Coronavirus-Krise in Ketsch (Stand: 15.10.2021)

Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Ausbruch: 638 Bürgerinnen und Bürger
Aktuelle Infektionsfälle: 11 --- Todesfälle: 7

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Wetter in Ketsch vom 16.10.2021 bis 23.10.2021

Veranstaltungskalender der Gemeinde

Hier finden Sie anstehende Veranstaltungen in der Gemeinde Ketsch:
______________
13.10.2021, 19.30 Uhr Sitzung Lokale Agenda, Ferdinand-Schmid-Haus
______________
25.10.2021, 18.30 Uhr Gemeinderatssitzung

TOP Nachrichten

Aktuelles TOP-THEMA der Redaktion Der Enderle

Update Juli 2020: Bürgermeister Kappenstein von Bürger beleidigt und bedroht- Urteil vom Landgericht Mannheim

Der Ketscher Bürgermeister Jürgen Kappenstein wurde von einem Bürger bedroht. In einer E-Mail hatte ein Bürger mit Gewalt gedroht, Bürgermei...

Bild der Woche

                                                             (Zum Vergrößern draufklicken)

Hinweis: Reinigung der Sinkkästen

In der Kalenderwoche 42 werden im gesamten Gemeindegebiet die Straßeneinläufe (Gullys) gereinigt. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, vom 18. bis 23. Oktober den Zugang zu den Sinkkästen freizuhalten und entsprechend zu parken.

 

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Kreistagssitzung am 19. Oktober in Nußloch

Finanzen stehen im Fokus der nächsten öffentlichen Sitzung des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises, die am Dienstag, 19. Oktober, ab 14 Uhr in der Olympiahalle in Nußloch (Kurpfalzstraße 75, 69226 Nußloch) stattfindet.

Zwei Kreisräte rücken nach

Nach der Fragestunde für Kreiseinwohnerinnen und -einwohner befasst sich das Gremium mit zwei Personalien in den eigenen Reihen: Der Kreistag stellt fest, dass die Kreisräte Dr. Matthias Funk und Dr. Guido Elberfeld (beide AfD) wegen Wegzugs aus dem Rhein-Neckar-Kreis ihre Wählbarkeit verlieren und aus dem Kreistag ausscheiden. Zugleich wird zur Kenntnis genommen, dass als nächste Ersatzbewerber für die frei werdenden Mandate Athina Buchmann aus Oftersheim als Kreisrätin und Dieter Krieger aus Wiesloch (beide AfD) als Kreisrat nachrücken. Beide haben die Annahme der Wahl bereits erklärt. Aufgrund ihres Nachrückens müssen verschiedene Ausschüsse des Kreistags neu besetzt werden.

Nach der Neubestellung eines Naturschutzbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises wird der Beteiligungsbericht 2020 des Rhein-Neckar-Kreises zur Kenntnis genommen. In den kommunalen Unternehmen des Landkreises waren im Berichtsjahr durchschnittlich 4.370 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Der erwirtschaftete Gesamtumsatz der Unternehmen beläuft sich auf 414,3 Millionen Euro. Im Jahr 2020 haben die kommunalen Unternehmen zur Erfüllung ihrer Aufgaben 44,1 Millionen Euro Investitionen getätigt. Den Beteiligungsbericht 2020 legt Landrat Stefan Dallinger nun den Kreisrätinnen und Kreisräten vor. Ebenfalls Kenntnis nimmt der Kreistag vom Abschluss des Prüfungsverfahrens bezüglich der Bauausgaben des Rhein-Neckar-Kreises in den Jahren 2013 bis 2017. Anschließend bittet der Landrat, der Änderung der Betriebssatzung des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik zuzustimmen.

Landrat Dallinger legt Haushaltsplanentwurf vor

Vor dem letzten Tagesordnungspunkt, den Mitteilungen und Anfragen, erläutert Landrat Stefan Dallinger in einer Rede den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Danach soll der Haushaltsplan ohne Aussprache an die Ausschüsse zur Vorberatung überwiesen werden. Die Verabschiedung ist – nach der Beratung des Haushaltentwurfs in den Fachausschüssen – in der Kreistagssitzung am 14. Dezember in Sinsheim vorgesehen.
 
Um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Sitzung vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu bewahren, bittet der Landrat weiterhin um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, die am Sitzungsort aushängen.

E-Scooter-Fahrerin bei Unfall leicht verletzt

Am Mittwochnachmittag kurz nach 16 Uhr bog ein 45-jähriger Hyundai-Fahrer von der Seestraße in die Hockenheimer Straße ab und nahm dabei einer 14-jährigen E-Scooter-Fahrerin die Vorfahrt. Durch den Zusammenstoß erlitt die 14-jährige leichte Prellungen.

Eine Aufnahme im Krankenhaus war nicht erforderlich. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 300 Euro.

Bild der Woche

                                                         (Zum Vergrößern draufklicken)

Hallenbad ab 5. Oktober wieder geöffnet

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es auch in dieser Wintersaison keine durch­gehenden Öffnungszeiten: Dienstags erfolgt die Öffnung von 10 bis 13.30 Uhr. Mittwoch und Freitag ist sowohl am Vor­mittag als auch am Nachmittag eine Öff­nung zu jeweils 3,5 Stunden vorgesehen. Donnerstags verlängert sich die Öffnung morgens für Frühschwimmer auf insge­samt 6,5 Stunden. Am Sonntag beträgt die Badezeit 5 Stunden. Die Zeiteintei­lung ergibt sich aus den personell zur Verfügung stehenden Kapazitäten, den erforderlichen Pausen sowie auch den notwendigen Reinigungszeiten zwi­schen den jeweiligen Schichten. Mon­tags und samstags ist kein öffentlicher Badebetrieb.

Von Dienstag bis Freitag ist der Nachmit­tag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr und am Samstag der Vormittag für Schwimm­kurse vorgesehen. Die Nachfrage nach Schwimmkursen ist derzeit sehr hoch. Diese zeitliche Eintei­lung ist zunächst bis Jahresbeginn 2022 geplant. Sollten dann die Kurse beendet sein und kein zusätzlicher Bedarf mehr bestehen, könnten die Zeiten gegebe­nenfalls wieder für den öffentlichen Ba­debetrieb genutzt werden.

Gemäß den aktuellen Corona-Bestim­mungen bestehen weder hinsichtlich der Besucherzahl im Bad allgemein noch hin­sichtlich der Schwimmer in den Becken Vorgaben. In Anbetracht der zur Verfü­gung stehenden Allgemeinflächen auf den Gängen, im Bereich der Umkleiden, in den Duschen, in der Schwimmhalle, insbesondere aber aufgrund der zur Ver­fügung stehenden Wasserfläche, wird jedoch im Sinne eines sicheren Badebe­triebs unter Pandemiebedingungen eine Obergrenze von 40 Besuchern festge­legt. Wird diese Zahl erreicht, regelt das Badpersonal nach Bedarf den Zutritt.

Eine Vorab-Buchung mittels EDV-System ist nicht erforderlich. Die Besucher registrieren sich vor Ort an der Bade­kasse entweder über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Dauerbade­gästen ohne Handy/App kann zudem die einmalige Registrierung mit einem Luca- Chip angeboten werden, mit dem sie sich dann künftig ohne Kontaktformular einchecken können. Die Bezahlung er­folgt wie bislang bar vor Ort. Der Besuch des Hallenbads ist ausschließlich unter Beachtung der 3G- beziehungsweise 2G-Regel möglich - abhängig von der aktuell geltenden Stufe: Basisstufe (Ge­nesen, geimpft, Antigen- oder PCR Test); Warnstufe (Genesen, geimpft, PCR Test); Alarmstufe (Genesen, geimpft; kein Zu­tritt mit Testnachweis). Zudem gelten die bereits zurückliegend im Öffnungskonzept der Badanlage fest­gelegten allgemeinen Hygieneregeln: Maskenpflicht mit Ausnahme der Nass-/ Schwimmbereiche; Mindestabstand und Handdesinfektion. Für alle Personen mit typischen Covid-19-Symptomen gilt ein generelles Zutrittsverbot. Zu den häu­figsten Symptomen gehören Husten, Fieber, Schnupfen sowie Geruchs- und Geschmacksverlust.

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 13.30 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10 bis 13.30 Uhr und 16.30 bis 20 Uhr
Donnerstag: 7 bis 13.30 Uhr und 16.30 bis 20 Uhr
Samstag: geschlossen
Sonntag: 8 bis 13 Uhr

Quelle: Gemeindeverwaltung Ketsch

Impfzentren haben Betrieb eingestellt

Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten schwer schlucken und hatten den berühmten Kloß im Hals, als sich am 30. September um kurz nach 20 Uhr zum letzten Mal die Türen in den Impfzentren Rhein-Neckar und Sinsheim schlossen – und zwar endgültig.

Denn wie von der Landesregierung angekündigt, stellten gestern alle Impfzentren des Landes den Betrieb ein. Einen Tag zuvor hatten Landrat Stefan Dallinger und Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss die Mitarbeitenden vor Ort persönlich verabschiedet.

Lob für unermüdlichen Einsatz

„Sie alle haben großen Elan und unermüdlichen Einsatz gezeigt“, lobte der Landrat, der zudem aus eigener Erfahrung – er selbst erhielt seine Impfungen im Heidelberger Impfzentrum – feststellte: „Durch Ihr gutes Teamwork und Freundlichkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die geimpft wurden, haben sie auch den Kreis sehr gut im Impfzentrum präsentiert.“ Als kleines Dankeschön überreichte Dallinger Regenschirme des Landkreises, weil „Sie durch Ihre Arbeit einen Schirm über den Rhein-Neckar-Kreis und die ganze Region gespannt haben!“

Fast eine halbe Million Impfungen

Die vielen anwesenden Mitarbeitenden hörten das Lob gerne – und alle können auf die Bilanz stolz sein: Insgesamt wurden durch die drei Impfzentren fast eine halbe Million Impfungen durchgeführt – exakt waren es schlussendlich 497.812. Über die Hälfte davon (252.860) erfolgten im größten Impfzentrum in Heidelberg (PHV), 103.896 waren es in Weinheim (Schließung bereits am 15. August) und 58.118 in Sinsheim. Die Mobilen Impfteams verabreichten 82.938 Impfdosen. Imposant ist auch diese Zahl: Umgerechnet wurden rund 180 Liter Impfstoff verimpft. Der gemessen an der Zahl der verabreichten Impfdosen erfolgreichste Tag war übrigens der 12. Mai mit 3222 Impfungen. Knapp drei Monate später, am 8. August, wurden dagegen nur 245 Impfungen verzeichnet.

Gemeinsam an einer guten Sache gearbeitet

In den drei Impfzentren, die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieb, waren unter anderem insgesamt rund 200 Ärztinnen und Ärzte, 350 Medizinische Fachangestellte und über 300 administrative Kräfte beschäftigt. „Ich habe ganz zu Beginn gesagt, dass die Errichtung eines Impfzentrums nicht zu den Kernaufgaben eines Landratsamts gehört und als ich vor elf Jahren zum Landrat gewählt wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir mal Impfzentren betreiben – aber wir haben diese Aufgabe angenommen und sehr gut umgesetzt“, kommentierte Landrat Dallinger die Entwicklung der letzten zehn Monate.

Der ärztliche Leiter Christoph Schulze unterstrich das enorme Zusammengehörigkeitsgefühl und erinnerte an die Anfänge mit dem Aufbau im ehemaligen PHV-Supermarkt und an Startschwierigkeiten wie die Impfstoffknappheit. Trotz der guten Infrastruktur und der Planung sei der Faktor Mensch entscheidend für den erfolgreichen Verlauf der Impfkampagne in den Impfzentren gewesen: „Die Organisation im Hintergrund und die Planung kann noch so gut sein, wenn man kein gutes Team hat, welches das Ganze umsetzt – dieses gute Team waren Sie!“

Schulze und sein Team haben noch eine weitere Zahl für das Impfzentrum in PHV errechnet: Die Schichtleiter sind dort im Schnitt pro Tag und Schicht etwa 13.000 Schritte gelaufen. Für das gesamte Dreivierteljahr, in dem das Zentrale Impfzentrum, das später in Impfzentrum Rhein-Neckar umbenannt wurde, offen war, bedeutet das eine beachtliche Laufleistung von knapp 5.000 Kilometer.

Auch Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss ist voll des Lobes über die Mitarbeitenden, die an allen drei Standorten tollen Teamgeist gelebt hatten: „Alle haben tagtäglich Menschen einfühlsam begleitet und gemeinsam an einer guten Sache gearbeitet: dem großen Ziel, dieser Pandemie Herr zu werden. Dafür gilt allen Mitarbeitenden unser herzlicher Dank und unsere Anerkennung.“

Trotz der Schließung der Impfzentren wünscht sich Landrat Stefan Dallinger, dass sich auch weiterhin viele Menschen in der Rhein-Neckar-Region impfen lassen: „Die Möglichkeiten sind da: Bei den Fach- und Hausärzten, über die zentrale Rufnummer 116 117, aber auch weiterhin bei Impfaktionen der Mobilen Impfteams im Umkreis. Ich bitte Sie deshalb: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich impfen zu lassen und schützen Sie damit sich und Ihre Mitmenschen!“