhistorische Doktorarbeit zur Euthanasie im Kreispflegeheim Weinheim von Dr. Marie Berger, die von den Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen (GRN) und vom Kreisarchiv in Ladenburg, dort lagern mehrere Tausend Akten, sowie der Freudenberg-Stiftung unterstützt wurde, ermittelte insgesamt 144 Opfer. Der erste Transport von 66 Weinheimer Patienten und Patientinnen fand am 15. Oktober 1940 direkt in die Tötungsanstalt Grafeneck statt. Zwei weitere Transporte von 36 und 38 Menschen führten am 26. März und am 2. April 1941 zunächst in die Zwischenanstalt Wiesloch. Von dort wurden 70 von ihnen am 30. April 1941 in die Tötungsanstalt Hadamar in Hessen gebracht. Mindestens acht weitere Weinheimer wurden abseits dieser Transporte über Sinsheim nach Grafeneck und über Wiesloch nach Hadamar verlegt.

Auch die jüdischen Patienten und Patientinnen, die sich 1940 in der Kreispflegeanstalt Weinheim befanden, wurden ausnahmslos in die nationalsozialistischen Vernichtungsaktionen einbezogen. Einer von ihnen starb in der „Aktion T4“ in Grafeneck, während die anderen sechs am 22. Oktober 1940 zusammen mit den badischen und saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs deportiert wurden.