Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 17.06.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 531 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 2 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 19.06.2021 bis 26.06.2021

Wetter in Ketsch vom 19.06.2021 bis 26.06.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:

13.07.2021, 17.00 Uhr Sitzung Jugendbeirat im Rathaus
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14.07.2021, 19.30 Uhr Online-Sitzung Lokale Agenda, Anmeldung unter Lokale-Agenda-Ketsch@web.de
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19.07.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht. Bürgermei...

Bürgermeisterwahl 2022: Zeit für einen neuen Bürgermeister in Ketsch - Chaos Hohwiese!

Man muss sich nur wundern, was der Gemeinderat und der Bürgermeister so machen. Man sollte meinen, man hätte aus Geschichten wie Häckselplatz usw. gelernt. Als es hier zu Ärger wegen der Schließung gekommen ist. Doch diese Annahme ist falsch, wie jüngst eine Petition im Internet von Bürgern zeigt, die sich gegen die Schließung vom Badestrand Hohwiese richtet. Die Gemeindeverwaltung begründet die Schließung für das Jahr 2021 mit fehlendem Personal und dem Coronavirus. Der Gemeinderat folgt treu dieser Auffassung.

Die Personalproblematik in Sachen Hohwiese ist nicht neu, sondern schon mehrere Jahre alt. Das Thema bezüglich Dienstleister (Personalstellung) usw. hatte man schon 2015/ 2016 in einer der Gemeinderatssitzungen, als es um die Auftragsvergabe ging. Sicherlich hat man jetzt wegen Corona eine besondere Problematik, da man nicht verbindlich abschätzen kann, ob die Hohwiese dauerhaft geöffnet werden kann oder nicht. Und dementsprechend hat man das Problem mit der Inanspruchnahme der Dienstleistung beim Personal.

Man darf aber hierbei nicht das Grundproblem verkennen. Und das Grundproblem ist einfach der Unwillen der politischen Gestaltung durch den Bürgermeister und den Gemeinderat. Man hätte die Frage der Hohwiese schon weit vor der Pandemie lösen können und auch müssen. In dem man endlich die Rahmenbedingungen so gestaltet, dass ein dauerhafter Betrieb vom Badestand an der Hohwiese möglich ist.

Mein Vorschlag als Bürgermeisterkandidat:

1: Badestrand in einen privaten Betreiber-Verein überführen, ähnlich Kino Ketsch. Der Betreiber-Verein kümmert sich dann um die Sauberkeit etc. vom Badestrand.

2: Einstellung von zwei Rettungsschwimmern in Vollzeit (wahlweise eine Stelle in Vollzeit, eine in Teilzeit) als Aufsicht bzw. Wasserrettung für die Hohwiese, aber auch für andere Aufgaben (z.B. Schwimmunterricht für Kinder/ Erwachsene im Winter etc.). Aufgaben würde es genug geben. Sicherlich gibt es auch das DRLG und ohne Zweifel machen diese eine sehr gute Arbeit. Ich würde aber als Bürgermeister nicht gänzlich alle Aufgaben auf Ehrenamtliche abwälzen.

Und damit hätte man diese Geschichte dauerhaft gelöst. Stattdessen jammert man lieber seit Jahren rum, wie schlimm doch alles ist. Hier wäre ein Bürgermeister mit Tatendrang gefordert.

Das Beispiel Hohwiese zeigt aber auch wieder sehr deutlich, warum:

1: Ketsch einen neuen Bürgermeister braucht, der auch politisch gestalten möchte. Bürgermeister Kappenstein gestaltet nicht, er verwaltet Chaos, da er keinen politischen Antrieb -mehr- hat. Seine Zeit als Bürgermeister ist vorbei.

2: Der Gemeinderat -weitgehend- nicht die Interessen der Bürger vertritt.

3: Wie undemokratisch in Ketsch Politik gemacht wird.

Die Frage der Hohwiese wurde, wie so viele andere Themen in einer nicht öffentlichen Sitzung behandelt. Warum? Wo ist hier das schutzwürdige Interesse einen solchen Sachverhalt nicht in einer öffentlichen Sitzung offen zu diskutieren? Und da zeigt sich einfach immer wieder sehr deutlich, wie undemokratisch und rückständig die Ketscher Politik in ihrer Gesamtheit einfach ist. Es werden in nicht öffentlicher Sitzung Fakten geschaffen, die dann nur noch verkündet werden. Das ist nicht demokratisch, das ist keine bürgernahe Politik, das ist Politik nach Gutsherrenart! Da man der Bevölkerung jede Möglichkeit der politischen Teilhabe nimmt. Die Bevölkerung kann weder frühzeitig Bedenken anmelden oder Vorschläge unterbreiten, noch kann sie überhaupt den Sachverhalt in seinem gesamten Umfang nachvollziehen. Und genau diese Art der Politik ist die Regel. Ketsch ist DIE Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis, wo keine Ausschüsse öffentlich sind. Selbst der Partnerschaftausschuss tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und da zeigt sich einfach sehr gut, was man so von seiner Bevölkerung und Bürgerrechten hält, nämlich gar nichts! Der dumme Bürger soll alle paar Jahre Gemeinderat und Bürgermeister wählen, dann aber die Schnauze halten. Man muss sich schon fragen, warum ein Bürger nahezu jeden Ausschuss in anderen Gemeinden (Schwetzingen, Brühl etc.) oder vom Kreistag nachvollziehen und auch teilnehmen kann, in Ketsch ist aber oberste Geheimhaltung angesagt! So wird Politik in Ketsch im Jahr 2021 gemacht und das ist undemokratisch. Und daran sind ALLE Parteien im Gemeinderat beteiligt, da sie hier den Kurs der bürgerfeindlichen Politik vom Bürgermeister aktiv mittragen.

Und da muss ich einfach sagen: Weder der Gemeinderat, noch Bürgermeister haben etwas aus den Bürgerentscheiden aus 2016 zum Marktplatz gelernt.

Und gerade aus diesen Gründen bewerbe ich mich auch um das Bürgermeisteramt in Ketsch. Schlechter als unter dem aktuellen Bürgermeister, kann es auch unter einem Bürgermeister Simon W. Schmeisser nicht werden

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